 | | | Die
Unterschrift des Bürgermeisters der Stadt Naumburg steht unter vielen Dokumenten
zur Anweisung von Schutzhaft (Konzentrationslager) für politisch Missliebige.
Karl Roloff wie
Otto Lehmann, Bruno Radwitz, Alfred Pape, Martin Schmidt und besonders Friedrich
Uebelhoer tragen herausragende Verantwortung und Schuld für das Unrecht und
Leid, das Bürgern unter der Herrschaft des Nationalsozialismus zugefügt
wurde.
(Siehe NSDAP
und Nationalsozialismus
von unten.)
| Naumburger
als politische Gefangene in Konzentrations-
und Arbeitslagern, Zuchthäusern oder Gefängnissen - 1933
bis 1945 -
(Weitere Personenangaben unter Widerstand.) Konzentrationslager
Auschwitz Artur
Samter mehr 1886-1943,
Parkstraße 21, ermordet am 17. Februar 1943
Konzentrationslager
Aschendorfer Moor Walter
Jahnke mehr 1910-1997,
Utastraße 4 (Nachkriegsadresse), am 1. Juli 1936 verhaftet, Transport von
Schneidemühl über Berlin nach Brieg beziehungsweise nach Großstrehlitz
(Zuchthaus), in Großstrehlitz von Weihnachten 1936 bis April 1937, dann
Aschendorfer Moor
Konzentrationslager
Buchenwald Paul
Girnuweit
geboren am 26. Dezember 1900 in Neuruppin, Tiefbauarbeiter, Schulstraße
37, eingeliefert am 31. Juli 1937, Haftnummer 753
Heinrich
Hedink
geboren
22. März 1880 in Dessau, Amtsanwalt, Naumburg, Weißenfelser
Str. 29, eingeliefert 7. August 1937, 12 Uhr, Haftnummer 1277; (gemeint
ist wahrscheinlich Amtsanwalt Heinrich Hedicke,
Große Neustraße 27, 1945)
Johannes
Heinemann 1
2 geboren
am 5. Dezember 1894 in Erfurt, Kleine Jacobsgasse 14 [Kleine Kirchengasse 5 -
laut Einlieferungsbuch], Haftnummer 985, geboren 5. Dezember 1894 in Erfurt, Melker,
aus Halle zugeführt am 21. Oktober 1938, 15 Uhr; im Konzentrationslager
Dachau am 26. Juli 1942 in Dachau ermordet
Walter
Höhne 1
2
geboren am 21. April 1894, Jägerplatz 21, verhaftet, 9. März 1935, inhaftiert
im Zuchthaus Halle ("Roter Ochse"), KZ Lichtenburg und KZ Buchenwald;
in Buchenwald eingeliefert am 7. August 1937, 12 Uhr, Haftnummer 1289, entlassen
im Mai 1945
Paul
Müller geboren
13. Juli 1899, Arbeiter, Marienplatz 14, zugeführt aus Halle am 27. Oktober
1838, 18 Uhr, Haftnummer 1147
Kurt
Schoder geboren
am 13. Januar 1900, Mägdestieg 24, Festnahme März 1935, Roter
Ochse Halle, Außenlager Rothenburg, Konzentrationslager Buchenwald
mit Haftnummer 2831, wahrscheinlich 29. November 1938 bis 18. Juni 1940.
Stirbt 1947 an den Folgen der Haft
Karl
Paul geboren
21. Januar 1903 in Naumburg, Bauarbeiter, Mertendorfer Weg 12, eingeliefert
am 8. September 1938, 18 Uhr, Haftnummer 3247
Karl
Possögel mehr geboren
8. Dezember 1915, Kleine Wenzelsstraße 9, Schriftsetzer, drei Jahre Zuchthaus
(Urteil vom 23. Dezember 1935), eingeliefert am 8. September 1938, Haftnummer
5933
Hugo
Klein geboren
am 18. November 1884 in Wirsitz (Polen). Marienstrasse 15. Einlieferung April
1938, Entlassung Juli 1938. Er lebt etwa seit 1918 in Naumburg und führt
mit seiner Frau ein Lebensmittelgeschäft in der Marienstrasse 16. Am 25.
April 1939 nach Shanghai ausgewandert.
Emil
Rößling geboren
1892, Friedrich-Fröbel-Straße 18, Einlieferung nach 1938
Schied,
Robert geboren
am 25. März 1899 in Naumburg, wohnhaft Bahnhofstraße 44 (1947), inhaftiert:
1933, 1934 und 1935 (wahrscheinlich auch KZ Lichtenburg)
Adolf
Scholze mehr wohnt
erst nach 1945 in Naumburg
Gustav
Thate geboren
27. Januar 1901 in Annaberg, Schlosser, Marienplatz 17, katholisch, eingeliefert
am 31. Juli 1937, 14.00 Uhr, Haftnummer 381. Erste Festnahme in Naumburg am 11. März
1933, dann KZ Lichtenburg und Esterwegen. März
1935 erneute Verhaftung, am 13. Juni 1935 im Schwurgerichtsgebäude
Naumburg vom 5. Strafsenat
des Berliner Kammergerichts unter dem Vorsitz von Kammergerichtsrat Reeck (Berlin)
wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt,
nach Verbüssung Schutzhaft in Lichtenburg und Buchenwald (1937 bis
1939)
Richard
Kanzler
mehr
Bad Kösen, Jahrgang 1897, vom 31. Juli 1937 bis 20. April 1939 interniert,
Kapo im Steinbruch
Hermann
Firchau mehr Bad
Kösen, Festnahme am 18. März 1935, zwei Jahre Zuchthaus, in Buchenwald
Haftnummer 425, Überführung in ein anderes Lager am 23. Januar 1940
Gustav
Frunke Haftnummer
678, geboren 1903, Freyburg, Schwalbenstraße, entlassen 26. Juli 1939
Walter
Grunert geboren
17. Februar 1906, wohnhaft damals Zeitz, Haftnummer: 428, Haftzeit: 31. Juli 1937
bis wahrscheinlich 20. April 1939, ab 1953 Kreisgerichtsdirektor in Naumburg
Frauengefängnis
Cottbus Rosemarie
Böttger mehr geboren
am 14. November 1921 in Naumburg. Das Sondergericht Halle verurteilt die Kohlehändlerin
vom Marienplatz 3 wegen Vergehens gegen § 4 Wehrkraftschutz-Verordnung zu
zwei Jahren Gefängnis. Zunächst kommt sie in das Strafgefängnis
nach Magdeburg. Am 12. April 1944 erfolgt ihre Überführung in das
Frauengefängnis Cottbus. Hier wird sie am 15. Februar 1945 entlassen.
Strafgefängnis
Erfurt Hertel,
Richard mehr geboren
am 13. April 1868 in Naumburg, Bankdirektor a.D., wohnhaft Pfortastraße
23, vor 1933 Mitglied der DNVP. Am 15. Dezember 1943 um 10.30 Uhr nehmen ihn die
Polizisten der Ortspolizeibehörde Naumburg fest. Zwei Tage später vormittags
11 Uhr befördert man ihn ins Polizeigefängnis Naumburg (heute: Am Salztor).
Am 5. Januar 1944 verbringt man ihn in den "Roten Ochsen" (Halle). Das
Sondergericht erkennt am 16. Mai 1944 wegen Vergehens nach Paragraph 2 Heimtückegesetz
auf ein Jahr und sechs Monate Gefängnis. Der Vorstand des Strafgefängnisses
Erfurt plädiert am 12. Juli 1944 für Aussetzung der Strafe auf
drei Monate Bewährung. Nach siebeneinhalb Monaten Haft kommt er frei.
Melchrick,
Franz mehr geboren
am 28. September 1895 in Jerischke (Verwaltungsbezirk Sorau), wohnhaft Spechsart 72,
verurteilt das Sondergericht
Halle (Saale) am 4. August 1943 wegen böswilliger, gehässiger und von
niederer Gesinnung zeugenden Äußerungen über den Führer und
den deutschen Nachrichtendienst zu neun Monaten Gefängnis. Unter Auflage
einer Bewährungsstrafe kommt er am 29. Februar 1944 um 9 Uhr aus dem Strafgefängnis
in Erfurt frei. Bei der Bau- und Möbeltischlerei von Johannes Hempfing in
der Weißenfelser Straße 16 findet er wieder Arbeit.
Konzentrationslager
Esterwegen (Emsland) Fritz
Burkhardt 1899-1969,
Siedlung 8, (Kramerplatz 7, 1946), 1933/34
Erich
Wiesemann geboren
1907, gefallen 1944, Siedlungsstraße 11, Prozess in Naumburg am 15. und
16. Juni 1935; 1 ½ Jahre Moorlager an der Ems
Gustav
Thate geboren
27. Januar 1901 in Annaberg, Schlosser, Marienplatz 17, katholisch. Erste
Festnahme in Naumburg am 11. März 1933, dann KZ Lichtenburg und Esterwegen.
März 1935 erneute
Verhaftung.
Gefängnis
Ichtershausen (bei Arnstadt) Wilhelm
Kayser mehr geboren
am 5. Januar 1906, Am Ostbahnhof Nr. 2. Ab
1. Juli hält man ihn in Untersuchungshaft im "Roten Ochsen" (Halle)
gefangen. Das Sondergericht Halle verurteilt den LEUNA-Arbeiter wegen Verstoßes
gegen Paragraph 2 des Heimtückegesetzes vom 20. Dezember 1934 unter Anrechnung
der Untersuchungshaft von zwei Monaten zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis.
Die Strafe tritt er in Ichtershausen bei Arnstadt an, die er nach Verbüßung
am 7. Januar 1944 verlässt. In der "Centralen-Ankaufsstelle für
landwirtschaftliche Maschinen und Geräte" in der Roßbacher Straße
5 c findet er Arbeit.
Heinz
Reinhold mehr geboren
am 20. Januar 1913, Jakobsstraße 10. Die Stapo nimmt ihn am 15. November
1941 in Haft. Am 23. Februar 1942 verurteilt ihn das Sondergericht Halle wegen
fortgesetzten Vergehens gegen Paragraph 2 Heimtückegesetz zu einem Jahr und
drei Monaten Gefängnis. Die Gefängnisleitung von Ichtershausen (bei
Arnstadt) bemängelt bei dem kaufmännischen Angestellten die fehlende
Schuldeinsicht, weshalb sie die Aussetzung der Strafe auf Bewährung strikt
ablehnt. Im Mai 1944 arbeitet Karl Reinold (geboren am 20. Januar 1913) bei der
Firma Dipl. Ing. Willy Jeschke Bauunternehmung, Eisenbeton, Hoch- und Tiefbau
in Naumburg.
Konzentrationslager
Lichtenburg Ernst
Hermann Assmann geboren
am 17. Februar 1907 in Lengefeld (Kreis Weißenfels), Am Hohen Stein 6,
3. April bis Ende Dezember 1933
Max
Ehrlicher Reußenplatz
17, 1933 verhaftet
Eugen
Wallbaum geboren
am 9. Dezember 1876 in Weißenfels an der Saale,
Brunnengasse 9, verhaftet 1933 und 1935, 1935/36 KZ Lichtenburg, überlebt
das Kriegsende
Walter
Ronneburg 1904-1955,
Moritzstraße 18 (1933), später Siedlungshof, 1933/34
Felix
Zeitschel mehr Siedlungshof
31, inhaftiert am 19. März 1933, entlassen am 26. Dezember 1933
Anton
Kaluza mehr geboren
1894, Arbeiter, seit März 1930 wohnhaft Naumburg, 1928 Gründer und Leiter
der Urchristengemeinde Gottes, von 1935 bis Juni 1936
Gustav
Thate geboren
27. Januar 1901 in Annaberg, Schlosser, Marienplatz 17, Erste Festnahme in
Naumburg am 11. März 1933, dann KZ Lichtenburg und Esterwegen. März
1935 erneute Verhaftung, am 13. Juni 1935, Urteil, nach Verbüssung wieder
Schutzhaft in Lichtenburg (1937)
Adolf
Pieper Weinbergweg
9, am 24. August 1935 in Schutzhaft genommen
Paul
Walter geboren
am 2. Juli 1907 in Dresden, Tischler, Kleine Jacobsgasse 13, ab August 1935
¼ Jahr im KZ Lichtenburg.
Konzentrationslager
Mauthausen Max
Bach mehr Bad
Kösen, Saalstraße 23, im Februar 1945 ermordet
Gefängnis
Naumburg Kurt
Gutgesell mehr geboren
am 22. August 1908, Moritzstraße 25, drei Jahre Zuchthaus (laut Urteil vom
3. Januar 1934)
Willy
Hühn bis
30.3.1936 (Stand
17. August 1935)
Kurt
Heinold bis
29.6.1936
(Stand 17. August 1935)
Gustav
Thate bis
30.3.1937
(Stand 17. August 1935)
Otto
Bornscheid bis
30.3.1937
(Stand 17. August 1935)
Hans Lessing bis
25.9.1936
(Stand 17. August 1935)
Erich
Wiesemann bis
25.9.1936
(Stand 17. August 1935)
Ernst
Hermann Assmann bis
27.12.1938 (Stand
17. August 1935)
Anna
Possögel mehr geborene
Pietscher, Kleine Wenzelsstraße 9, geboren am 10. Juni 1890, ein Jahr
und sechs Monate Gefängnis (Urteil vom 23. Dezember 1935)
Hugo
Launicke 9.
März bis 28. September 1933
Pfarrer
Lorenz Bertheau mehr verhaftet
im März 1935 und 1937 (Gefängnis Naumburg ?)
Fritz
Schellbach geboren
am 2. März 1905 in Leißling, Festnahme am 17. Februar 1935 in Weissenfels,
Müllnerstrasse 41
Ernst-Heinrich
Bethge mehr geboren
am 12. Oktober 1878,1912-1923 Bürgergartenstraße 11; Einlieferung im
Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz)
der Stapo Halle am 22. August 1944
Karl
Marien mehr geboren
am 12. Juni 1886 in Preetz, Siedlungshof 13; Einlieferung im Auftrag der Außenstelle
Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo Halle am 22. August
1944
Gotfried
Rublack mehr geboren
7. Februar 1881 in Sommerfeld (Kreiss Krossen, Oder), Rosengarten 7, dann
Siedlungsstraße 35, 1944 Klingerplatz 7; Einlieferung im Auftrag der Außenstelle
Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo Halle am 24. August
1944
Eugen
Wallbaum geboren
am 9. Dezember 1876 in Weißenfels an der Saale, Kaufmann, Brunnengasse 9,
1946: Jägerplatz 16, 1950: Raschstraße 4; Einlieferung im Auftrag der
Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo
Halle am 24. August 1944
Karl
Ebert mehr geboren
23. August 1897 in Erfurt, Kanonierstraße (heute Rosa-Luxemburg-Straße)
3. Das Sondergericht
Halle verurteilt den Engroshändler wegen Verstoßes gegen Paragraph
2 des Heimtückegesetzes vom 20. Dezember 1934 zu neun Monaten Freiheitsentzug.
Die Strafe verbüßt
er ab 4. Januar 1944 im Strafgefängnis Naumburg (Roonplatz 5, heute: Am Salztor).
Robert
Beck mehr geboren
am 18. März 1976 in Kahlwinkel, wohnhaft Große Georgenstraße
15, Lebensmittelhändler. Die
Richter erkennen gemäß Paragraph 2 der Verordnung über außerordentliche
Rundfunkmaßnahmen auf 9 Monate Gefängnis. Außerdem ordnet das
Gericht die Beschlagnahme des "Lorenz Tonmeister W Nr. 153 937" an.
Am 16. Dezember
1940 wird Robert Beck (geboren am 18. März 1876 in Kahlwinkel bei Eckartsberga)
aus dem Naumburger Gefängnis entlassen.
Konzentrationslager
Papenburg Fritz
Burkhardt geboren
am 21. Mai 1899, Kanalstraße 21, 1946: Kramerplatz 7
Konzentrationslager
Riga, Sobibor und Theresienstadt -
Zum
Schicksal der jüdischen Mitbürger
- nach Martin Onasch1996 Eva
Gross Große
Salzstraße 40, 1942 nach Halle, 1943 ins KZ Sobibor deportiert
Josef
Salomon Gross Salzstraße
40, 1942 nach Halle, 1943 ins KZ Sobibor deportiert
Gustav
Gutkindt mehr Roßbacher
Straße 5d, 1942 nach Halle, 27. Februar 1943 ins KZ Theresienstadt deportiert
Jenny
Gutkindt Roßbacher
Straße 5d, 1942 nach Halle, 27. Februar 1943 ins KZ Theresienstadt deportiert,
überlebte
Fritz
Jonas mehr Herrenstraße
15/16, 1938 nach Leipzig, 21. April 1942 ins KZ Riga deportiert
Lotte
Jonas Herrenstraße
15/16, 1938 nach Leipzig, 21.April 1942 ins KZ Riga deportiert
Elly
Landsberg Kösener
Straße 27, 1942 nach Halle, 27. Februar 1943 ins KZ Theresienstadt deportiert
Zuchthaus
Roter Ochse Halle | "Mit
der Machtübertragung an die Nationalsozialisten und der Ernennung Adolf Hitlers
zum deutschen Reichskanzler im Jahre 1933 änderten sich Wesen und Struktur
der politischen Justiz im "Roten Ochsen" grundlegend. Im Alltag der
Haftanstalt, seit 1935 in ein Zuchthaus umgewandelt, fand die menschenverachtende
nationalsozialistische Ideologie spürbar Eingang und Verbreitung. Der "Rote
Ochse" wurde Teil der politischen NS-Justiz und der damit verbundenen völkischen
und rassistischen Prägungen. Die
Belegungsfähigkeit der Strafanstalt stieg zwischen 1933 und 1938 von 500
auf 790 Gefangene. Neben den politischen Häftlingen gelangten in das Zuchthaus
auch kriminelle und kriminalisierte Häftlinge. Nach Ausbruch des Zweiten
Weltkrieges befanden sich im "Roten Ochsen" auch ausländische Gefangene."
(Sachsen-Anhalt)
|
Otto
Troitzsch
bis 30.3.1938 (Stand
17. August 1935)
geboren am 13. Juni 1900 in Nebra, Weißenfelser Str. 6, 3 Jahre
Zuchthaus
Johannes
Heinemann mehr bis
29.9.1938 (Stand 17. August 1935)
Andreas Nöding bis
30.3.1939 (Stand
17. August 1935) geboren
am 13. August 1898 in Spangenberg (Kreis Melzungen), Festnahme am 22. März
1935. 8 Tage Polizeihaft im Naumburger Polizeigefängnis. Am 13. Juni
1935 zu vier Jahren Zuchthaus (Halle und Amberg) verurteilt.
Alfred
Großkopf bis
29.9.1939 (Stand
17. August 1935)
Bernhard Fischer bis
30.3.1941
(Stand 17. August 1935)
geboren am 12. November 1903 in Schnaditz (Kreis Delitzsch),
Moritzstraße 10, 6 Jahre Zuchthaus, 10 Jahre Ehrverlust
Richard
Locker bis
30.3.1941 (Stand
17. August 1935)
geboren am 20. März 1904, Hallesche Str. 50, Festnahme
am 22. März 1935, Urteil: 6 Jahre Zuchthaus, 10 Jahre Ehrverlust
Erich
Tatzel mehr bis
30.3.1942
(Stand 17. August 1935)
Salzstraße 14, 1935 Verurteilung zu 7 Jahren Zuchthaus (Amberg/Oberpfalz),
davon 4 ½ Jahre Einzelhaft, ab 1942 Schutzhaft im KZ Sachsenhausen
Walter
Höhne bis
27.3.1937
(Stand 17. August 1935)
Hugo Theile bis
26.9.1937
(Stand 17. August 1935)
Willy
Dechhandt mehr 26.9.1937
(Stand 17. August 1935)
Alfred
Meissner bis
26.9.1938 (Stand 17. August 1935)
Kurt
Schoder bis
26.9.1938 (Stand 17. August 1935)
Walter
Schmidt Schornsteinfeger
Walter Schmidt aus Naumburg an der Saale, Am hohen Stein 11, geboren 15.
Februar 1903 in Zetsch, Kreis Weißenfels, verheiratet, nicht vorbestraft;
4 Jahre Zuchthaus. bis
27.3.1939 (Stand 17. August 1935)
Georg
Faber bis
26.9.1939
(Stand 17. August 1935)
Erich
Russwurm geboren
am 21. Juli 1910, Siedlungshof 7, zwei Jahre Zuchthaus (Urteil vom 23. Dezember
1935)
Otto
Wolf mehr
geboren 1. März 1902, Auenblick 100, verhaftet am 2. Juni 1937, Urteil drei
Jahre und sechs Monate
Konzentrationslager
Sachsenhausen
Peter
Hollaender mehr am
14. April 1941 in Bad Kösen verhaftet. Er ist der älteste Sohn (geboren
am 3. August 1919 in Naumburg) des hoch angesehenen Rechtsanwalts Otto Hollaender
(Naumburg). Ermordet im KZ Sachsenhausen am 3. April 1942. Peter Hollaender war
Jude.
Ernst
Heinrich Bethge mehr geboren
1878, Bürgergarten Str. 9, ermordet am 1. August 1942
Karl
Marien mehr geboren
12. Juni 1886, Siedlungshof 13, am 22. August 1944 durch Stapo verhaftet, Ende
August 1944 bis zur Befreiung durch die Sowjetarmee KZ Sachsenhausen
Erich
Tatzel geboren
am 7. Dezember 1903, Salzstraße 14, ab 1942 Schutzhaft im KZ Sachsenhausen,
überlebt
Konzentrationslager
Sonnenburg Georg
Mederer geboren
am 7. Februar 1905, Weingarten 17, verhaftet
16. März 1935
Polizeigefängnis
Weißenfels Karl
Keil geboren
am 10. Oktober 1896 in Naumburg, wohnhaft Adolf-Hitler-Straße (heute Flemminger
Weg) 44, Einlieferung im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr
Kranz) der Stapo Halle am 23. August 1944
Paul
Zeitschel geboren
am 23. Februar 1892 in Magdeburg, Posenerstraße (heute Friedrich-Fröbel-Straße)
10, Einlieferung im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr
Kranz) der Stapo Halle am 23. August 1944
Martin
Oehler geboren
am 13. Februar 1881 in Paizendorf (Kreis Gera), Moritzstraße 11, Einlieferung
im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr
Kranz) der Stapo Halle am 23. August 1944
Für
folgende Pesonen liegen zum Ort der Inhafitierung keine sicheren Informationen
vor: Schneider
Alfred Großkopf geboren
am 21.August 1908, Hallesche Straße 50, 4 Jahre und 6 Monate Zuchthaus
Tischler
Werner Krause geboren
am 26. Juni 1911, Siedlungshof 26, zwei Jahre Zuchthaus (Urteil vom 23. Dezember
1935)
König genannt, richtig
wahrscheinlich: Max Saupe Steinweg
25, Schuhmacher. Festgenommen am 25. März 1933. Aussage
von Kurt Niederhausen, Naumburg (Saale), Mägdestieg 5 II, am 10. Februar
1947 im Schreiben an den Regierungspräsidenten von Merseburg: Der Ehemann
von Frau König, geborene Arndt, war im Konzentrationslager. Im Schreiben
der NSDAP-Kreisleitung vom 22. März 1934 an den Regierungspräsidenten
von Merseburg steht geschrieben: "Max Saupe gen. König".
Paul
Noack Kleine
Jakobsstraße 11, Festnahme am 25. März 1933 in Naumburg. Im Schreiben
der NSDAP-Kreisleitung vom 22. März 1934 an den Regierungspräsidenten
von Merseburg wird die Entlassung von Paul Noack aus dem KZ angekündigt.
Fritz
Podzuck
geboren am 15. Juni 1907 in Prassberg (Kreis Goldap), Hohenstein 8, Arbeiter,
2 Jahre Gefängnis
Reissweck,
Paul geboren
27. Februar 1904 in Naumburg, Schulstraße 26 (1904-1918), Weissenfels Straße
(1918-1952), Oststraße 11, Tischler, nach
1933 politischer Häftling im Gefängnis Naumburg und KZ Lichtenburg
Max Römer mehr
geboren
am 4. Februar 1902, Reußenplatz 11, Verwaltungsgehilfe, SAP-Mitglied, vier
Jahre Zuchthaus (Urteil
vom 23. Dezember 1935)
Adolf
Schuster Altenburg
an der Saale (Ortsteil von Naumburg), Festnahme am 27. März 1933
Strafgefangenenlager
Nelben über Könnern an der Saale Kurt
Schoder geboren
am 13. Januar 1900, am 17. Juni 1935 wegen Hochverrats zu drei Jahren und sechs
Monaten Zuchthaus verurteilt; Ablauf der Strafe am 26. September 1938
Das
Schicksal folgender Bürger ist leider ungeklärt. Aufgrund flüchtiger
Hinweise besteht der Verdacht, dass sie möglicherweise im Gefängnis,
Zuchthaus oder Konzentrationslager ums Leben gekommen sind: Otto
Lorbeer Schriftsetzer,
Linsenberg 24 a/b
Rudolf
Müller Eventuell
der Maurer aus der Hallischen Straße 19 ?
Walter
Schwarz Kassenbote,
Herrenstraße 4
Friedrich
Müller Kurt
Herrmann.
Siehe
auch Erinnerungen
der Naumburger im Konzentrationslager Amtsgericht
Halle an der Saale, am 14. Oktober 1935. Strafsache gegen Andreas Nöding
wegen Mißhandlung. In: Blattsammlung der Staatsanwaltschaft beim Landgerichte
in Halle an der Saale, Vorverfahren in der Strafsache wider A. Nöding wegen
Mißhandlung. Landeshauptarchiv Sachachen-Anhalt, Merseburg, Staatsanwaltschaft
Halle, Rep. C 141 [Beck,
Robert] Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Halle. Sondergericht Halle. Landeshauptarchiv
Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG Halle C 134, Nr. 103/2 [Böttger,
Rosemarie] Strafsache vor dem Sondergericht Halle. Urteil vom 16. Juni 1943. Staatsanwaltschaft
Halle, Strafsache Sondergericht. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg,
SG Halle C 134, Nr. 207 Briefwechsel
zwischen Anja Hollaender (Niederlande) und Detlef Belau (Naumburg an der Saale)
im 2009 und 2010 zur jüdischen Familie Otto Hollaender aus Naumburg. Dokument
der Naumburger Polizei, unterzeichnet von Scholz, Naumburg, den 22. August 1944,
unveröffentlicht [Dokument]
An die Staatspolizeistelle Halle, Außendienstelle Weißenfels, in Weißenfels,
[unterzeichnet von ScGeraschholz, Polizeistelle Naumburg; Anlage: Liste der Personen
gemäß Anforderungen durch Ferngespräch von Kriminalsekretär
Rabetke, Staatspolizeistelle Weißenfels, vom 18. August 1944] Amtlich beglaubigte
Abschrift, unveröffentlicht [Dokument]
Auf telefonische Anweisung, Naumburg, den 22. August 1944 [unterzeichnet von]
Scholz [Polizeistelle Naumburg], unveröffentlicht [Dokument]
Naumburg den 9. September 1944 [unterzeichnet von] Scholz [Polizeistelle Naumburg],
unveröffentlicht [Dokument]
Vfg., Naumburg den 26. September 1944 [unterzeichnet von] Scholz [Polizeistelle
Naumburg], unveröffentlicht [Dokument]
Vermerk, Naumburg den 26. September 1944 [unterzeichnet von] Scholz [Polizeistelle
Naumburg], unveröffentlicht [Ebert,
Karl] Staatsanwaltschaft beim Landgericht Halle an der Saale. Sondergericht Halle.
Karl Ebert. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG Halle C 134, Nr. 436 Ehrlicher,
Max. Sammlung Personalangelegenheiten. Stadtarchiv Naumburg, Archiv Nummer, 122
, 24 Einlieferungsbuch.
Konzentrationslager Buchenwald. Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora,
Archiv Buchenwald, Weimar Entlassungsschein.
Der Arbeiter Otto Wolf
. Zuchthaus Halle, Halle, den 6. Dezember 1940, unveröffentlicht
Fricke, Kurt:
Die Justizvollzugsanstalt "Roter Ochse" Halle/Saale 1933-1945. Eine
Dokumentation. Gedenkstätten und Gedenkstättenarbeit im Land Sachsen-Anhalt,
Heft 3, 1. Auflage 1997 Der
Generalstaatsanwalt Dr. Becker: An den Herrn Oberlandesgerichtspräsidenten
Naumburg, Naumburg, den 4. März 1933. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Magdeburg,
MD Rep. C 127, Anh Justiz PA S Nr. Nr. 24/3 Generalstaatsanwalt
beim Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 27. August 1935,
unveröffentlicht Generalstaatsanwalt
beim Kammergericht Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 17. August 1935,
Mitteilung an den Reichsminister der Justiz, unveröffentlicht Generalstaatsanwalt
beim Kammergericht Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 29. April 1935,
An den Herrn Vorsitzenden des 5. Strafsenats des Kammergerichts, hier. Anklageschrift,
unveröffentlicht Generalstaatsanwalt
bei dem Kammergericht, 10. O. Js. 103/35, Berlin W 57, Elzßholzstraße
32, 7. August 1935, Geheim. Haft. An den Herrn Reichsminister der Justiz, in Berlin
W 8, Wilhelmstraße 35. In der Strafsache gegen 1.) den Arbeiter Karl Koch
aus Freyburg
, Dokument unveröffentlicht Generalstaatsanwaltschaft
bei dem Kammergericht, Berlin, Elzßholzstraße 32, 21. September 1935,
gezeichnet von Oberstaatsanwalt Weyermann. An den Herrn Oberstaatsanwalt bei dem
Oberlandesgericht in Naumburg. In: Blattsammlung der Staatsanwaltschaft beim Landgerichte
in Halle an der Saale, Vorverfahren in der Strafsache wider A. Nöding wegen
Mißhandlung. Landeshauptarchiv Sachachen-Anhalt, Merseburg, Staatsanwaltschaft
Halle Rep. 141 [Gerichtsprozess
Gutgesell] Urteil zu Gutgesell, Kurt, 1 K.L. 57/33 (451). Sitzung der Großen
Strafkammer des Landgerichts in Naumburg a. S. vom 3. Januar 1934, unveröffentlicht [Gerichtsprozess
Faber] Der Generalstaatsanwalt bei dem Kammergericht. 10. 0.Js. 100/35. Berlin
W 57, den 29. April 1935, Elholzstraße 32, An den Herrn Vorsitzenden des
Kammergerichts, Anklageschrift B. [zu Georg Faber und andere], unveröffentlicht
[Gerichtsprozess
Tatzel] Anklageschrift des Generalstaatsanwalts beim Kammergericht, Berlin W 57,
29. April 1935, Elßholzstraße 32, 10.0.Js. 100.35 gegen Tatzel und
andere, unveröffentlicht [Gerichtsprozess
Römer] Der Oberstaatsanwalt beim Kammergericht. 10.0.Js. 226/35. Berlin W
57, den 24. September 1935, Elholzstraße 32, Geheim. An den Herrn Vorsitzenden
des 5. Strafsenats des Kammergerichts, Anklageschrift, Dokument, unveröffentlicht.
Siehe auch: Kammergericht, Geschäftsnummer: 10. 0.Js. v. 91.35. 3. Februar
1936. Bundesarchiv Berlin, NJ 15.216 (zitiert als "Kammergericht 1936") [Gerichtsprozess
Koch] Anklageschrift vom 24. April 1935, Generalstaatsanwalt bei dem Kammergericht,
10 o. Js. 103/35, Berlin W 57, Elholßstraße 32, gegen Koch und andere
und Urteil vom 1. Juli 1935, unveröffentlicht Geschäftsstelle
Staatsanwaltschaft bei dem Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße
32, 16. Mai 1935, unveröffentlicht Geschäftsstelle
Staatsanwaltschaft bei dem Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße
32, 27. Mai 1935, unveröffentlicht Geschäftsstelle
Staatsanwaltschaft bei dem Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße
32, 24. September 1935, unveröffentlicht Geschäftsstelle
Staatsanwaltschaft bei dem Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße
32, 27. November 1935, unveröffentlicht Grunert,
Walter: [geboren am 17.02.1906 in Zeitz], Naumburg, Heinrich-Heine-Straße
2, Häftlingsnummer [Konzentrationslager Buchenwald] 428, Biografie. Ohne
Jahresangabe Abschrift. Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora,
Archiv Weimar Buchenwald 31/499 [Hirschfelder,
Hans] [1.] Neue Forschungsergebnisse, [2.] Eines Kommunisten Vermächtnis,
[3.] Es ging um ein rotseidenes russisches Banner, [4.] Der rote Anwalt, [5.]
Das Kesseltreiben gegen ihn. Kreiskommission der Arbeitergeschichte. [Die mir
vorliegenden Dokumente enthalten keine Angaben zu Verlag, Ort und Jahr, wahrscheinlich
um 1971 (geschätzt) veröffentlicht in der Tageszeitung "Freiheit"
(Halle)] Hirschfelder,
Hans: Vor Vergessen bewahren. In: "Naumburger Tageblatt", Naumburg,
den 28. Februar 2004 [Heinemann,
Johannes] Einige Einzelheiten über die antifaschistische Tätigkeit des
Genossen
Heinemann. 1967, unveröffentlicht [Heinemann`s
Tod] Brief vom Archiv der Gedenkstätte Dachau an Detlef Belau, Naumburg/Saale,
16. März 2007, unveröffentlicht [Hertel,
Richard] Sondergerichtsanklage. Der Oberstaatsanwalt als Leiter der Anklagebehörde
bei dem Sondergericht. Anklageverfasser: Staatsanwalt Dr. Rowoldt. 2a SG Js 60/44
J, Halle/Saale 20. April 1944, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG
Halle C 134, 832/2 [Hertel,
Richard] Urteil. Öffentliche Sitzung der I. Kammer des Sondergerichts beim
Landgericht Halle, 16. Mai 1944. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg,
SG Halle C 134, 832/2 Höhne,
[Über] Walter. Herausgeber Kommission zur Erforschung der örtlichen
Geschichte der Arbeiterbewegung der Kreisleitung der SED und der Schulparteiorganisation
der SED der Kommunalen Berufsschule "Walter Höhne", Naumburg / Saale,
ohne Jahresangabe Internetseite
www.otto-brenner-stiftung.de. Otto Brenner Stiftung, Januar 2006 Jacobs
M. A., Reinhard: Terror unterm Hakenkreuz - Orte des Erinnerns in Niedersachsen
und Sachsen-Anhalt. Arbeitsheft Nr. 20, Berlin, März 2001 [Kaluza,
Anton] Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg Rep. C 48 I e, 1178, Blatt
321-328 [Kaluza,
Anton] [Leiter der Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Merseburg.]
Halle, den 30. Juli 1935. An das Geheime Staatspolizeiamt Berlin SW 11, Prinz
Albrecht Straße 8, Betrifft: Urchristentum "Urchristengemeinde Gottes".
[Unterschrift Blume]. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg Rep. C 48 I
e, 1178 [Kaluza,
Anton] Lagebericht
der Staatspolizeistelle Halle für August 1935. In: Die Lageberichte der Geheimen
Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936. Herausgegeben von Hermann-J.
Rupieper und Alexander Sperk, Band 2: Regierungsbezirk Merseburg, mdv, Mitteldeutscher
Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 475 ff. [Kayser,
Wilhelm] Urteil in Strafsache SG Ms 75/42 vom 9. September 1942. Staatsanwaltschaft
beim Landgerichte Halle, Strafsache Kayser, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt,
Merseburg SG Halle, C 134, Nr. 1003/1 [KZ]
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Kreisleitung Naumburg, Brief an
Regierungspräsidenten Merseburg 22. März 1934, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt,
Merseburg, Rep. C 48 I e [KZ]
Regierungspräsident Merseburg, Kreispolizeibezirk Naumburg, Liste über
alle in zur Zeit in Haft befindlichen Personen, deren Freiheitsbeschränkung
nicht auf richterlichen Haftbedingungen, sondern auf polizeilicher Anordnung beruht,
Runderlaß des Herrn Ministerpräsidenten, Geheime Staatssache vom 12.
März 1934, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, Rep. C 48 I e [KZ]
Regierungspräsident Merseburg, Eilbrief 21.3.1934. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt,
Merseburg, Rep. C 48 I e [KZ]
Regierungspräsident Merseburg, Schnellbrief vom 23.3.1934 an den Bürgermeister
in Papenburg, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, Rep. C 48 I e [KZ
Datenbank] Datenbank: Häftlingsnummernkartei Konzentrationslager Buchenwald.
Thüringisches Hauptstaatsarchiv Weimar. NS 4 Bu Häftlingsnummern, Betrifft:
Hermann Firchau (geboren 16.11.1894), Gustav Frunke (geboren 25.10.1903), Kurt
Schoder (geboren 13.1.1900), Walter Höhne (geboren 21.4.1894), Walter Grunert
(geboren 17.2.1906). Locker,
Richard: Brief. Naumburg. unveröffentlicht Meissner
[Frau ]: Auszüge aus dem Leben meines Mannes. Alfred Meissner, Naumburg 1.
Juni 1958, unveröffentlicht Müller,
Kurt, Anklageschrift des Amtsgerichts Naumburg vom 12. Januar 1931 und Urteil
des Amtsgerichts Naumburg vom 17. Februar 1931, unveröffentlicht Nationalsozialistische
Deutsche Arbeiterpartei, Gau Halle-Merseburg, Kreis Naumburg. Schreiben vom 22.
März 1934 an den Regierungspräsidenten Merseburg, unveröffentlicht Oberstaatsanwalt
beim Landgericht Naumburg, 8. April 1931. In: Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt,
Merseburg, C 141, Staatsanwalt, Naumburg Nr. 62, Staatsanwaltschaft beim Landgericht Onasch,
Martin: Verfolgung von Juden in Naumburg von 1933-1945. Eine Liste der von den
"Rassengesetzen" betroffenen Bewohner. In: Saale-Unstrut Jahrbuch, 1.
Jahrgang 1996, Seite 92 bis 94 Preußische
Minister des Inneren. Berlin, den 19. September 1933. Nr. II G 1946/19.9.33. Schnellbrief.
Nachprüfung der gemäß § 1 der Notverordnung vom 28. Februar
1933 erlassenen Schutzhaftordnung. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg,
C 48 Ie, Nr. 1187 [Reinhold,
Heinz] Urteil des Sondergerichts Halle II vom 25. Februar 1942 zu Karl Reinhold
[
und andere]. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG Halle, C
134, Nr. 973/1 [Sachsen-Anhalt]
www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=32806, 2008 Schellbach,
Fritz. Landeshauptarchiv-Sachsen Anhalt, Merseburg P 534, IVIF-2/5/444
Schied,
Robert. Kontrollbogen des Antifaschistischen Blocks. Stadtarchiv Naumburg, Einzeldokument
[Schoder, Kurt]
Unterlagen des Generalstaatsanwalts beim Kammergericht Berlin W 35, Elssholzstraße
32, vom 7. März 1938. Bundesarchiv Berlin, NJ 4877-4893, FBS 111/2237 [Stapo
1933e] Lagebericht der Staatspolizeistelle Halle für Oktober 1934. In: Die
Lageberichte der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936. Heraus-gegeben
von Hermann-J. Rupieper und Alexander Sperk, Band 2: Regierungsbezirk Merseburg,
mdv, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 199 ff. [Stapo
1933h] Lagebericht der Staatspolizeistelle Halle für März 1935. In:
Die Lageberichte der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936.
Herausgegeben von Hermann-J. Rupieper und Alexander Sperk, Band 2: Regierungsbezirk
Merseburg, mdv, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 299 ff. [Stapo
1933j] Lagebericht der Staatspolizeistelle Halle für Mai 1935. In: Die Lageberichte
der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936. Herausgegeben von
Hermann-J. Rupieper und Alexander Sperk, Band: Regierungsbezirk Merseburg, mdv,
Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 410 ff. [Stapo
1933m] Lagebericht der Staatspolizeistelle Halle für Januar 1934. In: Die
Lageberichte der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936. Herausgegeben
von Hermann-J. Rupieper und Alexander Sperk, Band 2: Regierungsbezirk Merseburg,
mdv, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 44 ff. Vfg.
Der Oberbürgermeister, Naumburg/S., den 15. Mai 1945. Stadtarchiv Naumburg.
Polizeiverwaltung. Schadenersatzansprüche verschiedener Art. 1929 bis 1945.
Band 12301 b, Archivsignatur 6639 Vielen
Dank den MitarbeiterInnen des Archivs der Stitung Gedenkstätten Buchenwald
und Dora für die Unterstützung im Jahr 2007. Ich
danke Frau Susanne Kröner, Leiterin des Stadtarchivs Naumburg (Saale), Bad
Kösen, für das lange und interessante Gespräch am 7. April 2011.
Hierdurch konnten einige Personendaten korrigiert, präzisiert und vervollständigt
werden.
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