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Evolution und Revolution Jede Zeit ist eine Sphinx, die sich in den Abgrund stürzt .... + Das unbegrenzte Recht des Siegers + Hass auf die Kabelabschneider + ....auch für unsere Feinde wird dieser Tage kommen .... + Keine Anerkennung der Schuld + Reichsnotopfergesetz und Erzberger`sche Finanzreform + Deutschlands Einheit ist gefährdet! + Das große Reinemachen + Kaiserbilder + Tüchtigkeit soll entscheiden! + Antiwestliche Tendenzen + Revolution und Evolution + Dunkle Drohungen + Deutschtum und Auslandsdeutsche + Ostjuden-Frage + Überfordert + Farbige Truppen + Die Reichskronen-Rede (1919) + Oppositionsführer in der Nationalversammlung: Zweikampf Posadowsky-Juchacz, Kriegsschuldfrage, Sozialpolitik, Hauptsache keine kommunistischen Experimente + Posadowsky und die konservative Ideologie + Deutschland als Erzieher der ganzen Menschheit? + Das Dritte Reich + Völkisch-alldeutscher Konservatismus + Glühende Vaterländer + Nationalbolschewiken + Reaktionär-konservativer Kulturkampf
Abkehr von der deutschnationalen Politik Politische Krisenbewältigung + Gegen Antisemitismus + Krise des konservativen Denkens + Die liberale Wende + 1920: Weltwende + Staatsreparaturbetrieb + Die Zeit verlangt Selbstzucht und entbehrungsreiche Einsicht + Kapp-Putsch + Fürstenentscheid + Wider der Prinzipien- und Grundsatzlosigkeit
Die anstrengende Republik Keine Illusionen! + Heiligkeit und Unverletzlichkeit des Eigentums? + Elite und Verantwortung + Bürgersinn und Pflicht + Popularität der Staatsform + Rechtsbewusstsein wider Durchbrechungstheorie + Krieg und Frieden + Vordenker der staatsbürgerlich-christlichen Erziehung + Provinziallandtag + Carl Sevring - Wilhelm Keil - Posadowsky + Volksrechtpartei + Geldpolitik + Preußische Haushaltskrise fordert Opfer vom Volk + Intervention und Subvention + Man hörte kaum die Sätze + Diese Politik ist nicht mehr erträglich
Sein Herz schlug für Deutschland! + Deutschland-Plan + Eine volkswirtschaftlich vernünftige Geldpolitik + Der Posadowsky-Codex + Identität und Sozialstaat + Offenheit, Wahrheit, Fairness + E r wählte nicht den Weg in die faschistische Diktatur + Quellennachweis
Jede
Zeit ist eine Sphinx, Schützengraben- und Gaskrieg erschütterten das europäische Wertesystem bürgerlicher Normen. Wenn die Menschheit nicht zugrunde gehen will, dann muss sie jetzt ihr Moralsystem neu aufbauen, antwortet Albert Schweitzer (1875-1965) in der 1919 bis 1921 entstandenen "Kultur und Ethik" (1971, 104, 341). Eine neue Gesinnung braucht es, und den Verzicht auf "optimistisch-ethische Deutung der Welt" zur Stützung materialistischen Forschrittswahns. Viele finden nicht die Kraft und Mut zum Neuanfang. Und Graf von Posadowsky? Hinter ihm liegen anstrengende Arbeitsjahre: Referendar am Breslauer Stadtgericht, Gutsverwalter, Landrat, Landeshauptmann der Provinz Posen, Chef des Reichsschatzamtes, Staatssekretär des Inneren, Stellvertreter des Reichskanzlers, vierzehn, dann noch einmal sieben Jahre Reichstagsabgeordneter, von 1915 bis 1917 Übernahme der Verwaltung im Landatsamt Elbing. Er ist dreiundsiebzig Jahre alt. Nach der historisch singulären Staatspleite verschließt er nicht die Augen davor, dass die Alten, die Elite als politische Klasse einen ungeheuren Reputationsverlust erfahren hat. Ihr moralisches Ansehen ist gründlich, vielleicht sogar irreparabel beschädigt. "Glauben Sie an Deutschlands Auferstehung", zitiert Ostern 1922 das "Tagebuch der Zeit" die Frage einer Zeitung an "alle besseren Häupter unserer Lieben". Ja, antwortet Posadowsky und fordert "bescheidene Lebensführung und hohe Arbeitsleistung" und "Verschwinden der geschichtlich verhängnisvollen Betonung der sogenannten Stammeseigentümlichkeiten". Normalerweise, was das nach Kriegsniederlage und Revolutionszeit in Deutschland immer heißt, würde er nach dem Ende seiner Tätigkeit als Reichstagsabgeordneter in den Ruhestand gehen. Es kommt anders. Am 19. Januar 1919 sind Reichstagswahlen. Als Kandidat der Deutschnationalen Volkspartei erringt er einen Platz in der Nationalversammlung und übernimmt im darauf folgenden Februar in der Nationalversammlung die Aufgaben eines Fraktionsvorsitzenden. Zumindest in Teilen der Öffentlichkeit, sagen wir einmal vorsichtig, bestehen zu seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung unklare Vorstellungen. Er reagiert darauf:
So oder anders, für ihn ist es kein Grund, der Frage nach Verantwortung für den Krieg auszuweichen.
Das unbegrenzte Recht des Siegers zurück US-Präsident Woodrow Wilson mißtraut der politischen Elite Deutschlands. Er legt am 23. Oktober 1918 der Weltöffentlichkeit dezidiert dar, dass er nicht bereit ist mit den "bisherigen Beherrschern Deutschlands" zu verhandeln.
Das Auswärtiges Amt der Vereinigten Staaten von Amerika in Washington übermittelt am 23. Oktober 1918 als Antwort auf die Note der deutschen Regierung vom 20. Oktober 1918 folgende Botschaft des Präsidenten, um auszusprechen, "daß die Völker der Welt kein Vertrauen zu den Worten derjenigen hegen und hegen können, die bis jetzt die deutsche Politik beherrschten, und abermals zu betonen, daß bei Friedensschluss und beim Versuche, die endlosen Leiden und Ungerechtigkeiten dieses Krieges ungeschehen zu machen, die Regierung der Vereinigten Staaten mit keinem anderen als mit den Vertretern des deutschen Volkes verhandeln kann, welche bessere Sicherheiten für eine wahre verfassungsmäßige Haltung bieten, als die bisherigen Beherrscher Deutschlands." (Wilson 23.10.1918)
Posadowsky gehörte zur politischen Elite. Das Vorgehen von Woodrow Wilson unterstellt hinsichtlich der Anerkennung der Regierung ein völkerrechtlich verbindliches Prinzip, dass es eigentlich noch nicht gibt. Ob rechtspolitisch oder nur intuitiv begründet, das sei dahingestellt, jedenfalls trauten viele den Siegern die saubere Handhabung eines solchen Rechtsprinzips nicht zu. Einige, das waren nicht wenige, bezweifeln und beargwöhnen mit irrationalen Argumenten die Legitimität des Verfahrens, wo sich öfters eine Radauszene ankoppelt. Andere, der bedeutend größerer Teil der deutschen Öffentlichkeit, unterzog das Vorgehen hinsichtlich Legitimität und Autorität einer rationalen Kritik. Sichtbar wurde es zum Beispiel in der japanisch-westlichen Menschenrechtskontroverse. Am 11. April 1919 trat unter Präsident Woodrow Wilson (1856-1924) die Völkerbundkommission zu ihrer letzten Sitzung zusammen. Zuvor, genau am 13. Februar 1919, schlug der japanische Delegierte bei der Pariser Friedenskonferenz Baron Makino Nobuaki (1861-1949) zwei Paragraphen vor, die garantieren sollten, dass keine Personen in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht auf Grund der Rassen- und Staatsangehörigkeit diskriminiert werden können. Die amerikanische Delegation lehnte den japanischen Antrag ab, weil er eine Einmischung in die internen Angelegenheiten des Staates Vorschub leistete. Als Präsident Woodrow Wilson am nächsten Tag das Papier verlas, fehlten die betreffenden Klauseln. "Auch in der letzten Vollversammlung der Völkerbundeskommission vom 28. April 1919 brachte Baron Makino die Angelegenheit noch einmal zur Sprache. Die Rassenfrage bleibe ein ungelöstes Problem, das sich jederzeit gefährlich zuspitzen könne." (Harro von Senger 2000)
Hass auf die Kabelabschneider zurück
Hunger und Entbehrung brachte die völkerrechtswidrige Seeblockade der Engländer über die Bevölkerung. Deutschland verliert die gesamte Handels- und Fischereiflotte, was die Ernährungsnöte verewigt. So darf man das deutsche Volk nicht behandeln, klagt Posadowsky am 27. März 1919 Aus tiefer Not (54ff.). Deutschland verlor den Krieg. Die alte europäische Ordnung bricht zusammen. Im Ergebnis der Russischen Revolution (1917), den Friedensvertrag von Brest-Litowsk (1918) und Versailler Vertrag (1919) entsteht eine neue internationale Ordnung der Staaten. Der deutsche Kaiser flieht ins Exil. Viele Bürger der Garnisonsstadt Naumburg verwinden das nicht und tragen lange daran. Und es hallt lange nach. Noch in der öffentlichen Erklärung des Festkommers des 7. Thüringer Infanterieregiments Nr. 96 vom 25. und 26. August 1 9 3 4 heißt es:
Das ist die Signatur für eine Klientel, indem die Deutschnationale Volkspartei (DNVP), Nationalsozialistische Arbeiterpartei (NSDAP) sowie der Stahlhelm und Wehrwolf erfolgreich fraternisieren.
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ich hoffe, auch für unsere Feinde In Reaktion auf die Rede von Staatssekretär Richard von Kühlmann (1873-1948) vom Auswärtigen Amt bricht am 27. Juni 1918 sein Ärger über die Kriegsschuldfrage durch. Dabei schien es so, als wenn er nur darauf gewartet hat, um endlich der Presse mitteilen zu können:
Aus diesem Grunde ist es ungerecht und empörend, wenn die Alliierten jetzt Deutschland in die Rolle des Kulturschänders drängen. Es sind weniger die Schattenseiten der Revolution als der Kummer über ungeheuerlichen Zumutungen des Versailler Friedensvertrages, die ihn zu schaffen machen. Begleitet von innerer Unruhe über die soziale und wirtschaftliche Lage Deutschlands, legt er am 27. März 1919 in "Aus tiefer Not" (54/55) besorgt dar: Von den knappen Lebensmitteln müssen die Besatzungstruppen ernährt werden. Deutsche Kriegsgefangene werden in Fronknechtschaft gehalten. Im Gegensatz zu den vierzehn Punkte Friedensvorschläge von Präsident Wilson, sollen den Deutschen die Ostmark entzogen werden. Die deutsche Handelsflotte ist verloren. England hält die Blockade weiter aufrecht. Die Volksernährung ist bedroht und die Wirtschaft gelähmt. "Wir haben uns gutgläubig auf die Wilsonschen Vorschläge verlassen, offenbar zu gutgläubig, denn sonst hätte Präsident Wilson gegen die uns gestellte Forderungen längst offenen Widerspruch erheben müssen .... An die Stelle der Wilsonschen Vorschläge, die eine vereinbarte Grundlage für den künftigen Frieden darstellen sollten, ist jetzt ein unbegrenztes Recht des Siegers getreten." (Aus tiefer Not 55)
Wenn die Regierung und die Volksvertretung Bedingungen für den Frieden genehmigen, "wie sie unsere Feinde planen", dann muss Aus tiefer Not (56), dass gesamte deutsche Volk gegen eine "solch schmachvolle Vergewaltigung" seine Stimme erheben und alle anruft, "die noch ein Gefühl für Recht und Menschlichkeit haben. Von Frankreich und dem alten Hass seiner Bevölkerung haben wir nichts zu erwarten." Die Alliiertendie verweigern das Selbstbestimmungsrecht und verletzen die staatliche Souveränität. Zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten flammt in der Region immer mal wieder Protest auf. In bestimmten politischen Gruppierungen, denen er nicht zurechnet, bildet es das einigende Band im Kampf gegen die Republik. Doch ihm ist klar: ".... wir müssen uns leider immer mehr der Überzeugung hingeben, dass wir kein souveränes Volk mehr sind." (Posa RT 7.10.1919, 2898) Gemeinsam mit liberal-bürgerlichen, nationalen und sozialistischen Kreisen demonstriert er im Frühjahr 1919 in Naumburg der Graf öffentlich gegen den Schandparagraphen von Deutschlands Alleinschuld. Der Versailles Vertrag ist unannehmbar, weil wir wehrlos dastehen. Das Friedensangebot lautet "militärische Ermüdung Deutschlands". Deutschland verliert Gebiete, die dreiviertel von Großbritanniens Landfläche erfassen. Elsaß ist unser Land, zumindest zu 95 Prozent. Ähnlich den Sozialdemokraten befürchtet er den Verlust von Posen und Westpreußen. An der Seite der Wehrlosmachung steht der Landraub. England sagt, die Deutschen können die Kolonien nicht regieren. Sie drohen ebenfalls verloren zu gehen. Durch die wirtschaftlichen Klauseln des Vertrages, wird Deutschland der Mittel beraubt, die beschlossenen Massnahmen überhaupt zu tragen. Das bedeutet zweifellos "den vollkommenen wirtschaftlichen Niederbruch". (Posa 22.6.1919, 281) "Dieser Friedensvertrag ist eine geschichtliche Urkunde volkswirtschaftlichen Unverstandes", entlädt sich seine Wut am 7. Oktober 1919 (17) vor der Nationalversammlung in Weimar. "Sie zeigt, daß man die Sache nur vom Standpunkt des Forderns betrachtet hat, ohne alle volkswirtschaftlichen Erwägungen der Möglichkeit (Erneute Zustimmung rechts)." Der Feind verlangt auf Grundlage eines rückwirkenden Strafrechtsmodell die Auslieferung deutscher Staatsangehörige [Kriegsverbrecher]. Deutsche würden den Feinden zu Aburteilung ausgeliefert. Für "das Sittengefühl einer Nation" ist das "unerträglich." (22.6.1919, 281) Dass Deutschland schuldig am Krieg, ist nicht erwiesen. "Das war ja die Absicht unser Feinde, uns den ewigen Makel dieses Weltkrieges in der Geschichte anzuhängen " (282) Rußland wollte den Krieg. England nahm die Gelegenheit den Wirtschafts- und Flottenkonkurrenten niederzuschlagen. (Posa 22.06.1919, 283) ".... Wir müssen uns ernstlich prüfen, ob wir gestatten können, dass eine deutsche Regierung und seine deutsche Volksvertretung für den Frieden Bedingungen genehmigt, wie sie unser Feinde planen; wir müssen uns fragen, ob es nicht besser und würdiger ist, solche unerhörten Bedingungen abzulehnen - auf Gedeih und Verderb." (Aus tiefer Not 56) Für Posadowsky war der 12. Mai 1919, als die Mehrheit der Nationalversammlung den Friedensvertrag entschlossen ablehnte, ein großer Tag. Vor der Abstimmung gibt er in der Neuen Aula der Universität zu Berlin sein Urteil ab:
Keine Anerkennung der Schuld zurück Die Kriegsniederlage und Versailles lassen ihn innerlich nicht zur Ruhe kommen. "Für die Feinde Deutschlands" werde der Tag kommen, zitiert ihn 1921 Arthur Crispien (USPD / SPD), "wo "die Rache der Götter" auf sie niederstürze". "Weder die Regierung noch das Volk", davon ist Posadowsky überzeugt, "hat den Krieg gewollt", sondern "ist von unseren offenen und heimlichen Feinden im Stillen jahrelang gegen uns geplant". Hört man ihm genau zu, liest seine Texte aufmerksam, dann sind selbstkritische Momente zu den Ursachen des Großen Krieges zu bemerken. "Ehe wir in das weltgeschichtliche Ereignis eintraten," notiert er 4. September 1918 in "Stimmungen" (34), "aus dem, wie es scheint, eine neue Politik hervorgehen soll, fanden sich leichtherzige Politiker oder solche, die wenigstens auf politisches Urteil Anspruch erheben, die von einem "frischen fröhlichen Krieg" die Heilung sittlicher Mängel unseres Volkes und die Ausschaltung angeblicher politischer Missstände erwarteten." Am 8. Februar 1919 engagiert er sich zusammen mit Staatssekretär Adolf Gröber (Zentrum), Hugo Haase (Unabhängige Sozialdemokraten), bis 28. Dezember 1918 Mitglied des Rates der Volksbeauftragten, Dr. Karl Heinze (Deutsche Volkspartei), Sächsischer Staatsminister für Justiz a.D., Paul Löbe (SPD) und Friedrich von Payer (Deutsche Demokratische Partei) für die Freilassung der deutschen Kriegsgefangenen durch die Alliierten. Gestützt auf zum Teil vakante, umstrittene oder zu diesem Zeitpunkt nicht klar erkennbare Zusammenhänge, aber auch enttäuscht von der politischen Entwicklung nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens im Wald von Compiègne am 11. November 1918, erörtert Graf Posadowsky am 27. Mai 1919 im Aufsatz "Die Entschädigungspflicht Deutschlands". Ausgangspunkt bildet die Erklärung der deutschen Regierung vom November 1918, "unseren Feinden entstandene Kriegsschäden zu vergüten", und das, obwohl "nach den Veröffentlichungen aus den militärischen Archiven Rußlands kein Zweifel mehr darüber bestehen kann, dass Rußland den Krieg gegen Deutschland von langer Hand vorbereitet hatte und zum Krieg entschlossen war, obgleich es ebenso nach den Ermittlungen in belgischen Archiven nicht zweifelhaft sein kann, das Belgien niemals neutral gewesen ist, wie dies selbst der Engländer Bernhard Shaw in seinem Buch "Winke für die Friedensversammlung" zugibt, obgleich England nach demselben englischen Verfasser schon seit 1906, d.h. seit dem ersten Berliner Besuch des damaligen Kriegsministers Lord Haldane, den Krieg gegen Deutschland vorbereitet hat und obgleich endlich Frankreich, entsprechend seiner Bündnispflicht gegenüber Rußland, in den von Rußland gewollten Krieg eingetreten ist." Es war dies ein Zugeständnis, das uns ungerecht belastet und jetzt als Schuldbeweis gegen uns verwendet wird. In Paragraph 231 des Versailles Vertrag wird uns das Anerkenntnis der Schuld zugemutet. (Die Entschädigungspflicht 160) Anfang der 20er Jahre entsteht die Paneuropäische Perspektive. Ihre Kernsätze formuliert 1924 Graf Richard Coudenhove-Kalergi (1864-1972), der 1922 in Wien die Paneuropäische-Union gründete. "Paneuropa" begreift London, New York, Moskau und Tokio als die neuen Weltzentren. Am Horizont zieht Panmongolien herauf. Nach Auffassung von Coudenhove-Kalergi kann sich ein freies Europa nur unter Ausschluss der eurasischen Weltmächte England und Rußland herausbilden. Paneuropa hat die Freundschaft der Rivalen Deutschland und Frankreich zur Voraussetzung. Die Überwindung ihrer Feindschaft ist das größte Hindernis. Aus der paneuropäischen Idee leiten sich deutliche andere Implikationen und Folgerungen als aus dem Versailles Vertrag ab. Allerdings verbaut ihr Vordenker im Neuen Europa auch abgewrackte Konstruktionsteile der Sowjetrußlandfeindlichkeit, was ihr Zusammenwachsen unmöglich erscheinen lässt.
Reichsnotopfergesetz
und Am 21. Juni 1919 konstituiert sich das Kabinett Gustav Bauer (Eugen Schiffer, Hermann Müller, Eduard David, Joseph Wirth, Gustav Noske und andere) und bleibt bis am 27. März 1920 im Amt. Matthias Erzberger (1875-1921) übernimmt das Reichsfinanzministerium. Die Sanierung der Reichsfinanzen, trägt Graf von Posadowsky am 9. Juli 1919 der Nationalversammlung vor, dass die "Stabilität im Reichsfinanzministerium in letzter Zeit geschwunden sei" und er fürchtet, dass der Parlamentarismus, zu allem bereit sei. Matthias Erzberger, seit 21. Juni 1919 Reichsminister der Finanzen, nimmt im kritischen Unterton darauf Bezug:
"Wenn man die Leidensgeschichte der früheren Reichsschatzsekretäre durchsieht, findet man auch: Sie gingen, sie kamen, man wußte nicht, woher, man wußte nicht wohin." "Fünf Jahre! Aber wo war die große Finanzreform in dieser Zeit, wo er dieses Amt führte? (Sehr richtig. links)" (Erzberger RT 9.7.1919, 1434) Deutschland muss riesige Kriegsschulden aufbringen. Nach Berechnungen des früheren Reichsfinanzmisters Schiffer sind es 160 1/2 Milliarden plus den alten Schulden, ergibt die Summe von 165 1/4 Milliarden Mark. An Frankreich beträgt die Schuldenlast 436 Milliarden. ".... die Schuld an unsere Feinde im ganzen mit Zinsen während 30 Jahren" liegen bei "900 Milliarden". Rechnet man die eigenen Schulden dazu, ergibt sich die Summe 1100 Milliarden. (Posa 7.10.1919, 16) Der Wiederaufbau des Landes verschlingt gewaltige Investitionen. "Wir haben", erinnert Posadowsky seine Kollegen am 1. März 1919 (4279) in der Nationalversammlung, "die ungeheuren Kriegs-Invalidenrenten zu zahlen." Hinzukommen die Witwen- und Waisenrenten. "Ich bin auch ferner der Ansicht, dass es durchaus gerechtfertigt ist, die Kriegsgewinne im engeren auf schärfste zu erfassen" und die besitzenden Klassen heranzuziehen. (Posa RT 27. März 1919, 836) Er hält es aber nicht für Gerecht, die bescheidene Vermögensvermehrung, als Resultat von Sparsamkeit und Selbsteinschränkung durch den Staat zu plündern. Das erfolgt nicht im angmessenen Umfang, weil es die Deutschnationalen verhindern. Die Erzberger`sche Finanzreform 1919/1920 führt die Einkommen-, Körperschafts- und Umsatzsteuer, Kapitalertragsteuer und den direkten Lohnsteuerabzug ein. "Mit der Umsatzsteuer kann man einverstanden sein", teilt sich Posadowsky am 7. Oktober 1919 der Nationalversammlung mit. Etwas aufreizend empfindet er die Ankündigungen von Gustav Bauer (1870-1944), Vorsitzender der Generalkommission der deutschen Gewerkschaften und Staatssekretär des Reicharbeitsamtes (RT 23.7.1919,1847): "Gekrönt werden soll diese neue, von sozialer Gerechtigkeit getragene Steuergesetzgebung durch eine Reichseinkommensteuer, die durch das ganze Reich gleichmäßig veranlagt werden soll und die ihrerseits wiederum notwendiger Weise zur Schaffung einer Reichsteuerverwaltung führen wird." Eine Überdehnung dieser Maßnahmen wäre volkswirtschaftlich gesehen nicht günstig, weshalb keine Steuergesetzgebung darf soweit gehen, fordert er, "daß sie den Antrieb und die Lust zur Verehrung des Vermögens unterbindet, das sie den Unternehmergeist lahmlegt. " (Posa RT 7.10.1919, 14) Am 31. Dezember 1919 verabschiedet die Nationalversammlung das Reichsnotopfergesetz (RNOG), welche die Abgaben auf Vermögen regelt. Im Vorfeld diskutiert die Öffentlichkeit heftig über die Vor- und Nachteile, also: Wer ist, wer kann und wer darf nicht Steuerbefreit werden? Welche Nachlässe gibt es? Graf von Posadowsky (Rede 7.10.1919, 13f.) schlägt vor: Entweder werden Abgaben zum Reichsnotopfergesetz auf einmal angefordert, dann müssen zahlreiche Steuerpflichtige einen erheblichen Teil ihres Besitzes an den Markt werfen, was wahrscheinlich eine ungeheure Entwertung der Immobilien zur Folge hätte. Das würde aber die Zahlung letztlich erschweren. Eine andere Möglichkeit besteht in der Stundung der Leistung. Doch ob man sie über dreißig Jahre lang über alle seine Vererbungen und Veränderungen verfolgen kann, ist sehr fraglich. "Ich bin deshalb der Überzeugung, dass diese Reichsnotopfer auf einen unrichtigen Gedanken aufgebaut ist. In den allermeisten Fällen wird diese Reichsnotopfer gestundet werden müssen. Das ist es schließlich nichts wie eine Einkommensteuer . "
Deutschlands Einheit ist gefährdet! zurück Im Alltag überall und alle Tage Gewalt. In unerhörter Weise blühen das "Schiebertum und der verächtliche Wucher mit Lebensmitteln". Posadowsky (RT 7.10.1919, 2895) leidet an seinem Land, dem Niedergang, am Staatsbankrott und den Demütigungen durch die Alliierten. Unter der Bevölkerung nimmt er große Unsicherheit wahr. "Aus tiefer Not" (56) befürchtet er am 21. März 1918: "Jede weitere Zersplitterung Deutschlands muss seine Stellung nach außen hin schwächen und unsere Vaterland weiter entkräften." Deutschland könnte unter den Lasten und Folgen des Krieges zerbrechen. Damit würde es gemessen an seinen Wert- und Leitideen der Gesellschaftsentwicklung auf lange Zeit die entscheidende Voraussetzung, die staatliche Einheit, für Wohlfahrt und Entfaltung der Kultur einbüßen. Die Sozialdemokraten könnten den Zusammenhalt der deutschen Einzelstaaten retten und in der Republik bewahren. Möglicherweise, genauer ist es jetzt nicht zu sagen, gewisse Anzeichen sprechen dafür, verändert genau dies sein Verhältnis zu den regierenden Sozialdemokraten positiv. Die Sozialdemokratie, teilt er am 7. Oktober 1919 in Gegen Bauer und Noske seine Beobachtungen mit, wartete nach dem 9. November [1918] mit zielstrebigen und abmarschbereiten Politikern auf, währenddessen die Bürgerlichen unentschlossen wirken und danebenstehen. Es ist die schwere Zeit unmittelbar nach dem Ende des Großen Krieges. Deutschland droht politisch und wirtschaftlich zusammenzubrechen.
fragt am 25. Dezember 1918 Graf Posadowsky im Aufsatz "Deutschlands Erneuerung". Wird das Deutsche Reich in eine Anzahl souveräner Freistaaten zerfallen? Dann würde die allgemeine Haltung derselben, sowie deren Stellungnahme in Einzelfragen ganz von der Mehrheit ihrer gesetzgebenden Versammlung abhängen. Das verstärkt wesentlich die Gefahr scharfer Gegensätze gegenüber der Reichsgewalt. Die andere Lösung der künftigen Neugestaltung Deutschlands, besteht in der Bildung eines deutschen Einheitsstaates. Unter diese Kautele, stellt er die künftige Planung und Lösung der Finanzfragen des Reiches. Trotz der Verdienste, welche sich die monarchischen Einzelregierungen um die kulturelle Durchdringung Deutschlands erworben haben, lag doch in der staatlichen Zersplitterung ein Nachteil. "Wenngleich die Hemmungen des Bundesstaates auf innenpolitischem und namentlich auf wirtschaftlichem Gebiet durch fortschreitende Reichsgesetzgebung vielfach ausgeglichen wurde, so blieb doch die planmäßige Zusammenfassung der deutschen Volkskraft mannigfach gelähmt. Vor allem hatte die Reichsfinanzverwaltung unter der Vielfältigkeit des deutschen Staatswesens, insbesondere unter der verschiedenartigen Steuergesetzgebung der Einzelstaaten und ihren hierauf begründeten Reservatrechten sachlich zu leiden. Eine zielbewusste, klare Reichsfinanzpolitik war kaum möglich, wie die vielfach versuchten Reichsfinanzreformen überzeugend bewiesen haben." Posadowsky will mitwirken, Deutschland wiederaufzurichten. Jetzt kommt es darauf an, formuliert er kategorisch in "Deutschlands Erneuerung", sein Auseinanderfallen zu verhindern. (Posa 25.12.1918, 60/61)
Das große Reinemachen zurück Wie eine Dampfwalze, so rollt die Schuldfrage auf die Alten zu. Und war es denn nicht so, dass vor dem Krieg die Freideutsche Jugend wieder und wieder ihre Zweifel an der wilhelminischen Elite vorbrachte? Unfähig zur sozialen Empathie, unwillig zu Reformen. Radikalopportunistisch und indolent, zu wenig am Aufbau einer friedlichen Welt interessiert, lautete damals ihr Urteil. Als der Jenaer Verleger Eugen Diederichs (1867-1930) 1917 Intellektuelle, Politiker und Künstler zum Gespräch über die Neuordnung Deutschland auf Burg Lauenstein einlud, bestürzt ihn der Doktrinismus der älteren Generation, ihr Mangel an Demut und "an Gefühl, den Menschen Bruder zu sein". Wer sich jetzt unverdrossen in den Führerstand der Agitations-Dampfwalze schwang, der konnte im Kampf der Jungnaturen gegen die Alten schnell Popularität erlangen. Singend und tanzend zieht im Sommer 1920 die Neue Schar durch Franken und Thüringen. Ihr Anführer Friedrich Muck-Lamberty verkündete
eine neue, jugendliche und naturverbundene Lebensart.
Eine provokante Vorstellung anderer Art gibt am 14. Februar 1919 der fünfundsiebzigjährige Graf Posadowsky in der Nationalversammlung zu Weimar:
Fürwahr, er kritisiert in der Nationalversammlung als DNVP-Fraktionssprecher scharf die Regierung, erhält überdies von ihr auch öfters Beifall. Die Arbeiter- und Soldatenräte und andere Revolutionserscheinungen lehnt er ab. Was bedeutet das? Uneinsichtigkeit? Festhalten an überlebten Gesellschaftskonzepten? Selbstschutz vor dem Zusammenbruch? Sturheit als Protestform? Oder ist er einer von diesen Alten, die vom System verdorben? Die Antwort darauf ist nicht einfach, wenn sie versucht, die damals geltenden Wertvorstellungen, gesellschaftlichen Umstände, Stimmungen, Urteile und Vorurteile einzubeziehen. Es empfiehlt sich ein kleiner Umweg, der zur Deutschen Demokratischen Partei (DDP) führt. Sie ist, nach der SPD und dem Zentrum, die drittstärkste Partei in Deutschland und tagt am 17. Januar 1919 in Stuttgart. Der Referent Theodor Heuss (1884-1963) versucht sich an ähnlichen Problemen. Und wie bewältigt er sie? In diplomatischer Tonlage legt er dar, dass die wilhelminisch konservative Anschauungsweise in Kombination mit den nationalistischen Traditionen überholt ist. Eine Einsicht, der sich Posadowsky nicht verweigert. "Die Fürsten sind nicht mehr da", ruft Heuss, "und unser Denken muss zurückgehen über Bismarck zum Jahr 1848", worauf die wichtige Stelle folgt:
Posadowsky denkt ähnlich. Die "Herabsetzung des alten Staates" zieht er nicht in betracht. Das ist in der Umbruchphase nicht zielführend. Hinter dem "nicht schmähen" kann sich klugerweise durchaus eine vernünftige gesellschaftspolitische Haltung verbergen. Nämlich, wenn man beim Neuaufbau des Staates, der Schaffung einer Republik, in konstruktiver und humanistischer Weise an die Idee der Nation zur Mobilisierung der natürlichen Kräfte anknüpfen muss, weil ein nationales Aufbauwerk im bisher nicht gekanntem Ausmaß zu leisten ist, dann darf man ihre Quellen nicht leichtfertig zum Versiegen bringen. Das bedeutet keine "Idealisierung des deutschen Kaiserreichs", die Wolfgang J. Mommsen 1987 (110) für die 20er-Jahre beklagt, da er sich immer wieder kritisch mit ihm auseinandersetzt. Es mag, etwa zum preußischen Dreiklassenwahlrecht, als nicht ausreichend erscheinen. Entscheidend ist jedoch, dass er es tut, und zwar ziemlich eindringlich und die wesentlichen gesellschaftspolitischen Themen umfassend. Den neuen Fragen der Arbeitswelt in Industrie und Landwirtschaft, der Abschaffung der Heimarbeit, das Recht auf Wohnung für die Unterklasse, die Implantierung eines gerechten Steuersystems, ja der Reform und Umgestaltung des politischen Systems, steht Posadowsky aufgeschlossen gegenüber. Und das mit Empathie für die arbeitenden Klassen, begleitet von der Forderung nach Verantwortungsübernahme durch eine schöpferisch tätige politische Elite. Auf Sätze, wie die oben zum Umbruch 1918/19 zitierten, stützen sich eventuell die (gegenwärtig) in verschiedenen Internetartikeln formulierten Statements, daß er ein Gegner der Weimarer Republik sei. Das ist nicht zutreffend und erfasst ungenügend die Dynamik seiner Entwicklung als Politiker und Wertauffassungen. Soweit momentan ersichtlich, sind diese Urteile ohne Hinweis auf Quellen versehen. Es ist irreführend, ihn wegen oben zitierter Redepassage, dass Etikett vom "rückwärtsgewandten Politiker" oder "Gegner der Republik" aufzudrücken. Nach dem Krieg mit den Opfern der Soldaten, Offiziere und Heimat einerseits und den Kriegsgewinnlern, Spekulanten und Preistreibern andererseits, erklärt er am 7. Oktober 1919 (23) vor der Nationalversammlung, "das für das deutsche Volk bei dem wachsenden materialistischen Größenwahn vor allem Dingen eine sichtliche, eine geistige Erneuerung notwendig" ist.
Kaiserbilder zurück Ende 1919 beobachtet er wie "das deutsche Volk nach Ruhe und Ordnung lechzt" und "im Volk in den letzten Monaten der monarchische Gedanke wieder an Boden" gewinnt. So sind denn folgende Worte aus seiner Rede gegen "Gegen Bauer und Noske", gut zu verstehen: "Das bisherige Staatswesen "als Obrigkeitsstaat" verächtlich zu machen und dem Volke als Trost in seinem Unglück fortgesetzt, "die errungene politische Freiheit" an die Wand zu malen, genügt nicht." (Posa 7.10.1919 5) Will die Regierung wirkliche Freiheit jedes Staatsbürgers gewährleisten, darf sie nicht in Einseitigkeiten verfallen, sondern muss ihre Arbeit "auf sachlicher Notwendigkeit" gestalten. (V&R 96) Die Debatte und öffentliche Aufregung um den Traditionsabbruch hatte praktische Folgen. In der Region war die Stadt Naumburg weithin für den Streit um die Kaiserbilder bekannt, der nach Abdankung von Wilhelm II. ausbrach. Personen die einst auf den rechtesten Flügen fochten, gaben sich jetzt als Verteidiger der wahren Revolution, rissen oder hängten das Bild getreu den deutschen Staatsopportunismus vom Monarchen ab. "Solch` ein schneller Wechsel der Überzeugung scheint die Erfahrung zu rechtfertigen," erhebt Posadowsky behutsam und nachdenklich die Stimme, "daß die Menschenkenntnis nicht immer geeignet ist, die Menschenachtung zu fördern". Eine gewisse Zurückhaltung ist seiner Überzeugung nach in solchen Zeiten nur vernünftig, denn politische Bilderstürmerei bedeutet nur eine kleinliche Maßregel gegenüber dem gewaltigen geschichtlichen Ereignis. Es ist ein "kleinlicher Jakobiner Standpunkt" "nach dem planmäßig die Erinnerung an die monarchische Zeit sowie ihre Vertreter und Anhänger in den öffentlichen Gebäuden ausgetilgt" wird. "Politisch wird man damit wahrscheinlich das Gegenteil dessen erreichen," kritisiert 1919 sein Aufsatz Kaiserbilder, "was man beabsichtigt." Er will die sozialen Kräfte erhalten und bündeln. Woher sollen sie sonst herkommen? Allein die Revolutionsbegeisterung verfügt über solche Potenzen nicht, weshalb es sich empfiehlt, mit der politischen Haltung und den Empfindungen der Bürger zum Staat achtsam umzugehen.
Tüchtigkeit soll entscheiden! zurück Unter den Folgen des Großen Krieges und der schweren wirtschaftlichen Rezession sinken bedeutende Teile der höher gestellten Klassen nach unten, was ähnlich der Dauerrarbeitslosigkeit, schwere Integrationsprobleme bedingt. Naumburg (Saale) wird oft als Beamtenstadt angesprochen. Doch entschieden mehr als die Soziologie ihrer Tätigkeit als Staatsdiener prägte sie die Stahlhelm-Organisation, die Kriegervereine und der Kolonialverein. In der allgemeinen Existenzkrise nimmt die Submediokrität zu. Bertolt Brecht stellt die zugehörigen Verhaltensmuster 1941 dem Theaterpublikum verdichtet in "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" (1941) vor. Posadowsky kennt und beobachtet das Phänomen aus konservativer Sicht. Die Abwendung von der Sachlichkeit und völlige Unterschätzung persönlicher Fähigkeiten bedingt, rügt er am 27. März 1919, das Sozialisierungsgesetz, weil damit in der Wirtschaft dem Unternehmer die Verfügung über sein Eigentum in einer Zeit entzogen, wo es "der allergrößten Sachkenntnis" (des Eigentümers) bedarf. Ihm ist nicht Recht, dass dies in der Presse und darüber hinaus eine immer weitere "kommunistische Ausdehnung" erfährt. (Posa RT 27.3.1919, 836) Es ist ein Phänomen, das staatsrechtlich und -politisch quer zu den Intentionen von Posadowsky liegt, womit er aber im fünften Karriereabschnitt (1882 / 1893 / 1912 / 1919 / 1927) als Abgeordneter immer wieder konfrontiert wird. "..... dass Personen ohne jede Vorbildung, ohne jede Kenntnisse der Gesetze, ohne jedes Studium des Rechts und der Verwaltung des Landes in die höchsten Stellen gelangen", ist grundfalsch, alarmiert er am 7. Oktober 1919 den Reichstag. "Meine Herren von der Regierung, dieses System rate ich nicht fortsetzen. Die Bevölkerung hat schweres Mißtrauen dagegen." ".... lassen Sie nur sittliche und berufliche Tüchtigkeit entscheiden." (Posa RT 7.10.1919, 2898/2899)
Antiwestliche Tendenzen zurück Der Hass auf die "Kabelabschneider", die Deutschland 1914 vom Weltnetz der Kommunikation trennten, ebbte nicht ab. Trotz "völliger Amerikanisierung", taxiert der Galerist und Kunsthändler Wilhelm Uhde (1874-1947) die Lage, glimmt in "den alten Kratern" immer wieder das Feuer der nationalen Revolution auf. Die Abwehrstellung gegen den Westen war in Deutschland kein neues historisches Phänomen. Nach der Reichsgründung 1870/71 verbreitete es sich in elitären Kreisen des Bürgertums. Friedrich Nietzsches Anziehungskraft auf die Konservativen rührte wesentlich aus dessen Renitenz gegenüber dem Nivellierungsprozess der Bismarck`schen Reichsgründung her. Es war die "uralte Auflehnung Deutschlands gegen den westlichen Geist" (Thomas Mann), die Furcht vor der "Verformung des deutschen Menschen", vor "eine alle Nationalkultur nivellierende Entwicklung im Sinne einer homogenen [Welt-] Zivilisation". Obwohl sich dies in vielen Erscheinungen bei Versammlungen und Protesten, in der Presse oder in Briefen dartut, werden die antiwestlichen Tendenzen im konservativen und rechtspolitischen Lager sowie in abgeschwächter Form in der kommunistischen -, Wehrwolf-, Stahlhelm-Szene und bei den Unpolitischen bisher unzureichend oder überhaupt nicht beachtet. Da war vom 9. bis 12. August 1919 das Treffen der Jungdeutschen auf der Burg Lauenstein mit Frank Glatzel, Hjalmar Kutzleb, Hans Gerber und Friedrich Muck-Lamberty aus Naumburg. Ebenso waren antiwestliche Momente in der Gruppe präsent, die Ludwig Dithmar am 28. / 29. Januar 1922 aus dem Naumburger Gefängnis befreite und im Juni 1922 in Naumburg die Flucht der Rathenau Mörder von Erwin Kern und Hermann Fischer nach Saaleck unterstützte. Kräftig traten diese Erscheinungen als Folge des "Rechtsbruchs des Westens" in der Ruhrkrise 1923 hervor. "Wir sind jetzt allein in Welt", hiess es. Gustav Winter (1882-1935) aus Großjena ließ im Endkampf gegen die Reichsbank gelegentlich antiwestliche nationalbolschewistische Attitüden erkennen. Begonnen hatte es im Anschluß an die Waffenstillstandsverhandlungen, als nach der Unterzeichnung des Vertrages am 10. November 1918 ein Notschrei an den amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson erging, dass die Bedingungen - nach einer Blockade von fünfzig Monaten - durch Deutschland nicht einzuhalten sind. Wenn man hier sozusagen nicht einlenkt, würde im Deutschen Reich das Gegenteil der Gesinnung von dem erzeugt, was die eigentliche Voraussetzung für die Errichtung der Völkergemeinschaft ist. Später sprach man im Strasser- oder im Tat-Kreis-Umfeld des Journalisten Hans Zehrer von 97 Prozent Deklassierter im deutschen Volk, was eine Übertreibung darstellt, aber eine Vorstellung von der Wahrnehmung dieses Konflikts vermittelt. Am 28. Juni 1919 wird in Versailles der Friedensvertrag unterzeichnet. Kürzlich kritisierte der Reichsminister des Äußeren, erinnert sich 1920 Posadowsky, dass es ein
gewesen sei, die Friedensverhandlungen in Versailles nicht ernst genommen zu haben. Jene Schuld wiegt umso schwerer, als sich der Einfluss von Massen geltend machte, die für die tiefgreifenden Bestimmungen des Friedensvertrages "und seine für unser Land vernichtenden Folgen nicht die leistete Sachkenntnis besaßen." Diejenigen aber, die den Friedensvertrag ablehnten, so muss man einräumen, bewiesen Scharfblick. (Coup de Jarnarc, 3.8.1920, 185) England versagt den Besatzungen der in Scapa Flow versenkten deutschen Kriegsschiffe die Heimkehr. Noch immer harren eine halbe Million Deutscher der Befreiung aus der Kriegsgfangenschaft. "Gebt den sehnenden Frauen ihre Männer", fordert am 18. Dezember 1919 Graf Posadowsky zusammen mit anderen Mitgliedern der Nationalversammlung, "den Kindern ihre Väter und den gebeugten Eltern ihre Söhne wieder." (Nationalversammlung Aktenstück Nr. 1837, 18.12.1919)
Politiker unterschiedlicher Provenienz und Wertorientierungen, konvergieren in der Einschätzung über die Entente (Frankreich, Vereinigtes Königreich, USA, Italien): [a] Bedeutende Teile der Arbeiterklasse begreifen den Versailler Vertrag als ein Monument imperialistischer Politik, das man stürzen muss. Wladimir Iljitsch Lenin (1870-1924) erhebt am 23. August 1915 im "Sozial-Demokrat" "Über die Losung der Vereinigten Staaten von Europa" den Vorwurf von der "Ausraubung von rund einer Milliarde Erdenbewohner durch ein Häuflein von Großmächten". [b] Posadowsky läßt am 17. März 1919 (8) in seiner Rede vor der Nationalversammlung keinen Zweifel, daran, dass der Feind, die Entente, uns nicht nur verwirren will, sondern "wucherisch auszubeuten entschlossen ist". "Das ist ein ungeheuerlicher Raubfrieden," entrüstet sich am 15. Oktober 1920 der Regierungsschef der Russischen Sozialistischen Förderativen Sowjetrepublik vor den Vorsitzenden der Exekutivkomitees der Keis-, Amtsbezirks- und Dorfsowjets, "der Millionen und aber Millionen Menschen, darunter die zivilisiertesten, zu Sklaven macht." [c] Die Entente will," webt am 19. Februar 1920 Linksozialist Heinrich Ströbel (SPD) weiter am geistigen Band der unterdrückten Nationen, "teils aus Rachelust und Konkurrenzneid, teils aus Furcht vor einer Wiedererstarkung des Gegners, Deutschland völlig unschädlich machen: durch wirtschaftlichen Ruin und politische Zerstückelung." So ist es nur noch ein kleiner Schritt in den Nationalbolschewismus hinein. Als ein Moment der antiwestlichen Bewegung argumentiert er mit der Missachtung des Selbstbestimmungsrechts der Nationen. Ein zweites formulierte Karl O. Paetel (1965, 182), ehemaliges SPD-Mitglied und Vorsitzender des Augsburger Arbeiter- und Soldatenrates, Verfasser des "Nationalbolschewistische(n) Manifest(es)" von 1933 und Herausgeber Monatszeitschrift "Die sozialistische Nation": "Die Herren von Versailles müssen einmal die Sowjetunion auf gewaltsame Wege niederzwingen oder kapitulieren. Daher sucht man das schaffende Deutschland vor den Karren des internationalen Finanzkapitals zu spannen, um die deutschen Arbeiter, Bauern und Soldaten mit der Soldateska der übrigen europäischen Länder in den imperialistischen Krieg gegen die Sowjetunion zu hetzen."
Revolution und Evolution zurück Was ist jetzt zu tun? Posadowsky wartet und vertraut nicht auf Wunder, er nimmt die Sachen lieber selbst in die Hände. Im Unterschied zu vielen anderen Persönlichkeiten aus dem konservativen, alldeutschen, völkischen, deutschnationalen und konservativ-wilhelminischen Lager, lehnt er die Revolution nicht ab. "Wir sind keine Revolutionäre", hört man von ihm am 7. Oktober 1919 aus dem Parlament, "aber wir sind Evolutionisten." Das Volk, das ist seine Überzeugung, muss in die Gestaltung und Führung des Staates einbezogen werden. "Zu lange schon hat man gezögert," kritisieren im März 1918 (65/66) die Schicksalsstunden, "diesen aufstrebenden Massen einen entsprechenden Anteil am politischen und öffentlichen Leben einzuräumen." Posa hilft, deren Fähigkeiten adäquat in der Öffentlichkeit wahrzunehmen und hebt hervor: Seit langem entfalten die handarbeitenden Massen eine rege politische und wirtschaftliche Aktivität. "Gerade durch diese Tätigkeit sind aber in den Massen geistige hervorragende führende Kräfte herangebildet, und dadurch ist ihr Wunsch verstärkt, sich in weiterem Umfang öffentlich betätigen zu können. Diese Forderung lässt sich nicht abweisen . " Unter dem Eindruck der Kriegsniederlage beginnen gegen zahlreiche Widerstände Reformen, und vor allem die Demontage des preußischen Dreiklassenwahlrechts. Graf von Posadowsky sieht Deutschland im September 1918 "Am Scheideweg" (42 ff.). ".... ich habe es bedauert", äußert er am 23. Oktober 1918 im Reichstag, "daß das preußische Abgeordnetenhaus sich nicht sofort mit dem allgemeinen gleichen Wahlrecht einverstanden erklärt, sondern erst kostbare politische Zeit versäumt hat, mit dem Aufbau eines unmöglichen Mehrheitsstimmrechts. Ich bedauere ebenso, daß das preußische Herrenhaus politisch kostbare Zeit versäumt hat mit so unmöglichen Gestaltungen wie der Bildung eines Abgeordnetenhauses aus berufsständischen Wahlen. Das allgemeine Wahlrecht war, wie sich die Verhältnisse gestaltet hatten, man mag nun grundsätzlich auf dem Boden dieses allgemeinen Wahlrechts stehen oder nicht, in der Tat nicht mehr zu vermeiden." (Posa RT 23.10.1918, 6201) Noch im Sommer und Herbst des Jahres lassen Vertreter der großen Parteien, berichtet Posadowsky im "Am Scheideweg", den Anspruch auf Parlament der Regierung fallen. Zwar ist es wünschenswert, argumentieren die Alten, wenn man Parlament und Regierung miteinander mehr in Fühlung bringt, wozu es aber ihrer Ansicht nach ausreicht, die Fachministerien mit Abgeordneten zu besetzen. Ferner streiten die Interessengruppen darüber, ob die Erweiterung des Wahlrechts notwendigerweise zu einer Parlamentarisierung der Regierung führt. In der Wahlrechtskommission des Preußischen Herrenhauses stellt der Vizepräsident des Staatsministeriums Robert Friedberg (1851-1920) in Abrede, "daß eine Parlamentarisierung der Regierung die notwendige Folge des Wahlrechts sein würde". Damit waren die Linken nicht mehr zu beruhigen und verlangen ohne Umschweife die Einführung der parlamentarischen Regierung. (Am Scheideweg 42f) Die parlamentarische Kontrolle der Regierung charakterisiert den wesentlichen Unterschied zur Bismarckschen Verfassung vom 1. Januar 1871. Begonnen hatte es in der Kaiserzeit mit den Debatten und Protesten zum preußischen Dreiklassenwahlrecht, worüber berichtet, besonders wie Posadowsky darin einbunden war. Jetzt erblickt er in der Parlamentarisierung einen notwendigen Reformschritt. "Jeder Änderung des bestehenden Zustandes bedeutet mithin eine sachliche Verfassungsänderung." (Ebenda 44) Otto Hoetzsch (1878-1946), außenpolitischer Chefkommentator der konservativen "Kreuzzeitung", später außenpolitischer Sprecher der deutschnationalen Reichstagsfraktion und Professor für osteuropäische Geschichte an der Berliner Humboldt-Universität (Witt 1973, 337), erfasst die Bedeutung für die Differenzierung im konservativen Lager gut. Die V e r f a s s u n g s ä n d e r u n g, schreibt er in der Denkschrift vom 5. November 1918 (341), ist "ohne Übertreibung als Revolution zu bezeichnen". Obwohl dem ein langer politischer Kampf vorausging, sind die Konservativen - so seine Diagnose - unzureichend vorbereitet, weshalb auf die "Durchsetzung des gleichen Wahlrechts in Preußen "nur mit Niedergeschlagenheit, ja Verzweiflung geantwortet wird". Eine unbedingt realistische Einschätzung. Nur auf Posadowsky, trifft sie nicht zu. Er ist vorbereitet. Er sah diese Entwicklung voraus. Dafür spricht wie er sich in die Kontroverse um das depravierte Reichstagswahlrecht und preußische Dreiklassenwahlrecht in der Vergangenheit einbrachte. (Siehe Ein modernes Land kann ohne ein einflussreiches Parlament nicht regiert werden) Nach 1921 drängt die Geld-, Inflations- und Aufwertungspolitik in sein Gesichtsfeld. Je mehr, desto stärker befremdet ihn die deutschnationale Politik, was sich bis 1925 zum unversöhnlichen Gegensatz auswächst. Sozialdemokrat Hugo Heimann (1859-1951), dessen Mühen und Ergebnisse zur Analyse über die Ursachen der Hyperinflation allgemein nicht bekannt sind, würdigt 1925 Graf von Pasadowsky in der Schrift "Der Kampf um die Aufwertung" (38): Er war einer der wenigen Experten, die auf der Seite der enteigneten Schichten standen. Das kann man dem deutschnationalen Reichsminister Oskar Hergt (1869-1967) nicht nachsagen, weshalb ihn im Mai 1927 Posadowsky an sein Versprechen erinnert: "Sobald die Deutschnationalen in der Regierung sein würden, werde innerhalb von vierundzwanzig Stunden ein Aufwertungsgesetz vorgelegt, das eine hundertprozentige Aufwertung bringen werde." "Und dann kam die wahre Gesinnung der Reichstagsmehrheit zutage. Ein sozialdemokratischer Antrag, der die allgemeine Aufwertung der bei den Banken eingelegten Spareinlagen mit mindestens sechsmonatiger Kündigungsfrist und der Einlagen bei den Privatsparkassen verlangte, wurde abgelehnt." (Die Aufwertungsfrage in Deutschland 1927)
Dunkle Drohungen zurück Unlängst erklärte Herr Philipp Scheidemann (SPD) in Kassel, "die Revolution sei mit den Vertretern des alten Regimes so großmütig verfahren, wie noch nie eine Revolution verfahren ist".
"Ich weiss nicht recht," antwortet Graf Posadowsky am 7. Oktober 1919 in der Nationalversammlung,
Hat er geglaubt, daß es in Ordnung gewesen wäre, wenn die Revolution mit den Personen, die Träger des alten Regimes waren, mit den Beamten und Offizieren, die Kraft ihres Diensteides die Monarchie vertreten haben, so zu verfahren, wie ihr großer Vorgänger, die Revolution von 1789, wie die Jakobiner, von denen der größte demokratische Geschichtsschreiber Frankreichs Taine sagt: "Die Jakobiner bestanden aus Verbrechern, aus Narren und vertierten Taugenichtsen. (Heiterkeit rechts. Zurufe links)"". Die Monarchie wird niemals wiederkommen", versichert Reichspräsident Friedrich Ebert, worauf Posadowsky am 7. Oktober 1919 in der Nationalversammlung entgegenhält: "Man soll, wenn man an verantwortungsvoller Stelle, sich hüten, solche prophetischen Erklärungen abzugeben." Wenn der Herr Abgeordnete Scheidemann fordert, "wir sollten uns hüten, die Frage anders zu beantworten als eine religiöse Überzeugung, und daran eine Drohung geknüpft hat, so kann ich den Herrn Scheidemann wiederholt versichern: es war das wirklich nicht nötig.
der übrigens nach dem vorrevolutionären Kalender auch ein 9. November war." [Es war der Tag des Staatsstreichs, der das Ende des Direktoriums brachte und Napoléon Bonaparte als Erster Konsul zum Alleinherrscher aufsteigt.] " Vor allen Dingen fehlt uns für einen solchen monarchischen Gewaltstreich, eine Voraussetzung, ein Napoleon der aus einem siegreichen Kriege zurückgekehrt war." (Posa RT 7.10.1919, 2893 f.) Herr Philipp Scheidemann (SPD) behauptet, dass die Konservativen hinter den Putschversuchen der Spartakisten stehen. Ernst, entgegnet ihm Posadowsky im Oktober 1919, kann er das nicht gemeint haben. (Posa 7.10.1919, 2898)
Deutschtum zurück Posadowsky weist am 15. Januar 1919 in der Reichskronen-Reden daraufhin, dass in der Ostmark die Verhältnisse am traurigsten und gefährlichsten sind. "Unsere Ostmark ist in Gefahr!" verkündet am 5. Februar 1919 im "Naumburger Tageblatt" der Chef des Generalstabes Oberstleutnant v. Hagen. Und weiter:
Wie dachte Posadowsky darüber? "Jetzt kommen infolge des Friedensvertrages große gemischtsprachige Gebiete unter polnische Herrschaft oder sind in Gefahr, unter polnischen Einfluss zu kommen . ", teilt er in "Unsere Auslandsdeutschen" (1919, 100) seine Sorgen mit. In der West- und Ostmark werden viele Deutsche gezwungen sein durch feindliche Anordnung oder durch persönliche Verhältnisse, "ihre bisherige Heimat zu verlassen". Für alle die solchen Bedingungen nicht unterliegen, "sollte es eine heilige Pflicht sein, auf ihrem Posten auszuhalten. Sie sollten sich als Vorposten der deutschen Sache betrachten und stets eingedenk bleiben, dass jeder, der kleinmütig dem Kampf um die Stellung des Deutschtums in jenen gefährdeten Gebieten ausweicht, damit auch die deutsche Zukunft jener Länder preisgibt." Jetzt wird sich zeigen, ob die deutsche Gesinnung nur Festbegeisterung und Redegut auf Versammlung war, oder der Ausdruck opferbereiter Liebe zum Vaterland und zum eigenen Volke." (101) Durch die traurigen Umstände werden viele Deutsche gezwungen sein, das Mutterland zu verlassen, um in fremden Ländern einen neuen Lebensraum zu suchen. "Die Auswanderung kann deshalb nicht mehr bekämpft, sondern muss planmäßig gefördert werden. Pflicht der heimischen Volksgenossen wird es sein, alle die abgetrennten und in der Welt verstreuten Glieder unseres Volksstammes dem Deutschtum innerlich zu erhalten." (102) " . um jede deutsche Seele da draußen müssen wir kämpfen; die große deutsche Familie muss sie alle, wo immer sie auch den harten Kampf des Lebens kämpfen, geistig zu umfassen suchen." "Die nächste deutsche Pflicht ist jetzt, dafür zu sorgen, das in den gefährdeten Gebieten keine deutsche Stimme fehlt ...." (103) Um illusionären Vorstellungen vorzubauen, aber nicht um es Graf Posadowsky zuzuordnen, ist kurz anzumerken: Bekanntlich war das Deutschtum nichts einheitliches. In ihm existierte ein friderizinischer Strang, wo Menschen in Kasten geordnet und voneinander abgeschirmt, der Soldat im Heer nichts galt, Servilität mit menschenverachtenden Umgangsformen anzutreffen und Polen sowie Slawenfeindlichkeit verbreitet waren.
Ostjuden-Frage zurück Seit 1914 wandern verstärkt Ostjuden nach Deutschland ein. Judenpogrome, der Gegensatz von Juden und Polen und ihre sich deutlich verschlechternde Wirtschaftslage stimulieren im Lauf der Zeit die Abwanderung aus Polen. "Ebenso kommen Russen herüber," lässt am 7. Oktober 1919 Posadowsky-Wehner (11) in der Nationalversammlung verlautbaren, "die hier ganz offen bolschewistisch agitieren. Dieser Zustand darf nicht weitergehen. (Beifall rechts.) Die Grenze muß geschlossen werden. Wir können diese wilde Einwanderung nicht in einer Zeit dulden, wo wir an dem größten Wohnungsmangel leiden, wo wir in den Gefahren der Ernährungsmöglichkeiten stehen."
In der zweiten Jahreshälfte von 1919 kamen nach Angaben des Arbeitsamtes 6 000 Ostjuden nach Deutschland. Der Schriftsteller Herbert von Eulenburg (1876-1949) protestiert Anfang 1920 in der "Vossischen Zeitung" Wider der böswilligen und gedankenlosen Behandlung der osteuropäischen Juden. Er ist nicht allein, ihn steht das Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands die "Freiheit" bei und enthüllt am 1. Juli 1920 die Motivationslage für den alldeutsch-antisemitischen Feldzug gegen die Ostjuden. Es ist ein Eingeständnis, analysiert sie klar und treffend, der Unfähigkeit auf dem Gebiet des Wohnungswesens und zur Arbeiterwanderung mit irgendwelchen positiven Vorschlägen aufzuwarten. Graf Posadowsky verlangt am 29. September 1919 in der Sitzung des Programm-Ausschusses der Deutschnationalen Volkspartei, dass die "Türen und Tore des Ostens" gegen die "verderblichen Einwanderer" endlich geschlossen werden müssen, weil sie das "Deutschtum" verseuchen und die Lebensmittelknappheit verschärfen. (Vgl. Bernd 2004, 108) Als Parteipolitiker folgt er hier einem Paradigma, dass die Ostjuden potentiell als Revolutionäre darstellen, die undeutsches Gedankengut nach Deutschland bringen, um hier blutigen Terror wie in Russland herzustellen. - Es fällt der Begriff der "Verseuchung". Die Klassifizierung von Menschen und Herabsetzung von definierten sozialen Gruppen durch den Propagandaapparat der DNVP, worauf Hans Dieter Bernd 2004 (108, 188) hinweist, verabsolutiert Urteile, die ideologischen Ursprungs sind, nicht aber biologischen Charakter und zugehörige Intentionen tragen. Es äußerte sich beispielsweise in der Auffassung, wie von der Vorsitzenden des Gewerbevereins der Heimarbeiterinnen Deutschlands in Charlottenburg, Gewerkschafterin und Politikerin der Deutschnationalen Volkspartei Margarete Behm (1860-1929) vorgetraagen, "man solle jedoch diese Maßnahme nicht damit begründen, daß es Juden seien, sondern damit, daß man diese Zuwanderer nicht ernähren könne." (Ebenda 108) Diese Differenzierungen zu erfassen, ist außerordentlich wichtig. Sie erweitern den Unterbau, worauf sich das Urteil über Graf Arthur von Posadowsky-Wehner stützt, dass ihm antisemitische und rassistische Auffassungen und Theorien fremd.
Überfordert zurück "Es wäre eine Übertreibung, zu behaupten," blickt 1932 Volk und Regierung im neuen Reich (96) auf die Situation 1918/19 zurück, "dass all das politische Elend, wirtschaftliche und sittliche Elend, unter dem unser Volk leidet, eine Folge der Revolution sei. Die Ursache hierfür liegt in der seelischen, körperlichen und sittlichen Erschöpfung des Volkes als Folge eines 4 ½ jährigen Kriegs, der uns überanstrengt und unsere Widerstandsfähigkeit geschwächt. Die Revolution trägt aber die unzweifelhafte Schuld, dass sie Staat und Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttert, den Beamtenkörper und sein dienstliches Pflichtgefühl vielfach gelockert und so den Wiederaufbau des Staates unendlich erschwert hat." Deutschland das Land und seine Bürger sind überfordert. "Das deutsche Volk hat ungeheure Lasten aufzubringen," rechnet Posadowsky am 9. Juli 1919 in der Nationalversammlung aus Anlass der ersten Beratung zu Steuerfragen vor, "die seine harte Lage noch verschlimmern". Die Jahreslast von 25 Milliarden Mark, die das Land aufnehmen muss, entspricht einem Volksvermögen von 500 Milliarden Mark, dass in Friedenszeiten lediglich auf 300 Milliarden Mark geschätzt wurde. Der Steuerbetrag (25 Milliarden Mark) kann sich noch erhöhen. Bei diesen riesigen Verpflichtungen ist der Ausbau von indirekten Steuern unbedingt geboten. "In der Not der Zeit muss man unter Umständen von grundsätzlichen Auffassungen ablassen; wir sind daher bereit auch in eine sachliche Prüfung der Besteuerrung des Erbes der Kinder und der Ehegatten einzutreten." (9. Juli 1919 / s.a. Lex Stinnes 26. Juli 1924) Im weiteren Verlauf der Reichstagsdebatte widerspricht Matthias Erzberger Posadowsky´s Behauptung, dass die Kapitalflucht eine Folge der Revolution ist. Vielmehr benutzen sie besitzende Kreise, um Steuern zu vermeiden. Damit stellen sie ihrer Vaterlandsliebe ein trauriges Zeugnis aus. Das Kapital soll für die Volkswirtschaft arbeiten, jawohl.
Aber es kommt darauf an, akzentuiert der Reichsfinanzminister seine Aussage, für wen es arbeitet, wer die Gewinne einstreicht. Seiner Auffassung nach wird das Kapitaleinkommen nicht genügend scharf besteuert. Zudem ist die Vergeudung von Heeresgut nicht nur den Arbeiter- und Soldatenräten zuzuschreiben. Aus den Reihen der Unabhängigen kommt prompt der Zuruf: "Die Offiziere haben alles verschoben."
Farbige Truppen im Land zurück Als Abgeordneter der Nationalversammlung interveniert Posadowsky am 19. Mai 1920 nach dem Friedensschluss im Rheinland zusammen mit Parlamentskollegen gegen den Einsatz von "farbigen Truppen" durch Franzosen und Belgier. "Die Deutschen empfinden," heißt es in der Interpellation Nummer 2995 an die Deutsche Nationalversammlung, "diese missbräuchliche Verwendung der Farbigen als Schmach und sehen mit wachsender Empörung, daß jene in deutschen Kulturländern Hoheitsrecht ausüben. . Ihre Ehre, Leib und Leben, Reinheit und Unschuld werden vernichtet. Immer mehr Fälle werden bekannt, in denen farbige Truppen deutsche Frauen und Kinder schänden, Widerstrebende verletzten, ja töten. .. Schamgefühl, Furcht vor gemeiner Rache schließen den unglücklichen Opfern und ihren Angehörigen den Mund." "Diese Zustände sind schandbar, erniedrigend, unerträglich."
Die Reichskronen-Rede zurück Zu Friedenszeiten genossen die Bürger in der Reichskrone Theater- und Opernaufführungen oder Konzerte. Sie kamen, um Vorträge zu hören. Es war ein um das andere Mal Ort für ein lustiges Beisammensein. Am 23. November 1918 versammeln sich hier die Bürger zur bis dahin größten Volksversammlung Stadtgeschichte. Für den 16. Januar 1919, nachmittags 1/2 4 Uhr, kündigt Sr. Erz. von Liebert in der Reichskrone einen Vortrag über Einst und Jetzt an. Am 14. November 1919, abends 8 Uhr, spricht im Großen Saal auf einer Öffentlichen Frauenversammlung Frau Marie Wackwitz (1865-1930) aus Dresden, die bisher im Raum Weißenfels für die SPD / USPD aktiv, über Frauenwahlrecht und Nationalversammlung.
Zum 15. Januar 1919 lädt der Vorsitzende der Ortsgruppe der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) Naumburg Doktor med. Jebsen zur Wahlkampfveranstaltung in die Reichskrone am Bismarckplatz (Bild) ein. Um 8 Uhr abends referiert Arthur Graf von Posadowsky-Wehner Über die heutige
Lage Der an den Seiten in drei Stockwerke untergliederte Große Saal misst in der Fläche 18 mal 22 Meter und in der Höhe 13,5 Meter. Der Referent wird im proppenvollen Saal freundlich empfangen. Geachtet und Anerkannt, versteht er sich auf den Streit der Parteien und das Gespräch mit den Bürgern, weicht ihren akuten Sorgen nicht aus. Auf dem Weg zur Tribüne begleitet ihn lebhafter Beifall. "Das deutsche Volk fühlt sich um die Hoffnungen auf einen gerechten Frieden," verschaffte erst er sich am 17. März 1918 in der deutschen Öffentlichkeit Gehör: die uns die Revolutionsregierung gemacht, betrogen." Was wird er dazu heute sagen?
Wie ist politische Lage in Naumburg? Eine kleine Gruppe setzt am 8. November 1918 in Naumburg - wie selbstverständlich - ganz ohne Exzesse - um den Maler und Sozialdemokraten Leopold Heinrich die Revolution in Gang. Wann gab es das schon mal in Deutschland? Die politische Welt erschien dem Bürger auf einmal gestaltbar? Vier Tage darauf proklamieren die Volksbeauftragten Friedrich Ebert, Hugo Haase, Philipp Scheidemann, Otto Landsberg, Wilhelm Dittmann und Emil Barth in Berlin: Zensur findet nicht mehr statt. - Meinungsäußerung in Wort in Schrift ist frei. - Für alle politische Straftaten wird Amnestie gewährt. - Ab 1. Januar 1919 gilt der acht Stunden Normalarbeitstag. Regierungspräsident von Merseburg Wolf von Gersdorff (1867-1949) anerkennt, wie sich allerdings bald herausstellt, nur vorübergehend, die Vollzugsgewalt des am 11. November in Naumburg gewählten Arbeiter- und Soldatenrates. Zwei Tage darauf spricht Fritz Drescher (1904-1982) in der Reichskrone von Naumburg und vermittelt einen Überblick über die politische Lage. Am nächsten Tag erfolgt die endgültige Feststellung der Personen zur Wahl der Arbeiter- und Soldatenräte. Mitte Januar `19 ist längst entschieden, dass sie nicht die Rolle des Parlaments übernehmen können. Die Revolutionäre sind damit nicht zufrieden. Am 10. November kehren die ersten Truppen in die Kasernen Naumburgs zurück. "Seid willkommen in Eurer alten Garnison!", begrüßt die Stadt am 26. November 1918 die Heimkehrer. "Ihr kehrt in ein neues Vaterland zurück. Von Grund auf haben sich die Verhältnisse gewandelt." Kaiser Wilhelm II. hat Deutschland verlassen. Und seine treuen Anhänger, deren es in der Garnisonsstadt Naumburg nicht wenige gab - Was wird aus ihnen? Wie reagiert das wohlhabende Bürgertum im Bürgergartenviertel und in den Wohnarealen um die Kadette auf die Revolution? 1910 zählte die Stadt 25 438 Einwohner, zuzüglich 1 400 Militärpersonen und 35 männliche und 51 weibliche Personen vom Gutsbezirk. 1081 Naumburger Männer kehren 1918 aus dem Großen Krieg nicht zurück. Die Gefallenen und Vermissten hinterlassen Kinder, Frauen, Eltern und Freunde. In den Köpfen herrscht ein großes Durcheinander. Wofür haben wir gekämpft?, fragen die heimgekehrten Kriegsteilnehmer. Sind wir wirklich unbesiegt? Soldatenräte dämpfen und kanalisieren in den Kasernen die aufkommende Kritik am wilhelminischen Sozialverhalten der Offiziere. Wider Erwarten gab es keine materiellen Gewaltakte. In symbolischer Form in unterschiedlicher Art und Weise schon, zum Beispiel um die Rangabzeichen, Grußpflicht und einiges mehr. Sie sind nicht von vornherein als unwichtig einzustufen und zu unterschätzen. Am 2. Dezember 1918 hebt die Stadtverwaltung das Tanzverbot auf. Es beginnt die Registrierung der Erwerbslosen. Die Ernährungslage ist kritisch. Freiwillige organisieren Kleidung, Lebensmittel und Heizungsmaterial und stellen sie der Bevölkerung bereit. Einige von ihnen begegnen wir nach 1933 wieder, als sie im Gemeinderat und im Parteiapparat der NSDAP sowie den neuen Institutionen verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Georg Wilhelm Schiele (Naumburg), Mitglied der Vaterlandspartei, hält im Januar 1918 vor dem Bund der Kriegsgeschädigten einen Vortrag, aus dem die Worte bezeugt:
Worauf es aus dem Publikum zurückschallt:
Nicht laut genug, doch ab und an war es aus dem Volk zu hören: Wir wollen endgültig Frieden mit unseren Feinden. Unter Leitung der örtlichen SPD tagt in der Stadt ein Gremium zur Schulreform. Die neuen Parteien - DNVP, DDP, DVP, KPD - gründen Ortsgruppen, die personell schwach aufgestellt, organisatorisch ungeübt, ideologisch nach Orientierung suchen, den Erwartungen der Bürger oft nicht genügen. Die Bürgerlichen und Konservativen sind mit ihrer Organisationskraft unzufrieden. Während die Revolutionäre wiederum seit Mitte Dezember 1918 mit dem Scheitern der Arbeiter- und Soldatenräte hadern. Neue Akteure treten hervor. Wer von den Naumburgern hätte erwartet, dass am 29. November 1918 zur Bürgerversammlung in der Reichskrone über die "Neugestaltung Deutschland auf demokratischer Grundlage" ein gutsituierter Rechtsanwalt für die arbeitende Klasse Partei ergreift? Es war der Paul Hermann (1876-1945) aus der Schönburger Landstraße 5, der, dass Unverständnis der Regierungen für die Lage Arbeiter und Arbeiterinnen beklagte. In Halle, Kurallee 11, schafft die Verwaltung eine Technische Bezirksdienststelle, die sich um die Registrierung Wiederaufbau der Produktion, also um die Beschaffung von Maschinen in Industrie und Landwirtschaft kümmert. Der Aufruf des Rates der Volksbeauftragten vom 12. November 1918 ordnet die Einführung des Verhältniswahlrechts bei der Wahl aller öffentlichen Körperschaften an. Die Verordnung über die Wahlen zur verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung vom 30. November 1918 (Reichstagswahlgesetz) regelt die Anwendung des Verhältniswahlrechts im Detail.
Worüber wird der DNVP-Kandidat für die Nationalversammlung sprechen? Graf von Posadowsky hebt zum Vortrag an:
Deutschland baute bekanntlich mit viel Kraft und Geld eine Flotte auf. "Nach dem Ausscheiden des Fürsten Bismarck, fuhren wir mit vollen Segeln in die Weltpolitik. Wir suchten uns eine starke Flotte zu schaffen und einen grossen Kolonialbesitz zu erwerben." Es stiegen die Heeresausgaben. Sich schnell wiederholende Flottenvorlagen wurden damit begründet, "unseren Handel zu schützen. Im Frieden hat unser Handel, ....., des Schutzes einer Schlachtflotte nicht bedurft." - Wir erinnern uns, darüber dachte er einst etwas anders. Es war am 14. Dezember 1899 im Reichstag als er mit Eugen Richter um die Flottenvermehrung stritt. Jemand mit einer "starke(n) Waffe in der Hand", wer seine Überzeugung, wird anders behandelt als der "Waffenlose". England, fährt die Rede fort, war die deutsche Flotte im Krieg zahlenmässig nicht gewachsen. Die Flotte konnte "keine ihrer Aufgaben lösen". Sie konnte weder unseren Handel schützen noch zur Verteidigung der Kolonien beitragen. Damit nicht genug. Nicht mal die Überführung der Truppen der feindlichen Länder auf die belgischen und französischen Schlachtfelder verhinderte sie. So war die Flottenrüstung völlig umsonst. "Man kann sehr zweifelhaft sein, ob es richtig war, durch den unbeschränkten U-Boot-Krieg uns die gewaltige wirtschaftliche und finanzielle Macht Amerikas zu offenem Feinde zu machen; die U-Boot-Waffe hatte aber grossen Erfolg, wenn auch nicht den erhofften und in bestimmter Aussicht gestellten Erfolg ...." Besser wäre gewesen, den Bau von U-Booten nicht so zögerlich und spät zu betreiben. Dann hätte "das Resultat des Weltkrieges ein wesentlich anderes" sein können. Deutschland leitete eine verfehlte Kolonialpolitik. Der Wunsch nach Kolonien erschien oberflächlich betrachtet wirtschaftlich verständlich. "Die Begründung aber, dass wir Kolonien haben müssten, um dorthin unseren Menschenüberfluss abzuführen und dem Vaterlande zu erhalten, war für ein Land wie Deutschland, welches jährlich 1 ¼ Million fremder Arbeiter einführte, um seine Bergwerke auszubauen, seine Fabriken zu betreiben und den deutschen Acker zu bestellen, tatsächlich unrichtig." "Es würde sich empfehlen, bei den Friedensverhandlungen zu versuchen, unsere Kolonien, teilweise wenigstens, gegen ein geschlossenes Kolonialgebiet einzutauschen." "Wollten wir erfolgreich Weltpolitik treiben, so durften wir uns bei der Annexion Bosniens und der Herzegowina nicht als Sturmbock Oesterreichs gegen Russland ausnutzen lassen." "Heute kann kein Zweifel mehr darüber sein, dass diese verfehlte Weltpolitik die Möglichkeit geschaffen hat, einen Ring von Feinden um uns zu schmieden, der schliesslich droht, zur Sklavenfessel für uns zu werden." Das System des multilateralen Bündnisgeflechts war die entscheidende Ursache für die unheilvolle Entwicklung zum Weltkrieg. Vom Völkerbund erwartet und verlangt er in einer Rede vom Oktober 1918, eine wirksame Verhinderung von Kriegen. Er plädiert dafür, dass die Kriegserklärung nur mit Zustimmung des Reichstages erfolgen darf. In einem parlamentarisch regierten Staat darf, was die Stellung der Regierung stärkt, das nicht anders sein. (Posa RT 23.10.1918, 6202) Deutschland darf seine nationalen Kräfte nicht überschätzen, lautet eine zentrale Aussage der Reichskronen-Rede. Infolgedessen muss es der Rüstungs-, Kolonial- und Außenpolitik Fesseln anlegen. Dass der Referent des Abends sich so forsch den Ursachen des Krieges, was zwangsläufig zur deutschen Flotten-, Welt- und Hegemonialpolitik überleitet, in der kaisertreuen Stadt Naumburg zuwandte, kam für die Mehrheit im Großen Reichskronensaal unerwartet. Es war der Versuch, aus dem Niedergang, der Isolierung und hoffnungslosen Lage Deutschlands auszubrechen. Dabei sind einige Probleme nicht zu übersehen. [1. Kriegsschuldfrage] Im verschrifteten Referat taucht die Kriegsschuldfrage nicht auf. Wahrscheinlich opferten die Redakteure diese Textpassage der Schere. Denn eine entsprechende Stelle findet sich im Manuskript der Posadowsky-Rede vom 14. Februar 1919 (82) als DNVP-Faktionsvorsitzender in der Nationalversammlung, wo es heißt: "Wir lehnen es .... ab, die Schuld des Krieges auf Deutschland zu schieben. Wir mögen durch unsere auswärtige Politik an manchen Stellen Verstimmung hervorgerufen haben, ein sachlicher Grund gegen uns Krieg zu führen, lag in keiner Weise vor; die sachlichen Gründe, uns mit Krieg zu überziehen, lagen auf der Seite unserer Feinde." [2. Überfordert] Daß mit den Kriegsplänen und der Flottenrüstung ü b e r f o r d e r t e Deutschland, findet nicht genügend Aufmerksamkeit. Zwar erörtert der Redner diese Frage im Zusammenhang mit der Kolonialpolitik, aber sie hätte es vertragen, insgesamt auf die Finanz-, Haushalt- und Geldpolitik des Staates erweitert zu werden. [3. Deutschlands Verhältnis] "Wir haben die vernünftige Einsicht unserer Feinde überschätzt und ihre Leidenschaften unterschätzt", eröffnet Friedrich Meinecke (1862-1954) in "Deutscher Friede und deutscher Krieg" (55), veröffentlicht am 17. September 1914 in Die Hilfe: Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und geistige Bewegung, sein Plädoye für den g e r e c h t e n K r i e g. Da ist die "zügellose Leidenschaft des Panslavismus" und der überreizte "Chauvinismus und Rachedurst der Franzosen". Während die "kalt berechenbare Krämerleidenschaft der Engländer" hoffte, "unserem Wettbewerb jetzt ein Ende mit Schrecken bereiten zu können". Diese "trüben und gemeinen Leidenschaften" haben wir durch die "edleren und größeren Leidenschaften eines gerechten Kampfes, eines heiligen Krieges zu überstrahlen begonnnen." Posadowsky drehte am diesem Abend die alte Walze vom britischen Handelsneid, dem französischen Rachdedurst und russischen Panslawismus ab. Ob nun von Friedrich Meinecke oder anderen entliehen, ist nicht genau zu sagen. Wollte man das deutsche Verhältnis zu Frankreich und Russland im neuen Licht betrachten, könnte man, trotz Rücksichtnahme auf die massenpsychologische Stimmung des Reichskronen-Publikums, beispielsweise auf die geopolitische Lage Deutschlands um 1870/71 eingehen, als Rußland Rückendeckung für Vereinigung gab und Deutschland sich das Elsaß nahm. [4. England-Politik] Dass die Flottenrüstung den Wünschen des Kaisers diente, um England in die Neutralität zu zwingen, lässt der Referent beiseite, womit nicht genügend die (Gegen-)Reaktionen auf die deutsche Welt- und Hegemonialpolitik und ihr Einflus auf das Kräfteverhältnis der Mittelmächte erfasst wird. "Die Entwicklung zum Weltkriege", erhärtet diese Einsicht Paul Rohrbach 191919 in Woher es kam, "geht in ihren Anfängen auf die von uns in den Jahren 1900 und 1901 getroffenen Entscheidungen gegenüber England zurück." Wenn diesbezüglich die Auffassungen und Überzeugungen von Posadowsky nicht völlig identisch mit dem herrschenden Rüstungsdogma in Deutschland sind, weisen sie dennoch, wie im Abschnitt Die drei geheimen Ursachen der Verschwörung von England gegen Deutschland unschwer erkennbar, deutliche Gemeinsamkeiten auf. Jetzt ist Gelegenheit, um auf ein wichtige Differenz zum herrschenden Rüstungsdogma hinzuweisen. Konteradmiral Alfred Thayer Mahan (1840-1914) popularisiert 1890 in The Influence of Sea Power upon History den Grundsatz von der überragenden Rolle der Seestreitkräfte für die Verteidigung und Wahrnehmung der nationalen Interessen. Die Überlegenheit der See- über die Landmacht war nach seiner Ansicht der Schlüssel zur Weltmacht. Die Begründung dafür ähnelt stark den Argumenten, die im Reichstag zur Flottenrüstung vorgetragen wurden: Sicherung und Erschliessug überseeischer Märkte, Schutz der Handelsflotte und Kolonien. Posadowsky scheint das, etwas anders zu betrachten. Das "Rückgrat unserer Landesverteidigung ist das Heer" (. )," betont er 1902, "und das Schicksal Deutschland wird an den trockenen Grenzen im Osten und Westen entschieden werden, wenn es einmal zum Waffengange kommt." (Posa RT 16.02.1912, 82) [5. Ablehnung der Weltpolitik] "Ich habe oft bedauert," legt Posadowsky im Oktober 1918 vor dem Reichstag dar, "dass der Reichstag von seinen Machtmitteln nicht entschiedeneren Gebrauch gemacht hat auf den Gebieten, die die Grundlage bildeten für eine meines Erachtens vollkommen verfehlten Weltpolitik." (RT 23.10.1918, 6202) - Ja, aber seinerzeit unterstützte er die Flottenrüstung, ja sogar die Notwendigkeit der Darstellung einer überlegenen Waffengewalt im internationalen Raum, um Ansehen zu erringen und Vorteile, oft als "Notwendigkeiten" deklariert, im Handel zu erreichen. Er ist auf dem Weg, diesen Zweck von militärischer Gewalt in Frage zu stellen und zu ächten. In den nächsten Jahren analysiert er die Folgen von staatlich organisierten Feindbildern und zieht daraus Schlußfolgerungen. [6. Verhängnisvolle Bündnismechanik] Manchmal blieb er in althergebrachten Schöpfungen der wilhelminischen Weltpolitik stecken. Dann wieder überschritt er sie deutlich, speziell in der Kritik der Bündnismechanik, wenn er einschätzt: Deutschlands Einlassungen gegenüber gegen Österreich-Ungarn im Juli / August 1914 waren nicht klug. Doch Serbien "sollte verschwinden", es stört in den Augen der deutschen Führung in Europa, wodurch zwangsläufig das Sicherheitsinteresse von Russland initialisiert. [7. Verhältniswahlrecht] Über die Aufgaben und Probleme bei der Einführung des Verhältniswahlrechts gemäß dem Reichstagswahlgesetz vom 30. November 1918 wurde nicht gesprochen. Nicht alle Feuer konnte der DNVP-Redner, was in den Tagen der Revolution kaum jemand erwartete, mit einer zweistündigen Rede löschen. So war die Überraschung nicht gar zu groß, als sich tags darauf aus der Zuhörerschaft ein Deutschdemokrat mit einer "Offene(n) Anfrage an den Grafen Posadowsky" meldet. Er wirft, wie am 17. Januar im Naumburger Tageblatt zu lesen, der DNVP vor, dass sie bestimmte politische Abteilungen unter der Losung "Schutzzollfeinde" angreift und auf Versammlungen über Land Bauernfang betreibt. Dies ist deplatziert und weltfremd, weil die Bevölkerung darauf angewiesen ist, dass Lebensmittel und Rohstoffe in das Land fliessen. Um dies zu erhärten, verweist der unerwartete Diskussionspartner auf den Zusammenhang zur sozialen Frage: "Wir alle wissen, unser Brot reicht nicht bis zur nächsten Ernte und auch später nicht. Unsere Kranken können nur nach langen zeitraubenden Laufereien auf Grund eines ärztlichen Attestes eine weiße Semmel bekommen, dass Kind bekommt nur ganz wenig, der Säugling ungenügend Milch, Fett fehlt gänzlich. Der Krieg hat alle Handelsbeziehungen aufgelöst. Der Feind blockiert uns und die Entente hat`s Wort. Und da wagt es jemand, eine solche Frage aufzuwerfen. Ja, kennen denn diese Leute noch immer nicht die Not der Zeit? Wissen sie allein nicht, dass Hungerrevolten kommen müssen, wenn das Ausland nicht bald und reichlich hilft? Sind diese Leute selbst so satt, dass sie die Not ihres Volkes übersehen? Herr Graf! Man sagt ihnen nach, dass sie von jeher sich von vielen ihrer Standesgenossen vor allem dadurch ausgezeichnet hätten, dass sie ein Herz für das Volk und Verständnis für die Nöte derselben gehabt hätten, dass sie gewußt hätten, was die Stunde erfordert." Zum Schluss klärte es sich auf, der Referent gebrauchte die irreführende Formulierung von den "Schutzzollfeinden". Ungleich wichtiger als diese Kontroverse war, dass Posadowsky am 15. Januar 1919 in der Reichskrone zu Naumburg die deutsche Machtfrage formulierte: "Volksstaat unter Mitwirkung sämtlicher Klassen unseres Volkes oder sozialistischer Staat unter alleiniger Führung der sozialdemokratischen Arbeiterpartei". Vier Tage später finden die ersten Wahlen zur Nationalversammlung statt. Für die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) stimmen national 10,3 Prozent und in Naumburg 21,8 Prozent der Wähler.
Neben der Machtfrage verdient ein zweites historisches Moment der Reichskronen-Rede Würdigung: Die Versammlungsteilnehmer hörten eine ehrliche und tiefgreifende Analyse zur Politik des wilhelminischen Kaiserreichs. Dies war nicht selbstverständlich. "Die Deutschen der Weimarer Republik scheuten sich," erinnert 1987 Wolfgang J. Mommsen (110) an die ansonsten im Ganzen ausbleibende Geschichtsbewältigung in Deutschland, "der eigenen jüngeren Vergangenheit mit offenem Visier entgegenzutreten und waren schon deshalb nicht in der Lage, kritisch mit den Fehlern des Kaiserreichs abzurechnen und daraus die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen". Wozu viele konservative Politiker weder willens noch fähig waren, Graf Posadowsky fand den Mut und schaffte es: Aus Anlaß der bevorstehenden Reichstagswahlen rechnete er in der Reichskrone mit der Welt-, Flotten- und Kolonialpolitik von Wilhelm II. (1859-1941) ab. Nicht in umfassender Weise, wer könnte das? Doch im Geist vereint und dem reformfreundlichen konservativen Bürgertum zugewandt, macht er sich auf den Weg in die Republik. Und darauf kam es in dieser Stunde der Geschichte an. Das wird kein einfacher Weg. Ihm ist klar, die Parteizersplitterung erlaubt es nicht, "eine klare grundsätzliche Politik durchzuführen". Zurzeit ist jede Partei gezwungen, wenn Deutschland nicht in einen geradezu zerrüttenden fortgesetzten Wechsel der Regierung stürzen soll, selbst unliebsame Regierungsbildungen zu stützen. "Eine Partei, die sich dieser Not der Tatsachen nicht fügen will, muss über eine Volksmehrheit verfügen, die zur Herstellung einer anderen Regierungsform gewillt ist; solange diese Voraussetzung fehlt, ist der rücksichtslose Kampf gegen jede Regierung, die den eigenen Parteiauffassungen widerspricht, mehr Wahl- als Staatspolitik." (Posa: Rechts oder links, 182 f.)
Oppositionsführer in der Nationalversammlung zurück Arthur Graf von Posadowsky-Wehner unterliegt am 11. Februar 1919 in der Wahl zum Reichspräsidenten dem Sozialdemokraten Friedrich Ebert mit 49 gegen 277 Stimmen der Weimarer Koalition (SPD, Zentrumspartei, DDP). Drei Tage darauf hält er als DNVP-Fraktionssprecher im Nationaltheater zu Weimar, dem Tagungsort der Nationalversammlung, die Gegenrede.
Was kann, was muss der Bürger und Parlamentarier angesichts der tiefen politischen Krise des Konservatismus und desolaten Lage der bürgerlichen Parteien von ihm erwarten? Verheddert sich der Dreiundsiebzigjährige in programmatische Händeleien? Oder ufert alles in Anwürfen oder personellen Streitereien aus? Die Parteien müssen, um das Land aus der Krise zu führen, jetzt ihre Regierungsfähigkeit unter Beweis stellen, forderte am 17. Januar 1917 in Stuttgart Theodor Heuss vor der Deutschen Demokratischen Partei. Darauf ist die DNVP aber nicht vorbereitet. Was kann der Graf in dieser wahrlich historischen Situation vor der Weimarer Nationalversammlung leisten? Er beginnt: "Wir haben in den letzten vier Jahren Gewaltiges und Furchtbares erlebt, und wie steht es jetzt? Die staatliche und bürgerliche Ordnung ist auf das schwerste gestört und fortgesetzt gefährdet." Die Staatsfinanzen sind schwer in Unordnung. Das Verkehrswesen liegt danieder. Unsere Ernährung ist bedroht. Das Wirtschaftsleben ist gelähmt. Die Waffenstillstandsbedingungen lassen alle Gerechtigkeit vermissen. Als Staatsform muss sich die Demokratie in Deutschland erst bewähren. Beileibe bedeuten diesbezügliche Einwürfe von ihm nicht die Ablehnung des demokratischen Prozesses, immerhin unterhält er einen Staatsreparaturbetrieb (siehe unten). Unversehens tauschten die Sozialdemokraten 1919 beim Aufbau der Republik den Widerspruchsgeist zum Klassenstaat gegen den grenzenlosen Glauben an die heilende Wirkung der Legalität demokratischen Handelns. Daß bei einem Großteil der regierenden Linken hierzu kein ausreichendes Problembewusstsein bestand, gehört zu den tragischen Umständen des politischen Fortschritts dieser Jahre. Im alten System erblickt er weder einen Obrigkeitsstaat noch staatliche Gewaltherrschaft. Ja bitte, spricht der Oppositionsführer die Regierung freundlich an, es gibt keinen Staat, der auf eine Obrigkeit als Führungsschicht verzichten kann, bildet sie doch die "Grundlage jeder kultivierten Staatsverfassung". Kastenregierung, Obrigkeitsstaat, Junkerherrschaft, hört man daraufhin Rufe aus dem Saal. Flugs notiert er den Genossen auf der Regierungsbank ins Poesiealbum: In Deutschland war es möglich aus den niedrigsten Schichten bis in die höchsten Funktionen des Staates aufzusteigen. Bezogen auf politische Karrieren, etwa als Reichstags-, Landtags-, Stadtverordneter und ähnlicher Posten mag zutreffen, nicht aber mit Blick auf die Gesellschaft als Ganzes. "Die Regierung machte ausgiebig von ihrem Recht Gebrauch," rekonstruiert 1987 (147) John C. G. Röhl die Verhältnisse, "qualifizierte Kandidaten aus politischen oder anderen Gründen abzulehnen." ".... in der Praxis wurden mehr als die Hälfte aller Bürger aus Gründen, die nichts mit ihrer Befähigung zu tun hatten, ausgeschlossen." "Zuzugestehen ist," räumt Posadowsky 1921 im Aufsatz "Demokratie" ein, "daß der Zusammenhang mit studentischen Verbindungen bisweilen leider einen sichtbaren Einfluß auf die Bewerber ausgeübt hat .... ", beharrt aber weiter darauf: "Tüchtigkeit und Befähigung hat sich im alten Staat noch stets durchgesetzt. Minister und hohe Beamte sind aus den untersten Schichten des Volkes und aus bescheidenen Lebensverhältnissen hervorgegangen." In der Phase seines beruflichen Aufstiegs, ergibt die Vermessung der Zustände ein anderes Bild: "Im Jahr 1891 waren 62 Prozent der Landräte adlige Herkunft. Von den in den Jahren 1888 bis 1891 eingestellten Beamten waren 62 Prozent der Oberpräsidenten, 73 Prozent der Regierungspräsidenten und 83 Prozent der Polizeipräsidenten adlig. Die Situation änderte sich den folgenden 20 Jahren nicht." (Röhl 2002, 156) "1909 waren von zwölf preußischen Oberpräsidenten elf adlig, von den 36 Regierungspräsidenten 25 und von den 467 Landräten 271." (Klein 1961, 27)
[Zweikampf Posadowsky-Juchacz zurück] Im angeblichen "Zustand der Freiheit", klagt er der Nationalversammlung, müssen wir "gewaltsame Eingriffe in die Rechtsordnung erleben. Fortgesetzt werden Gesetze verletzt, die Presse wird durch Gewalt unterdrückt, Versammlungen werden gesprengt, die freie Meinungsäußerung wird unterdrückt." Unter der neuen Freiheit registrieren die Bürger, beanstandet der Oppositionsführer, "gewaltsame Eingriffe in die Rechtssphäre". Reichspräsident Ebert sprach hier von "Kinderkrankheiten". "Es mag sein", lenkt er etwas ein, "aber diese Kinderkrankheit dauert nun schon drei Monate, und das finde ich etwas lang." (14.2.1919, 83) Ein typischer Einwurf, der erkennen läst, dass die Frage der Demokratie sich jetzt in der Einhaltung des Rechts und Pflege des Rechtsbewußtseins bewähren muss. Marie Juchacz lässt ihm die Angriffe nicht durchgehen und stellt die Frage, wo war den Pressefreiheit während des Krieges? Eine durchschlagende Wirkung erzielt sie damit nicht, schließlich gehört sie als SPD-Abgeordnete zur politischen Hintergrund-Abteilung des Kabinetts Scheidemann, bestehend aus Zentrum, Deutsche Demokratischer Partei, einem Parteilosen und SPD (also: 7 SPD, 3 Zentrum, 3 DDP, 1 Parteiloser). Keine Partei existiert und arbeitet ohne Ideologie. Den Konsequenzen muss die ParteiGenossin huldigen. Hingegen erkannte Posadowsky früh die Deformationskräfte der Parteien und entzog sich ihnen so gut er konnte. ". Was sind parlamentarische Reden wert, wenn nicht Staatsweisheit dahintersteht und ein sittliches Rechtsbewusstsein?", fasst er seine Erfahrungen am 27. Februar 1929 als Abgeordneter den Preußischen Landtag zusammen. In der Politik, dass ist seine Überzeugung, muss die Wahrheit unbedingt leitender Grundsatz sein. Ihm wird unheimlich, wenn er daran denkt, dass "parlamentarische Politiker" "aus wahltaktischen Gründen, häufig zu sehr auf wechselnde und irrende Volksbestimmungen zu hören" pflegen, "statt unter Umständen auf Gedeih und Verderb auch gegen den Strom anzugehen." (1932, 227) Wesentlich ungünstiger verläuft für Posa der Zweikampf in der Runde zum Junkertum. Sofort trumpft die SPD-Frau auf: "Was ist unter Junkerherrschaft zu verstehen? (Lachen bei den Soz.) Das weiß alle Welt (Sehr richtig!) ...." Ihre Frage deutet auf die Schwäche im Vortrag hin und läuft in der Anklage zusammen: "Der Einfluss der Junker war stets stärker, als er ihnen zahlenmäßig gebührte." (Juchacz) Als Sozialistin erwartet sie eine durchdachte Haltung zum Junkertum. Posadowsky pflegte mit ihm keinen geistig liederlichen Umgang. Ein Junker-Knecht wäre kaum in der Lage den Ersten Hauptsatz der Sozialpolitik zu formulieren. Er trat ihnen in der Frage des Zolltarifs auf den Hühneraugen rum, schilderte im April 1902 Franz Mehring in "Posadowskys Osterfahrt" sein Engagement. Warum verteidigt er sich nicht aktiv? Es entsteht der Eindruck, dass sich der Oppositionsführer kampflos dem Angriff von Marie Juchacz ergibt. Eine neue Runde im Zweikampf läutet Posa`s Frage ein: Warum musste Deutschland die Bedingungen des Waffenstillstandes annehmen?, worauf Frau Juchacz antwortet: "Weil dieser Krieg durch ihre Politik bis zum moralischen Zusammenbruch unseres Volkes geführt hat." Wahr ist, Posadowsky trat für den Siegfrieden ein. Würde er verwirklicht, kostete dies tausende Menschenopfer. Doch an der Politik bis zum moralischen Zusammenbruch, war die Sozialdemokratie, wie der Fall Paul Lensch zutage förderte, beteiligt und mitverantwortlich. Prompt verschluckt die SPD-Abgeordnete nun einige klärende Worte. Doch es ist bekannt, "Erst nach dem Ausbruch der russischen Februarrevolution griff Scheidemann unter dem Druck der in Bewegung geratenen Arbeiterschaft die russische Formel "Keine Annexion und Kontributionen" auf und propagiert sie nachdrücklich, daß sie von nun an zur Bezeichnung eines "Verzichts" diente." (Fritz Fischer 150)[Kriegsschuldfrage zurück] Dann biegt die Rede zur Kriegsschuldfrage ein. "Wir lehnen es .... ab," stellt er in unnachgiebiger Tonlage fest, "die Schuld des Krieges auf Deutschland zu schieben." "Dieser Krieg ist aus dem übelwollen unsere Feinde fast automatisch entstanden. Nur aus diesem verschiedenen Gründen konnte sich dieser Ring bilden, der jetzt allerdings droht, für uns zu einer wahren Sklavenfessel zu werden. Ich halte es aber für die größte Ungerechtigkeit und Lüge, wenn unsere Gegner fortgesetzt wiederholen: Deutschland hat den Krieg gewollt. Deutschland hat den Krieg nicht gewollt, weder die deutsche Regierung nicht das deutsche Volk. (Lebhafte Zustimmung rechts)" Ansonsten darf man im außenpolitischen Teil der Weimarer-Rede, den über die Aufgaben der Opposition weit hinausreichenden Versuch sehen, dass allgemeine deutsche Staatsbewußtsein zu stabilisieren. Mithin spendeten ab und an die Sozialdemokraten lebhaften Beifall, beispielsweise als er sagt: "Frei will das deutsche Volk seine Kräfte entfalten, frei nach innen und frei nach außen zum Wohle seiner selbst und zum Wohle der Menschheit." [Sozialpolitik zurück] "Ja bis heute hat die sozialpolitische Gesetzgebung in den anderen europäischen Ländern noch nicht das Maß erreicht," worauf Graf Posadowsky Stolz, "das die deutsche Sozialgesetzgebung den arbeitenden Klassen gewährt." "Wir stehen auch auf dem Standpunkt, daß die Sozialpolitik fortgesetzt werden muß. Man hat mir persönlich oft gesagt: jetzt ist mit Ihrer Sozialpolitik genug! Jetzt mal "Gewehr bei Fuß!" Das ist eine durchaus falsche politische Auffassung. (Sehr richtig! bei den Demokraten)." (Posa RT 14.2.1919, 85)
[Hauptsache keine kommunistischen Experimente zurück] Bereits im Dezember `18 dünkt ihn, der "bevorstehende Friede droht uns mit fürchterlichen Prüfungen". Er meint damit nicht "Versailles", sondern eine kommunistische Steuergesetzgebung, eine Vorstellung, die ihn innerlich in Panik versetzen kann. Denn sie läuft seiner Überzeugung der Erfahrung zuwider: "Nimmt man den Menschen durch eine kommunistische Gesetzgebung und ein ebensolches Erbrecht den Ansporn, sich wirtschaftlich emporzuarbeiten, so versperrt man damit allen Tüchtigen die freie Bahn und lähmt das gesamte Wirtschaftsleben." (13.1.1913) Das "müsste schließlich den Niederbruch des Kulturlebens für alle Schichten der Gesellschaft herbeiführen". Man darf, warnt er, das Kapital nicht "wegsteuern". Andernfalls würde dies "schließlich den Niederbruch des Kulturlebens für alle Schichten der Gesellschaft herbeiführen". Das Kapital darf nicht flüchten und sich der nationalen Verantwortung entziehen. Die finanziellen Heilmittel liegen seiner Meinung nach in der Vereinfachung der Staatsregierung, "in der Streichung aller Ausgaben, die nicht auf erworbenen Rechten beruhen" (Weltwende 52). Vor 1918 herrschte nach seiner Ansicht nicht der Militarismus, doch ist er jetzt in Gestalt der Arbeiter- und Soldatenräte "in der weitesten Form zur Macht gelangt". Hauptsache, so leutet seine Devise,
Die Arbeiter- und Soldatenräte, die "fortgesetzt in die lokale Verwaltung" eingreifen und zur "Desorganisation" beitragen, sind unerwünscht. Wir wollen keine Zustände wie in England, äußerte er bereits am 17. Januar 1896 der Reichstagssitzung. "Dort wollen die organisierten Arbeiter bestimmen, wen der Unternehmer zu beschäftigen hat. Das kann kein Vorbild für uns sein. Dann ist ja der Besitzer der Fabrik nicht mehr Eigenthümer der Fabrik, sondern die Fabrik ist Kollektiveigenthum." Die Arbeiter und Angestellten in größeren Betrieben solen auch ein Organ haben", das ihre Rechte in geordneter Weise vertritt. (Posa RT 7.10.1919, 2898) Das Betriebsrätegesetz ist vernünftig, doch dürfen die Arbeitnehmer nicht "in die Art des Betriebes selbst hineinsprechen können, dass ihnen die Bilanzen vorgelegt werden müssen." Maximal unbeliebt machte er sich bei den Arbeitern mit seiner Haltung zur Akkordarbeit und widersprach ihren Erwartungen: Sie kann "in Großbetrieben nicht entbehrt werden, und wenn man das Schlagwort geprägt hat: "Akkordarbeit- Mordarbeit", so trifft das für Deutschland nicht zu." (2895) Die Vergesellschaftung der Betriebe ist für den DNVP-Frontmann eine Frage, ob dadurch "die Produkte billiger und besser gestaltet" werden können. Es dürfe keine "unsinnigen Lohnsteigerungen" geben, weil das zur Inflation führt. Drohungen gegen das "arbeitslose Einkommen" sind volkswirtschaftlich gefährlich und zersetzend, denn die Betriebe benötigen dringend Kredite und Investitionen. Aus diesem Grund darf man das Kapital nicht wegsteuern.
Unter F ü h r u n g von Arthur Graf von Posadowsky-Wehner will die Fraktion der Deutschnationalen Volkspartei in der Nationalversammlung helfen, die wirtschaftliche Katastrophe abzuwenden. "Wir werden daher", sichert der Oppositionsführer zu, "an der Wiederaufrichtung des Vaterlandes sachlich und gewissenhaft mitarbeiten. Den gewaltsamen Umsturz haben wir jederzeit verurteilt und halten auch jetzt . an dieser Auffassung fest." Wesentliche Teile der Führung und Mitglieder der DNVP, darunter oft Multiplikatoren, lassen sich von anderen Ambitionen leiten. Im März 1920 organisieren sie den Kapp-Putsch oder beteiligen sich aktiv daran. Über die Frage zur Ausschreibung der Wahlen für den neuen Reichstag gerät Posadowsky in Streit mit den Sozialdemokraten. Als die Verfassung beschlossen, argumentiert er, hat die Nationalversammlung ihre Aufgabe erfüllt, weshalb sie nur, so der öffentliche Tenor, etwa im Februar, März oder April tagen sollte. Jetzt arbeitet sie schon weit darüber hinaus, bemängelt er am 9. Juli 1919 (1426) im Reichstag. Wir, die Deutschnationalen, "würden es für unverantwortlich halten, wenn man so ganz stillschweigend die Nationalversammlung in den Reichstag konvertierte." Zunächst, so scheint es, eine Marginalie, die sich zu einem Problem auswächst.
Am 5. November 1919 tagt in den Thaliasälen von Halle, Geiststraße 42, der 1. Landesparteitag der Deutschnationalen Volkspartei. Exzellenz Generalleutnant Lothar von Trotha hält die Eröffnungsansprache. Neben Rektor Hermann aus Naumburg und Arthur Graf von Posadowsky-Wehner, der zu Verfassungsfragen spricht, sind weitere bekannte Persönlichkeiten als Referenten erschienen, zum Beispiel der Russland-Experte Professor Otto Hoetzsch (Russland als Gegner Deutschlands) und Kuno Graf von Westarp.
Posadowsky und die konservative Ideologie zurück Im Rahmen der liberalen Erneuerung der Gesellschaft und der im Grundsatz demokratisch verstandenen Weltwende, entfaltet Graf von Posadowsky vom konservativen Standpunkt einen mythischen Hang zur Modernen. Viele irritiert das, es bleibt ihnen unerklärlich, weshalb ein Konservativer so etwas tut. Die Epigenese ist anstrengend und begleitet von der Zuwendung zu neuen Arbeitsfeldern der Finanz-, Geld- und Verfassungspolitik. Besonders liegt ihm die Förderung und Stabilisierung der ökonomischen Lage des wirtschaftlich selbständigen Mittelstandes, der schwer unter den Inflations- und Aufwertungsgesetzen leidet, am Herzen. Er fordert Rechtsgleichheit, Selbstbestimmung, Koalitionsfreiheit, Herrschaft des Gesetzes (rule of law), Sicherung des Privateigentums, Machtbegrenzung und den Verfassungsstaat. Er gründet einen Staatsreparaturbetrieb. Aufträge sind genügend aufgelaufen, zum Beispiel zur Kontrolle übermächtiger wirtschaftlicher Gruppen, der Begünstigung der Gläubiger durch die Inflations- und Aufwertungsgesetze sowie die Abschaffung von ungerechten und unsittlichen Gesetzen. Es sticht die harte Konfrontation mit der Eigentumsfrage hervor, was kein temporäres Problem der Deutschen Revolution und Konstituierung der Republik und erledigt sich nicht irgendwann von selbst. Im Gegenteil, mit der Inflations- und Aufwertungspolitik brandet es erst richtig auf. Posadowsky sucht nach Wegen, sie mittels Recht und Gesetz im Sinne liberaler Grundsätze und Werte gerecht, wie volkswirtschaftlich effektiv zu gestalten. Wer wollte sich nach Gaskrieg und Verdun dazu aufschwingen, den Staat als eine die Vernunft entfaltende Idee, der Recht von Unrecht scheiden kann, anzuschauen? Nach dem verlorenen Krieg zerbricht das System bürgerlicher Werte. Die wilhelminische Staatsidee, Kernbereich konservativen Denkens, ist im Ganzen moralisch abgeschrieben. An dessen Stelle schiebt sich das Völkische. Die Konservativen, ahnt Theodor Heuss 1919, haben uns über das neue Reich nichts mehr zu sagen. ".... und das Vaterländische zu einer Spielart der Parteimeinung zu machen, dürfte doch nach diesem Krieg nicht mehr erlaubt sein." (Heuss 19.1.1919, 870). Ein Irrtum, wie sich bald herausstellen wird. Aus der im Bürgertum verbreiteten Unsicherheit im Umgang mit der deutschen Kriegsniederlage und Wut auf den Versailler Vertrag entsteht und stabilisiert sich der Völkisch-soziale Block und die Deutschnationale Volkspartei Partei (DNVP), die von den Vaterländischen Verbänden unterstützt werden. Sind das im Verständnis von Posadowsky die neuen Konservativen? Oftmals tut man so, als ob die Frage problemlos zu beantworten wäre. Ebenso oft redet man aneinander vorbei. Um nicht Missverständnisse hochkommen zu lassen, ist es zweckmäßig, die Facetten, Wesensart und Werte des konservativen Weltbildes und Denkens kurz zu rekapitulieren: Der Zusammenhalt des Ganzen, ist zu garantieren. Dann heißt es oft verharren, festhalten, erhalten und verteidigen. Temporär oder regional treten, zum Beispiel beim 1893 gegründete Bund der Landwirte, weitere Werte, wie "Volksgemeinschaft", "gesundes Volksempfinden" und "Blut- und Bodenmythen" hinzu. Gehorsamkeit ist wichtiger als Widerstand. Autorität, nicht Majorität!, heisst es bei Friedrich Julius Stahl (1802-1861). Der Stolz auf die Nation und die Wertschätzung des Staates steht über jeder Kritik. "Die werbenden
Ideen sind die alten," formuliert Otto Hoetzsch in der Denkschrift
vom 5. November 1918 (345), "die in jeder konservativen Partei
lebendig sein sollen: das Bekenntnis zu nationalen Grundlage des Staates
im Gegensatz zu den weltbürgerlichen Idealen, in die unsere Demokratie
vollständig hereinkommen wird
." Die Idee von Ungleichheit bleibt ein unantastbares Gut. "Gut oder schlecht, regiert muss werden," lautet ein beliebter Wahlspruch der Konservativen. Mit dieser Methode können "die Konservativen seit Jahrzehnten alle Forderungen für Heer, Flotte und Kolonien bewilligen." (Ludwig Frank 1911, 21) - Georg Schiele (Naumburg) hängt daran die apodiktische Behauptung, dass die konservative Partei oder der konservative Teil des Volkes, der einzig regierungsfähige ist. "Er allein fühlt die Verantwortung für den Schutz des Landes nach außen und auch der Ordnung im Inneren, er allein hat Verständnis für die Nöte einer Regierung ...." (1897, 12). Arbeiter und Unternehmer stehen idealerweise in einem pietätvollen und paternalistischen Verhältnis. Einige klassische Normen des konservativen Denkens, wie der Stolz auf die deutsche Nation oder das pietätvolle Verhältnis, verinnerlichte Posadowsky. Entscheidend ist jedoch, was er im Oktober 1919 in der Nationalversammlung ausführt: "Wir müssen es auch ablehnen, das wir immer mit der alten konservativen Partei identifiziert werden. . Meine Herren das lehnen wir ab. Ich habe nie der alten konservativen Partei angehört, und bin gegenwärtig Vorsitzender der Deutschnationalen Fraktion. .... Beurteilen sie uns nach unseren Beschlüssen, aber bekämpfen Sie uns nicht mit diesem geschichtlichen Anachronismus." (Posa RT 7.10.1919, 2898) Trotzdem ist damit sein konservativer Typus noch immer nicht hinreichend beschrieben. Eine Möglichkeit, und vielleicht die letzte überhaupt, diese Schwierigkeiten zu überwinden, bietet die Herleitung einer genetischen Definition. Zu diesem Zweck müssen vermittels eines kurzen Beobachtungsprotokolls die Aktivitäten der verschiedenen Richtungen und Schattierungen des Konservatismus, seine Werte, Ambitionen und politischen Ziele, beschrieben werden, um dann zu erkunden, welche Konzepte oder Impulse er überhaupt aufnimmt und woran er sich beteiligt. Auf welche Wertorientierungen stützt er sich und von welchen grenzt er sich ab? In der Arbeitsphase der Analyse verdichten sich die Ergebnisse - hoffentlich - zu einem begrifflichen Verständnis des konservativen Denkens. [Das Dritte Reich zurück] Einen Ansatz zur Überwindung der Identitätskrise des konservativen Denkens entwirft und popularisiert 1923 Arthur Moeller van den Bruck (1876-1925) mit der Idee des Dritten Reiches. Eudomisten und Opportunisten versicherten ihn zu seiner großen Verwunderung, dass dieses bereits aus den Trümmern des 9. November hervorgegangen ist. Warum, fragt er, sind dann die Parlamente lediglich Sprechart des politischen Lebens, statt Tatwort zu sein? Das kann also nicht sein! Und er zerpflückt im Brief an Heinrich von Gleichen vom Dezember 1922 diese Erzählung. Wer öffentlich politisch tätig sein will, der muss sich den Parteien anschließen. So schaffen diese Organisationen den Parteienmenschen und verleiben sich den politischen Menschen ein, weshalb Moeller van den Bruck sie weltanschaulich zertrümmern will. An ihre Stelle tritt die Idee vom Dritten Reich. Posadowsky lehnt die konservative Revolution ab, betrachtet indes die Arbeitsweise der Parteien kritisch, stärkt aber aus der Einsicht für die Konstituierung des Parlamentarismus ihre gesellschaftliche Stellung. Mit der Französischen Revolution kommt die Welt zum Sieg, schreibt 1972 (11) Armin Mohler, die der "konservativen Revolution" eigentliche Gegner ist, weil sie nicht "das Unveränderliche im Menschen" "in den Mittelpunkt stellt, sondern glaubt das Wesen des Menschen verändern zu können". Daß Posadowsky sich dem ein kleines Stück anschließt, ist vorstellbar und datenmäßig durch seine Äußerungen im Jahr 1919 in Reaktion auf Kopf-Ab-Tendenzen belegt, wenn er radikal-gewalttätige Tendenzen der Französischen Revolution nebst ihrer Idee der Volkssouveränität ablehnt. Andererseits erlangte das monarchische Prinzip bei ihm nie absolute Geltung. Es ist bei ihm unlösbar mit der gesetzgebenden Tätigkeit des Reichstags und rechtsstaatlichen Prinzipien der bürgerlichen Gesellschaft verbunden. Der Lehre vom Staat als "göttliche Institution" und "göttliche Reich", wie es Friedrich Julius Stahl in der "Philosophie des Rechts" (1830 bis 1837) lehrt, hing er nie an. Womit zugleich die Grenze zum reaktionären Konservatismus gezogen. Sein Ziel ist nicht die Unveränderlichkeit der Verhältnisse, sondern die Höherentwicklung der ökonomischen Grundlagen der Gesellschaft und stufenweise Verbesserung der Sozialgesetzgebung gemäß dem Niveau der Produktivität der Arbeit. Dabei mißt er den Natur- und Technikwissenschaften eine herausragende Rolle zu. Sein historischer Optimismus gründete auf der Höherentwicklung der Gesellschaft, die ihm durch die Überzeugung von der Beständigkeit der Naturgesetze und der Akkumulation des natur- und technikwissenschaftlichen Wissens verbürgt. [Deutschlands als Erzieher der ganzen Menschheit zurück] In den "Betrachtungen eines Unpolitischen" (257) lockt Thomas Mann die Konservativen auf einen anderen Irrweg. Der Deutsche ist "kein Figurant, kein soziales oder politisches Tier im Sinne der Franzosen", sondern, "verglichen mit den Individuen anderer Nationen" ein "Charaktermensch". "Die deutsche Nation kann keinen Charakter im Sinne der anderen Nationen haben, da sie sich durch die Literatur, durch Vernunftbildung zu einem Weltvolke generalisiert und geläutert hat,
Das ist am Ende des Weltkrieges eine höchst befremdliche, selbstverliebte konservative Weltbetrachtung, der Posadowsky die Verbeugung verweigert.
[Völkisch-alldeutscher Konservatismus zurück] Eine weitere Abteilung der Konservativen in völkisch-alldeutscher Tracht bildet sich in Naumburg um Georg Schiele im Kraftfeld der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP). Sie verkörpert eine Synthese von kanonisierter Wehrhaftmachung, Forderung nach Revision europäischer Verhältnisse und Verdammung des Westens. Posadowsky charakterisiert sie im Jenaer Volksblatt vom 29. August 1928 Politik der krassesten Widersprüche.
[Glühende Vaterländer zurück] Zusammen mit den Vaterländischen Verbänden und wilhelminischen Generälen feiert am 11. Mai 1924 der Stahlhelm in Halle zum Deutsche Tag die Einweihung des Moltke-Denkmals. Wir sind wieder wer!, lautet die Botschaft des Marschblocks der 100 000 für Europa auf der Rennbahn. Jetzt beginnt der nationale Befreiungskampf und Umbau "zu einer Festung nationaler Ordnung" (Naumburger Tageblatt). Überall schwarzweißrote Fahnen und Blumen, Reichswehruniformen, Spielleute, Kommandeure und Wilhelms Generäle. Ein Grossfeldversuch für weitere Aufmärsche. Der sozialpsychologische Kompressions-Effekts formt die Bürger zu einer gedanklich trägen und einsichtslosen Masse, der ihren individuellen Willen und die Fähigkeit zur Einsicht schwächt, zugleich aber ihre Suggestibilität als Masse steigert, bis die Vernunft-Kraft des Einzelnen bricht und der Rausch beginnt. Sie lieben nicht den Triebverzicht, lautet 1927 die Diagnose von Sigmund Freud in Die Zukunft einer Illusion (241). Unvermeidliche Argumente überzeugen sie nicht. Vielmehr bestärken sie einander im Gewährenlassen ihrer Zügellosigkeit. Wollte Posadowsky etwa daran teilnehmen? Natürlich nicht, denn er sympathisiert nicht mit den republikfeindlichen Umtrieben des Stahlhelms und lehnt dessen Ziele und Machtambitionen ab. Er will eine stabile europäische Ordnung schaffen und die Feindbilder zwischen den Nationen abbauen. [Nationalbolschewismus zurück] Eine weitere Variante des Konservatismus dieser Zeit war der Nationalbolschewismus, dessen Narben in Naumburg und Umgebung im Rückspiegel historischen Blick noch immer sichtbar sind.
Im Umfeld der Einweihung des Löwen-Denkmal zu Ehren der gefallenen Korpsstudenten am 16. Oktober 1926 unweit von Bad Kösen, waren nationalbolschewistische Töne zu hören. Von Schmerzen gepeinigt, bäumt sich der Steinerne Löwe brüllend gegen den Westen auf. - Unter den Ehrengästen, die zu diesem Anlass reichlich erschienen, war Posadowsky nicht zu sehen. Ziemlich unerwartet stand die antiwestliche Bewegung nach der deutschen Revolution 1918/19 vor der Frage des Klassenkampfes. Konnte er vielleicht ein Durchgangsstadium zum Neubau der Nation sein? "Mit oder gegen Marx zur Deutschen Nation?", lautet die zentrale Frage über die der III. Reichskongresses der Kampfgemeinschaft revolutionärer Nationalsozialisten (KGRNS) am 8./9. Oktober 1932 zum Treffen auf der Leuchtenburg bei Kahla verhandelte. Reichweins Konzept vom nationalen Sozialismus könnte eine Brücke zu den Nationalrevolutionären schlagen, die letztlich eine nationalsozialistische Oppositionsbewegung um Strasser war. Auch in Naumburg an der Saale hörte man den Ruf der "Schwarzen Front". Ihre "antitotalitäre Haltung" wollte "der realen Interessenpolarität in der Gesellschaft durch Repräsentation der Ansprüche der Unterschicht Ausdruck" verleihen. Das Besondere war, analysierte 1960 Wolfgang Abendroth (183), dass sie nicht die Beherrschung anderer Völker durch ein imperialistisches Deutschland anstrebte. Vereint vom Geist unterdrückter Nationen, kamen Vertreter von 140 Ortsgruppen der NSDAP, SPD, KPD und Jungendorganisationen zur Leuchtenburg. Mit dem Nationalbolschewismus liebäugelten viele aus der streng nationalen Familie und dem Stahlhelm, einige Völkische, Alldeutsche und Nationalkonservative aus dem Heer. Den "Blick nach Osten" richten Freikorps-Männer, Revolutionäre Nationalsozialisten oder der Leuchtenburg-Kreis (1932). Nicht jedoch Posadowsky! Der bolschewistische Umgang mit dem Eigentum in der Sowjetunion und das brutale Verbot der Religionsfreiheit waren ihm höchst Suspekt. Motive des Nationalbolschewismus finden sich im Oktober 1929 im Widerstand gegen die Unterjochung Deutschlands durch den Young-Plan. Es war eine strategische Idee von Georg Schiele, die in exklusiven Kreisen antiwestliche Stellungen revitalisierte.
[Reaktionär-konservativer Kulturkampf zurück] Im Frühjahr 1930 organisiert die NSDAP-Ortsgruppe Naumburg den "Kulturkampf am Domgymnasium". Die Bannerträger der heldischen Weltauffassung finden sich in Naumburg (zum Beispiel) im Nationalsozialistischen Schülerbund zusammen. Um den verderblichen Einfluss der großstädtischen Literatur zurückzudrängen, ist zum 23. März 1930 in den Ratskeller von Naumburg Parteigenosse Papenbrock aus Weimar zum Vortrag einbestellt. Pflichtgemäß wetterte Friedrich Uebelhoer, später NSDAP-Kreisleiter und Oberbürgermeister von Naumburg, gegen die schmutzigen Machwerke der Judenliteraten und den Marxismus. Ging es nach ihnen, sollte der Kampf um Macht bald beginnen. Noch floß genügend heldisches Blut durch die Adern der Deutschen. Der phallische einzelne Held sah sich gern in sturmumbrauster Schlacht und genoss im Rausch des Kampfes den Tod. Es begann, was wenige Jahre später sich zum allmächtigen Topos der nationalsozialistischen Erziehungsideologie mauserte, die Entpersönlichung des Schülers durch Standardisierung des staatlich erwünschten Charakterbildes, dem später als politischen Bürger das Aufgehen in der Masse ein inneres Bedürfnis ist. Das ist absolut unvereinbar mit dem Welt- und Gesellschaftsbild sowie den Erziehungszielen der Schuljugend des Grafen von Posadowsky.
1932 entdeckt Doktor Andreas Grieser (1868-1955) seine Fähigkeit, die konservativen
Ideen und Werte,
Für Posadowsky heisst "konservativ" nicht, "die Interessen und Überlieferungen einer Gesellschaftsklasse dauernd festlegen, konservativ im echten und staatsmännischen Sinne heißt vielmehr: den Staat und die Gesellschaft entsprechend den Anforderungen und Bedürfnissen der Zeit organisch fortzuentwickeln, damit allen Klassen der Bevölkerung die Überzeugung erhalten bleibt, dass der geschichtlich gewordne Staat nicht nur eine innere Notwendigkeit, sondern auch die höchste Wohltat für alle Gesellschaftsklassen ist." (Grieser 1932, 6) Auf diese Weise übernimmt der Staat den Schutz vor der Revolution und sich eine zentrale, fundamentale Erwartung der Konservativen erfüllt. Die SPD-"Volksstimme" aus Magdeburg urteilt am 25. Oktober 1932 im Rückblick auf das Schaffen von Graf Posadowsky: "Mit seiner konservativen
Gesinnung
Abkehr von der deutschnationalen Politik
Krisenbewältigung zurück Jetzt müssen die Folgen des Krieges bewältigt werden. Die positiven Ergebnisse der Revolution müssen institutionell implantiert und in der Verwaltung umgesetzt werden. Die Reichstagswahlen vom 6. Juni 1920 nimmt Posadowsky erleichtert auf, da sich die Deutsche Volkspartei (Gustav Stresemann, Rudolf Heinze) entschließt, der neuen Regierungsform beizutreten. Dem zollt er Lob und Anerkennung. Den Drehpunkt der Regierungsgeschehen verkörpert das Zentrum. Wohltuend daran für ihn, die sie begleitende Abneigung gegen radikale Wirtschaftsexperimente. Die rechtsstehende Deutschnationale Volkspartei (DNVP), repetiert er in "Rechts oder links" (1920), ist in die Gruppe Regierungsbildung nicht einbezogen. Entscheidend ist, "nur wenn unsere innere Staatsverwaltung
wird der Wert unserer Banknoten und damit ihre Kaufkraft wieder steigen. Hier muss die Heilung beginnen." (Totes Rennen 12.6.1920) Mit der Deutschnationalen Volkspartei ist dies, erkennt Posadowsky, nicht realisierbar.
Gegen die antisemitische Aufheizung zurück Die Deutschnationale Volkspartei, der Graf Posadowsky von 1919 bis etwa 1920 angehörte, war stark von antisemitisch denkenden Politikern und Personen durchsetzt. Dagegen steht seine Erklärung vom 18. Januar 1912 auf einer Wählerversammlung im großen Volkshaussaal (Bild) zu Jena: "Wer wirklich auf christlichen Boden steht, der muß wahre Toleranz üben gegen jede Religion und jede Konfession ( .). Ich gestehe das ganz offen, dass ich deshalb ein Gegner der antisemitischen Agitation bin ( .)." Gegen die antisemitische Aufheizung der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) unternahm Doktor Max Naumann (1875-1939), 1922 bis 1932 Herausgeber der Zeitschrift Der nationaldeutsche Jude" eine bemerkenswerte Attacke. Im Dezember 1921 rief der von ihn geleitete Verband nationaldeutscher Juden zur Versammlung, wo nichtjüdische Deutsche aus allen Lagern eingeladen und sehr willkommen waren. Es erschienen unter anderen der deutschnationale Friedrich von Oppeln-Bronikowski (1873-1936), der sich energisch gegen den antisemitischen Rummel in der Partei wandte und scharfe Kritik an Ludendorff übte. Ebenso wollten einige andere die antisemitische Agitation nicht mitmachen, darunter der Abgeordnete Ritter, Clemens von Delbrück (1856-1921) und Arthur Graf Posadowsky-Wehner. Aber, instruiert am 10. Dezember 1921 der Vorwärts (SPD) seine Leser, "das geistige Wesen der Deutschnationalen wird .... nicht von Delbrück und Posadowsky präsentiert, sondern von [Reinhold] Wulle [1882-1950]."
Krise des konservativen Denkens zurück Infolge des verlorenen Krieges war der Untergang der wilhelminischen Staatsidee und Ansehensverlust konservativer Gesellschaftspolitik unabwendbar. Wer von ihren Politikern wollte sich nach dem Gaskrieg und Verdun dazu aufschwingen, den Staat als eine die Vernunft entfaltende Idee anzuschauen, der Recht von Unrecht unterscheiden konnte? War doch der "Staat als das Vernünftige" zur Maschine geworden, die nur noch mit dem Recht auf den Erhalt des Ganzen klagend, den Mord und Totschlag organisierte, was des einzelnen Opfers und die Vernichtung einschloss. Das war die reale Existenz des Staates als die "Wirklichkeit der sittlichen Idee" (Hegel). Ehre, Treue, Nation und Staat geraten schwer ins Wanken. Untertanengeist, Etikette oder Standesdünkel gelten bald als Gesten von Gestern. Viele Nationalkonservative, gibt Gustav Stresemann im April 1919 in "Zur Lage der Nation" seine Beobachtungen wieder, überwinden die wilhelminische Denkweise nicht und lehnen oftmals das demokratische Weltzeitalter ab. Nicht Posadowsky. Eine Hürde, die er ohne zu reißen überspringt. Trotzdem schaut man, was sein Verhältnis von Demokratie und Staat betrifft, nach dem Zweiten Weltkrieg anders, kritisch auf ihn. Bis heute warten wichtige, durch ihre Arbeit öffentlich anerkannte Institutionen und Publikationsorgane mit dem Fehlurteil vom "Gegner der republikanischen Staatsordnung" auf.
Die liberale Wende zurück Demokratie und Liberalismus bedingen und setzen einander voraus, grenzen sich deutlich voneinander ab, bilden einen Widerspruch in sich. Kommentieren wir es mit Gustav Radbruch Rechtstheorie, dann heißt das: "Nach [klassischer] demokratischer Auffassung stellt .... der Einzelne seine vorstaatliche Freiheit restlos zur Disposition des Staatswillens, des Mehrheitswillens, um als Entgelt dafür nur die Möglichkeit zurückzuerhalten, sich an der Bildung dieses Mehrheitswillens zu beteiligen." Hingegen verlangt der Liberalismus für den Einzelwillen die Möglichkeit, sich unter Umständen gegen den Mehrheitswillen zu behaupten. (Vgl. Radbruch 67) Exakt dieses Anliegen verfolgt Posadowsky, wenn er nach der Revolution 1918/19 dem sprunghaft wachsenden Bedürfnis nach demokratischer Mit- und Selbstbestimmung beim reformfreudigen Staatsbürger, Geltung verschaffen will. "Sie sind unfähig, den Begriff der Nation mit der Freiheit zu vereinigen," wirft Thomas Mann den Deutschen in einem Vortrag am 29. Mai 1945 vor, "was immer wieder dazu führte, dass ihr Freiheitsdrang in Unfreiheit endete." So war es nicht. Es gab diese Versuche. Einen unternahm Arthur Graf von Posadowsky-Wehner mit der Hinwendung zum liberal-konservativen Gesellschaftskonzept modernen Typs. Das erfolgte in Teilschritten, beginnend während seiner Tätigkeit als Reichstagsabgeordneter, intensiver, als er die Deutschnationale Volkspartei nach dem Kapp-Putsch (1920) verlässt, gedrängt und inspiriert von den aktuellen Ereignissen: Versailler Vertrag (1919), Wahlen zur Nationalversammlung (Januar 1919), Kapp-Putsch (1920), Ermordung von Matthias Erzberger (26. August 1921), Streikbewegung (1923), Ruhrkrise (1923), Hyperinflation (1923) nebst Aufwertungsgesetzgebung und Fürstenentscheid (1926). Erste Überlegungen, Regungen und kritische Ideen sind in dieser Richtung noch während seiner Tätigkeit als Reichstagsabgeordneter auszumachen. Deutlich intensiver werden diese Bemühungen, als er 1920 nach dem Kapp-Putsch die Deutschnationale Volkspartei verlässt. Den Zenit erreicht sein republikanisches Engagement im politischen Ringen um eine volkswirtschaftlich vernünftige Geldpolitik, denn die Aufwertungsgesetze "sind ja nichts anderes als Ausführungsverordnungen mächtiger wirtschaftlicher Gruppen" (Posadowsky PLT 27.2. 1929, 4195) Freiheit, Republik, Demokratie, Nation und Verfassungsstaat bilden das Fundament seiner Gesellschafts- und Staatstheorie, dass alle Bürger in einem gemeinschaftlich zu schaffenden Staatswesen integriert und die
achtet und wahrt. Wir nennen ihnen immer einen "liberal-konservativen Politiker", wobei der konservative Charakter seiner Haltung oft dargestellt, sichtbar gemacht und kommentiert wurde. Es ist an der Zeit, und ein durchaus geeigneter Moment, die andere Seite seiner Tätigkeit herauszustellen. Der Liberale, heißt es in Die Freiburger Thesen der Liberalen von 1972 (55 ff.), sorgt und verteidigt die Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit, will Fortschritt durch Vernunft, schreitet fort bei der Demokratisierung des Staates und Reform des Kapitalismus. Ebenso prägt es das Denken und die Tätigkeit von Graf Posadowsky. Eine völlständige begriffliche Kongruenz der Begriffe anzunehmen, wäre verfehlt. Es bleibt erstmal offen, wie weit der Vernunft-Begriff in das Refugium kaisertreuer Männer eindringen kann. Ebenso überschreiten die Ideen der Demokratisierung des Staates während beim Staats- und Reichstagsabgeordneten lange Zeit nicht die Demarkationslinie des prreußischen Dreiklassenwahlrechts. In der Eigentumsfrage stützt er sich nach 1918 auf rechtspolitische Normen und gesellschaftspolitische Vorstellungen des kontinentaleuropäischen Liberalismus: Die Freiheit des Individuums forderte die Sicherung des Eigentums und gleichzeitig seine Begrenzung im Interesse der Entwicklung des (bäuerlichen) Mittelstandes und Begrenzung der "häßlichen Geldaristokratie" (Rotteck). Hier ordnet sich ideologische Kollision mit Minister Hans Schlange-Schöningen (1886-1960) am 23. Januar 1932 im Preußischen Landtag zur Unverletzlich des Privateigentums ein. (Details im Abschnitt Heiligkeit und Unverletzlichkeit des Eigentums?) Er will der Unterdrückung
des Bürgers durch den Staat und die Regierung vorbauen und wirksam
begegnen. Ebenso sieht er im Terror der Mehrheit gegen die Minderheit
Gefahren. Alles Momente, die in der deutschen Demokratietheorie und -praxis
oft eine neben- und untergeordnete Rolle spielen, wohl aber aus der utilitaristischen
Lehre des John Stuart Mill in Über die Freiheit (1859) hergeleitet
werden können. Die in dieser Frage von ihn vertretenen "Die wirkliche Demokratie ist zur gleichen Zeit auch der Schutz der Minderheiten und zwar selbst der Minderheiten, die unpopuläre politische Meinungen vertreten. Nach den demokratischen Grundsätzen ist die Ächtung irgendeiner politischer Auffassung, was immer auch ihr unterstelltes, vorgegebenes oder wirkliches politisches Ziel sei, unzulässig ." Viele Gleichgesinnte aus der Kaiserzeit können oder wollen ihm da nicht nacheifern. Warum sie sich abwenden oder einfach nur zurückbleiben, ist oftmals nicht klar, weil die Gründe aus den vorliegenden Quellen nicht extrahierbar sind. Ob die liberale Wende der Grund war oder ob sie sich schlicht schon an seinem sozialpolitischen Reformeifer im Interesse von Werkmann und Werkfrau störten oder gar abgestoßen fühlten, ist oft nicht entscheidbar. Wenn er gezielt gegen die Inflations- und Aufwertungspolitik ins Feld zieht, gegen verschiedene Facetten einer auffällig unvernünftigen Politik protestiert, sie auf parlamentarischen Wege angreift, so bedeutet dies - was bisher oft übersehen - die Erneuerung liberaler Prinzipien und ihrer Philosophie. Ein nicht geringer Teil seiner persönlichen Schwierigkeiten nach 1919 rühren daher, dass eben diese als Handlungsorientierung ihre Geltung verlieren oder von der politischen Öffentlichkeit nicht genügend Anerkennung erfahren.
Weltwende zurück 1920 veröffentlicht der Walter Hädecke Verlag in Stuttgart von Graf von Posadowsky-Wehner das Buch "Weltwende"; eine Aufsatzsammlung zu aktuellen und drängenden politischen Fragen, dass mit philosophischem Impetus verfaßt, und, wo es paßt, heftige Schläge gegen die Purzelbäume des Zeitgeistes führt. Kontinuität und Umbruch, Bewahrung und Reformen ringen miteinander. Nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs ordnen viele sein politisches Denken einfachheitshalber in die Schublade Konservativ ein, was damals allgemein die Ablehnung der parlamentarischen Demokratie bedeutet und so mit dem Vorwurf "Reaktionär" vergesellschaftet. Das widerspricht nicht nur seiner Staats- und Verfassungstheorie. Bereits während der Revolutions- und Umbruchzeit unterstützt er das Konzept der Massendemokratie, die mit der klar und öffentlich formulierten Wertschätzung der "handarbeitenden Massen" (Posadowsky) verkettet.
"Wahre Demokratie ist mit Massenherrschaft unvereinbar." (Posa 8.12.1921) Eine "Regierung der Massen" ist seiner Ansicht nach ausgeschlossen, weil sie sich "bei großen politischen Umwälzungen" nur vorübergehend durchsetzen kann; "jedes Land wird schließlich aristokratisch regiert durch die Vertreter von Bildung und Besitz. Das ist in den Republiken nicht anders ...." (Schicksalsstunden 17. März 1918) Seine Lehre von Staat und Recht stützt sich auf geistesgeschichtlich erworbene Grundsätze der liberalen Staatstheorie, also auf die Herrschaft des Gesetzes und Trennung von exekutiver und legislativer Macht sowie den Verfassungsstaat. Das sagt sich so leicht. War es denn nicht aber so, wie wir es aus vielen seiner Äußerungen bereits erfahren mussten, dass sein Verhältnis zu Preußen recht traditionell war, also in Richtung Heinrich von Treitschke tendierte. Im Aufsatz "Schicksalsstunden" (63) lobt er 1918 Preußens Leistungen im Großen Krieg. Vier Jahre steht Deutschland "mit dem größten Teile der Welt" im Kampf. Es hat dem "Massenangriff" nicht nur widerstanden, sondern auch seine "siegreichen Fahnen weit in Feindesland getragen." An diesen "Erfolgen" haben die "vorbildlichen und geschichtlich erprobten militärischen Einrichtungen Preußens einen entscheidenden Anteil." Manchmal verfängt sich Graf Posadowsky im Geschichtsbild des Heinrich von Treitschke (1834-1896). Der Universitätsprofessor für Geschichte kapriziert sich darauf, dass "königlich preußische Reich deutscher Nation, als das herrliche Ideal hinzustellen, dem alles zuströmt, was in der deutschen Geschichte des neunzehnten Jahrhunderts gesund und tüchtig, erhaben und groß gewesen ist." Der Historiker geht mit einem Fanatismus vor, "der in aller Geschichtsschreibung vielleicht nicht seinesgleichen hat. Ein Mensch von dem lächerlichen Stumpfsinn des Königs Wilhelm IV. [1795-1861] wird als ein halber Heros gefeiert, während Börne, Heine, Jacoby, Marx, Engels mit schnödester Verachtung historischer Tatsachen heruntergerissen werden." In "Ueber Heinrich von Treitschke" heusst es 1896, er hat viel zum "epidemischen Umsichgreifen der Charakterlosigkeit in den besitzenden Klassen beigetragen." Treitschkes "Lehre von den großen Männern" lässt er 1920 im Aufsatz "Der starke Mann" hinter sich und warnt die Deutschen vor dem Führerkult. Weitere Wandlungen in seinem politischen Denken, bringt die Reichskronen-Rede vom Januar 1919 zu Tage.
Es ist der Glaube verbreitet, heißt es noch 1918 im Aufsatz "Schicksalsstunden" (64), dass die preußische Regierung und der Preußische Landtag "seit Jahrzehnten hinter den Aufgaben der Zeit zurückgeblieben", worauf das innere Recht der Forderung gegründet, die preußische Staatsverwaltung grundsätzlich umzubauen und insbesondere den Landtag auf breitere Grundlage zu stellen. Er nennt es "Glaube", nicht notwendige "Aufgabe". Daraus könnte man schließen, dass er den institutionellen staatlichen Wandel scheut, was aber nicht wahr.
Staatsreparaturbetrieb zurück Ende 1918 steht Preußen vor der unaufschiebaren Aufgabe, das Dreiklassenwahlrecht zu überwinden und die Regierung parlamentarisch zu legitimieren. Das löst ungeheure Bewegungen unter den Abgeordneten aus. Bis wenige Wochen vorher, registriert Wilhelm Keil im Februar 1919, feierten die preußischen Gesetzgeber das Dreiklassenewahlrecht ab. (RT 14.2.1919, 74) Die Änderung der verfassungmäßigen Grundlagen der Gesellschaft begreift Otto Hoetzsch in seiner Denkschrift vom 5. November 1918 als Aufgabe von revolutionärem Charakter. Graf von Posadowsky bestimmt noch einmal den Status, also "Druck" und "Temperatur" des demokratischen Bewußtseins der Gesellschaft und gelangt zum Ergebnis: "Kein Volk eignet sich so wenig für die parlamentarische Regierungsform," interpretiert er 1920 in Der starke Mann (18) die aktuellen Laborwerte der deutschen Geschichte, "wie das deutsche mit seinem ausgeprägten politischen und sozialen Individualismus, der unaustilgbar zu sein scheint." Ihm fällt der Abschied vom preußischen Dreiklassenwahlrecht nicht leicht. "Wir glauben," worauf er am 7. Oktober 1919 (5) in der Nationalversammlung beharrt, "dass die konstitutionelle Monarchie die Staatsform ist, welche den sicheren Gang der Staatsmaschine am besten gewährleistet." "Wir hatten also in Deutschland das freieste Wahlrecht, das man in Europa kennt ....". Auch wenn das preußische Dreiklassenwahlrecht große Gruppen von Bürgern von der Mitbestimmung ausschloss und die Wahlkreisaufteilung die Sozialdemokraten bei der Zuweisung der Sitze übervorteilte, wozu er im Moment nicht Stellung nehmen will, leistete es seiner Auffassung nach eine gewaltige Kulturarbeit. Nichtsdestotrotz ist verabschiedet er sich in der Revolutionzeit vom preußischen Dreiklassenwahlrecht, unterstützt die Demokratisierung der Gesellschaft und der Regierung Parlamentarisierung. Die Demokratie baut auf den allgemeinen Willen und rechtsstaatlichen Umgang mit dem politischen Gegner. Hierzu bekannte er sich unter anderem bereits 1911 in der Bielefelder-Rede. Als Fraktionsführer der Deutschnationalen Partei mahnt er am 7. Oktober 1919 (2898) in der Nationalversammlung Verbesserungen am republikanisch-demokratischen System an. Alles in Grenzen, versteht sich. Die Volkssouveränität, wie es die Radikalen verlangen, führt nach seiner Überzeugung in die "Despotie rein materialistischer Massentriebe" (Demokratie 8.12.1921). Er unterstützt die Änderung der verfassungmäßigen Grundlagen der Gesellschaft, wirft aber im Oktober 1919 ein:
Seine desavoiert nicht die Republik, sondern auf das funktionieren der parlamentarischen Demokratie gerichtet. Dazu wartet er mit einigenVorschlägen auf: Große Sorgen bereitet ihm, dass der Parlamentarismus oft missbraucht wird. Es gab genügend Gegner der Sozialgesetzgebung, die sich, um ihrem Standpunkt Geltung zu verschaffen, im Reichstag unlauterer Mittel und Methoden bedienten. "Die fortschreitende Belastung durch die Sozialpolitik hat vielmehr geheime Gegner, als man denkt. Glauben Sie nicht," zitiert ihn 1925 Siegfried Aufhäuser (1884-1969), "wenn die schönsten sozialpolitischen Anträge gestellt werden, dass man deshalb auch immer den sehr energischen Willen hat, dass sich diese Anträge zu Gesetzen verdichten sollen. Es wird manches getan aus taktischen Gründen und nicht aus dem tief innerlichen Gefühl der Pflicht heraus, die wir gegen unsere Mitmenschen, insbesondere gegen unsere wirtschaftlichen Schwachen Nebenmenschen, haben." Offiziell wird die "Übereinstimmung zwischen Parlamentariern und Regierung" als ein Vorzug parlamentarischen Form der Machtausübung gepriesen. Ihn stimmt skeptisch, dass die (neuen) Abgeordneten in der täglichen Arbeit, ihre eigene politische Befähigung stets höher einschätzen als die ihrer ehemaligen Vertrauensmänner und Führer. Dann heißt es immer wieder: "Ote-toi que je m`y mette", "Hebe dich fort, damit ich mich an deinen Platz setzen kann." (Am Scheideweg 44) Auf dem 20. Evangelisch-Sozialen Kongress vom 1. bis 3. Juni 1909 in Heilbronn äußert er sich besorgt über die Art und Weise der Rekrutierung des politischen Personals. "Nicht die Befähigtsten und arbeitsfreudigsten," ist seine Befürchtung, "sondern die finanziell am besten repräsentieren, könnten in Zukunft gewählt werden." Das deutsche parlamentarische System beruht auf der Parteiendemokratie. Sie ist durch ein überbordendes Parteiinteresse in Form "maßloseste[r] und finanziell unverantwortliche[r] Wünsche" gefährdet. "In einer Republik, in der man den Staat als große Versorgungsanstalt betrachtet, wo man gestützt auf weit verzweigte Interessenverbände rücksichtslose Interessenpolitik treibt und von dem schwer bedrängten Staate immer neue Vorteile zu erkämpfen sucht, wo man zwar fortgesetzt Sparsamkeit fordert, gleichzeitig aber Parteiinteresse maßloseste und finanziell unverantwortliche Wünsche vertritt, wo versteinerte Parteiauffassungen schließlich jede vernünftige stetige Staatsverwaltung unmöglich machen, da fehlt die u n e n t b e h r l i c h e G r u n d l a g e d e r V o l k s h e r r s c h a f t, der seiner Verantwortung gegenüber dem Gemeinwesen bewusste Bürgersinn." (V&R 115, Hervorhebung im Zitat vom Autor.) Ein Kryptoparlament räumt den Mehrheitsparteien das Recht der Ministerberufung ein, ohne dass sie die volle politische Verantwortung der Regierung tragen. Das ist ein bedenklicher Zwitterzustand, der zu Schwäche und Unsicherheit im Entschluss führt. (Am Scheideweg, 26.9.1918, 45) 1926 zweifelt er im Aufsatz im Lichte der Wirklichkeit daran, ob der Parlamentarismus fähig ist, "eine Regierung zu bilden, die sich auf eine sichere Mehrheit stützen kann." Die Republik benötigt eine Flut von neuen Gesetz. Infolgedessen verlagert sich der Schwerpunkt der Arbeit des Reichstags zur Vorbereitung dieser Gesetze in die Kommissionen. Dort führen Spezialisten das Wort. Oftmals vertreten sie Berufsinteressen oder von Untergruppen ohne Rücksicht auf die Gesamtinteressen der Bevölkerung. Und im Plenum wagt sich so schnell keiner, ihnen zu widersprechen, namentlich wenn die Urheber den regierenden Parteien angehören. "So kommen Gesetze zustande," kritisiert Graf Posadowsky 1921 im Aufsatz über die "Demokratie", "die besonders mit der Finanzlage des Reiches unvereinbar sind." Der fortgesetzte Wechsel der Mandatsträger wirkt oft nicht positiv, entweder, weil sie gar nicht über die nötige berufsmäßige Vorbildung verfügen oder weil sie keine Zeit haben. "Man muss sich nicht gruppieren nach den Aussichten, die man in einem einzelnen Wahlkreise hat, sondern nach den Inneren Überzeugungen." (Posadowsky, JV 20.01.1912) Ihn bekümmert, trägt er in Der starke Mann (16.4.1920, 119) vor, eine gewisse "Überdemokratisierung", die die staatliche Arbeit behindert. Die Regierung wagt es nicht, einen Beschluß zu fassen, ohne wenigstens die Parteiführer der Mehrheit zu hören. "Man kennt die Zufälligkeit solcher Fraktionsbeschlüsse, die von der wechselnden Anwesenheit ihrer Mitglieder abhängen." Eine zielbewußte Staatsverwaltung ist so unmöglich. Ein schwerer Nachteil des parlamentarischen Betriebs ist die verbreitete Scheinfreundlichkeit. "Glauben sie mir," bezeugt er am 8. März 1909 auf der Tagung der Gesellschaft für soziale Reform, "daß nicht alle Anträge, und wenn sie noch so schön klingen, immer ernst gemeint sind. (....) Manches wird getan aus taktischen Gründen und nicht aus sittlichem, tiefem Gefühl der Pflicht gegenüber den Volksgenossen. (Hört! Hört! bei den Sozialdemokraten) Es ist auf keiner Seite soviel Heuchelei als bei einer gewissen politischen Freundlichkeit. (....)" (Zitiert nach Hoch RT 25.02.1927, 9246)
Sprüche klopfen, rituelle Selbstdarstellung des Systems und was ein Teil des Wahlvolks sonst noch so liebte, war beim Kampf um die Plätze im Reichstag am 12. Januar 1912 angesagt. Das war nicht nach seinem Geschmack. Er mochte die Effekthascherei ebensowenig wie die Absonderung nach Volksgunst haschender Gemeinplätze. Von dem üblichen Szenarium der richtigen Signale, hielt er nicht viel. "Im allgemeine haben Reden auch nur eine geringe suggestive Kraft", berichtet er über seine Erfahrungen. "Ich glaube nicht, daß jemals z.B. der Herr Abgeordnete von v. Kardorff überzeugt worden ist durch eine Rede des Herrn Abgeordneten Bebel, wenigstens glaube ich nicht, daß er jemals anders gestimmt hat; und so glaube ich auch umgekehrt nicht, daß der Abgeordnete Bebel durch eine Rede des Herrn Abgeordneten von Kardorff ins seiner Ansicht oder Abstimmung wesentlich beeinflusst wird. Es kommt eben nicht so sehr darauf an, was zur Begründung oder Bekämpfung einer Vorlage gesagt wird, sondern wie durch die gesetzgebende Versammlung im Wege der Gesetzgebung den geistigen, wirtschaftlichen und politischen Bedürfnissen des Landes genügt wird, und wie die Gesetze im Lande demnächst ausgeführt werden." (Posa RT 12.12.1905, 238) Im Krieg wachsen dem Reichsamt des Innern viele Aufgaben zu, was zu seiner Überlastung führt, weshalb am 5. Oktober 1917 im Plenum des Reichstags die Frage nach dem Verhältnis von Staat (Behörde) und Industrie hochkommt. Ist eine Teilung des Amtes nötig, fragt Posadowsky. Weder Clemens von Delbrück (1856-1921) noch Theobald von Bethmann Hollweg (1856-1921) oder der jetzige Staatssekretär Karl Helffrich (1872-1924) befürworteten dies. Möglicherweise wäre es sinnvoll, die Institution als eine rechtssprechende Behörde dem Reichsamt für Justiz zuzuordnen. Ebenso könnte, schlägt er vor, eine Entlastung durch Schaffung eines Staatssekretärs für öffentliche Arbeiten erfolgen. "Die Herren von der Sozialdemokratie, die ein besonderes Reichsarbeitsamt schaffen wollen, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie sich vielleicht in den Erwartungen irren. Meine Herren, ich habe wirklich ein sozialpolitisches Herz, aber, ich glaube, sie täuschen sich darin, wenn sie durch Schaffung eines besonderen sozialpolitischen Amts die Sozialpolitik wirksam fördern zu glauben. Ich glaube, gerade das Gegenteil wird eintreten." Um dies zu veranschaulichen, projiziert er gedanklich die einzelnen Abläufe des Amtes und stellt die Verbindung zu den preußischen Ministerien her, deren Zustimmung es einholen muss, zu den Kommissaren und den fraglos endlosen Kommissionssitzungen, wo besonders die entgegengesetzten Ansichten zu bekämpfen sind. (Posa RT 5.10.1917, 3696 bis 3698) Posadowsky vertritt die Ansicht, dass Reichsarbeitsamt vom Wirtschaftsamt und Amt für Handel nicht getrennt werden darf, weil dies die sozialpolitische Macht schwächt. Wie kann man, lautet jetzt das Problem, mehr erreichen, wenn: a) die Sozialpolitik als selbständiges Amt geführt wird oder b) es zusammen mit großen wirtschaftlichen Verbänden untergebracht und zusammenarbeitet. Als Posadowsky behauptet, dass die Staatssekretäre früher vollständig losgelöst vom Einfluss der mächtigen industriellen Verbände tätig waren, protestiert SPD-Reichstagsabgeordneter Arthur Stadthagen (1857-1917) energisch: "Wir sehen das Gegenteil. Da war der Staatssekretär Dr. Boetticher; ich erinnere an dessen bekanntes Wort, das er zu den Industriellen begütigend sprach: meine Herren wir arbeiten ja nur für sie. Ich erinnere an das Staatssekretariat des Herren Grafen v. Posadowsky selbst, einmal an die Zuchthausvorlage, und dann auch an die Tatsache, dass im Jahre 1897 die Unfallgesetzvorlage, wie sie aus der Kommission herauskam, keine Gnade fand vor den Augen des mächtigen Verbandes der Industriellen und darum in der Versenkung verschwand. Ich erinnere an den Staatssekretär Bethmann . Ich gehe nicht auf die weiteren Nachteile ein, die sie den Arbeitern gebracht hat." (Stadthagen RT 5.10.1917, 3707) "So lange Sozialpolitik und Wirtschaft in einer Hand bleiben", schlussfolgert Arthur Stadthagen, "wird aus der Sozialpolitik nichts."
Die
Zeit verlangt Das Getöse des politischen, militärischen und wirtschaftlichen Zusammenbruchs verzieht sich langsam. In Zeitungen liesst und in Versammlungen hört der Bürger jetzt öfter den Ruf nach einem Führer. Der Wunsch, nach einem weitblickenden und selbstsicheren Staatsmann, der über die Kraft verfügt, eigene Wege zu gehen, mag bei flüchtiger Beurteilung verständlich sein. Nur ist das oft nicht gemeint. Geboten wird nicht selten eine verdorbene Frucht des wilhelminischen Militarismus. Oder ein Residuum krankhafter Verarbeitung von Fronterlebnissen. Noch nicht in dem Mass und Organisiert in einer Partei wie Ende der 20er Jahre, doch immerhin gesellschaftlich akkreditiert, weiter popularisiert durch Parteien und die Vaterländischen Verbände, präsentiert der Führerkult die Lösung für das künftige deutsche Staatsleben: Ein willensstarker Staatsmann könnte die staatliche Vollstreckungsgewalt wiederherstellen und so den richtigen Weg zum Wiederaufbau weisen. Er soll auf Grundlage der Gesetze handeln, die in einem konstitutionellen Staatswesen nur mit Hilfe einer Volksvertretung entstehen sollen. Noch klingt das nicht nach Diktatur. Politische Vorstellungen, wie "wir müssen einen starken Mann haben!", "und dieser muss dann Sozialdemokratie an der Gurgel fassen", lehnt er strikt ab. 1899 fielen in der Generaldebatte des Reichstags die Worte vom "starken Mann". "Wenn ein solcher starke Mann in Deutschland existirte," erklärt Posadowsky, "so wünschte ich, daß er in diesem Hause recht bald zum Vorschein käme (große Heiterkeit). . Dieser starke Mann würde nämlich sehr bald die Erfahrung machen, dass man eine Partei, wenn sie einer Regierung auch noch so unsympathisch ist, in einem Rechtsstaate nur behandeln kann auf Grund der bestehenden Gesetze (sehr richtig!); und daß man Gesetze in einem konstitutionellen Staate nur machen kann mit der Volksvertretung (sehr richtig!) .." (Posa RT 13.12.1899, 3350) 1920 warnt er im Aufsatz erneut vor dem "starken Mann":
Darin verwoben sind "Wahnvorstellung vor der Macht einer Regierung und von staatsrechtlichen Möglichkeiten". (Der starke Mann 16.4. 1920) Er erliegt in den zwanziger Jahren - nicht wie viele andere - dem Führerkult. Im Umgang mit der Staatsmacht bedarf es mehr Augenmass. Überhöhte Erwartungen an den Staat helfen nicht weiter. "Das schwer heimgesuchte Deutsche Reich kann sich nur wieder aufrichten durch rastlose Arbeit, wirtschaftliche Beschränkung und eiserne Sparsamkeit." (Deutschlands Erneuerung 25.12.1918, 61) Die Bürger, das ist die Konsequenz, dürfen den Staat nicht mit überhöhten Idealen und Erwartungen überfrachten: "Das Ziel selbst kann aber nur durch die politische Selbstzucht und entbehrungsstarke Einsicht einer Reihe von Geschlechtern erreicht werden. Ein Volk, das in allen Kreisen seiner Gesellschaft fortgesetzt mit selbstsüchtigen Forderungen an den Staat herantritt, aber gleichzeitig die nötigen Machtbefugnisse des Staates in Zweifel zieht oder offen bekämpft, wird dieses Ziel nicht erreichen; der herrvoragende Staatsmann müßte sich in diesem leidenschaftliche Kampfe mit politischer Rohheit und persönlichem Eigennutz aufreiben." (Der starke Mann 114) Hierin spiegeln sich die Erfahrungen des erfahrenen Politikers, die im politischen Alltag ab etwa 1928 im Feld der demokratischen Legalisten und des Regierens mit Notverordnungen eine grosse Rolle spielen werden. Posadowsky lehnt das Konzept des "starken Mannes" für die Neuordnung des Staatswesens ab.
Kapp-Lüttwitz Putsch zurück das größte Unglück, das Deutschland überhaupt treffen konnte (Ernst Heilmann, 1920) Wolfgang Kapp (1858-1922) putscht im März 1920 zusammen mit Walther Freiherr von Lüttwitz (1859-1942) gegen die Reichsregierung. Weitere deutschnationale Kameraden tun heimlich mit oder bezogen taktische Positionen (vgl. Bernd 2004, 364). "Der Abgeordnete Graf von Posadowsky hat seine Beteiligung an der neuen Regierung abgelehnt (U.T.K.B.)", meldet am 14. März 1920 Pester Lloyd aus Budapest. "Dieser Putsch von rechts ist nach meiner Überzeugung das größte Unglück, das Deutschland überhaupt treffen konnte", urteilt der Sozialdemokrat Ernst Heilmann (1881-1940) am 13. März 1920 im Gespräch mit den Vorsitzenden der Deutschnationalen Volkspartei Herrn Minister a. D. Oskar Hergt (1869-1967) und legt sich so in der historischen Einordnung fest, die später, nach 1945 über schwierige Wegstrecken des Diskurses hinweg deutscher Konsens wird. Im Aufsatz "Der starke Mann" vom 16. April 1920, veröffentlicht im Buch "Weltwende" (113 ff.), analysiert Graf von Posadowsky die Irrtümer, Fehler und Spekulationen der Anführer des Kapp-Putsches. Er lehnt ihn vom Standpunkt des Rechts und der vernünftigen Staatsführung ab. Ihr Anführer war nicht Der starke Mann als den er sich verstand, beginnt seine politische Abrechnung. [1.] "Er hat indes übersehen," hält er dem Rädelsführer vom 13. März vor, "dass starke Zuversicht sich im öffentlichen Leben auf politische Erkenntnis aufbauen muss." Diese Voraussetzung fehlte dem Putsch vollkommen. [2.] Kapp beachtete nicht, dass Deutschland kein Einheitsstaat ist, sondern föderativen Charakter trägt. Selbst wenn der "Gewaltstreich" in der Hauptstadt gelungen, so war damit kein entscheidender Erfolg im übrigen Deutschland erreicht, speziell nicht im Westen und Süden. [3.] "Infolgedessen nahm das Unternehmen nicht die Gestalt einer Volkserhebung gegen die bestehende Regierung an, sondern sank zu einem politischen Abenteuer herunter." [4.] Es ".... zeugte ebenso sehr von mangelndem Verständnis der politischen Lage wie von irriger Einschätzung des eigenen politischen Schwergewichts." [5.] Es war ein schwerer Irrtum zu glauben, daß man bei der gegenwärtigen politischen Lage durch äußere Machtmittel eine politische Änderung herbeiführen könne; solcher Erfolg wäre nur zu erreichen durch einen allmählichen Umschwung der Volksstimmung, die in gesetzlichen Mehrheitswahlen zum Ausdruck käme." [6.] Das Unternehmen zeugte ebensosehr von mangelndem Verständnis der politischen Lage wie von irriger Einschätzung des eigenen politischen Schwergewichts." (Der starke Mann 114-115) Damit liegt eine präziese und weitreichende politische EInschätzung vor die in Vielen mit denen der Sozialdemokraten und Kommunisten übereinstimmt oder überzeugende konstruktive Anknüfungspunkte aufweist. Noch am 7. Oktober 1919 hielt Graf Posadowsky einen Aufstand gegen die Verfassung und deren Missachtung für unmöglich, wenn er in der Nationalversammlung ausführt: "- Nein, solche Leute gibt es unter uns nicht, die gegenüber den Bestimmungen unseres Friedensvertrages, gegenüber unser schmählichen Wehrlosigkeit und gegenüber der Stimmung, wie sie in unserem Volke zum Teil herrscht, jetzt an irgendwelche Gewaltakte denken oder in Zukunft denken werden. Das malen sie immer nur an die Wand! Das brauchen Sie (sehr richtig, rechts) und ihr Herrschaft bei der Masse zu befestigen. (Widerspruch bei den Sozialdemokraten). Sie brauchen das Schreckgespenst der Rechten." (Posa 7.10.1919, 2894)
Er irrte sich. Der DNVP-Fraktionsvorsitzende der Nationalversammlung Graf von Posadowsky beteiligte sich nicht am Putsch. Für ihn gab es keine andere Möglichkeit. Andernfalls müsste er seine Überzeugung vom republikanischen Verfassungsstaat aufgeben. Er hatte am 7. Oktober 1919 in der Nationalversammlung gewissermassen das Versprechen gegeben auf dem Weg zur Republik fortzuschreiten und bettet dies damals in die historische Replik vom "18. Brumaire". Posadowsky war grundsätzlich gegen den Umsturz und Einsatz der Armee zu innenpolitischen Zwecken. Ein Heer, "das nicht unbedingt ein zuverlässiges Werkzeug in der Hand der Regierung ist, bedeutet eine Gefahr für jede Regierung" (16.4.1920). Bereits am 28. Mai 1906 (3569) artikulierte er diese staatspolitische Grundüberzeugung vor dem Reichstag:
Er ist schon im Juni 1920 abgesägt worden, lässt am 19. Dezember 1921 der Vorwärts aus Berlin kurz fallen. In alter konservativer Unart sahen die Strippenzieher in der Partei nur, was man verlieren konnte, nicht aber was es mit Arthur Graf von Posadowsky-Wehner an Attributen für eine moderne konservative Partei zu gewinnen gab: parlamentarisch, demokratisch, kooperativ, mittelstandsorientiert, arbeiterfreundlich, rechts- und staatsbewusst im strengen Sinne der Verfassung und kritisch gegenüber luxurierenden Konsumexzessen der Herrschenden und wohlsituierten Mittelklasse.
Fürstenentscheid zurück
Am 20. Juni 1926 findet in Deutschland der
statt. "Die deutschen Fürsten haben die Rechte deutscher Staatsbürger und begründen ihre Ansprüche auf Herausgabe ihres Privateigentums mit den Vorschriften desselben bürgerlichen Rechts." Darauf gedanklich aufbauend, befürwortet Posadowsky ihre Enteignung nicht, weil es mit seinem Verständnis von Recht und Gerechtigkeit in der Gesellschaft unvereinbar ist. "Aus politischen und wirtschaftlichen Gründen darf niemals das Recht des privaten Eigentums ausgeschaltet werden. .... Es wäre auch sittlich verwerflich, aus persönlicher Verbitterung für die Enteignung des Fürstenvermögens zu stimmen, weil man selbst Unrecht erlitten hat. Sparer und Rentner sollten deshalb grundsätzlich der Abstimmung am 20. Juni [1926] fernbleiben ...." (V&R 229)
Wider der Prinzipien- und Grundsatzlosigkeit zurück Posadowsky bricht absolut mit der DNVP-Politik. Die Trennung setzt im März 1920 während des Kapp-Putsches ein und endet vermutlich nach einer Phase des Übergangs 1924. Sie ist begleitet von der massiven Kritik an hyperinflationäre Geldpolitik und der Aufwertungsfrage. Vermutlich, denn noch reichen die aufgefundenen Dokumente nicht aus, um den Zeitraum genauer bestimmen zu können. Seine grundsätzliche Ablehnung der DNVP steht damit nicht Frage, wie seine Kritik an deren Grundsatzlosigkeit, aus der das "Jenaer Volksblatt" am 29. August 1928 zitiert, beweist. Mittlerweile deckt die DNVP ein großes Themenfeld ab und versucht, ihre Massenbasis zu erweitern. Der Reichstagsabgeordnete Walther Lambach (1885-1945) mobilisiert das volkskonservative Potential, wendet sich ab von dem extrem rechten Hugenberg-Kurs, und versucht, die Partei für den republikanischen Weg zu öffnen. Dies nimmt Posadowsky zum Anlass, die krassesten logischen Widersprüche der Deutschnationalen Partei (DNVP) bloß zu legen: "Man kann nicht fortgesetzt für die Monarchie eintreten und gleichzeitig der Verlängerung des Gesetzes zum Schutze der Republik zustimmen, wodurch die entthronten Regentenfamilien, obgleich sie die Rechte deutscher Staatsbürger haben, vom deutschen Boden verbannt werden können. Man kann nicht flammende Reden gegen das Dawesabkommen halten, durch welches der Vertrag von Versailles bestätigt wird, und demnächst bei der Abstimmung über dieses feindliche Abkommen zur wirtschaftlichen und finanziellen Verelendung des Volkes sich zum Teil der Abstimmung enthalten und zum anderen Teil für das mit durchschlagenden Gründen bisher bekämpfte Abkommen stimmen. Man kann nicht den enteigneten Gläubigern vor der Wahl zurufen: "Denkt an das euch widerfahrene Unrecht; tretet ein für euer gutes Recht!" Und dann einen Canossa-Gang unternehmen und in der Regierung für ein Gesetz stimmen, dessen Aufwertungsquote zum großen Teil geringer ist wie der Betrag der für richtig erklärten Zinsen, also eine entschädigungslose Enteignung." Man kann sich nicht zu konservativ-monarchistischen Kundgebungen bekennen und sich gleichzeitig, um in die Regierung zu gelangen, den Richtlinien der früheren Regierung des Reichskanzlers Marx fügen." (Posadowsky 29.8.1928) Die von der DNVP im unvorstellbaren Ausmaß praktizierte Grundsatz- und Prinzipienlosigkeit erlebt und begreift er politisch wie menschlich als unerträglich. Die Politik des Betrugs ist höchst manipulativ und mit dem Bild vom selbsttätigen, vernünftigen, gesetzesbewusst handelnden und sozial-empathischen Staatsbürger unvereinbar. Zwischen ihm und Hugo Heimann (1859-1951) besteht ein bemerkenswerter Gleichklang, den 1925 der SPD-Reichstagsabgeordnete so referiert: "Sobald aber die Deutschnationale Partei ihr Ziel erreicht und von der Regierungsmacht Besitz ergriffen hatte, wurde wiederum alles beiseitegeschoben, was man vorher den mit allen Mitteln der Demagogie umworbenen Sparern und Gläubigern auf das Bestimmteste zugesagt hat. Statt die für jede gerechte Aufwertung unbedingt notwendigen Mittel von denen zu holen, die durch die Inflation sich auf Kosten der Nicht-Sachwertbesitzer bereichert hatten, beugte man sich widerspruchslos dem Diktat der Schwerindustrie und des Großagrariertums, lehnte jede Besteuerung der Inflationsgewinne ab und verriet so zum zweiten Male die Interessen der Sparer und Gläubiger, die zu schützen und zu fördern man hoch und teuer versprochen hatte." (Der Kampf um die Aufwertung, 54)
Keine Illusionen! zurück Es steht viel auf dem Spiel. Die wirtschaftliche Lage der Weimarer Republik verbessert sich nach dem Ende der Hyperinflation, ist aber nicht stabil. Arm und Reich driften auseinander. Was sagt man den Bürgern? Weckt man bei ihnen Hoffnungen? Schon, - doch auf keinen Fall wieder mit Illusionen! Das lehnt Posadowsky ab. Schon einmal wurde 1914 damit Schindluder getrieben und die Massen in verbrecherischer Weise irregeführt. "Absichtliche Täuschung und gutgläubiger Irrtum hat schon zu lange geschadet", blickt er auf diese Zeit zurück. "Das deutsche Volk muss erkennen, was ist, um sich aus dieser Erkenntnis heraus ein nüchternes Bild politisches Bild und wirtschaftliches Urteil [!] zu bilden und sein Privatleben zu regeln." (V&R 227)
Heiligkeit und Unverletzlichkeit des Eigentums? zurück Gemäß liberal politischer Anschauung kann der Bürger über sein Eigentum nach Gutdünken entscheiden und verfügen. Anders war es in Zeiten der Hyperinflation und Aufwertungspolitik. Da verlieren viele ihren Besitz oder machen große Verluste. Um was die Besitzer hier gebracht werden, ist oft nicht weniger als die Lebensgrundlage ihrer Familie. Anbetracht dessen erwartet Posadowsky (PLT 23.1.1932, 23886) von den verantwortlichen Politikern, dass der Schutz des Eigentums auf alle Volksschichten angewendet wird, also nicht nur auf das eigene. Davon wollen manche nichts mehr wissen. "Jetzt haben wir sogar erlebt," berichtet er Anfang 1932 dem Preußischen Landtag, "dass ein aktiver Minister, Herr Minister Schlange [1886-1960], nach Zeitungsmeldungen erklärt hat: Man
rede von der Heiligkeit und Unverletzlichkeit des Eigentums; wer glaube
das heute noch, wer könnte diesen Grundsatz noch aufstellen, - das
wären christliche Spitzfindigkeiten."
Der Reichsminister ohne Geschäftsbereich und Reichskommissar für die Osthilfe gibt das Prinzip des politischen Liberalismus den Schutz des Eigentums auf. "Ein Minister, der in einem geordneten Staatswesen eine solche Erklärung abgibt, der den Begriff des Eigentums, an dem der größte Teil unseres Volkes doch noch hängt, fachlich erschüttert, eine Regierung, die es erträgt, daß ein Minister eine solche Erklärung abgibt, erschüttert allerdings die Grundlagen des Eigentums und ihr eigenes Ansehen aufs schwerste. Das sind die Anschauungen, die unmittelbar in den bolschewistischen Staat führen." (....)
Verantwortung der Eliten zurück
Er übersieht nicht die sozialen Verwerfungen als Folge des Gegensatzes von Arm und Reich, was die gedeihliche Entwicklung der Gesellschaft behindert. "Wenn er vom Materialismus der besitzenden Klasse sprach," worauf 1907 die Volksstimme aus Magdeburg hinweist, "wenn er erklärte, dass der Besitz, immer eine Annehmlichkeit, selten ein Verdienst und niemals eine Tugend sei." Posadowsky nimmt die Produktionsmittel-Besitzenden, die Oberschicht und Eliten für die Gestaltung und Förderung eines gedeihlichen Staatswesens in Verantwortung. Nur in einem Land, lautet seine Überzeugung, wo die Gebildeten die Führung übernehmen, erhält die Zukunft eine Chance. Die Elite muss die Initiative übernehmen. Ihren Führungsanspruch in der Gesellschaft muss sie durch ihr persönliches und öffentliches Verhalten rechtfertigen. Das korrespondiert nicht mit seinen Erfahrungen: "Leider steht die Lebensführung weiter Kreise der Oberschicht im verletzendem Gegensatz zu dieser Forderung sowie zu dem schweren Schicksal ihrer notleidenden Mitbürger und des Vaterlandes." (V&R 228)
Bürgersinn und Pflicht zurück Der Staat braucht nach Überzeugung von Graf Posadowsky dringend ein beherrschendes Nationalbewusstsein, spartanische Einfachheit der Sitten, edle Selbstlosigkeit und unerschütterliche Pflichttreue der Volksmassen. Das bedeutet, "dass im republikanischen Staatswesen die Pflichten des einzelnen Staatsbürgers erheblich höher sind als in der Monarchie, wo die monarchische Regierung als selbständige Machtquelle der gesetzgebenden Versammlung gegenübersteht und das Recht hat, Gesetzesentwürfe, welche ihr bedenklich erscheinen, abzulehnen." Der Typus des modernen Staatsbürgers ist bei Posadowsky aktiv, engagiert, urteilsfähig und empathisch gegenüber seiner sozialen Welt. Der Antiheld ist der unpolitische Bürger. Vorzugsweise beschränkt er sich bei den Staatsgeschäften darauf, die Zeitung zu lesen, womit er meint, seine Pflicht erfüllt zu haben. Diesem Typus Bürger liegt eine selbstständige geistige Prüfung der politischen Ereignisse fern. Infolgedessen findet man selbst bei Personen, die nach ihrer Lebensstellung als "gebildet" gelten, tut Posadowsky seine Erfahrungen kund, ein überraschendes Maß an politischer Unkenntnis, Urteilslosigkeit und Gleichgültigkeit. Ein grausen, dieser "bescheidene Mensch". ".... wo sie von der Gesetzgebung oder den Ereignissen selbst empfindlich betroffen werden," pflegen sie "in herbster Form ihr Urteil über diese politischen und wirtschaftlichen Folgeerscheinungen abzugeben, zu deren Vermeidung oder Beseitigung sie selbst durch ihre öffentliche Tätigkeit nichts getan haben." (V&R 76). Die Masse dieser Schwächlinge zeichnen sich durch Untätigkeit und Trägheit aus, sehnen von anderen Herkules-Leistungen herbei. Das Volk ist in seiner Gesamtheit für die Führung der Staatsgeschäfte verantwortlich, weshalb die Abgabe der Wahlstimme erste Bürgerpflicht. Wer nicht zur Wahl geht, der ist ein "politischer Deserteur" und vernachlässigt in unentschuldbare Weise die vaterländische Pflicht. Man kann "das Gefühl der politischen Verantwortlichkeit und Reife eines Volkes" an Hand der Beteiligung an den öffentlichen Wahlen beurteilen (V&R 73). "Weite Kreise scheinen aber diese veränderte Grundlage des öffentlichen Lebens gegenüber der konstitutionellen Monarchie noch nicht erkannt zu haben .... Das höchste Recht und die wichtigste Pflicht jedes Staatsbürgers ist die Abgabe seiner Wahlstimme .... " (NBT 25.4.1925) Es ist eine Forderung, die von praktischer Bedeutung und den demokratischen Prozess der Konstituierung des allgemeinen Willens erfasst. Durch die "eigenmächtige Vollziehung des Staates von Gesetzen" bringt die Republik "den gesetzgebenden Despotismus hervor". Anders formuliert: In der Demokratie trennt der Gesetzgeber sich vom Vollzug der Gesetze zum Preis, dass die Exekutive sich potentiell in Widerspruch zum allgemeinen (Volks-) Willen setzt und die Repräsentanz verliert. Insoweit ist das parlamentarische Präsenzprinzip nicht oder nur schwach erfüllt ist. Um das notwendige Maß an Identität darüber aufzubauen, bedarf es der hohen Wahlbeteiligung. "Alle Regierungsform", "die nicht repräsentativ ist," lehrt Immanuel Kant in "Zum ewigen Frieden" (1795/1981, 427), "ist eigentlich eine Unform ...." Die Kommunikation der Öffentlichkeit übernimmt im Demokratie-Konzept von Posadowsky eine sinnstiftende und gestaltende Kraft. "Ein jeder pflegt im öffentlichen Leben soviel Recht zu haben, wie er vertritt. Das gilt vor allem in einem parlamentarischen Staatswesen, in welchem die Entscheidung aller öffentlichen Angelegenheiten tatsächlich bei den unverantwortlichen Volksvertretern liegt und die verfassungsmäßig verantwortlichen Minister sich dieser Entscheidung zu fügen oder auf ihr Amt zu verzichten haben." (V&R 228)
Die Popularität der neuen Staatsform (Graf Posadowsky, 1930) zurück Das Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold macht den Camelots der Rechtsparteien die Straße streitig. Das ist für deutsche Verhältnisse, freut sich im September 1924 Carl von Ossietzky (1889-1938) in den "Tagebüchern", allerhand. Nur es wird dies nicht ausreichen, denn: "Unsere Republik ist noch kein Gegenstand des Massenbewußtseins, sondern eine Verfassungsurkunde und ein Amtsbetrieb." Deshalb darf man es nicht bei der Abhaltung "Republikanischer Tage" bewenden lassen.
"Wer aus der Geschichte vor fünf Jahren gelernt hat," schlussfolgert der Herausgeber der Weltbühne, "weiß es, dass nicht die Völkischen, die Monarchisten die eigentliche Gefahr bilden, sondern die Inhaltslosigkeit und Ideenlosigkeit des Begriffs deutsche Republik, und daß es niemandem Gelingen will, diesen Begriff lebendig zu machen." Graf von Posadowsky will das schon. Ihn bewegen die Fragen: Worauf kann sich die neue Ordnung stützen? - Was macht sie attraktiv? - Und, wie kann sie ihre Konflikte lösen? "Die Popularität der neuen Staatsform muss darauf gegründet werden," antwortet er 1930, "daß der Staat ein Staat des unbedingten Rechts gegen alle Parteien des Reichstags und alle Volksschichten in gleicher Weise ist, sie muss damit begründet werden, daß das Recht auch im Privatleben mit pünktlicher Genauigkeit durchgesetzt und geschützt wird, daß das Volk das Vertrauen hat: wir leben in einem Rechtsstaat, der nicht regiert wird von wechselnder Politik, sondern nur von dem Buchstaben des Gesetzes und den Geboten des Rechts. Ein Land das in seinen Parteien so zerfallen ist wie das deutsche Volk, kann nur durch das Vertrauen geeint werden, daß wir in einem Staate leben, wo das Recht über der Wirtschaft und über allen politischen Interessen steht." (Posa PLT 19.12.1930, 16638)
Rechtsbewusstsein wider Durchbrechungstheorie zurück Rechtsstaatlichkeit und Rechtssicherheit verkörpern im staatspolitischen Denkens von Posadowsky-Wehner zentrale Kategorien und organisieren die Leitideen "Macht" und "Demokratie". Sie sind unerläßlich für die Schaffung eines gerechten Staates, dem der Bürger vertrauen kann. Auf Grundlage seiner Erfahrungen in der deutschen Revolution 1918/19 und als Oppositionsführer in der Nationalversammlung will er an die Durchsetzung dem Allgemeinwohl verpflichtender Normen und Ordnungsprinzipien ohne Rechtsstaatlichkeit nicht glauben. Den Kapp-Putsch lehnt er ab, weil dieser ein Affront gegen sein Rechtsgefühl und mit seinen rechtstheoretischen Grundsetzen zum Staatsrecht unvereinbar war.
Die Inflations- und Aufwertungsgesetze, zum Beispiel das Urteil des Reichsgerichts vom 28. November 1923, Dritte Steuernotverordnung vom 14. Februar 1924, Bankengesetz vom 30. August 1924, versetzten die Betroffen in Unruhe und Sorgen. "Als man die Aufwertungsgesetzgebung beschloss, die ungerechteste und unsittlichste Gesetzgebung des ganzen Reichsgesetzblattes, da hat man nichts von denen gewusst, die um das Erbe ihrer Eltern gebracht worden sind, um andere Kreis zu bereichern ...." (Posa PLT 27.2.1929, 4194 f.). Mit "genialen Feinsinnigkeiten" hat man alles getan, "um die Partei der Schuldner zu begünstigen". So brachte man den Mittelstand um die Früchte seiner Arbeit und die Kinder "um das Erbe ihrer Eltern", "um andere Kreis zu bereichern ...." Posadowsky (PLT 19.12.1930) erkennt,
wächst und gedeiht, wie der "Staat ein Staat des unbedingten Rechtes gegen alle Parteien des Reichstages und alle Berufsschichten in gleicher Weise ist". Auch im Privatrecht muss das Recht mit pünktlicher Genauigkeit durchgesetzt und geschützt werden. Während der Verhandlungen im Preußischen Landtag fragt Posadowsky den Justizminister, ob ein Gesetz beschlossen werden darf, dass gegen die Grundrechte der Weimarer Reichsverfassung verstösst. In seiner schriftlichen Antwort eröffnet der Minister zwei Möglichkeiten: Erstens. Mit einer Zweidrittelmehrheit der gesetzlichen Körperschaft kann die Verfassung geändert werden. Zweitens könnte als Lösung die sogenannte Durchbrechungstheorie
in Anwendung kommen. Empört weist dies Posadowsky
vor dem Preußischen Landtag mit Bezug auf Artikel 76 der Reichsverfassung als glatten Verfassungsbruch zurück. "Ich verstehe es nicht," stellt er konsterniert und im Ton tiefer Enttäuschung fest, "dass die Mehrheit des Reichstages ein solch verfassungswidriges Verfahren wiederholt gebilligt hat. Das gilt für die Aufwertungsgesetze und für die Kürzung der Beamtengelder als wohlerworbene Rechte." Auch im Rahmen der Geldpolitik ist dies mehrfach geschehen. Als Beweis zitiert er aus der Rede von Finanzminister Doktor Luther am 23. August 1924 vor dem Reichstag: "Wir waren in der Lage, infolge der Inflation diesen Ausweg zu benutzen, um Werte abzulösen. Als wir künstliches Geld gemacht haben, waren wir in der Lage, durch dieses künstliche Geld, d.h. mit der Inflation, vorhandene Werte abzulösen." (PLT 19.12.1930, 16638) Ein Privatmann, der künstliches Geld macht, reicht Posa am 23. Januar 1932 bei seinem Auftritt im Preußischen Landtag empört nach, begeht ein Münzvergehen und ist nach dem Strafrecht ein Verbrecher. Mit künstlichem Geld darf man keine Schulden tilgen, "deshalb sind die sogenannten Aufwertungsgesetze null und nichtig". "Als die Reichsregierung die Aufwertungsgesetzte erließ, wo sie hundertaussende um ihr Hab und Gut brachte unter Ausschaltung des § 607 des Bürgerlichen Gesetzbuches, was die Rückzahlung von Schulden in gleichem Wert fordert, hatte sie dies Zartgefühl nicht. Aber jetzt, wo sichs darum handelt
die die Inflation im In- und Auslande künstlich herbeigeführt und dann zu ihrer Bereicherung benutzt haben, da tritt die Reichsregierung vor diese Spekulanten. Man sieht ja ganz klar: man soll nicht wissen, wer die Verbrecher
sind, "Es genügt nicht", fasst Graf von Posadowsky-Wehner 1932 seine Erfahrungen zusammen, "dass die gesetzgebenden Körperschaften fortgesetzt je nach den bestehenden Mehrheitsverhältnissen Gesetze beschließen und die Regierung aus politischen Gründen denselben willfahrt. Gesetze müssen sich durch jahrelange Anwendung im Rechtsbewusstsein des Volkes einbürgern, um tatsächlichen Gesetzeswert zu erlangen; durch die Veröffentlichungen in den Gesetzblättern wird die Rechtskraft nur urkundlich festgestellt, aber kein Rechtsbewusstsein geschaffen." (V&R 72)
Zum 80. Geburtstag gratulierten ihm: Reichspräsident Paul von Hindenburg, Reichskanzler Doktor Hans Luther, Reichswirtschaftsminister Albert Neuhaus, General der Infanterie Friedrich Sixt von Armin, Domherr von Naumburg und Großadmiral Hans von Köster, der Vizepräsident des Reichstages Doktor Jakob Riesser, der Ministerpräsident des Freistaates Preußen Otto Braun, der Bund der Domschüler, die Direktion des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg und andere.
Krieg und Frieden zurück
Am 24. August 1924 wird an der westlichsten Seite der Nordwand im Kreuzgang des Naumburger Doms zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Kameraden ein Gedenkstein enthüllt. 148 Namen sind hier eingemeißelt. Zwei, Ewald und Würzig, fügt man später noch hinzu. "Von den 16 Abiturienten von Ostern 1912 finden sich sieben auf der Tafel wieder, von 15 Kriegsbegeisterten, die es im August 1914 nicht abwarten konnten, in den Krieg zu ziehen, sind acht Namen in den Stein gehauen," ermittelte Julia Ziegler (2009) in einer Studie über die Kriegsgefallenen des Naumburger Domgymnasiums. Auf der langen Ehrenliste steht der Name
Er fiel in Flandern am 26. Oktober 1917 im Alter von 25 Jahren. Sein Vater Doktor Ludwig Hollaender war Oberlehrer am Domgymnasium. Mutter Julie Hollaender lebte nach dem Tode ihres Mannes noch etwa zwanzig Jahre in der Grochlitzer Straße 18. Seinen Bruder Doktor Otto Hollaender verfolgten die Nationalsozialisten. An 57. Stelle in der Liste Es starben im Weltkriege den Tod fürs Vaterland von den ehemaligen Schülern des Domgymnasiums steht der Name
Sohn des grossartigen Lehrers und Jugendpflegers Karl Hemprich, geboren am 17. Dezember 1867, der 1908 aus Freyburg an der Unstrut kam und die Knabenschule (Georgenschule) als Rektor übernahm. 1913 wechselt er als Bezirksjugendpfleger an das Königlicher Seminar-Oberlehrer von Merseburg und leitet bei Kriegsausbruch die Mobilmachung der Jugend. Was und wie alles zu geschehen hat, auf welchen gesetzlichen Grundlagen, wie dies organisiert wird, was die Bezirks-, Kreis- und Ortsausschüsse für Jugendpflege zu tun haben, legt Karl Hemprich 1 9 1 4 auf 16 Seiten Format A 5 unter dem Titel
dar. Ein Jahr später zerfleischt die Kriegsbestie seinen Sohn Gerhard, eines der vier Kinder aus der Ehe mit Gertrud, geborene Wächter. Der Primaner, blond, blauäugig, hochgewachsen, gesund und immer heiter, hatte sich freiwillig zum Infanterieregiment 67 nach Metz gemeldet. Ein anderer Sohn von Gertrud und Karl Hemprich, Siegfried, starb früh. Ihr Töchterchen Kätchen raffte im Alter von acht Jahren eine unheilbare Erkrankung dahin. "Diese Wunde hat sich nie wieder geschlossen." Aufopferung und Einfühlungsvermögen des Jugendpflegers haben hier ihre Quelle. (Vgl. Weicker 45-47) Am Sonntag, den 24. August 1924 um ½ 9 Uhr finden sich alle Domschüler auf dem Schulhof ein. Eine Stunde später sitzen sie brav in der Marienkirche und hören die Predigt von Pfarrer Mühe mit der Botschaft an die Jugend:
Nach dem Gottesdienst ziehen Schüler, Lehrer und Gäste im geschlossenen Zug zum Denkmal in den Kreuzgang des Doms um, wo dann bald die Worte über Deutschland von einer sittlichen Weltmacht, in des Wortes edelster Bedeutung zu hören sind. War der Einmarsch der deutschen Truppen 1914 in Belgien nicht selbst schon ein sittlicher Grenzdurchbruch? Der Ort ist feierlich geschmückt. Vor der Tafel aus Krensheimer Kalkstein wachen je zwei Offiziere von der Marine und den Feldgrauen, Angehörige des Bundes Alter Naumburger Domschüler (BAND). Auf ein Zeichen hin entfernen sie die Hülle. Zuvor hielt der Architekt des Denkmals, Herr Graumüller aus Saaleck, eine kurze Ansprache. Er dankte dem Bildhauer Josef Heise für das Gesamtwerk und Kunstmaler Professor Hugo Gugg (1878-1956) für den überkrönten Aufsatz der Steintafel, die den Kopf eines jugendlichen Kämpfers mit Stahlhelm darstellt. Dann hebt der Vorsitzende vom BAND zur Ansprache an. Dies ist eine Stätte der Trauer, des Dankes und des Trostes, gedenkt Professor Flemming der Toten. Aber dies ist kein Denkmal, das mahnen soll, wie es Julia Ziegler (2009) treffend formuliert, sondern es soll eine Erinnerung an die Kämpfenden sein.
Dann werden die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen 150 Domschüler feierlich verlesen. Anschließend spricht Arthur Adolf Graf von Posadowsky-Wehner Freiherr von Postelwitz zur Einweihung der Gedenktafel über den Krieg, seine Folgen und die persönliche Verantwortung des Bürgers:
Warum musste eine "sittliche Weltmacht wie Deutschland" untergehen? Warum fand sich ein "Weltbund ungeheurer Übermacht gegen uns" zusammen?, fragt er. Wie konnte das Geschehen? Bei der Suche nach der Antwort, wäre hier Gelegenheit, die Kriegsschuldfrage aufzugreifen. Diese nutzt der Referent nicht. Während der gesamten Weimarer Zeit bleibt die Kriegsschuldfrage, wie Wolfgang Wette in "Militarismus und Pazifismus" (1990,19) nachweist, Tabu. Die Verantwortlichen der Kriegszielpolitik von 1914 werden nicht zur Verantwortung gezogen. Die "Dolchstoßlegende" verdrängt das Faktum der militarischen Niederlage. So konnte man daran gehen, "die Voraussetzungen für einen neuerlichen "Griff nach der Weltmacht" zu schaffen." Im feierlichen Unterton fährt der Dechant des protestantischen Domkapitels im Kreuzgang des Naumburger Doms in seiner Festrede vor dem Gedenkstein zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Kameraden Domschüler fort: "Der Krieg hat ungezählten Familien unheilbare Wunden geschlagen und über unser gesamtes Vaterland unsägliches Leid gebracht. Die Ereignisse der Vergangenheit erscheinen uns bisweilen wie ein böser Traum, man fragt sich immer von Neuem, wie es möglich war, dass dieses mächtige Deutschland, von Kaiser Wilhelm I. und seinem großen Staatsmann auf unabsehbare Zeit geschaffen, nach kaum einem halben Jahrhundert von seiner stolzen Höhe sinken konnte. Deutschland ist ein Kontinentalstaat; es ist das Herzstück Europas. Wie ein Felsen schien es zu stehen inmitten unseres Erdteils, in der trüben Flut politischen Hasses und heimlicher Begehrlichkeit unserer Feinde ringsum. Seine sozialen, wissenschaftlichen und technischen Leistungen, seine Bildungsstätten, sein Beamtentum und seine Staatseinrichtungen wurden trotzdem in aller Welt bewundert. Auf seinem Heere ruhte seine staatliche Sicherheit: Es war unser Stolz, unsere Hoffnung, unsere Zukunft. .... Das große deutsche Volk darf niemals auf seine Zukunft verzichten, die seiner großen Vergangenheit würdig ist." "So möge" dieser Gedenkstein, "einen Merkstein bilden zur Aufrichtung des von Unrecht geknechteten Vaterlandes." Eine Metapher, die die deutschnationalen, völkischen und alldeutschen Vordenker ebenfalls, voran bei Ehrungen, Kranzniederlegungen oder in Feierstunden wirkungsvoll aufsagen. Im September 1933 vergegenständlicht sie der Stahlhelm-Studentenring "Langemarck" und die Stadtverwaltung in den Beton des Langemarck-Denkmals. Doch Posadowsky ist kein Vorkämpfer des Stahlhelms und geopolitischer Revisionist. "Man dient seinem Volke nicht," warnt er, "wenn man es über seine eigenen Eigenschaften schmeichelnd täuscht und andere Völker einseitig herabsetzt." (V&R 227) Deutschland machte sich mit seiner "verfehlten Weltpolitik" (Posadowsky) viele Feinde. Das war ein zentraler Gedanke der Reichskronen-Rede von Posadowsky am 15. Januar 1919. Deutschland muss sich jetzt zügeln und Grenzen auferlegen, eine neue Weltpolitik, davon ist er nicht abzubringen, wäre sein Ruin. "Nur Selbsterkenntnis und Selbstbeschränkung kann uns wieder zu alten Höhen führen." "Das deutsche Volk sollte sich aber in dieser ernsten Zeit gewissenhaft prüfen . ob es die politische, wirtschaftliche und soziale Selbstbeschränkung geübt hat, die zur Ausgleichung widerstrebender Richtung und zur inneren Festigung eines auf der gesamten Volkskraft des ausgebauten Staates unbedingt notwendig sind." (Posadowsky 24.8.1924) Ist das die außenpolitische Bismarck-Schule? - Verzicht auf territoriale Forderungen, keine expansionistischen Bestrebungen, keine europäischen Kriege und Beteiligung an überseeischer Kolonialpolitik. Und wenn schon, in Euphorie sollten wir darüber nicht verfallen, denn der erste Reichskanzler hinterließ uns, beispielsweise in der Nationalitätenpolitik, schwer zu tilgende Hypotheken. Aber Selbsterkenntnis und Selbstbeschränkung bieten unter den Bedingungen der 20er Jahre Ansätze zur Friedenspolitik. Auf jeden Fall kontert Posadowsky die Naumburger Wilhelmisten (Kolonialverein, Alldeutsche, militante Kriegervereine) und Revisionisten (Völkische, Nationalsozialisten, Stahlhelm). Je mehr das Volk im Verlaufe des Krieges zu immer höheren Leistungen aufgerufen war, erkennt Posadowsky-Wehner (V&R 40), desto größere Opfer fordert der Staat von ihm. Selbstlose Menschen, geben ihre Individualität und souveränen Rechte auf, treten als Helden hervor und prägen so das Sittlichkeitsideal des Staates. Als Posadowsky vor der Gedenktafel an der Nordwand im Kreuzgang des Naumburger Doms aus dem um 1800 entstanden siebenstrophigen Wechselgesang des Vorspiels zur Trilogie Wallenstein, Ein dramatisches Gedicht von Schiller, den Vers zitiert:
lebt das heroischen Zeitalters wieder auf. Es ist Gesellschaftsmoral des Dreißigjährigen Krieges, die zur Überwindung zur Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts nichts beitragen kann. Die Dialektik der Aufklärung (91) persifliert: "Wer stirbt, ist gleichgültig, es kommt aufs Verhältnis der Vorfälle zu den Verpflichtungen der Kompanie an." Und doch können wir uns aus dem Gespräch über Krieg und Frieden mit Graf Posadowsky nicht verabschieden, ohne sein politisches Denken zu würdigen. "Es wäre freilich ein Ziel, aufs innigste zu wünschen," bekennt er im Oktober 1918 im Reichstag, "daß es in Zukunft keine Kriege mehr gibt, daß jedes Volk friedlich seiner Kulturarbeit nachgehen kann, und daß die ungeheuren Summen, die für die Kriegsleistungen ausgegeben werden, für Kulturzwecke der Völker verwendet können". (Posa RT 23.10.1918, 6202) Er warnt (a) öfter vor dem Missbrauch staatlicher Autorität, tritt (b) überhöhten Vollmachten staatlicher Zentralgewalt unter Umgehung der Parteien und föderativer Einheiten entgegen und erkennt (c) die destruktive Rolle von Feindbildern in den zwischenstaatlichen Beziehungen. Es sind dies bekannte realgeschichtliche Erscheinungen, die Kriege provozieren, verursachen oder begleiten. Sigmund Freud erörtert dies feinsinnig im September 1932 in einem Brief an Albert Einstein, der das erste Mal 1933 unter dem Titel Warum Krieg? Pourquoi la guerre? Why War? veröffentlicht wird. 1924 schloss Deutschland das Londoner Schuldenabkommen, was die Reparationsfrage neu regelt. Im Ergebnis des Locarno-Vertrages von 1925 verzichtet es auf die Rückgabe von Elsaß-Lothringen. Beide Verträge waren sehr wichtig und beeinflußten die Stimmung des Volkes. Wir wüssten deshalb gerne, ob und wie es die politischen Anschauungen von Graf von Posadowsky zu Frankreich und Großbritannien veränderte. Leider es liegen dafür (noch?) keine Statements, Bekenntnisse, Reden oder andere Informationen vor.
Vordenker der staatsbürgerlich-christlichen Erziehung zurück Als Dechant des protestantischen Domkapitels Rechtsritter des Johanniterordens übernimmt Arthur Graf von Posadowsky-Wehner für die Domschule in der staatsbürgerlichen Erziehung der Jugend eine Vordenkerrolle. Vom 29. August bis 1. September 1930 feiert die Domschule das neunhunderste Jahr ihres Bestehens, woran Vertreter der höchsten Staatsbehörden, der Kirche und benachbarten Universitäten als Gäste teilnahmen. "Ich entsinne mich noch gut an die 900-Jahr-Feier der Schule im Sommer 1930," schreibt der Zeitzeuge Hans-Gert Kirsche (2006), "die mit großem Pomp begangen wurde. Als Vierjähriger sah ich aus einem Fenster unserer Wohnung am Bismarckplatz (der jetzt nicht mehr so heißt) den Festzug unter mir vorbeiziehen, in dem mein Bruder unter den Sextanern und mein Vater unter den Abiturienten des Jahrgangs 1907 mitmarschierten. Rührend und zugleich imponierend das Defilee dieser unzähligen dickbäuchigen, glatzköpfigen oder grauhaarigen alten Herren, die aus aller Welt gekommen waren, um mit der blauen Schülermütze auf dem Kopf das Jubiläum ihrer alten Schule zu feiern." Viele hundert Schüler und Gäste reisen Ende August 1930 nach Naumburg. Vor Beginn der Feierstunde müssen die Teilnehmer von der Aula in die Marienkirche am Dom umziehen. Auf dem hält der 85-jährige Dechant Arthur Graf von Posadowsky-Wehner die Festrede. Sie kreist um die sittliche und ethische Erziehung der Jugend, deren Ziel er am 2. April 1918 in Dresden auf dem Christlich-Sozialen Kongress so absteckte:
"Das selbstlose Staatsgefühl ist es," betont er, "welches zur Größe eines Volkes führt, erhaben über den Streit der Parteien. Die höchste Aufgabe der Schule ist es deshalb, dieses Staatsgefühl in den Herzen der Jugend zu entwickeln . Die Schule soll nicht nur wissenschaftlich lehren, ihre hohe Pflicht ist, sittlich zu erziehen." Von dieser Aufgabe hegt er programmatische Vorstellungen. "Religiöses Gefühl, Achtung vor dem Rechte der anderen, strenge Selbstbeschränkung, sachliches und damit gerechtes Urteil über den Menschen und Zustände, körperliche Selbstzucht, das sind die Aufgaben der ethischen Erziehung, welche der Schule neben der Bahn der Wissenschaft obliegen." (Zitiert nach Büchner 1933, 28) Der von Arthur Graf von Posadowsky-Wehner präsentierte Wertekanon der schulischen Erziehung gilt bei den Nationalsozialisten als nicht erstrebenswert, worin sich der Unterschied und Gegensatz zwischen wertkonservativer und nationalsozialistischer Denkweise spiegelt. Das Projekt einer "weltanschaulichen Erziehungsgemeinschaft", die Baldur von Schirach in "Hitler Jugend. Idee und Gestalt" (1934) mit dem Rückgriff auf Kameradschaftlichkeit und Gemeinschaft aus der Gründerzeit der HJ um 1929/30 herleitet, lehnt Posadowsky strikt ab.
29.
November 1925 Am 29. November 1925 dürfen die Bürger der Provinz Sachsen die Sitze im Preußischen Provinziallandtag verteilen. Die letzte Nominierung der Kandidaten fand 1921 zusammen mit den Wahlen zum Preußischen Landtag statt. Schon deshalb, vermutet die lokale Presse, war damals die Beteiligung besser. Indes nahmen diesmal nach ihrer Schätzung nur etwa die Hälfte der Bürger ihr Wahlrecht an Anspruch.
Posadowsky-Wehner zieht für die "Sparer" in den Provinziallandtag ein.
Carl Severing - Wilhelm Keil - Graf von Posadowsky zurück Ende Juni 1925 publizierte Posadowsky in der deutschnationalen Presse mehrere Aufsätze zum Aufwertungsgesetz, dass am 16. Juli 1925 im Deutschen Reichstag zur Abstimmung steht, woran er bemängelt: "Es ist ein Grundfehler der Aufwertungsgesetzgebung, dass sie die rechtlichen, sozialen und politischen Gesichtspunkte völlig außer Acht gelassen hat. Von staatsmännischem Geist spürt man in ihr keinen Hauch." (Nach Keil 1925) Ihm fällt es nicht leicht, dies auszusprechen, denn er leidet unter diesen Verhältnissen, an dessen Horizont abgrundtiefe Gefahren für die zivilisierte staatliche Existenz der Bürger lauern. Seine Kritik an der Hyperinflation und Aufwertungsgesetzgebung rief alte und neue Gegner auf den Plan. Einer war Carl Severing (1875-1952), der die Bielefelder Niederlage, die ihn Posadowsky zu den Reichstagswahlen 1912 beibrachte, nur schwer verwandt. Am 15. Oktober 1925 meldet er sich im "Vorwärts", Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, zu Wort, und verbreitet folgende Geschichte: "Jetzt aber, in diesen Sommertag, sind Ihre politischen Freunde, meine Herren von der Deutschnationalen Volkspartei, an mich herangetreten bzw. an die Herren meines Ministeriums mit dem Ersuchen diesen Landrat recht bald abzuberufen. (Lebhafte rufe: Hört! Hört! links)" Das hatte etwas Ungeheuerliches: "Es war ja vor allem die Deutschnationale Partei," wie SPD-Experte Hugo Heimann eben in diesem Moment in Der Kampf um die Aufwertung (1925, 54) klar stellte, "die durch ihr Tun und Lassen das ganze Unglück verschuldet hatte." Die Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung (VRP) war eine Splitterpartei. In weiten Teilen der Öffentlichkeit entstand der Eindruck, als ob die Sozialdemokraten ihr gegenüber Wahlrechtsbeschränkungen befürworten. Ja mehr noch, teilt Wilhelm Keil 1928 im "Vorwärts" (Berlin) mit, aus zahlreichen Zuschriften ist abzulesen, dass im Lande die Meinung herrscht, "als sei die Sozialdemokratie eifrig bemüht, die sogenannten Splitterparteien durch neue gesetzliche Vorschriften zu erdrosseln." "Niemand aber denkt daran," betont der Sozialdemokrat, "durch Änderung der Verfassung oder des Wahlgesetzes die Bildung neuer Parteien oder die Entwicklung bestehender kleiner Parteien zu unterbinden." Wilhelm Keil (1870-1968), einst Landtagsabgeordneter der zweiten Kammer der Württembergischen Landstände und nach 1918 SPD-Abgeordneter in der Nationalversammlung und im Reichstag, befaßt sich umfassend mit der Entstehung, Entwicklung und Folgen der Hyperinflation. Nach seinen Erkenntnissen, hatte die Sozialdemokratie keinen Grund, den Kampf gegen die Splitterparteien aufzunehmen. Das Auftreten verarmter Sparer und Gläubiger als besondere Partei, muss man deshalb trotzdem nicht unterstützen. Aber wir haben kein Recht, die Entwicklung dieser Parteien zu unterbinden. Besser wäre, schlägt Wilhelm Keil vor, wenn die Bürger in Parteien aktiv werden, die seither für ihre Interessen eingetreten sind. Aber das Vertrauen in die Parteien ist schwer gestört. Das Bild, was sie abgeben, bleibt oft unter den Erwartungen der Bürger. Zum Beispiel, wenn während der Reichstagssitzung zum Gesetz zur Aufwertung der Hypotheken am 13. Juli 1925 nicht mehr als ein Dutzend Abgeordnete ständig anwesend waren, kommen ernste Fragen zur Arbeitsweise der Parlamentarier auf. Unter anderen redeten Genosse Keil (SPD), Dr. Korsch (KPD) und Dr. Best. Es war unmöglich irgendwelche Verbesserungen durchzusetzen. Ein SPD-Antrag lehnte die Versammlung mit 177 gegen 224 Stimmen ab. Dass die Deutschnationale Fraktion dem Aufwertungskompromiss zustimmen könnte, erschien Posadowsky unmöglich, weil dies im schärfsten Gegensatz zu ihren bisherigenForderungen und Versprechungen steht.
Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung (VRP) zurück Etwa ab 1923 bilden sich im Reich Ortsgruppen des Sparerbundes. Sie bringt die Zeitschrift "Selbsthilfe" heraus, die zunächst einmal, dann ab 1925 zweimal monatlich erscheint. In Stuttgart wird ein Büro unterhalten. Ihre Keimzelle, gründete der Pädagoge Alfred Bauser mit dem "Bund gegen Wucher und Teuerung". (Hans Peter Müller 2016, 248, 249) Um den 16. Oktober 1926 berichten die Zeitungen, dass die verschiedenen Sparergruppen die Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung (VRP) ins Leben gerufen haben. Ihr Führer ist Arthur Graf von Posadowsky-Wehner aus Naumburg. Die Partei trotzt der Regierung, weil das Gesetz über die Aufwertung von Hypotheken und anderen Ansprüchen vom 16. Juli 1925 einen Vermögensverlust bis zu 97 Prozent brachte. Am
tagen die VRP-Anhänger im Preußischen Hof. Der zweite Vorsitzende der Ortsgruppe des Sparer- und Hypothekengläubiger-Verbandes eröffnet die Versammlung und begrüsst Arthur Graf von Posadowsky-Wehner mit den Worten "der Kampf, den er führe, habe sich gerichtet gegen Regierung und Volksvertreter, die ihr Volk entrechtet und enteignet hätten; nicht ein Knechtsstaat, sondern ein Rechtsstaat müsse erst wieder geschafft werden ...." Dann gab er die Auflösung der Ortsgruppe bekannt. Anschliessend hält der Gast einen ansprechenden und inhaltsreichen Vortrag, von dem die Passage überliefert: "Der Ausfall der Zinsen, welche die Gläubiger zu beanspruchen hätten, ziehe jetzt der Staat in Form einer Hauszinssteuer ein, darunter hätten Wirtschaft, Mittelstand, Hausbesitzer und Mieter zu leiden." Dann erläutert er die Notwendigkeit der Gründung der Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung (VRP). Nach längerer Aussprache über die Richtlinien der Partei, wurden diese für gut befunden und einstimmig beschlossen einzutreten für:
Bei den preußischen Landtagwahlen am 20. Mai 1928 erringt die Volksrechtpartei zwei Mandate. Eins nimmt Posadowsky wahr.
Obwohl sich die Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung ein halbes Jahr nach seinem Tod in Hitlers Arme wirft, darf man nicht sagen, dass Arthur Graf von Posadowsky-Wehner dem nationalsozialistischen Herrschaftsmodell irgendwie nahegestanden hat. Nicht die Diktatur war sein Ziel, sondern der Volksstaat, der die faire Beteiligung aller Klassen und Schichten an der Machtausübung garantiert.
Im
Streit um eine wirtschaftspolitisch Graf von Posadowsky zieht für Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung 1928 als Abgeordneter in den Preußischen Landtag ein. Hier konzentriert er sich auf die Aufklärung der Hyperinflation, die Aufwertung und Haushaltspolitik. Sein Ziel ist eine rechtsstaatliche, wirtschaftspolitisch verantwortungsvolle und sozial gerechte Geldpolitik. Dazu ist es nach seiner festen Überzeugung notwendig, die ideologische Verschleierung der betreffenden Vorgänge zu enttarnen und die Ursachen der Hyperinflation aufzuklären. Konsequent hält er am 15. Dezember 1928 vor dem Preußischen Landtag an der Prämisse fest: "Der Herr Reichsbankpräsident Schacht hat seinerzeit erklärt, die Inflation wäre ein Erdbeben gewesen. O nein, die Inflation war nicht das Werk von Naturkräften, sondern sie war das Werk von gewinnsüchtigen, gewissenlosen und kurzsichtigen Menschen außerhalb und leider auch innerhalb Deutschlands." "Zuruf links: Sie müssen nach rechts sehen! Das sitzen die Kerle! - Gegenruf: Er guckt ja nach rechts; Ihr müsst nur die Stellung nehmen! - Heiterkeit."
Ein interessanter Antrag, den er dem Preußischen Landtag vorgelegt, bescheinigt ihm am 1. März 1930 der "Vorwärts" (Berlin). Er fragt "Wer hat die Inflation gewollt und herbeigeführt?" Unter Verdacht stehen Hugo Stinnes (*1870), Großindustrieller, und Hans Luther (*1879) von 20. Januar 1925 bis 18. Mai 1926 Kanzler des Deutschen Reiches und von 1930 bis 1933 Reichsbankpräsident. In seinem Antrag heisst es: "Die Reichsregierung wolle schleunigst ein Gesetz vorlegen, durch welches der Staatsgerichtshof beauftragt wird, zu untersuchen, ob und welche ausländische Stellen, ob und welche amtlichen Personen und ob und welche Privatpersonen im Inland auf die planmäßige Steigerung des Dollarpreises gegenüber der deutschen Mark hingewirkt und damit planmäßig die deutsche Währung zerrüttet haben." Die Hyperinflation, das
weshalb er am 10. Oktober 1930 erneut fordert: Sie muss genau untersucht werden.
Aus Anlass seines 85. Geburtstages erwies ihn der Rechtsausschuss des Preußischen Landtags eine ehrende Geste. Er beschloss, dass Staatsministerium möge untersuchen, "welche Elemente und Personen die Inflation hervorgerufen haben". Das war endlich eine Entgegnung auf die freche Lüge, dass die Inflation einfach gekommen sei. Hierauf warteten alle brennend, die in ihr eine kalte und verbrecherische Tat sahen. "Aber es ist leider nicht anzunehmen, dass die Annahme des Antrags eine andere Bedeutung hat als ein Blumenstrauß, der am selben Tag auf dem Platz des Jubilars gelegt wurde. Eine Höflichkeit. Der Staatsgerichtshof ist kein Untersuchungsausschuss, - er wäre für diese Frage nicht zuständig, selbst wenn sie ihn überraschenderweise interessierte". (Tagebuch 1930) Tief bewegt trägt er am 18. Oktober 1930 dem Preußischen Landtag vor:
Zu diesem Zweck ergeht an das Hohe Haus der Antrag, schleunigst ein Gesetz zu verabschieden, durch welches der Staatsgerichtshof, beauftragt wird zu untersuchen, ob und welche ausländische Stellen und welche amtliche Personen und ob Privatpersonen im Inland auf die planmäßige Steigerung des Dollarpreises gegenüber der deutschen Mark hingewirkt und damit planmäßig die deutsche Währung zerrüttet haben. Ein Jahr vergeht und die Regierung antwortete noch immer nicht darauf. Dann bittet er persönlich den preußischen Ministerpräsidenten um eine Erklärung. Am 23. Januar 1932 tagt wieder der Preußische Landtag. Und wieder keine Antwort! Erneut rollt Posadowsky die Sache im Plenum auf und rüttelt verzweifelt am Gewissen der Abgeordneten:
Was meint er mit "Finanzkräften des Auslandes"? Wenig Monate nach dem im November 1918 in einem Eisenwahnwaggon auf einer Lichtung im Wald von Compiègne der französische Marshall Ferdinand Foch den Deutschen die Bedingungen des Waffenstillstandes aushändigte, stürzte die Mark im Kurs gegenüber dem Dollar ab. Jetzt wurde das Ausmaß der Kriegswirtschaft und -inflation sichtbar. Sofort erhöhen sich die Verbraucherpreise und die Reallöhne sinken. Eine Stützung der Mark unterblieb, was bei der Aufklärung und politischen Bewältigung der Hyperinflation eine große Rolle spielen wird. "Die Deutschen ließen die Inflation traben, um sich zahlungsunfähig zu machen und dadurch den Reparationen zu entgehen." Die "deutsche Politik", konstatiert Sebastian Haffner 2001 in Von Bismarck zu Hitler (186f.), nahm "eine soziale Katastrophe in Kauf, die sich auf die deutsche innenpolitische Stimmung vernichtend ausgewirkt hat, nämlich eine Dauerinflation ...." Die Hyperinflation 1923 bewirkte "eine ungeheure Umverteilung der deutschen Vermögen zu Lasten der Geldsparer und Geldbesitzer und zugunsten der Sachwertbesitzer". Posadowsky versuchte, die für nachfolgende Generationen in Ausmaß und Tiefe nicht zu erahnende Bitterkeit, den Betroffenen zu helfen. Er widmete sich der Aufklärung der Inflationsverbrechen, forschte nach den Verantwortlichen und unterbreitete Vorschläge zur Aufwertungspolitik.
Darüber spricht er am 19. Dezember 1930 im preußischen Landtag. Zunächst reagiert er auf die Rede des Finanzministers Hermann Höpker-Aschoff (DDP, DStP) und erweist ihn mit folgenden Worten seine Referenz: "Wir haben von dem Herrn Finanzminister eine sehr klare Rede über die Lage unserer Finanzen gehört. Ich bedauere den gegenwärtigen Herrn Finanzminister, der offenbar redlich bemüht ist, Ordnung in unsere Finanzen zu bringen - dafür sollten wir ihm dankbar sein - (Sehr gut! bei der D. Staatsp.), daß er diese verfahrene Finanzverwaltung übernommen hat. Es kann nicht genug daran erinnert werden, daß nach der Stabilisierung der Mark im Reich, in den Ländern und in den Gemeinden sehr leichtfertig gewirtschaftet hat. Unsere jetzige traurige Finanzlage hängt mit dieser leichtfertigen Wirtschaft früherer Finanzminister [unter anderen Ernst von Richter (DVP), Otto Braun (SPD)] und mit der leichtfertigen Wirtschaft innerhalb der Gemeinden und Länder zusammen. Bei der Stabilisierung der Mark wußte man bereits ganz genau, welche fürchterlichen Reparationslasten wir zu tragen haben würden. Da mußte man mit den Groschen wirtschaften; aber was hat man getan?" Mit voller Hand hat man das Geld ausgegeben." (Posa 19.12.1930, 16636f.) Posadowsky will die Aufklärung der Inflationsverbrechen erreichen, womit er sich in einem weiteren, anderen Teil der Rede befasst. Nur waren dafür die äußeren Umstände denkbar ungünstig.
An diesem Tag lehnt das Parlament, indem die preußische Regierung über eine Mehrheit von zehn Stimmen verfügt,
der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) gegen Otto Braun (1872-1955), SPD, und Innenminister Carl Severing (1852-1952), SPD, wegen ihrer Stellungnahme zum Erich-Maria-Remarque-Film "Im Westen nichts Neues" mit einer Mehrheit von 42 Stimmen ab. Das organisierte Zwischenspiel der DNVP (17,5 Prozent!), freudig von den Nationalsozialisten orchestriert, platze in die Haushaltsdebatte hinein.
Posadowsky spricht: "Die Vorgänge der Inflationszeit sind eine der Ursachen unseres Unglücks; die Folge davon ist die unselige Aufwertungsgesetzgebung gewesen, welche die Gläubiger, Hundertausende von Menschen, um Hab und Gut gebracht hat; diese Vorgänge und die Ursache der uns auferlegten fürchterlichen Reparationen, weil die Vertreter des deutschen Reiches, in London gewagt haben, zu erklären:
Daraufhin, daß die amtlichen Personen unseren Feinden das erklärt haben, wurden Deutschland die maßlosen Reparationen auferlegt." Eine ernste Sache, "die wir bis zum Jahre 1985 ertragen sollen . " (Posa PLT 19.12,1930, 16635 bis 16636) Eine andere Quelle gibt diese Stelle der Rede so wieder: "Das Verlangen einer Untersuchung, welche verbrecherischen Elemente die Inflation hervorgerufen haben, sei vom Reichskanzler kalt abgelehnt worden. Damit stellte sich der Reichskanzler vor die verbrecherischen Elemente. (Rufe links: Vor Hugenberg!) Ich könnte viele Namen nennen, vor allem Stinnes, der alles an sich gerissen und damit ein Riesenvermögen gemacht hat." (Schluss-Sitzung 19.12.1930)
Posadowsky fährt in seiner am 19. Dezember 1920 fort: Der deutsche Reichskanzler lies verlauten, dass er nicht die Absicht hat, dies untersuchen zu lassen. "Damit stellt sich der Herr Reichskanzler und die Reichsregierung vor die verbrecherischen Elemente, die die Inflation dazu herbeigeführt und benutzt haben, ungeheuere Vermögen zu erwerben. (Zuruf links: Hugenberg!) Und wie begründet der Herr Reichskanzler diese Antwort? "Weil in diesem Falle eine rechtliche Handhabe zur Anrufung des Staatsgerichtshofes fehlschlug." Mir ist das unbegreiflich, wie der Herr Reichskanzler eine solche Antwort erteilen konnte; in unserem Antrag steht ausdrücklich: wir beantragen, daß ein Gesetz erlassen wird, das den Staatsgerichtshof mit der Untersuchung der Urheber der Inflation beauftragt. Wenn sie die Gesetzessammlung vor dem Kriege und in der Nachkriegszeit vergleichen, dann erkennen Sie, wie heute das Mittel der Gesetzgebung benutzt wird, und für alle möglichen Kleinigkeiten Verordnungen herbeizuführen. In dieser wichtigen Sache aber lehnt man die Schaffung eines Sondergesetzes ab! . wir wollten eben durch unseren Antrag die Zuständigkeit des Staatsgerichtshofes auf dem Wege eines Sondergesetzes schaffen. Über alle möglichen örtlichen Angelegenheiten werden Untersuchungen angestellt, und hier lehnt der Reichskanzler eine Untersuchung ab. Das ist charakteristisch! Er sagt weiter: "Außerdem wäre es sehr zweifelhaft, ob eine solche Untersuchung einen solchen Erfolg haben würde." Hat man sich denn bisher, wenn Ereignis untersucht, eine Schuld festgestellt werden sollte, vorher gefragt, ob die Untersuchung einen Erfolg haben würde? Das wird doch davon abhängen, ob diese Untersuchung nicht im politischen Sinne geführt wird, sondern sachlich, ob die richtigen Zeugen eidlich vernommen werden, und diese vereidigten Zeugen nicht einen Meineid schwören, sondern die Wahrheit sagen. Ein solcher Einwand ist nur ein Verlegenheitseinwand. Schließlich sagt der Herr Reichskanzler: Man würde vergebliche Hoffnungen bei den Geschädigten erwecken. Welche Zartheit des Gefühls! Das erinnert mich daran, dass vor einiger Zeit ein Herr meine Hilfe in Anspruch nahm, dem auch eine Zeitung zur Verfügung steht, weil ein Gut, das er besaß, gegen vollständige Entschädigung für Siedlungszwecke enteignet wurde. Dieser Herr schrieb an mich: Wie kann man mir mein Eigentum nehmen!" "Bei manchen Menschen fängt eben das Rechtsgefühl erst an," rekapituliert Graf von Posadowsky seine Erfahrungen, "wenn es sich um ihre eigenen Rechte handelt. (Sehr richtig!)" (Posa, PLT 19.12,1930, 16635 bis 16636) Große Teile der meinungsbildenden Presse taten alles, um die Rede in ihrer Bedeutung zu schmälern. Die sozialdemokratische "Volksstimme" aus Magdeburg stellte sie zwei Tage später unter die Überschrift:
Devot und ziemlich lustlos fällt der Kommentar aus: "Zunächst begründete er lang und breit einen Antrag, der eine Untersuchung über die Ursachen der Inflation fordert. Dann aber erkennt er das ehrliche Bemühen des Finanzministers an, die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen . " (Landtag in Ferien 21.12.1930)
Haushaltskrise
in Preußen Als Abgeordneter des Preußischen Landtags unterbreitet Posadowsky zur Überwindung der Wirtschafts-, Staats- und Haushaltskrise 1929/32 zur Verwaltung, Förderungspolitik und Haushalts-Einsparungen Vorschläge. Angesichts der desolaten und sich weiter verschlechternden finanziellen Lage der meisten Kommunen, tat er sich schwer, dafür salbungsvolle Worte zu finden. "Man muß im Gegenteil dem Volke sagen: Die Grundlage des Haushalts sind gesunde Finanzen, und diese Finanzen müssen selbst mit den Opfern des Volkes in Ordnung gebracht werden." (Posa PLT 19.12.1930, 16637) Die Haushaltskrise ist nur durch Sparsamkeit, effektiven Mitteleinsatz und Disziplin zu überwinden. Man konnte sich noch unbeliebter machen, wenn man gegen die (manchmal unsinnigen) sozialen Subventionen polemisierte. Etwas wütig stösst er heraus:
Im Land Preußen stiegen die Personalausgaben 1929 um 49,5 Millionen Mark und der Haushaltsfehlbetrag erhöht sich auf 88,5 Millionen Mark. "Das ist viel für den Staat Preußen", erläutert Posadowsky seinen Kollegen am 13. Dezember 1929 im preußischen Landtag. "Es ist dringend notwendig, dass unsere Verwaltung wesentlich vereinfacht wird. Wir können die sehr aufgebauschte Verwaltung, wie sie nach der Revolution entstanden ist, finanziell nicht mehr länger tragen." (Posa PLT 23.1.1932, 23886) Verärgert darüber, das "drei Finanzminister hintereinander" "eine Senkung der Steuern versprochen" haben, äussert er am 10. Dezember 1930 (16638) im preußischen Landtag: "Wie die Herren Finanzminister diese Erklärung abgeben konnten, das kann ich nicht verstehen. Denn daß in einem Lande, das solche Reparationslasten zu tragen hat und durch die wirtschaftliche Krise so traurig darniederliegt, es nicht möglich sein würde, eine ernstliche Senkung der Steuern herbeizuführen, das ist klar." Scharfe Kritik übte er an den Monstergehältern der Oberbürger- und Bürgermeister. Zwei von ihnen ließen in einem Ort mit 22 000 Einwohnern die Gewerbesteuern erhöhen, damit sie ihre Gehälter anheben konnten. (Posa PLT 15.12.1928, 1628) Statt der versprochenen Steuersenkung bekamen die Bürger eine fünfprozentige Erhöhung der Einkommensteuer, die Ledigensteuer, die Bürgersteuer und die Beamten-Steuer (in Form der Verkürzung der Beamtenbesoldung) (Posa PLT 10.12.1930, 16638).
Zur Bekämpfung der "Verbrecherseuche" forderte er eine starke Polizeitruppe. Als Gegenfinanzierung könnte nach seiner Ansicht der Ausbau der Akademien unterbleiben. Genussmittel wie Alkohol und Tabak, was ebenfalls nicht populär war anzukündigen, sollen stärker besteuert werden. Vor der Absenkung der wichtigen Steuern, ist aus finanzpolitischen Gründen zu warnen. Als notwendiger denn je, begreift er das Weiterbestehen einer selbständigen Kirche und die Wahrung der Religionsfreiheit. In der natürlichen Autorität der Institution und Persönlichkeit erblickt er notwendiges Moment der sozialen Erziehung und vernünftigen staatlichen Herrschaft. Ein unbequemer Gedanke, den nicht alle verstehen.
Intervention und Subvention zurück Staatliche Subventionen für die Wirtschaft sind in der Weimarer Republik ein politisches Dauerthema. Was soll, was darf der Staat tun? Den Fürsten die Millionen hinterherwerfen oder sie für den Siedlungsbau der Arbeiter einsetzen? "Die Regierung bemüht sich die Wirtschaft durch fortgesetzte Eingriffe in das Privateigentum zu helfen," moniert Posadowsky, "aber wo sie auf der einen Seite hilft, das schadet und zerstört sie auf der anderen Seite." (Posa PLT 23.1.1932, 23886) "Ein Staat, der auf Kosten der Steuerzahler fortgesetzt ungeheure Subventionen und Bürgschaften für privatwirtschaftliche Unternehmungen gewährt, verlässt den wirtschaftlichen Grundsatz, dass jeder das Risiko seines Unternehmens tragen muss, wenn nicht der Staat Gefahr laufen soll, in den Strudel des wirtschaftlichen Lebens in einem Maße zu geraten, dass die Grundlage jedes geordneten Staates, geordnete Finanzen, aufs schwerste erschüttert wird." (V&R 213)
Die aktuelle Wirtschaftspolitik nimmt er skeptisch auf, weil der Staat der Industrie Kredite, zum Beispiel 1921 den Junkers Werken 21 Millionen Goldmark für den Flugzeugbau in Russland, gewährt. Als das Geld nicht reicht, kommt es zum Krach. Das Reich hilft 1925 noch einmal. Aber das Werk gerät erneut in Schwierigkeiten . Der Vorsitzende der Deutschnationalen Volkspartei Alfred Hugenberg (1855-1951) unterbreitet am 22. Dezember 1930 im Reichstag im Zusammenhang mit einem großen Subventionsprogramm für die Agrarier den Vorschlag, die gesamte Landwirtschaft für zahlungsunfähig zu erklären. Anschließend bekommen die Großagrarier 3 bis 4 Milliarden Mark "geschenkt" (VS 24.12.1930). Die Landwirtschaft ist im Rahmen der Aufwertungsgesetzgebung und entgegen der Order von Paragraph 607 des Bürgerlichen Gesetzbuches zu 75 Prozent auf Kosten ihrer unglücklichen Gläubiger entlastet. 1932, soll die Zinslast der Landwirtschaft mit Staatshilfe, also wiederum auf Kosten der Steuerzahler erheblich gesenkt werden. (Vgl. V&R 91)
Im Reichshaushalt haben wir 771 Millionen Mark Defizit, referiert am 19. Dezember 1930 Posadowsky vor dem preußischen Landtag: "Die Regierung hat jetzt einen Umbau der Steuern durch Notverordnung vorgenommen; es ist traurig, dass der Parlamentarismus im Reichstage so versagt hat, dass eine Notverordnung ergehen musste, um die Ordnung der Finanzen des Reiches zu sichern." In dieser Situation, lautet seine Einschätzung, sollte man sparen, keine Steuersenkungen vornehmen oder gar das ganze Steuersystem umbauen. Denn "Wenn sich unsere wirtschaftlichen Verhältnisse weiter so verschlechtern, wenn die Arbeitslosigkeit weiter wächst, dann wird der Umbau der Steuern in Gefahr kommen zusammenzubrechen. Ob es also richtig war, unter diesen unsicheren Zukunftsverhältnissen jetzt einen so grundlegenden Umbau vorzunehmen, ist mir sehr zweifelhaft." ".... wenn wir gezwungen sind, im deutschn Reichshaushalt und im deutschen Privathaushalt so knapp zu leben, dann möchten doch endlich einmal die Regierungen und die Parteien der Sparmaßregel nähertreten, die die allerwichtigste und durchgreifendste sein würde: wir müssen endlich einmal dem Gedanken nähertreten, aus der mittelalterlichen deutschen Burg ein Haus für das lebende Geschlecht und für seine wirtschaftlichen Bedürfnisse zu bauen." (Posa PLT 19.12.1930, 16642) Mit der Methode des rechnenden Finanzpolitikers stößt Posadowsky öfter nicht auf Gegenliebe. Am 23. Januar 1932 debattiert der Preußische Landtag über die Spar- und Reichsnotverordnungen. Abermals stehen die Subventionen in Kritik. "Die Städte", argumentiert er, "können nicht einerseits, weil sie notleidend sind, Staatshilfe in Anspruch nehmen und andererseits Subventionen an Theater zahlen ..... ein großer Teil theatralischen Aufführungen dient nicht der seelischen und geistigen Bildung, sondern oberflächlichem Zeitvertreib." Schon einmal, in der Landtagsdebatte am 19. April 1929, war von ihm zu hören: "Wir werden gegen diesen Antrag stimmen, weil wir der Ansicht sind, daß bei der ungeheuren Steuerbelastung unseres Volkes man dem Steuerzahler nicht noch zumuten kann, Opfer für die Unterhaltung von subventionierten Staatstheatern zu bringen. Die Städte, die solche Theater haben, haben auch den Nutzen davon, namentlich von dem Fremdenzufluß. Diese subventionierten Staatstheater sind eine Erbschaft der monarchistischen Regierung .... Es liegt keine Veranlassung vor diese Erbschaft zu übernehmen." "Es ist dringend notwendig, daß unserer Verwaltung wesentlich vereinfacht wird. Wir können diese aufgebauschte Verwaltung, wie sie nach der Revolution entstanden ist, finanziell nicht mehr länger tragen." (Posa PLT 23.1.1932, 23886)
Aber
man hörte kaum die Sätze, Erst am 8. Juni 1928 sah der Vorwärts in Berlin eine widerwärtige und beschämende Szene. Den Anlass bot die Konstituierung des neugewählten Preußischen Landtags. Es begann feierlich. Vor der Sitzung fanden in der Hedwigskirche und im Dom Gottesdienste statt. Anschließend traten die Abgeordneten im Gebäude des Preußischen Landtages in der Prinz-Albrecht-Strasse (Niederkirchnerstraße) zur ersten Sitzung zusammen. Eröffnet wurde sie, berichtet am Tag darauf der Sozialdemokratische Pressedienst, durch den ehemaligen kaiserlichen Staatssekretär und Vizekanzler Posadowsky-Wehner "mit einem klugen Bekenntnis zur Republik".
Leider waren die äußeren Umstände nicht dazu angetan, um dies von Seiten der Parlamentarier würdigen zu können. Der Alterspräsident erlaubte sich, ihnen ans Herz zu legen, den Rechtsstaat zu schützen und zu verteidigen, ihn vor jeder Art der Vergewaltigung zu bewahren. Zum gelungenen Staatsleben gehört bekanntlich auch etwas Kompromissbereitschaft, weshalb von ihm die Aufforderung erging, es möge doch jeder sich in einem natürlich gegebenen Maß mit der Staatsordnung abfinden, egal ob der Aufbau des Staates seiner innerlichen Auffassung Rechnung trage oder nicht. Das war für die parlamentarisch-kommunistischen Linke zuviel des Guten. "Schon während der Rede des 84-jährigen Posadowsky, der doch wahrhaftig keiner Partei wehtun konnte, gefielen sich einige Kommunisten darin, mit sinnlosen Zwischenrufen und Gebrüll die Stimme des Alten zu übertönen." (Vorwärts) Ihre Fraktion besaß im neugewählten Landtag 56 Mandatsträger, damit zwölf mehr als in der vorhergehenden Sitzungsperiode. Unmittelbar nach den ersten Worten stießen sie gegen Posadowsky die wildesten Schimpfworte aus: "Nieder mit der Regierung!", "Arbeitermörder!", "Amnestie!". Alles mit der kalten Ruhe, registrierte die Vossische Zeitung, die beinahe auf eine lange Vorübung schließen lassen könnte. Als die Kommunisten die Freilassung zweier ihrer Abgeordneten, die vom Reichsgericht wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu Festungshaft verurteilt waren, beantragten, heizte sich die Stimmung schnell weiter auf. Über einen entsprechenden Antrag wollte die Fraktion ihre Teilnahme erwirken. Das Reglement verlangte dazu unbedingt die Zustimmung aller Abgeordneten, was jedoch Doktor Ponsick von der Christlich-Nationalen Bauernpartei wenig interessierte. Er dachte nicht daran, dies zu unterstützen, weshalb es so weiter ging: "Ein paar kommunistische Abgeordnete unter Führung des Abgeordneten Gohlke spazierten in aller Ruhe auf die rechte Seite des Hauses herüber, holten sich Ponsick heraus und schlugen ihm langsam aber gründlich die geballte Faust ins Gesicht." (LVZ 9.6.1928) "Eine ganz andere Frage ist aber die", auf deren Beantwortung der Vorwärts (Berlin) drängt, "ob das Faustrecht mit der verstärkten kommunistischen Fraktion seinen Einzug ins Parlament halten darf." Bei der Stimmungsmache zur Eröffnungssitzung, tat sich der kommunistische Abgeordnete Wilhelm Kaspar (1892-1985) hervor. So wie die Dinge liegen, muss daran erinnert werden, dass, während er einst noch beim tief reaktionären Deutschnationalen Handlungsgehilfenverband, der den Streikenden im März 1920 in den Rücken gefallen war, herumtollte, sich der Graf mit dem Verfassungsstaat gegen die Kapp-Lüttwitz Leute aufwarf. Als Staatssekretär des Reichsschatzamtes und Inneren gestaltet er vom liberal-konservativen Standpunkt die ökonomischen Lebensfragen der arbeitenden Klasse und erreichte über die Sozialgesetzgebung historische Fortschritte. Ihm schlechterdings vorzuwerfen, dass er jetzt nicht auf die Barrikade klettert und die revolutionäre Sozialpolitik vollendet, löst den Verstand völlig von den Verhältnissen ab.
Als er von den Rechten und Pflichten des Bürgers sprach, drohten seine Worte im Saal endgültig im Krach und Lärm unterzugehen. Fünf Jahre später verhallen in Deutschland wieder ungehört Stimmen, die quälenden Schreie von bürgerlich Oppositionellen, Sozialdemokraten, Gewerkschaftern, Anarchisten und Kommunisten, die in den Kellern der SA-Feldpolizei misshandelt und gefoltert werden.
Diese
Politik ist nicht mehr erträglich zurück Zum 8. Dezember 1931 ergeht die Vierte Verordnung des Reichspräsidenten zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen und zum Schutze des inneren Friedens. Für Graf Posadowsky ist das mit den Rechten der Verfassung unvereinbar. Dazu legt er am 16. Februar 1932 im Preußischen Landtag ausführlich seine ablehnende Haltung dar. Das Fundament hierfür bildet sein Faible für das Rechtsbewusstsein, der Widerstand gegen die verfassungsrechtliche Durchbrechungstheorie und sein Bekenntnis zu den liberalen Rechtsstaatsprinzipien. Zudem erlaubt ihn seine Position im System der Parteien des Preußischen Landtags ein weitgehend unabhängiges Urteil. In der Begründung stützt er sich dabei auf Artikel 48 der Verfassung über die Regelung zur "Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung". Gewiss, der Reichspräsident kann erforderlichenfalls "mit Hilfe der bewaffneten Macht" einschreiten. Ja, argumentiert Posadowsky, wenn wirklich eine "unmittelbare Störung der öffentlichen Ordnung vorliegt", dann schon. Doch die gegenwärtigen Massnahmen der Notverordnung können daraus nicht abgeleitet werden oder begründet werden. Ihm ist "unbegreiflich", dass der Staat in das Zinsrecht eingreifen kann, eben wie verordnet: Kürzung des Zinsdienstes um 2 Prozent, womit das Gläubigerkapital um den vierten Teil gekürzt wurde. (Vgl. PLT 16.2.1932, 24108) "Das ist ja das schlimmste an allem, daß bei der Regierung, die in allen ihren Teilen die volle Verantwortung für diese Notverordnung trägt, so geringes staatsrechtliches und wirtschaftliches Verständnis und so wenig bürgerliches Gerechtigkeitsverständnis besteht." (Posa PLT 16.2.1932, 24110) Streit hierum gab es auch anderen Ortes. In der Besprechung des Reichkanzlers am 15. Juni 1931, 12 Uhr, mit Gewerkschaftsvertretern erheben einige Teilnehmer gegen die Politik der Notverordnungen ernste staatsrechtliche Einwände. "Die Notverordnung enthalte" Dinge, bringt ein Beteiligter zum Ausdruck, die nicht zu verteidigen seien." Der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB), Herr Theodor Leipart, erklärte in dieser Beratung, "daß er trotz des Gehörten, das für ihn kaum Neues gebracht habe, nicht davon überzeugt sei, daß die Notverordnung unabänderlich sei. Die Gewerkschaften seien vielmehr überzeugt, daß die praktische Durchführung der Notverordnung ins Chaos führe." Der Gewerkschaftsmann fürchtet (a) die gefährliche Volksstimmung, (b) einen Rechtsrutsch und (c) die sozialen Folgen. Graf von Posadowsky macht vor dem Preußischen Landtag vor allem verfassungs- und staatsrechtliche Einwände gegen die Notverordnungen geltend. "Nein, meine Herren von der Regierung," reibt er ihnen am 16. Februar 1932 unter die Nase, "man kann einen Verfassungsstaat, von dem man behauptet, dass er der freieste Staat der Welt sei, und ein Volk mit mehr als tausendjähriger Kultur nicht mit solchen Notverordnungen regieren." Um seiner Empörung die notwendige Wucht zu verleihen, zitiert er die englische "Times" mit den Worten: "Die jüngste Notverordnung stelle Eingriffe in die bisherigen Rechtsverhältnisse insbesondere privatrechtlicher Art dar, wie sie bisher außerhalb der Sowjetrepublik noch nicht dagewesen seien." Das Notverordnungsrecht wurde missbraucht, um Gesetze durchzubringen, die mit der öffentlichen Ordnung nichts zu tun haben. "Diese Politik ist nicht mehr erträglich, und ich [Posadowsky] hoffe, daß, falls der Reichstag seine Pflicht nicht tut, das deutsche Volk sie tun und seine Stimme mächtig erheben wird, wie das jetzt schon vielfach geschieht." (Alles Posa PLT 16.2.1932, 24108)
Sein Herz schlug für Deutschland! zurück Am 23. Oktober 1932 stirbt Arthur Graf von Posadowsky-Wehner in Naumburg im Alter von siebenundachtzig Jahren.
Sein Herz schlug für ein modernes Deutschland. Ein respektables Staatsbegräbnis, wie man hörte, soll es gewesen sein. J e t z t, ja jetzt trauern sie auf seinem letzten Weg um ihn. Doch wo waren s i e, als es darauf ankam, der bürgerlich-nationalen Politik eine demokratische und volkwirtschaftlich reale Reformperspektive zu geben? Da hießen ihre Helden und Sympathieträger Max Jüttner (1, 2, 3), Theodor Duesterberg (1, 2, 3), Franz Seldte (Stahlhelm), Kamerad Löwe (Stahlhelm), Georg Schiele (DNVP), nach 1930 Friedrich Uebelhoer, NSDAP-Ortsgruppe, und 1932 Doktor Wolfgang Schöbel, Vorsitzender des Kreisvereins der Deutschnationalen Volkspartei. Warum hakten sich die Bürger damals nicht bei Graf von Posadowsky unter? W a r u m? In Naumburg existiert eine beachtliche deutschnationale Wählerschaft. Der Wahlaufruf der Deutschnationalen Volkspartei am 25. November 1924 im "Naumburger Tageblatt" bietet dem "versinkenden Mittelstand" seinen Schutz an. Deutschnationale und der mächtige Bund der Frontsoldaten, der Stahlhelm, kooperieren eng.
Im Stadtalltag fasst in den verschiedensten Facetten der Extremismus der Mitte immer mehr Fuss. Die Führungsfunktionen im Stahlhelm, in den Ortsgruppen der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (NSDAP) und der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) oder im Kolonialbund, nehmen exponierte Vertreter des städtischen Mittelstandes wahr. Sie organisieren das Nazitum, stürmen am 8. / 9. Juli 1932 den Spechsart-Konsum. Von ihnen geht die Bücherverbrennung in den Abendstunden des 1. Juli 1933 aus. Im April 1933 organisiert das Aktionskomitee zur Abwehr der jüdischen Gräuel und Boykotthetze die Judenhetzte. Träger ist ist der organisierte wirtschaftliche Mittelstand. Ebenso verhält es sich den politischen Ambitionen des Hausbesitzer-Vereins, der sich an den Nationalsozialsten orientiert und 1933 voll und ganz auf ihre Seite springt. Die Propagandarbeit zur vaterländischen Kriegsliteratur, wie die Arbeit am Mythos vom Sieger von Tannenberg, organisiert der intellektuelle Mittelstand dem städtischen Geschichtsverein, der ebenso die Sehnsucht nach den deutschen Kolonien wachhielt. Es sind die versteckten, kaum erkannten, radikalen Momente des städtischen Mittelstandes.
Naumburg steht im Ruf einer Beamtenstadt. "In verschiedenen Volksschichten und Parteien macht sich eine geradezu", registriert 1932 Posadowsky in Volk und Regierung im neuen Reich (V&R 89), "feindliche Stimmung gegen das Berufsbeamtentum geltend." Das Schlagwort vom "aufgeblähten Beamtenheer", das von den Steuern der Bürger lebt, ist in aller Munde. Die wirtschaftliche Lage der Beamten hat sich nicht verbessert, "sondern in bedenklichem Maße verschlechtert; der Index der Lebenshaltungskosten ist seit dem Kriege um mehr als 50 Prozent gestiegen." Es zeigt sich eine "Zerrüttung des Berufsbeamtentums". (V&R 89, 90) Eine Ursache für diese Lage, verortet der Abgeordnete des Preussischen Landtages, in der ungeheuren Vermehrung der Beamtenstellen, die seit Einführung der republikanischen Staatsform Mode geworden. Die politischen und sozialen Fragen der Beamten kannte Graf von Posadowsky gut und genoß in diesen Kreisen hohes Ansehen. Am 15. März 1928 wird das Ortskartell des Naumburger Beamtenbundes mit Justizinspektor Brennecke als 1. Vorsitzenden gegründet. National war die Organisation seit 8. Oktober 1926 als Zusammenschluss von 1,1 Millionen deutscher Beamten tätig. erscheinen war einige Ehrengäste, der Präsidenten des Oberlandesgerichts Naumburg Werner (*1868). Staatsminister a. D. Dr. Arthur Graf von Posadowsky-Wehner hielt in Anwesenheit der Ehrengäste, eine eindrucksvolle Rede. Parallel dazu, also ebenfalls am 15. März, findet 8 Uhr abends im Hotel "Zum schwarzen Roß" eine Tagung des Demokratischen Juristenbundes statt. Der Vorsitzende des Landesarbeitsgerichts Ludwig Bendix (1877-1954) hält einen Vortrag über "Die irrationalen Kräfte in der Strafrechtspflege". Ein zufälliges Zusammentreffen beider Veranstaltungen erscheint unwahrscheinlich. Leider gelang es nicht, die Zusammenhänge zu erschliessen.
Es ist die Zeit der knappen Kassen. Posadowsky nimmt hierzu eine klare Haltung ein: "Die Grundlage des Haushalts sind gesunde Finanzen und diese Finanzen müssen selbst mit großen Opfern des Volkes in Ordnung gebracht werden." Das fordert vom Volk Opfer, sagte er, was ihn keine Freunde, aber viel Ablehnung einbrachte. In der Rede am 19. Dezember 1930 (16640) vor dem Preußischen Landtag fährt er mit der Kritik an der leichtfertigen Wirtschaftsweise einiger Kommunen fort:
Hier muss endlich, fordert er (Posa PLT 19.12.1930, 16638), die Regierung eingreifen. So macht man sich nicht beliebt. Die Beamten der Stadt engagierten sich politisch wenig auf Posadowsky´s Seite.
"Schon vor dem September 1930 waren die Beamten in der NSDAP-Mitgliedschaft klar überrepräsentiert ". (Mommsen 164) Von der "bewegenden Kraft des Staatsschiffes" (Posadowsky) sind im September 1939 laut Mitteilung von Oberbürgermeister Oskar Schaffernicht vom 14. März 1946 in der Stadtverwaltung Naumburg 91,6 Prozent der Beamten Mitglied der NSDAP. Posadowsky wendet sich nach dem Kapp-Putsch endgültig von den Deutschnationalen ab. Dieser Umstand und seine liberal-demokratische Haltung verbunden mit der Orientierung auf eine strenge Haushaltsdisziplin, die auch die Gehaltsvorstellungen der Beamten in einem anderen Licht erschienen liess, findet unter den Staatsdienern, die sich im Allgemeinen nicht am modernen liberal-konservativen Reformdenken orientierten, keinen Rückhalt. In der Rede zur Einweihung der Gedenktafel im Naumburger Dom am 24. August 1924 setzt Posadowsky kritische Akzente zum Westen, verwirft aber nicht dessen Fortschrittskonzept. Den Fehler der "Kabelabschneider" von 1914 will der ehemalige Handelspolitiker nicht wiederholen. Für ihn war kaum vorstellbar, was Thomas Mann 1918 in den "Betrachtungen eines Unpolitischen" (1918) anzettelte, die deutsche Kultur von der Politik des Westens und seiner zersetzenden Kultur abzuschirmen. Die politische Sprache von Graf von Posadowsky ist sachlich, korrekt und vielfältig, analytisch orientiert, anspruchsvoll und durchschlagskräftig. Aber sie passte nicht zur herrschenden politischen Mode: Hetze gegen die Juden, moralisch überbordendes Deutschtum, Vitalisierung der Feinbilder von 14/18, Produktion antiwestlicher Stimmungen, selbstverliebter, aggressiver deutscher Nationalismus, offene und versteckte, intensive Diskreditierung der Demokratie, Verdammung der Friedensaktivisten, Sozialisten und Kommunisten.
Revisionisten und Europas Ordner dünken sich nach dem Sieg der 8. Armee von Russland unter dem Oberbefehl von Paul von Hindenburg in der Umfassungsschlacht vom 26. bis 30. August 1914 südlich von Allenstein ihrer Unbesiegbarkeit. Das Überlegenheitsdenken gegen den Osten wächst in der Nachkriegszeit über den Geschichtsunterricht der Schulen tief in das Weltbild der jungen Menschen hinein. "Nichts formt so entscheidend seine politische, seine individuelle und sittliche Einstellung zum Leben wie die Art, in der er Geschichte gelernt und begriffen hat." (Stefan Zweig 1939, 230)
Posadowsky`s sittlich-christlicher Verhaltenscodex von antisemitischer und -rassistischer Dignität kollidiert Ende der zwanziger Jahre zunehmend mit dem Rassenwahn der extremen Rechten. Dazu kam noch die Überschätzung Deutschlands wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, die von den "Nationalen" oft als peinliche Kraftmeierei zelebriert. Dem hält er 1932 kraftvoll etngegen: "Das deutsche Volk kann sich sich aus seiner grenzlosen Not nur auferstehen, wenn es sich sittlich wandelt. Statt in Selbstüberschätzung auf andere Völker herabzusehen, sollten wir Einkehr halten." (V & R 230/231) Wiederholt setzt sich Posa mit der Entstehung, der schrecklichen und tragischen Wirkung von Feindbildern in der Literatur, Kunst und Politik auseinander, weshalb ihn eine Fortschreibung oder Vitalisierung des Feindbildes 14/18 nicht in den Sinn kam, sondern den Zweck verfolgte, den Bürgern die Lust an der staatlichen Aggression zu nehmen. All dies war überhaupt nicht nach Art der streng nationalen Familie, die Arthur Graf von Posadowsky-Wehner nicht ästimierte.
Und die Linke? Was tat sie? Etwa so: `Höre ich Posa? - Ach nee, der ist doch konservativ!` Das reichte vor allem für den Kommunikationsabbruch. Außerordentlich erschwerend kam hinzu, dass sie oftmals nicht zwischen "konservativ" und "reaktionär" unterscheiden wollte. Chancen eines politischen Dialogs verkümmern. Wer traute damals den Dechanten des Domkapitels zu - trivial formuliert - links gesprächsbereit zu sein? Niemand. Allmählich nähern wir uns den noch unentdeckten, folgenreichen und tragischen Momenten der Stadtgeschichte. Eigentlich brauchten ihn die Linken mit seinem Wissen und den Erfahrungen auf dem Gebiet der Sozial-, Haushalts-, Rechts- und Geldpolitik. Und in der Frage der Verteilung und Schwerpunkte staatlicher Investitionen, Fördermaßnahmen und Unterstützungen zugunsten der breiten Masse, konnten sie - wenn sie wollten - voneinander lernen.
Posa definierte die Wohnungsfrage, was das Herz eines jeden Linken höherschlagen lassen musste, als die wichtigste politische Frage überhaupt! Aber nein, sie verschmähten ihn, obwohl sein Konzept von bemerkenswert ganzheitlicher Programmatik, mit fast sozialrevolutionären Intentionen aufwartete. Das war nicht immer so. Nicht immer stieß er auf soviel Voreingenommenheit. Stöbern wir in der "Arbeiter-Zeitung" herum, da finden wir beispielsweise in der Ausgabe vom 22. Juni 1911 die folgende Mitteilung: Das Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie würdigt seine progressive Haltung und Vorschläge zur Lösung der Wohnungsfrage auf dem zweiten Deutschen Wohnungskongress in Leipzig. Zehn Jahre später ist das völlig anders. In den Augen der Linken, machte er den Fehler, was er in der Tat als unbedingt notwendig erachtete, privates Kapital zur Lösung der Wohnungsfrage als soziales Problem heranzuziehen.
Im linken politischen Spektrum gab es viele, viele Vorurteile über ihn. Gerüchte, Meldungen mit erratischen Kontext und oberflächliche Zeitungskommentare beeinflussten seine politische Reputation negativ. Es war im Jahr 1898, da entbrannte nach Veröffentlichung des geheimen Rundschreibens vom 11. Dezember 1897 im "Vorwärts", das Graf Posadowsky an die Regierungen der deutschen Einzelstaaten versandte, im Januar eine heftige öffentliche Debatte über die Kneblung des Koalitionsrechts. Hunderte von der SPD organisierte Protestaktionen und Versammlungen fanden statt. Besonders ragt die mit Hermann Molkenbuhr (*1851) vom 21. Februar 1898 in Potsdam Sanssouci heraus. Er sprach über das dem Unternehmer verhasste Vereinigungsrecht der Arbeiter. Hinter dem Erlass des Grafen Posadowsky vom 11. Dezember 1897, mutmaßte er, steht der Centralverband deutscher Industrieller (CdI). Die Arbeiterinnen und Arbeiter dürfen nicht tolerieren, dass die Unternehmer versuchen, den staatlichen Untertanengeist auf ihre Mitarbeiter zu übertragen. Sein Auftritt war recht öffentlichkeitswirksam. Nicht nur wegen der 1 200 Teilnehmer, sondern wegen der Schärfe seiner Worte und den Vorwürfen an den Staatssekretär a.D. Graf von Posadowsky, die lange nachhallten. So war er dann derjenige, der das Koalitionsrecht knebelte. Damals, es war im Krieg, als er provisorisch den Landrat in Elbingen vertrat, geisterten Gerüchte über deutschnationale Verschwörer umher, die in enger Fühlung mit Offiziere standen. Angeblich unterstützte sie Posadowsky. Und er, protestiert 1922 die "Freiheit" (Berlin), " . wird trotz allen Verlangens der arbeitenden Bevölkerung nicht seines Amts enthoben. Er macht aus seiner antirepublikanischen Gesinnung höchstens ein Hehl, wenn der frommgläubige Oberpräsident Siehr oder der Minister ihn besucht. Sonst ist er kaisertreu bis auf die Knochen." Der Wahrheitsgehalt dieser Nachrichten konnte bisher nicht aufgeklärt und mögliche Zusammenhänge nicht verifiziert werden.
Wie können sie nur vergessen, fragt am 16. Februar 1906 Der Gewerkverein Nr. 7, dass "der Herr Staatssekretär in so mannhaften Worten für die volle Berechtigung derjenigen Arbeiterbewegung eintritt, die auf den Boden der heutigen Staats- und Wirtschaftsordnung, also innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft, ihre Ziele, eine höherer geistige und wirtschaftliche Lage für die Arbeiter zu erkämpfen, verfolgte." Sie konnten! Speziell Bilder und Karikaturen bleiben oft lange im politischen Gedächtnis haften, besonders die, die den Eindruck vermitteln, dass er ein Arbeiterfeind und Reaktionär war. - Er war es natürlich nicht. Wohl bestand 1899 im Reichstag durchaus die Aussicht, "daß in das Strafgesetzbuch sehr scharfe Bestimmungen gegen [sogenannten] Terrorismus jeder Art aufgenommen würden". Schälte sich nicht aber im Kapitel "Posadowsky hat die Schlacht verloren" bei der Untersuchung der Vorwürfe zum Rundschreiben vom 11. Dezember 1897 die Erkenntnis heraus, daß er zumindest nicht der Scharfmacher war? Mehr noch, das Koalitionsrecht des Arbeiters abschaffen, der gewichtigste aller politischen Vorwürfe von seitens der Linken, was ihm bis zum Ende seiner Tage anhing, wollte er nicht. Es waren Anträge auf Aufhebung des Verbots, wonach politische Vereine nicht miteinander in Verbindung treten dürfen, zu erwarten. In dieser Situation trägt Graf Posadowsky in Anwesenheit von Reichskanzler Fürst Hohenlohe am 14. November 1899 im Reichskanzlerpalais vor:
Auf Ablehnung stieß er bei den Linken, wenn er, wie am 15. Dezember 1928 (1620) im Preussischen Landtag geschehen, Benito Mussolini (1883-1945) zitiert. Es handelte sich hierbei um Aussagen zur Rüstung und Sicherheitslage in Europa. Ihn deshalb aber in die Nähe des Faschismus zu rücken, setzt voraus, dass man die politische Welt oberflächlich betrachtet, das heisst, einseitig, willkürlich, also unmethodisch, und selektiv, was erkenntnistheoretisch beurteilt, völlig unakzeptabel ist. Eine derartige Kritik beschädigt den humanistischen Geist von Graf Posadowsky. Sie ist nicht wahrhaftig, unterbindet oder zerstört den politischen Dialog. Die Prinzipien der Sozialpolitik von Graf Posadowsky, können unmöglich mit den diesbezüglichen Ambitionen des Nationalsozialismus verwechselt werden. Die notwendige Verbesserung der materiellen, hygienischen und kulturellen Arbeits- und Lebensbedingungen stand nicht im Dienst der politischen Entmündigung von Werkmann und -frau. Er wollte ehrlich eine Stärkung ihres Selbstbewußtseins. Dass dies konzeptionell nicht mit dem der Arbeiterbewegung völlig zusammenfällt ist wahr, aber eigentlich uninteressant. Posadowsky verabscheut die sozialdarwinistische Ethik und verurteilt die Deklassierung von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Diese Seiten seines Schaffens werden von der Öffentlichkeit, insbesondere bei den Linken, ungenügend wahrgenommen. Beim ersten Hinsehen, erscheint das merkwürdig. Doch es gibt Gründe. Einige einleuchtend, keiner weiteren Erklärung bedürfend, andere tief verborgen, schwer auffindbar, bisweilen sogar schwierig zu verbalisieren. Die Frage Wie können sie nur vergessen?, ist nicht schlechthin mit der allgemein anzutreffenden Zerfahrenheit der Erinnerungskultur, Pflichtversäumnisse des politischen Denkens oder mit dem Hinweis auf taktische Interessenlagen der Parteien zu beantworten. Hier sind verschiedene Ursachen erkennbar. Am 24. August 1924 hält er als Dechant des protestantischen Domkapitels Naumburg aus Anlass der Enthüllung des Gedenksteins zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Kameraden ehemaliger Schüler des Domgymnasiums eine bewegende Festrede. "Wieviel herrliche Menschen .. hat uns dieser Krieg geraubt," fragt er die Schüler und das Lehrerkollegium. "Aber ihre Opfer für uns bedeutet einen heiligen Frühling für ganz Deutschland". Dies läuft der allgemeinen Betrachtung über die Ursachen und Folgen, zumindest in Teilen der Stadtgesellschaft, des Großen Krieges zuwider. Das links eingestellte Arbeitermilieu will nicht vergessen und vergeben. Da kam es weniger darauf an wie es wirklich war oder sich zugetragen hat, vielmehr kam es auf politische Erzählung an, die seine Tätigkeit manchmal grob entstellte. Die Wunde der Zwölftausend-Mark-Affäre wollte gerade verheilen, da kratzt am 16. Mai 1901 der Vorwärts (Berlin) dran herum: "Wenn Posadowsky, belastet mit der unerhörten Schuld, im Amt geblieben ist, so ist dies eben die beste Kritik der Reichs-Socialreform." Derartige unklaren, falschen und herabsetzenden Darstellungen der politischen Leistung von Posadowsky auf dem Gebiet der Sozialpolitik wirken nach.
In den 20er Jahren suchen einige politischen Rivalen von Posadowsky ihr Chance, indem sie ihn die Schuld für schlimme und tragische Ereignisse des Klassenkampfes zuschieben. So zieht dann 1923 erneut die Kunde von einem Polizeisäbel durch das Land, der eine Arbeiterhand abgehauen hat. Die seinerzeit ungeheuerlich anmutende Geschichte, reanimiert Franz Klühs recht öffentlichkeitswirksam in der "Unterhaltungsbeilage des "Vorwärts"". Weit vor ihm - vor großem Publikum im Reichstag - erzählt 1906 Eduard Bernstein (RT 25.5.1906, 3487): "Den hat die Polizei bis in sein Haus hinein verfolgt, hat auf ihn zugeschlagen, obwohl er einen Polizisten zurief: lassen Sie mich los, ich habe mit der Sache nichts zu tun . " Franz Klühs wärmt die Geschichte wieder auf um Posadowsky die politische (Mit-) Verantwortung für die tragischen und wirren Breslauer Ereignisse anzulasten. Das lässt den liberal konservativen Politiker im denkbar finsterm Licht erscheinen. "Denn die Arbeitswilligen waren nicht die Streikbrecher im verächtlichen Sinne," sondern n a c h P o s a d o w s k y ´ s Äußerung "für den Staat besonders wertvolle Elemente", die eines "besonderen Schutzes bedürftig" sein sollten. Es geschah am 19. April 1906 in der schlesischen Hauptstadt Breslau. Die Arbeiter der Waggonfabrik Linke & Hoffman in der Nähe des Striegauer Platzes streiken. Um die Arbeitswilligen beim Verlassen der Fabrik zu beobachten, versammeln sich davor viele Ausständige mit anderen Arbeitern. Es dauert nicht lange, da rückt ein Polizeiaufgebot zu Roß an. Das löst nicht gerade freundliche Gefühle aus. Plötzlich ergeht das Kommando, die Menschenansammlung zu zerstreuen. In mittlerer Hast drängte man die Menschen in die anliegenden Straßen.
Einige Schutzleute verfolgen die Fliehenden aufgeregt bis in die Häuser. In einem Arbeiterhaus überraschen sie den 20-jährigen Bierfüller Franz Biewald, der zum Streik nicht die geringste Bindung hatte. Er ist ein, heisst es im Gerichtsprozeß am 27. Juni 1906, ruhiger, ordentlicher und nüchterner Arbeiter. Das Unglück ereignete sich, schreibt Franz Klühs, als er von seiner Arbeitsstätte heimkehrte und die Treppe zur Wohnung hinaufsteigen wollte. Wahrscheinlich waren die Umstände ein kleinwenig anders, nämlich: Franz Biewald verlässt regulär seine Arbeit im hiesigen Bierverlagsgeschäft von Mende, Friedrich-Wilhelm-Straße 45. In Begleitung seines Kollegen Eduard Hartmann tritt er vor seine Wohnung in der Hildebrandtstraße 25. Dort verabschiedet er sich von seinem Kollegen und geht in seine Wohnung. Gegen 8 Uhr abends besucht ihn Hartmann und fragt, ob er noch mit ihm etwas spaziergehen möchte. Biewald kleidet sich an. Sie treten vors Haus, wo eine kleinere Gruppe von Hausbewohnern zusammensteht und über die aktuellen Ereignisse in der Stadt reden. Fünf bis sechs Häuser weiter kommt Bewegung auf. Acht bis zehn Schutzleute marschieren mit gezogenen Säbel in die Hildebrandstraße. Daraufhin ziehen sich alle in das Haus zurück. Einer schloss von innen die Tür zu, ohne sie abzuriegeln. Bald darauf brachen die Schutzleute sie auf. Einige Bürger flüchten in den Hof. Bei dem Versuch die Tür zu öffnen, erhält einer von ihnen mit der flachen Klinge mehrere Hiebe. Andere aus der Gruppe laufen nach der sich auf der rechten Seite des Hausflurs öffnenden Räume zu, wo eine Treppe nach dem Vorderhaus hinauf führte. Biewald und Hartmann erreichen die Treppe. Dort schlägt der Schutzmann zunächst auf Hartmann ein, der nach draußen flieht. Dann wendet er sich Biewald zu. (Die abgehackte Hand ...., 1906) Einer der "rasenden Polizeibeamten", der in das Haus stürmte, schwang mit seinem Säbel auf einen Arbeiter ein, der beim Hinaufsteigen die rechte Hand am Treppengeländer hielt, schlug zu, und traf dessen Handgelenk. "Die Hand war glatt heruntergesäbelt, wie es kein Amputeur formgerechter hätte vollbringen können. Die Arbeiterhand lag am Boden. Der Polizeisäbel triumphierte", erzählt Franz Klühs weiter. Der Polizist der dies getan, erregt 1907 August Bebel (RT 26.2.1907, 62), ist noch nicht gefunden. Wegen der erlittenen Verstümmelung ist Franz Biewald arbeitsunfähig. Er verklagt am 27. Juni 1906 die Breslauer Stadtgemeinde vor dem Landgericht auf 5108 Mark und eine lebenslängliche Rente, zunächst in Höhe von vierteljährlich 210,75 Mark und ab 19.Juni 1911 vierteljährlich in Höhe von 307,50 Mark.
Von durchgreifender Wirkung im Verhältnis der Linken, speziell der kommunistischen Linken zu Posadowsky, sind die Konflikte um die Religion und Kirche. Als Abgeordneter des Preußischen Landtages plädiert Graf Posadowsky 1931 für die Selbständigkeit der Religionsgemeinschaften zur Regelung ihrer inneren Angelegenheiten und für eine freie, starke, selbständige Kirche. Darüber dachte die kommunistische Linke völlig anders. Ihr Schlachtruf lautete: "Heraus aus der Kirche!" Antiklerikale Affekte gingen in Naumburg von einer religionspolitisch initiierten Wohnungsräumung, dem Streit um das Langemarck-Denkmal und dem starken Hang der Kirchenmitarbeiter zu der unter dem ideologischen Einfluß von Georg Schiele stehenden Deutschnationalen Volkspartei aus. Es ist nicht unrealistisch anzunehmen, dass diese Stimmung und sie begleitende negative Emotionen sich auf seine Person, obwohl von ganz anderer politischer Natur wie die Führer der völkisch-deutschnationalen Volkspartei der Ortsgruppe Naumburg, übertragen haben.
Rechtssicherheit gilt ihm als unerlässliche Vorbedingung für die Freiheit, was aufhorchen lassen sollte, speziell die kommunistische Linke, die im Alltag vielen Schikanen ausgesetzt war. Tat es aber nicht. Für sie war er wohl ehr ein Reaktionär. Gewiss trennte sie, was schwerlich zu übersehen ist, in der Kirchen-, Schul- und Bildungspolitik tiefgreifende Wertekonflikte. Auch in der Kriegsschuldfrage. Aber vielleicht waren die Gräben gerade hier, gar nicht so groß wie in der Öffentlichkeit oft angenommen? In der Bildungspolitik sicher schon. Bereits bei seiner Einsetzung als Staatssekretär des Reichsschatzamtes erfolgte, beobachtete damals das Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands der Vorwärts (25.8.1893), dass er "trefflich in die leitenden Kreise hinein" hineinpasst. "In den Verhandlungen der dritten ordentlichen Generalsynode im November-Dezember 1891 bekannte" er sich "als begeisterter Anhänger der konfessionellen Volksschule" "und warnte dringend vor einer "Überschraubung" der Ziele unserer Seminarien, weil sonst die Schulkinder viel mehr lernten, als ihnen gut sei."
Ungeachtet der hier unvermittelt aufgegriffenen alten Geschichten, bestehen, worauf es ankommt, zwischen Graf von Posadowsky und dem linken Lager bei den dringendsten Aufgaben der Gesellschaft Gemeinsamkeiten, Möglichkeiten der Kooperation. Die Stichworte lauten: Reform, Republik, gerechte Verhältnisse (Gleichheit vor dem Gesetz), Rechtssicherheit, Demokratie, Mitbestimmung, Geldwertstabilität, Kontinuität der Sozialpolitik, Wohnungsbau für die Unterklasse und Ablehnung der Notverordnungen. Ungeheuer große menschliche und Potenzen für die Republik blieben ungenutzt, weil ein Ensemble von traditionellen Meinungsmachern aus SPD, Reichsbanner, sozialistischen Sportvereinen, KPD, Gewerkschaften und Kulturkartell in Naumburg die Bündnisfrage in der Sphäre der Progression konstruierte, hiervon Momente der Anpassung, Erhaltung und Verfall abtrennte, und damit die Einheit des historischen Prozesses zerstörte. Andernfalls wäre die Handlungsnot als zwingend erkannt. Hinzukamen eine Reihe handfester organisatorischer Probleme, ideologische Partei- und Karriereinteressen, die das nicht zuliessen und in Denkverbote kulminierten. Und dann war da noch eine Urangst. "Es ist ein politisches Gesetz - das sollten auch wir uns merken -," warnt August Bebel 1907 auf dem SPD-Parteitag in Essen, "dass, wenn Parteien zusammenkommen, die nicht zusammengehören, ist es immer die Linke, die dabei einbüßt, die die Opfer an ihrer Überzeugung bringen muss, nicht aber die Rechte." (Bebel SPD-Parteitag 1907, 320) Vor allem die verstümmelten Impressionen aus früheren Kämpfen und den daran gehefteten Kommentaren der Parteiführer und Prominenten. Das war nicht so schnell vergessen, wie es später oft angenommen oder unterstellt wurde. "Der Herr Staatssekretär Graf v. Posadowsky ist der Vater des bestehenden Zolltarifs," gedenkt seiner Leistung am 12. April 1913 (4715) Martin Segitz (SPD) im Parlament, "der dem Reiche hunderte von Millionen Mehrerträge an Zöllen gebracht hat, die in die Futterkrippe des Molochs [des Militarismus] fließen. Hätten wir diese Milliarden auf anderen Wege aufbringen müssen, dann wären wir längst zu Besitzsteuern gelangt " Es ging noch heftiger. Die Berufung in das Reichsamt des Innern verdiente er sich, propagierten sozialdemokratische Kreise, weil er dem Volke zu immer "mehr Steuern aufgeholfen" habe. In ihrer Wut schimpften sie ihn Vater des Brotwuchers, der staatlichen Massenausplünderung, 12 000-Mark-Graf, Sklave des Herrn Bueck und des Centralverbandes deutscher Industrieller (CdI). Wer mit der Wende 1918/19 zur Republik hoffte, dass seine Tätigkeit unbefangen und allseitig beleuchtet, sah sich getäuscht. Der Mühe, den historischen Hintergrund auszuleuchten, unterzogen sich die meisten Bürger nicht.
"Mit Wächtern der kapitalistischen Kassenschränke diskutieren wir weder in der Nationalversammlung, noch über die Nationalversammlung", legt am 20. November 1918 Rosa Luxemburg die politische Linie in der Roten Fahne fest. So lebten die hergebrachten Narrative oftmals in verstümmelter und dogmatisierter Form ihr Eigenleben fort. Beispielsweise wirft ihn 1930 eine beliebte Arbeiterzeitung aus Zeitz in Verboten - Verweigert - Abgelehnt vor, dass ihm "die Errungenschaften der Republik arg im Magen" liegen. Den Anlass hierfür bot die ausbleibende Unterstützung für eine größere Veranstaltung in der Stadt Naumburg, was die Sozialdemokraten sehr ärgerte. So machte nun die Nachricht des Zeitzer Volksboten seine Runde und wiegte alle, die eh schon alles zu wissen glaubten, in der Gewissheit: Er ist ein Gegner der Republik. Die inkriminierte Information der Durchsage ist aber irreführend, und wie sich noch herausstellt, keine Lappalie, sondern eine Tendenz, die den Triumph der nationalistischen Bewegung in der Stadt Naumburg an der Saale begünstigte. Posadowsky`s demokratischer Wille bildete sich nicht erst nach 1918. "Ich für meine Person bedauere," offenbart er am 7. Februar 1906 dem Reichstag, "daß kein Arbeitervertreter im preußischen Landtag vorhanden ist. Ich bedauere auch die Politik mancher Abgeordneter im Landtag." Als Ministerieller zeigte er demokratische Neigungen, nimmt Schwierigkeiten und Ungemach auf sich, wenn er die staatlichen Aufgaben, durch Einbeziehung des Parlaments und der Parteien zu lösen sucht.
Wie ernst es ihm mit dem Aufbau der Republik ist, offenbaren nach 1918 seine Staats- und Rechtstheorie, die Beiträge zu einer echt sozialen Wohnungspolitik, der persönliche Einsatz für eine volkwirtschaftlich vernünftige Geldpolitik, die prinzipielle Wertschätzung der Öffentlichkeit als Meinungsbildner im Vorfeld der parlamentarischen Herrschaft des Volkes und strikte Ablehnung der Notverordnungen. Gesetze die verfassungswidrig sind, fordert er, müssen bekämpft werden. Seine Haltung und Bekenntnis zur Weimarer Republik stützen sich auf eine sachliche, begründete und konstruktive Kritik des parlamentarischen Systems, der Rechtsprechung und Rechtspflege. Sorge bereiten ihn Tendenzen der repräsentativen Demokratie, welche die Auswahl von fähigen politischen Personals behindern. Er ist überzeugt davon, dass eine nicht ausreichende Wohnungsgesetzgebung zur Befriedigung der vitalen Interessen der Unterschichten die Gesellschaft in gefährlicher Weise spaltet. Tendenzen der Verdorbenheit des Parteilebens sind ihm suspekt.
Am13. Dezember 1929 würdigt er die historische Leistung der Linken im preußischen Landtag: "Wir haben in keinem Land Europas so eine aufsteigende Klassenbewegung wie in Deutschland." "Darüber kann man sich nur freuen." Nicht allen, nichtsdestoweniger aber den fundamentalen Forderungen der Arbeiterbewegung trat er achtungs- und verständnisvoll gegenüber. Zwar führte er phasenweise einen energischen ideologischen Kampf gegen die Linken und ihre Parteien. Niemals wollte oder würde er je den Streit mit ihnen vor den Toren der Gefängnisse, Zuchthäuser und Konzentrationslager austragen. Demokratie nach Kassenlage, lehnte er ab! All das bleibt von der Progressions-Linken unreflektiert und unbeantwortet. Der Ball wird nicht zurückgespielt. Und doch war er der Linken ein fairer, menschlich und moralisch anständiger Gegner. Von diesem Politiker-Format sah die deutsche Geschichte nicht viele.
Das
nationale Erbe
zurück
Gemessen an den Bedürfnissen der Gesellschaft, nimmt Posadowsky zu wichtigen Fragen der Zeit eine fortschrittliche und moderne Haltung ein. Für alle, die nicht dem Aberglauben verfallen, dass man dies nur als Sozialdemokrat, Politiker der Mitte oder Linkspolitiker kann und soll, entsteht daraus kein Problem. Viele Konservative befürchteten, wie Thomas Mann in den "Betrachtungen eines Unpolitischen" (1918) prophezeit, dass der geistige Krieg mit den westlichen Literaten, die das Wörterbuch der französischen Revolution hüten, verloren geht und Deutschland zum westlichen Demokratismus konzediert. Zwar war Posadowsky die Mission des US-Präsidenten Woodrow Wilson (1856-1924) nicht geheuer, litt aber nicht unter bei den Deutschnationalen oft anzutreffenden Okkupations- und Verlustängsten.
Als Alternative entwirft er nach der Revolution aus unterschiedlichen Anlässen und in mehreren Etappen eine Sammlung von Ideen und Vorschlägen zur Zukunft der deutschen Nation, den Deutschland-Plan. Er mobilisiert nicht den militärisch, aggressiven Nationalismus, sondern unterscheidet genau zwischen dem gefährlichen, militanten, rassistisch aufgeladenen Nationalismus, den er ablehnt, und der Notwendigkeit einer kulturvollen deutschen nationalen Identität. Graf Posadowsky folgt dem rechtspolitischen Grundsatz von Gustav Radbruch § 28 Das Völkerrecht (184f.), wonach das Rechtsprinzip des souveränen Staates den Einschluss durch das Völkerrecht und den Völkerbund bedarf. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die "Souveränität" "als allgemeines Rechtsprinzip" sich selbst vernichtet. Der kann sie nur entgehen, wenn der Mensch nicht als Rechtssubjekt in den Staat eintritt, sondern vom Staat nach dem Maßstab der Menschenrechte zum Rechtssubjekt erhoben wird. Auf diesen rechtspolitisch und völkerrechtlichen Grundlagen kann und will Posadowsky nicht auf den Nationalstaat verzichten. Denn nur in der nationalen Gemeinschaft ist der Einzelne kulturschöpferisch (Radbruch § 28, 185). Besteht überhaupt, so stand für ihn die Frage, die Hoffnung auf die
Sein Deutschland-Plan kennzeichnet vier geo- und gesellschaftspolitische Tendenzen: Erstens. In der Reichstagsrede vom 9. Juni 1902 kürte er die Mittellage Deutschlands zum universellen Nexus, der ständig steigende und hohe Militärausgaben erfordert, also notwendig macht (Posa 9.6.1902, 5501). Das scheint jetzt überwunden. Deutschland wird geistig endlich aus der Einkreisungs-Doktrin und der schicksalhaften Ost-West-Mittellage entlassen, das zu lange das Bewusstsein von der Bedrohung und damit den inneren Zwang zur Wehrhaftigkeit angestachelt hat. Ein tief- und weitreichender Vorgang. Seine Tragweite ist etwa zu ermessen, wenn bedacht, dass für Strategen wie Otto Hoetzsch (1976-1945) Deutschlands Mittellage zwischen Ost und West in Europa eine Grundtatsache, sozusagen ein ewiges Axiom des politischen Denkens zur Existenz als Staat war. Zweitens. Das Preußische Herrenhaus debattiert am 9. April 1918 über die Denkschrift zur Ausführung des Gesetzes auf
Graf von Posadowsky sieht die Hoffnungen auf eine Teilnahme Polens an den Staatsgeschäften schwinden. "Deutschlandfeindlichkeit ist immer wieder hervorgetreten. Die Regierung hat im Osten keine feste Politik verfolgt. In den 25 Jahren, die ich in der Ostmark verbracht habe, habe ich ausgesprochene Systemwechsel erlebt. Man sollte Konsequent mit fachlicher Gerechtigkeit vorgehen. Ich hatte angenommen, daß das Herrenhaus wenigstens dem Enteignungsgesetz nicht zustimmen werde. Das Privateigentum muß gegen politische Eingriffe erhalten werden. Leider hat sich hier eine Mehrheit dafür gefunden. Als die Regierung das rein politische und unvollkommene Gesetz hatte, erschrak sie selbst davor. Möge dieses Beispiel Anlaß geben, nie gegen andere Kreise ebenso vorzugehen in den Zeiten, denen wir vielleicht entgegengehen." (Polendebatte 1918) Zurückhaltend und etwas zweifelnd verfolgt Posadowsky nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 die Geburt des unabhängigen Polens. Deutschland musste ihm Westpreußen, das Memelgebiet, die Stadt Danzig, Posen und Ostoberschlesien abtreten. Alles Gebiete mit einem hohen Anteil an deutscher Bevölkerung. Ein Grund, warum ihn das Schicksal des Deutschtums große Sorgen bereitet. Ohne aber, dies sei betont, der Vorstellung anzuhängen, "deutsch muss wieder werden, was deutsch einst war", wie Adolf Hitler im 14. Kapitel "Blick nach dem Land im Osten" in "Mein Kampf" fordert. Posadowsky`s Deutschland-Plan besinnt sich auf die legitimen nationalen und europäischen Interessen, ohne andere Staaten in ihren Sicherheitsbelangen geringzuschätzen oder zu ignorieren. Drittens. Im Ergebnis von Studien zum Völkerbund, zur Polen-Frage, der Entstehung staatspolitisch relevanter Feindbilder und Zukunft des Deutschtums gewinnt Posadowsky die Einsicht, dass Deutschland das Vertrauen der Staaten und ihren Respekt nicht durch eine Neue Weltpolitik gewinnen kann, wohl aber durch "Bescheidene Lebensführung und höchste Arbeitsleistung, Verschwinden der geschichtlich verhängnisvollen Betonung der sogenannten berechtigten Stammeseigentümlichkeiten." (Tage-Buch 1922) Umgeschrieben, aggregiert mit anderen Aussagen von ihm, lautet die Formel: Arbeit, Tüchtigkeit, technischer Erfindergeist, Sparsamkeit, vernünftige Lebensweise und funktionstüchtiger Rechtsstaat im Inneren. Viertens. Dieses Gesellschaftsprojekt ruht auf dem Fundament einer demokratisch-republikanischen Verfassung, deren Durchbrechung Posadowsky in jeder Form und aus jeden Anlass kompromisslos ablehnt. Er bemüht sich um die ökonomische und politische Stabilisierung der Weimarer Republik, mahnte stets die Herrschaft des Gesetzes (Rechtsstaatlichkeit) an, wandte sich als Politiker den Erwartungen und Sorgen der Unterschicht zu, verteidigte die Mittelschicht gegen die staatliche Enteignung des privaten Geldvermögens und stritt für Rechtsgleichheit und -sicherheit. Der Großteil der Bürger Naumburgs entschied sich bei Land- und Reichstagswahlen nicht für dieses Gesellschaftsprojekt, deutlich anders, eigentlich massiv dagegen, nämlich für die Politik des Stahlhelms, der militanten Kriegerverbände und Kolonialgesellschaft, also Deutschnational in der alldeutschen, völkischen Diktion von Georg Schiele, dessen Ziel es war, die Verfassung der Weimarer Republik zu delegitimieren.
Gegenüber dem Ortsverein der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) und den Nationalsozialisten geht Graf Posadowsky auf Distanz, was bei verschiedenen Gelegenheiten sinnfällig. Am 24. April 1932 sind in Preußen Landtagswahlen. Aus diesem Anlass spricht am 5. April 1932 das Mitglied der DNVP-Fraktion im Preußischen Landtag Frau Katharina Hertwig (1878-1953) auf der öffentlichen DNVP-Versammlung von Naumburg. Gespannt warten ihre Anhänger und Sympathisanten im Ratskellersaal drauf, was sie zu sagen hat: "Es müsse ein konservativer Kern vorhanden sein; diesen bilde die DNVP. Sie müsse mit dem Nationalsozialismus zusammen ein neues besseres System aufbauen, das Alte müsse stürzen . " "Mit den Nationalsozialisten marschieren die Deutschnationalen deshalb in der nationalistischen Auffassung auf dem demselben Wege ." - Völlig anders als die Referentin von den Deutschnationalen begreift Graf von Posadowsky den "konservativen Kern", also im Sinne von Rechtsbewußtsein, Achtung der Gesetze, Verfassungstreue und Entfaltung und Wahrung politischer Rechte. Das schließt ein Umsturzverhalten, wie ihn die Geschäftsführerin des DNVP-Landesverbandes Merseburg mit Sitz in Halle anklingen lässt, aus. Major a. D. Rothmaler referiert am 23. Februar 1933 in Naumburg vor dem Geschichtsverein einen Vortrag zum Thema "Was Deutsch-Südwest uns gab und was der Feind uns nahm". Er war Offizier der kaiserlichen Schutztruppe in Deutsch-Südwest Afrika und führt jetzt den Stahlhelm "Gauverband Naumburg" (Georgenberg 7) an. Er schildert welchen Vorteil dieses Land für "das Volk ohne Raum" hat und verweist auf die Rohstoffe, Diamanten und Eisen. Die Kolonie liefert uns reiche Bodenschätze. Gegenüber der Kolonialpolitik nimmt Posadowsky längst eine kritische Position, weshalb er mit dem Kolonialverein nicht übereinkommt.
Nach all den verheerenden ökonomischen Krisen und Kriegen, dem sich zuspitzenden Gegensatz zwischen Arm und Reich, entstand in Deutschland das gesellschaftliche Bedürfnis nach einer historisch neuen Identität. Der Sozialstaat auf Basis einer technisch-ökonomisch leistungsfähigen Volkswirtschaft kann ein wichtiger Schritt auf diesem Weg sein. In ihm stehen die Bürger aller Klassen und Schichten gleichberechtigt und anerkannt unter der Herrschaft des Gesetzes eines liberal, humanen und auf gesetzlicher Grundlage tätigen Staates, der soziale Lebenschancen für alle sichert. Synchron dazu, auf dem konkreten historischen Niveau der Produktivkräfte, muss er immer wieder neu auf gerechte Verhältnisse im Arbeitsleben, Bildungs-, Schul- und Gesundheitssystem sowie in der Wohnungs- und Geldwirtschaft d r ä n g e n. Nah bei den Nöten der Bürger engagiert sich der 80-jährige weiter für eine gerechte und volkswirtschaftlich vernünftige Geldpolitik. Als Parlamentarier beeindruckt er im Feld der Inflations-, Aufwertungs- und Geldpolitik durch eine hohe Strategiefähigkeit und Resilienz gegen Anfeindungen. Mit hoher Tiefenschärfe analysiert er, beispielsweise nachzulesen in der Rede vom 27. Februar 1929 vor dem Preußischen Landtag, die Verantwortungslosigkeit der Aufwertungsgesetzgebung. Er kritisiert, daß sie das Vertrauen vieler Bürger in die Institutionen des Staates von Grund auf zerstört.
Die Entfaltung der öffentlichen Meinung im Vor-Raum des Parlaments begreift er als die natürliche Umgebung der neuen Demokratie. Sie muss sich im Sinne der öffentlichen Belange und Interessen organisieren, formieren und artikulieren, was nicht immer auf Gegenliebe stößt. Er erwartet: "Das deutsche Volk mag sich in ehrlicher Selbstprüfung die Frage vorlegen, ob es von den überlieferten Parteiansichten unbeeinflusst die Ereignisse und Tatsachen des politischen und wirtschaftlichen Lebens stets sachlich beurteilt, und statt zu klagen und zu hadern rechtzeitig mannhaft gegen politische Irrwege seine Stimme erhoben hat." (Posadowsky Rede 24.8.1924) Gegenüber der Unpolitischen verspürt er heftige Abneigungen. "Diese politisch und wirtschaftlich wertlose Masse verschuldet es, wenn die überwiegende Volksmeinung durch rührige und skrupellose Berufspolitiker entstellt oder unterdrückt wird." (V&R 228)
Der Posadowsky-Codex zurück In der posadowsky`schen Rechtspolitik und Lehre vom Staat schrumpft die Demokratie nicht auf eine Lehre von den Institutionen - Parlament, Verfassungsgericht, Wahlrecht, Wahlkreisgestaltung - zusammen. Vielmehr baut die fortgeschrittene repräsentative Demokratie auf ein Repertoire klar definierter sozialer Verhaltensweisen auf, die für den Erhalt des Grundvertrauens des Bürgers gegenüber den Abgeordneten und staatlichen Institutionen zur Gewährung von Recht und Sicherheit unverzichtbar sind. Darum kreisen immer wieder seine Gedanken. Bedingt durch die Wahrnehmung einer Doppelrolle, was Ernst Fraenkel 1960 (330/331) eingehend darstellt, erwarten den Parlamentarier und Abgeordneten dabei ernste Schwierigkeiten. Bürger und Politiker stehen vor einer komplizierten, dennoch prinzipiell lösbaren Aufgabe:
Das sind zuerst Offenheit, Achtung der Öffentlichkeit, Fairness, Wahrhaftigkeit, ohne die Demokratie nicht ins Leben treten kann. Für die demokratische Gesellschaft und ihren Staat ist die alltägliche, worauf der Graf allergrößten Wert legt und was er in Reden und Aufsätzen immer wieder artikuliert, die unkomplizierte Achtung der Rechtsnormen von existentieller Bedeutung. Der Posadowsky-Codex verpflichtet den Bürger, die Rechte des Anderen zu achten, ihn nicht zu verletzen, stets um ein sachliches und gerechtes Urteil über Personen, Zustände und Verhältnisse zu ringen, dabei körperliche Selbstzucht und strenge Selbstbeschränkung zu üben, und im öffentlichen Raum zwischen Staat und Bürger ein demokratisches Staatsgefühl und hohes Rechtsbewusstsein zu kommunizieren. [zurück zum Entrée]
Das bedeutet n i c h t den Verzicht auf Streit, Polemik oder gar die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Sinn der Regeln ist nicht die Professionalisierung der freien Rede, Schaffung des großen Kommunikators oder schlechthin die Steigerung der Repräsentationskraft der Berufsredner. Aber es gilt den in der deutschen Politik habituell angelegten Hochmuth, die nationale Besserwisserei und den wirtschaftlichen Größenwahn zu überwinden. Wiederholt warnt er vor den Folgen der deutschen Überheblichkeit, die nicht selten mit der Überschätzung der nationalen Kräfte und der Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft assoziiert. Das bescherte Deutschland mehrere "Schicksals- stunden" (17.3.1918). Die letzte war der "Krieg mit dem größten Teil der Welt". Eingebunden in die Weltkultur, sind die Unterschiede der Geschichte und Lebensweise anderer Völker und Staaten zu achten. Die Erziehung mittels Gewalt ist zu ächten. Das gesellschaftliche Leben soll bis in die Familien hinein frei von Unterdrückung, Androhung oder Einsatz von Gewalt sein.
E r wählte nicht den Weg in die faschistische Diktatur zurück Ob der Getreidehalunken, Schieber, Mädchen- und Frauenhändler, Schuhwucherer, Nahrungsmittelfälscher, Kursjäger, Kriegstreiber und -gewinnler, konnte der Anständige oft verzagen. Und trotzdem, Staat, die Regierung und das Parlament dürfen niemals die politische Idee der Gerechtigkeit aufgeben. "Das Ziel, auf das jede Regierung hinarbeiten muss, ist die Gerechtigkeit; sie ist das Ziel, das die Menschen sich setzen, wenn sie sich zusammenschließen", heißt es 1831 (158) bei Alexis de Tocqueville Über die Demokratie in Amerika über den Imperativ der demokratischen Gesellschaftspolitik. "Denn Recht ist nur, was den Sinn hat Gerechtigkeit zu sein," definiert sie Gustav Radbruch im § 26 der Rechtsphilosophie.
Gewiss traf Posadowsky einst als Staatssekretär auf dem Gebiet der Zoll- und Handelspolitik politische Entscheidungen oder fixierte normative Grenzen der Sozialgesetzgebung, die sozialökonomisch ambivalente Auswirkungen zeitigten. Das war so. Und ist im Staatsgeschäft der Klassengesellschaft unvermeidlich. Wie heißt es in Brecht`s "Dreigroschenoper":
mediatisiert Jonathan Peachum, Besitzer des Unternehmens "Bettlers Freund" in Soho, seine Selbstanklage. Graf von Posadowsky müht sich redlich, den Maßstab der Gerechtigkeit und die Würde des Bürgers in den verschiedenen Politikfeldern Anerkennung zu verschaffen. Als Staatssekretär des Reichsschatzamtes und Reichsamtes des Inneren gestaltete er maßgeblich die Arbeiterschutz- und Sozialgesetzgebung mit. In historischer Perspektive ist das Konzept der Sozialpolitik als Kulturaufgabe fortschrittlich und wegweisend. Objektiv kam es den Interessen, auch wenn sie hinsichtlich ihrer Organisation und Anordnung zu Recht nicht ohne Kritik blieb, der sozialdemokratischen Opposition entgegen. Getragen vom wirtschaftlichen Fortschritt leben viele Sozialgesetze aus der Ära Posadowsky von 1893 bis 1907 über die Epochen fort, verbessern qualitativ die Lebensbedingungen und Gesundheitslage der werktätigen Klassen, verlängern die Lebenserwartung der Bürger.
Nach 1918 verwendet er sich für die Massendemokratie, womit die Beteiligung der Arbeiter und Arbeiterinnen an staatlichen Entscheidungen gemeint ist. Rechtspolitisch gegen den Kapp-Putsch eingestellt, im Einsatz für - wörtlich! - die Popularität der Demokratie, führt er den parlamentarischen Kampf für das Rechtsstaatsprinzip, Recht auf Privateigentum und eine volkswirtschaftlich vernünftige Geldpolitik. In der Tradition von Immanuel Kant´s "Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht" (1784) erstrebt er die "einer allgemeinen das Recht verwaltenden bürgerlichen Gesellschaft", wo der Unterschied und Gegensatz zwischen Posadowsky und dem alten Konservatismus zum Vorschein kommt, der bewusst und organisiert, nachzulesen in der am 5. November 1918 erschienenen Denkschrift von Otto Hoetzsch (1876-1946), **gegen die weltbürgerlichen Ideale mobilisiert. Posadowskys Konzept der Innen- und Rechtspolitik stützt und begleitet das Bedürfnis des Bürgers nach Freiheit und persönlicher Sicherheit durch eine funktionierende Rechtspflege und Entfaltung des Rechtsbewusstseins. In der Revolution `18/19 verstand er sich als Evolutionist. Noch als Reichstagsabgeordneter trat er weitsichtig für die Konstituierung und den Schutz des Verfassungsstaates ein. Freilich, so wird man einwenden, waren jetzt viele Mitglieder der Rechtparteien durchaus bereit, den Boden der parlamentarischen Demokratie zu betreten. Natürlich, aber ihre Intentionen waren oft völlig andere als die von Posadowsky. Sie wollten die Fortführung der Führerschaft bei der Neubildung der konservativen Partei durch den altpreußischen Adel und wandten sich gegen die demokratische Gleichmacherei. (Hoetzsch 5.11.1918) Ihre politische Mentalität prägte der Gedanke, ein "glücklicher Kriegsausgang hätte die Möglichkeit einer Diktatur gebracht". Das war nicht Posa`s Art. Er ließ den preußischen Konstitutionalismus hinter sich, akzeptierte den Verfassungswandel nicht nur, sondern gestaltete ihn rechtspolitisch in originärer und ehrlicher Weise mit. Eine humanistische Großtat vollbrachte Graf von Posadowsky mit der Ablehnung der antisemitischen Hetze und Propaganda.-
Rosa Luxemburg führt im 1922 veröffentlichten Aufsatz "Die russische Revolution" eine heftige Kontroverse mit gewissen Sozialtechniken der Parlamentarischen Demokratie. Begriffe wie "Zögling(e) des parlamentarischen Kretinismus" oder "zersetzende Maulwurfsarbeit" fallen. Derartige Umgangsformen waren dem Konservativen zuwider. "Unlauterer Quertreibereien ist Graf von Posadowsky völlig unfähig. Was auch den Gegner an ihm erfreut, das ist seine Geradheit und Ehrlichkeit, die Vornehmheit seiner Gesinnung." (NFP 1.07.1907) "Ich kann Ihnen versichern," äußert er 1899 zur Frage der Kollegialität, "daß in den verschiedenen Parteien des Hohen Hauses Mitglieder sind, mit denen ich freundschaftlich Beziehungen habe - trotzdem sind wir hier in der öffentlichen Debatte doch sehr oft verschiedener Meinung." (Die Handelsbeziehungen zum Britischen Reich am 17. Juni 1899 (196) im Reichstag) "In der Nationalversammlung gehörte er zu den nicht gerade zahlreichen Persönlichkeiten, die den Durchschnitt an staatsmännischer Begabung weit überragten", heben die "Hamburger Nachrichten" am 24. Oktober 1932 die Verdieneste von Graf Posadowsky in der parlamentarischen Arbeit hervor. "Er hat wiederholt in schicksalsschweren Augenblicken das Wort ergriffen, und die Versammlung lauschte achtungsvoll den Ausführungen eines Mannes, der nicht nur Erfahrung in der Politik, sondern auch das Herz auf dem rechten Fleck hatte und trotz Alters mit den Gegnern schlagfertig abrechnete. Seine markante Persönlichkeit, die eines Edelmannes im bestem Sinne des Wortes, verfehlte niemals ihren Eindruck." Viele nehmen es überhaupt nicht wahr und sind überrascht, er stellt an den Souverän hohe Anforderungen, bei dem bedauerlicherweise eine traurige Verflachung zu beobachten, die er so illustriert:
Infolge der latenten "Lumperei der Bescheidenheit", womit die Unterstützung der Notverordnungen und Brüningschen Sparpolitik gemeint, sinkt das Vertrauen in die SPD. Zum Schaden des Reiches und des deutschen Volkes, hat der Reichstag seit dem Jahre 1930 seine verfassungsmäßigen Pflichten der Gesetzgebung nicht mehr erfüllt (vgl. Wolfgang Pyta 1999). Das untergräbt die öffentliche Ordnung, verschlimmert die politische Notlage. Überdies korrespondiert es mit der Einschätzung von Carl von Ossietzky (1889-1938) aus dem Jahr 1930. Die Wahrnehmung und Berücksichtigung der hieraus resultierenden gesellschaftlichen Stimmung zur Demokratie ist für die historische Einordnung und Bewertung der politischen Tätigkeit und Auffassungen von Graf von Posadowsky als Landtagsabgeordneter von essentieller Bedeutung. Sie fand bis heute nicht das angmessene Interesse und die gebührende Anerkennung. Ende der zwanziger Jahre ist die parlamentarische Demokratie schwer bedroht. Adolf Hitler kündigt am 21. Juli 1932 in der Göttinger-Rede die Abschaffung der Demokratie - sprich Parteien - an. Die Einen - Welt- und Rassenpolitiker, Blitzkrieger, Lebensraumeroberer, Sozialisten- und Kommunistenhasser - wollten die Republik nicht. Andere träumen von der klassenlosen Gesellschaft, und wissen die sozial-ökonomischen Fortschritte der 20er Jahre nicht angemessen zu würdigen. Ungeachtet der unzähligen Überfälle auf Demonstranten und Versammlungen, der Kultivierung von Rassenhass und Antisemitismus, symbolischer Kriegslüsternheit, Notstandsverordnungen und Massenarbeitslosigkeit, pflegten die Legalisten weiter ihre Illusionen von der unendlichen Reichweite demokratisch installierter Macht. Und dann waren da noch die Unpolitischen, Urteilslosen und Gleichgültigen. Dummerweise, was sehr oft vergessen oder übersehen wird, war es d i e große Mehrheit. Ihre politische Willenlosigkeit und schicksalshafte Ergebenheit bahnte dem Nationalsozialismus wie kaum eine andere politische Kraft den Weg. Immer wieder erflehte Graf von Posadowsky nach der Revolutions- und Umbruchzeit den engagierten, selbstbestimmten und kritischen Staatsbürger herbei, drängte, ermahnte die Elite zur Wahrnehmung ihrer moralischen Verantwortung in der Gesellschaft. Dabei versackte er nicht im Moralisieren, sondern unternahm große Anstrengungen, um die Popularität des Parlamentarismus anzuheben, das Prinzip der Gerechtigkeit in der Rechtspflege zu stärken und die Stabilität des politischen Systems auf strikt humane und rechtsstaatliche Weise zu festigen. Unter Führung und in Obhut des konservativen Politikers Arthur Graf von Posadowsky-Wehner wählte Deutschland nicht den Weg in die faschistische Diktatur und überzog die Völker der Welt nicht mit Krieg.
Im Text gebrauchte Abkürzungen:
Gliederung
Reden, Vorträge, Aufsätze und andere Veröffentlichungen von Arthur Graf von Posadowsky-Wehner - zeitlich geordnet Über
Arthur Graf von Posadowsky-Wehner SPD und Arbeiterbewegung - alphabetisch geordnet
Geopolitik. Geschichtsbewusstsein Nationalsozialismus Weitere Quellen 1885 bis 1937 - zeitlich geordnet zurück Statistisches Jahrbuch für das Deutsches Reich Filmdokumentation Literatur Grafiken, Zeichnungen, Skizzen
Reden, Vorträge, Aufsätze und andere Veröffentlichungen von Arthur Graf von Posadowsky-Wehner - zeitlich geordnet zurück Posadowsky, Abg.
Graf: Die Bekämpfung des Vagabundentums. Am 28. November 1882 [im
preußischen Abgeordnetenhaus]. In: Graf Posadowsky als Finanz-,
Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes
Penzler. Erster Band von 1882 bis 1898. Verlagsbuchhandlung von J. J.
Weber, Leipzig 1907, Seite 3 bis 5 Posadowsky, Abg. Graf:
Geheimes Wahlrecht für die Landtags- und Kommunalwahlen. 5. August
1883. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an
Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Erster Band von 1882
bis 1898. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1907, Seite 5 bis
12 Posadowsky, Abg. Graf: Bekämpfung der Trunksucht. Am 13. Oktober 1885. [Zweite ordentliche Generalsynode]. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Erster Band von 1882 bis 1898. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1907, Seite 47 Posadowsky: 3. Regelung des Volkschulwesens. Dritte ordentliche Generalsynode. Fünfzehnte Plenarsitzung. Am 21. November 1891. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Erster Band von 1882 bis 1898. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1907, Seite 59 bis 61 Posadowsky, Staatssekretär Graf von: Rede im Reichstag. 6. Sitzung am 27. November 1893. In: Parlamentsberichte. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 28. November 1893 [Posadowsky Rede im Reichstag] Auseinandersetzung mit dem Abgeordneten Richter am 28. November 1893. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Erster Band von 1882 bis 1898. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1907, Seite 76 ff. [Posadowsky Rede im Reichstag] 5. Abänderung des Reichstempelsteuergesetzes. Am 5. Dezember 1893. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Erster Band von 1882 bis 1898. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1907, Seite 86 ff. Posadowsky, Staatssekretär Graf von: Rede im Reichstag. 7. Sitzung des Reichstages am 28. November 1893. In: Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. "Vorwärts. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 29. November 1893 Posadowsky, Staatssekretär Graf von: Rede am 7. Dezember 1893. 15. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. II. Session 1893/94. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 16. November 1893 bis zur 32. Sitzung am 22. Januar 1894. Von Seite 1 bis 807. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1894, Seite 331 und Seite 335 bis 336 Posadowsky, Staatssekretär Graf von: Rede am 29. Januar 1894. 37. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. II. Session 1893/94. Zweiter Band. Von der 33. Sitzung am 23. Januar 1894 bis zur 63. Sitzung am 5. März 1894. Von Seite 809 bis 1615 Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1894, Seite 908 bis 911 [Posadowsky-Wehner: Rede im Reichstag]. Deutscher Reichstag. "Ostdeutsche Rundschau." Wien, den 30. Jänner 1894 Posadowsky: Rede. Reichstag. 7. März 1895. 65. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. II. Session. Dritter Band. Von der 64. Sitzung am 6. März 1894 bis zur 86. (Schluß-) Sitzung am 19. April 1894. Von Seite 1617 bis 2295. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1894, Seite 1641 bis 1644 Posadowsky-Wehner: [Rede im Reichstag.] Reichshaushaltetat für 1894/95 am 14. März 1894. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1907, Seite 192 ff. Posadowsky, Staatssekretär Graf von: Rede. 38. Sitzung des Reichstages am 30. Januar 1894. In: Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. "Vorwärts. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 31. Januar 1894 Posadowsky-Wehner: Rede. Reichstag. 16. Februar 1895. 39. Sitzung. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Volksblatt 1. Beilage des "Vorwärts". Berlin, den 17. Februar 1895 Posadowsky, Staatssekretär Graf von: Rede. [Diskussion des Antrages Friedberg = von Kardorff = Lieber = Graf Mirbach betreffend die Veranstaltung einer internationalen Konferenz für die Währungsfrage]. 16. Februar 1895. 39. Sitzung des Reichstages. In: Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. "Vorwärts. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 17. Februar 1895 Posadowsky: Rede. Reichstag. 13. Mai 1895. 91. Sitzung. Zweite Beratung des Entwurfs eines Tabaksteuergesetzes. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. III. Session. Dritter Band. Von der 70. Sitzung am 27. März 1895 bis zur 99. (Schluß-) Sitzung am 24. Mai 1895. Von Seite 1725 bis 2458. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1895, Seite 2252, 2255 Posadowsky: Rede. Reichstag. 16. Februar 1895. 39. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. III. Session. 1894/94. Zweiter Band. Von der 37. Sitzung am 14. Februar 1895 bis zur 69. Sitzung am 26. März 1895. Von Seite 869 bis 1424. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1895, Seite 925 ff. Zuckersteuer. [Rede Reichstag 12. März 1897] Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 489 ff. Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 19. März 1897. Reichstag 195. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. IV. Session 1895/97. Siebenter Band. Von der 182. Sitzung am 22. Februar 1897 bis zur 212. Sitzung am 30. April 1897. Von Seite 4851 bis 5700. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1897, Seite 5164 bis 5167 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 4. Sitzung des Reichstages. 6. Dezember 1897. Erste Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend die deutsche Flotte. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 58 bis 60 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 6. Sitzung des Reichstages. 9. Dezember 1897. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 113 bis 116 Posadowsky, Graf von: Der deutsche Petroleumhandel. Rede im Reichstag 9. Dezember 1897. In: Graf von Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. An Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Prenzler. Erster Band 1882 bis 1898, Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber in Leipzig. 1907, Seite 538 bis 544
Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 7. Sitzung des Reichstages. 10. Dezember 1897. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 125 bis 126 Posadowsky-Wehner. Rundbrief. Aktenstück vom 11. Dezember 1897. [Abgedruckt in] Arbeitertrutz, kein Arbeiterschutz! "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 15. Januar 1898, Seite 1 Graf Posadowsky und die Koalitionsfreiheit vor dem Reichstag: Verhandlungen vor dem Deutschen Reichstag über den Erlaß des Staatssekretärs des Inneren vom 11. Dezember 1897 gegen angeblichen Mißbrauch der Koalitionsfreiheit. Nach d. offiziellen stenographischen Bericht. Verlag der Expedition des Vorwärts, Berlin 1898 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 13. Dezember 1897 [U.a: Kritik an August Bebel, Koalitionsverbot]. Fortsetzung der ersten Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend der Feststellung des Reichshaushaltsetats für das Rechnungsjahr 1898, nebst Anlagen, in Verbindung mit der ersten Beratung]. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 171 bis 176 Posadowsky`s Rede vom 13. Dezember 1897 vor dem Reichstag: In: Bebels Rede über die Marinevorlagen. "Arbeiter-Zeitung. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie". Wien, den 14. Dezember 1897 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 12. Sitzung des Reichstages. 16. Dezember 1897. Fortsetzung und Schluss der ersten Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend der Feststellung des Reichshaushaltsetats für das Rechnungsjahr 1898, nebst Anlagen, in Verbindung mit der ersten Beratung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 287 bis 288 Arbeitertrutz, kein Arbeiterschutz! "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 15. Januar 1898, Seite 1 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 18. Sitzung. 17. Januar 1898. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 458 ff, 462 ff., 473ff. Posadwosky-Wehner: Rede. 17. Januar 1898. 18. Sitzung des Reichstages. "Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. "Vorwärts. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 18. Januar 1898 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 21. Sitzung. 20. Januar 1898. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 456 ff. Posadowsky, Graf von: Koalitionsfreiheit. Am 20. Januar 1898. In: Graf von Posadowsky als Finanz, Sozial- und Handelspolitiker. An Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Prenzler. Erster Band 1882 bis 1898, Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber in Leipzig. 1907, Seite 575 bis 580 Posadowsky, Graf von: Schildlaus. Vortrag vom 11. Februar 1898. In: Graf von Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. An Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Erster Band 1882 bis 1898, Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber in Leipzig. 1907, Seite 624 bis 628 Posadowsky, Graf von, Stellvertretender Reichskanzler: Rede. 28. März 1898. Deutsche Reichstag. 71. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode, V. Session, 1897/1898. Dritter Band. Von der 96. Sitzung am 21. März 1898 bis zur Schlusssitzung am 6. Mai 1898. Druck und Verlag Norddeutsche Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 1823 Posadowsky: Redebeitrag. Reichstag, 28. März 1898, 71. Sitzung. Tagesordnung: Entschädigung der im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochenen Personen. In: 2. Beilage zu Nummer 72, der Leipziger Volkszeitung. Dienstag, den 29. März 1898 Posadowsky, Graf von: Sozialdemokratische Gewalttätigkeiten. Rede Reichstag 27. April 1898. In: Graf von Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. An Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Prenzler. Erster Band 1882 bis 1898, Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber in Leipzig. 1907, Seite 669 bis 672 Posadowsky, Graf von: Handelsbeziehungen zum britischen Reich. Rede Reichstag 28. April 1898. In: Graf von Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. An Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Prenzler. Erster Band 1882 bis 1898, Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber in Leipzig. 1907, Seite 672 bis 673 [Ein Brief an seinen Freund von Graf von Posadowsky; praktisch ein Sammlungs-Aufruf.] Nach: Die Wahlen in den deutschen Reichstag. "Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volks der Alpenländer". Graz, den 16. Juni 1898 Posadowsky: Rede. Reichstag. 20. November 1898. 105. Sitzung. Tagesordnung: Zweite Beratung des Entwurfs des Gesetzes zum Schutz des gewerblichen Arbeitsverhältsnisses: In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 1. Beilage des "Vorwärts" Berliner Volksblatt". Berlin, den 21. November 1898 Posadowsky-Wehner: 2. Verfassungsfragen. Am 12. Dezember 1898. [Rede vor dem Reichstag] In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 4 bis 9 Posadowsky-Wehner: Elsaß Lothringen. [Rede vor dem Reichstag] 13. Dezember 1898. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 9 ff. Posadowsky, Graf: Rede. 6. Sitzung. 15. Dezember 1898. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session 1898/1900. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 6. Dezember 1898 bis zur 35. Sitzung am 17. Februar 1899. Von Seite 1 bis 949. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1899, Seite 105 bis 107 Posadowsky-Wehner: Wieder Bebel. Am 15. Dezember 1898. [Rede vor dem Reichstag] In: Graf Posadowsky als Finanz- Sozial- und Handelspolitiker. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 10 bis 13 Posadowsky, Graf: Rede. 14. Sitzung. 20. Januar 1899. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session 1898/1900. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 6. Dezember 1898 bis zur 35. Sitzung am 17. Februar 1899. Von Seite 1 bis 949. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1899, Seite 317, 332 Staatssekretär Graf Posadowsky: 1. Bäckereiverordnungen. 12. Bäckereiverordnung am 26. Januar 1899. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 55 bis 56 Staatssekretär Graf Posadowsky: 3. Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche. 28. Januar 1899, Unterabschnitt von: 13. Biologische Abteilung des Gesundheitsamtes - Bekämpfung der Tuberkulose - Maul und Klauenseuche - Impfragen u.a. - Soziales Museum - Physikalisch-technische Reichsanstalt. Seite 60 ff. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 64 bis 66 Staatssekretär Graf Posadowsky: 2. Bekämpfung der Tuberkulose, 28. Januar 1899, Unterabschnitt von: 13. Biologische Abteilung des Gesundheitsamtes - Bekämpfung der Tuberkulose - Maul und Klauenseuche - Impfragen u.a. - Soziales Museum - Physikalisch-technische Reichsanstalt. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 60 ff. Staatssekretär Graf Posadowsky: Die Impffrage 28. Januar 1899, Unterabschnitt von: 13. Biologische Abteilung des Gesundheitsamtes - Bekämpfung der Tuberkulose - Maul und Klauenseuche - Impfragen u.a. - Soziales Museum - Physikalisch-technische Reichsanstalt. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 66 bis 68 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 11. Februar 1899. 30. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: X. Legislaturperiode, I. Session 1898/1900. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 6. Dezember 1898 bis zur 35. Sitzung am 17. Februar 1899. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1899, Seite 802 ff. Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 13. Februar 1899. 31. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: X. Legislaturperiode, I. Session 1898/1900. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 6. Dezember 1898 bis zur 35. Sitzung am 17. Februar 1899. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1899, Seite 813 bis 817 Fünfundzwanzigste Plenarversammlung des Deutschen Handelstages in Berlin. 2. März 1899. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 109 bis 111 Posadowsky-Wehner,
Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 96. Sitzung. 19. Juni 1899 Posadowsky: 42. Handelsbeziehungen zum Britischen Reiche [Reichstagsrede am 17. Juni 1899]. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 184 bis 186 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 19. Juni 1899, 96. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session. Dritter Band 1898/1900. Von der 71. Sitzung am 25. April 1899 bis zur 99. Sitzung am 22. Juni 1899, der Vertagung des Reichstages. Von Seite 1911 bis 2768. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1899, Seite 2638 bis 2639 Posadowsky: 43. A. Handelsbeziehungen zum Britischen Reiche [Reichstagsrede am 19. Juni 1899]. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 186 bis 187 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 21. Juni 1899, 98. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session. Dritter Band 1898/1900. Von der 71. Sitzung am 25. April 1899 bis zur 99. Sitzung am 22. Juni 1899, der Vertagung des Reichstages. Von Seite 1911 bis 2768. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1899, Seite 2715 bis 2718 Posadowsky: Handelsbeziehungen zum Britischen Reiche [Reichstagsrede am 16. Juni 1899]. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 176 bis 184 Votum des Staatssekretärs des Innern Dr. Arthur Graf von Posadowsky-Wehner für das preußische Staatsministerium. 26. Juli 1899. In: Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow und Karl Erich Born. Im Auftrag der historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz. Herausgegeben von Hans Joachim Henning und Florian Tennstedt. III. Abteilung. 2. Band. Die Revision der Unfallversicherungsgesetze und die Praxis der Unfallversicherung. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Mainz 2009, Seite 471 bis 472 [Posadowsky] 14. November 1899. Aufzeichnung des Staatssekretärs des Innern Dr. Arthur Graf von Posadowsky-Wehner. In: Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 - begründet von Peter Rassow und Karl Erich Born im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, herausgegeben von Hansjoachim Henning und Florian Tennstedt. III. Abteilung. Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses. (1890-1904). 4. Band: Arbeiterrecht - bearbeitet von Wilfried Rudloff. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2011, Seite 343 bis 346 Posadowsky-Wehner: Vereinswesen. 6. Dezember 1899. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 231 bis 232 [Reichstagsrede vom 6. Dezember 1899] Pro domo. Am 13. Dezember 1899. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 233 bis 236 [Reichstagsrede vom 13. Dezember 1899 Posadowsky: Rede. Buren - Landwirtschaft - Flotte. [Reichstagsrede vom 14. Dezember 1899]. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 237 bis 241 Posadowsky-Wehner: Rede. 122. Sitzung. 14. Dezember 1899. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. IX. Legislaturperiode. I. Session. 1898/1900. Vierter Band. Von der 100 Sitzung am 14. November 1899 bis zur 131. Sitzung am 20. Januar 1900. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1900, Seite 3386 bis 3388 und 3402f. Posadowsky: B. Schutz des gewerblichen Arbeitsverhältnisses. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 187 bis 202 Posadowsky: B. Schutz des gewerblichen Arbeitsverhältnisses. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 203 bis 210 Posadowsky-Wehner: Witwen- und Waisenversicherung. Rede vom 12. Januar 1900. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 253 bis 259 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 130. Sitzung. 19. Januar 1900. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session. 1898/1900. Vierter Band. Von der 100 Sitzung am 14. November 1899 bis zur 131. Sitzung am 20.Januar 1900. Von Seite 2769 bis 3653. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1900, Seite 3608 ff. Posadowsky-Wehner: Rede. 9. Februar 1900. 65. Novelle zum Flottengesetz von 1898. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 294 bis 299 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 144. Sitzung. 9. Februar 1900. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session. 1898/1900. Fünfter Band. Von der 132 Sitzung am 22. Januar 1900 bis zur 161. Sitzung am 7. März 1900. Von Seite 3655 bis 4505. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1900, Seite 3993 ff. Posadowsky-Wehner: Rede. 65. Novelle zum Flottengesetz von 1898. Am 9. Februar 1900. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 294 bis 299 Posadowsky-Wehner: Rede. Am 10. Februar 1900. 66. Novelle zum Flottengesetz von 1898. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 299 bis 303 Die Enqueten des Grafen Posadowsky. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 4. Oktober 1900 Posadowsky: Rede. Reichstag 7. Dezember 1900. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 385 bis 388 Posadowsky: Rede. 199. Sitzung des Reichstages. 21. Mai 1900. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. I. Session 1898/00. Siebenter Band. Von der 91. Sitzung am 11. Mai 1900 bis zur 209. Sitzung am 12. Juni. Von Seite 5417 bis 6046. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1901, Seite 5668 ff. Posadowsky: Rede. 17. Sitzung des Reichstages. 11. Dezember 1900. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. II. Session 1900/02. Erster Band. Von der Eröffnung am 14. November 1900 bis zur 35. Sitzung am 28. Januar 1901. Von Seite 1 bis 974. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1901, Seite 431 bis 434 Posadowsky, Staatssekretär Graf: Rede. Deutscher Reichstag. Berlin, den 11. Dezember 1910. "1. Beilage zu Nr. 291 des General-Anzeigers für Halle u. den Saalkreis". Halle, den 13. Dezember 1900 Posadowsky: Rede. Etatsberatung. Am 11. Dezember 1900. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 388 bis 396 Gegen den Abgeordneten Bebel [12.Dezember 1900]. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 397 bis 398 Posadowsky: Rede. 18. Sitzung des Reichstages. 12. Dezember 1900. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. II. Session 1900/02. Erster Band. Von der Eröffnung am 14. November 1900 bis zur 35. Sitzung am 28. Januar 1901. Von Seite 1 bis 974. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1901, Seite 488 Posadowsky: Rede. Reichstag. 12. Dezember 1900. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 12. Dezember 1900 Posadowsky: Gegen den Abgeordneten Bebel. Am 12. Dezember 1900. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 397 bis 398 Posadowsky: Eröffnung des Deutschen Handelstages. Am 8. Januar 1901. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Leipzig 1908, Seite 398 bis 399 Posadowsky: Rede. 12. Januar 1901. Reichstag 24. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: X. Legislaturperiode, II. Session 1900/1902. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 14. November 1900 bis zur 35. Sitzung am 28. Januar 1901 Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1901, Seite 635 bis 638 Posadowsky, Graf von:
Rede. Reichstag. 33. Sitzung 12. Januar 1901. In: "Vorwärts. Der Fall Posadowsky-Woedtke-Buck zu Hause. "Der Wahre Jacob". 17. Jahrgang, Heft 375. Stuttgart, den 4. Dezember 1900, Seite 3391 Posadowsky: Rede. [Affäre Buck-Woedtke-Posadowsky]. Reichstag. 33. Sitzung 12. Januar 1901. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Volksblatt 1. Beilage des "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 13. Januar 1901 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von, Staatsminister, Staatssekretär des Innern: Rede vor dem Reichstag. 103. Sitzung. 3. Dezember 1901. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode, I. Session 1898/1900. Vierter Band. Von der 100. Sitzung am 14. November 1899 bis zur 131 Sitzung am 20. Januar 1900. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags Anstalt, Berlin 1900, Seite 3608 bis 36121 Posadowsky: Rede auf der 30. Versammlung des Vereins zur Bekämpfung der Tuberkulose am 23. März 1901. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 499 Posadowsky, Staatssekretär Graf von: Rede. 111. Sitzung des Reichstags. 12. Dezember 1901. [Erste Beratung des Zolltarifgesetzes] In: Reichstag. "Vorwärts. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 13. Dezember 1901 Posadowsky-Wehner,
Dr. Graf von, Staatsminister, Staatssekretär des Innern: Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von, Staatsminister, Staatssekretär des Innern: Rede vor dem Reichstag. 103. Sitzung. 3. Dezember 1901. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode, II. Session 1900/02. Vierter Band. Vom der 97. Sitzung am 26. November 1901 bis zur 131 Sitzung am 31. Januar 1902. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags Anstalt, Berlin 1902, Seite 2903 bis 2913 Denkschrift des Staatssekretärs des Inneren Dr. Arthur Graf von Posadowsky. 22. März 1902. In: Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 - begründet von Peter Rassow und Karl Erich Born im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, herausgegeben von Hansjoachim Henning und Florian Tennstedt. III. Abteilung. Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses. (1890-1904). 4. Band: Arbeiterrecht - bearbeitet von Wilfried Rudloff. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2011, Seite 433 bis 443 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von, Staatsminister, Staatssekretär des Innern: Rede vor dem Reichstag. 9. Juni 1902. 189. Sitzung. [Beratung über den am 5. März 1902 in Brüssel und zwischen dem Reich und mehreren anderen Statten abgeschlossenen Vertrag über die Behandlung des Zuckers]. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode, II. Session 1900/03. Sechster Band. Von der 169. Sitzung am 19. April 1902 bis zur 192. Sitzung (Vertagung) am 11. Juni 1902. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags Anstalt, Berlin 1902, Seite 5500 bis 5502 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von, Staatsminister, Staatssekretär des Innern: Rede vor dem Reichstag. 29. Januar 1903. 246. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode, II. Session 1900/03. Neunter Band. Von der 246. Sitzung am 29. Januar 1903 bis zur 278. Sitzung am 9. März 1903. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags Anstalt, Berlin 1903, Seite 7534 bis 7535 Posadowsky-Wehner,
Dr. Graf von, Staatsminister, Staatssekretär des Innern: Rede vor
dem Reichstag. 27. Februar 1903. 269. Sitzung. In: Stenographische Berichte
über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode, II.
Session 1900/03. Neunter Band. Von der 246. Sitzung am 29. Januar
1903 bis zur 278. Sitzung am 9. März 1903. Druck und Verlag der Norddeutschen
Buchdruckerei und Verlags Anstalt, Berlin 1903, Seite 8245 bis 8246 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 14. Januar 1904. 11. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. Erster Sessionsabschnitt1903/04. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 3. Dezember 1903 bis zur 29. Sitzung am 10. Januar 1904. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1904, Seite 267 bis 270 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 14. Januar 1904. 11. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. Erster Sessionsabschnitt1903/04. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 3. Dezember 1903 bis zur 29. Sitzung am 10. Januar 1904. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1904, Seite 267 bis 270 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 25. Januar 1904. 18. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. Erster Sessionsabschnitt1903/04. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 3. Dezember 1903 bis zur 29. Sitzung am 10. Januar 1904. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1904, Seite 471 ff. Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 25. Januar 1904. 18. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. Erster Sessionsabschnitt1903/04. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 3. Dezember 1903 bis zur 29. Sitzung am 10. Januar 1904. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1904, Seite 481 bis 483, 494 bis 496 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 15. April 1904. 67. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. Erster Sessionsabschnitt1903/04. Dritter Band. Von der 57. Sitzung am 14. März 1904 bi 80. Sitzung am 30. April 1904. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1904, Seite 2098 bis 2099 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Debattenbeitrag am 29. November 1904 auf der 101. Sitzung des Deutschen Reichstages. In: "Jenaer Volksblatt". Jena, den 1. Dezember 1904 Posadowsky-Wehner: Rede vor dem Reichstag am 13. Dezember 1904. In: Dämmerung. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei". Berlin, den 16. Dezember 1904 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 111. Sitzung des Reichstages. 13. Dezember 1905. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. 1903/095. Zweiter Sessionsabschnitt vom 29. November 1904 bis zum Schluss der Session 30. Mai 1905. Fünfter Band. Von der 101. Sitzung am 29. November 1904 bis zur 126. Sitzung am 24. Januar 1905. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 3553 bis 3555 Posadowsky-Wehner [Bericht über seinen Debattenbeitrag zur Zwangsversicherung des Handwerks am 13. Dezember 1904 im Reichstag] In: Dämmerungen "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 16. Dezember 1904 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 131. Sitzung des Reichstages. 01. Februar 1905. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. 1903/05. Zweiter Sessionsabschnitt vom 29. November 1904 bis zu Schluss der Session 30. Mai 1905. Sechster Band. Von der 127. Sitzung am 25. Januar 1905 bis zur 150. Sitzung am 27. Februar 1905. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1905, Seite 4198 bis 4199 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 132. Sitzung des Reichstages. 03. Februar 1905. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. 1903/05. Zweiter Sessionsabschnitt vom 29. November 1904 bis zu Schluss der Session 30. Mai 1905. Sechster Band. Von der 127. Sitzung am 25. Januar 1905 bis zur 150. Sitzung am 27. Februar 1905. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1905, Seite 4239 bis 4240 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 145. Sitzung des Reichstages. 22. Februar 1905. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. 1903/05. Zweiter Sessionsabschnitt vom 29. November 1904 bis zu Schluss der Session 30. Mai 1905. Sechster Band. Von der 127. Sitzung am 25. Januar 1905 bis zur 150. Sitzung am 27. Februar 1905. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1905, Seite 4697 bis 4700 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 2. März 1905. 153 Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XI. Legislaturperiode. I. Session. 1903/1905. Zweiter Sessionsabschnitt vom 29. November 1904 bis zum Schluss der Session am 30. Mai 1905. Siebenter Band. Von der 151. Sitzung am 28. Februar 1905 bis zur 174. Sitzung am 28. März 1905. Von Seite 4857 bis 5689. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt. Berlin 1905, Seite 4937 ff. Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 157. Sitzung des Reichstages. 7. März 1905. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, I. Session. 1903/05. Zweiter Sessionsabschnitt vom 29. November 1904 bis zu Schluss der Session 30. Mai 1905. Siebenter Band. Von der 151. Sitzung am 28. Februar 1905 bis zur 174. Sitzung am 28. März 1905. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1905, Seite 5050 ff. Verfügung des Staatssekretärs des Inneren Dr. Arthur Graf von Posadowsky. 19. Juni 1905. In: Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890-1904). 1. Band: Grundfragen der Sozialpolitik. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016, Seite 663 bis 664 Ansprache des Staatssekretärs des Reichsamtes des Inneren, Graf von Posadowsky-Wehner. In: Verhandlungen des Deutschen Kolonialkongresses zu Berlin, den 5., 6. und 7. Oktober 1905. Verlag von Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1906, Seite XC bis XCI Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 10. Sitzung des Reichstages. 12. Dezember 1905. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. 1905/06. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis 28. Mai 1906. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 28. November 1905 bis zur 31. Sitzung am 30. Januar 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 237 bis 241 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 13. Sitzung des Reichstages. 15. Dezember 1905. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. 1905/06. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis 28. Mai 1906. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 28. November 1905 bis zur 31. Sitzung am 30. Januar 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 357 bis 359 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Ablehnung der Beantwortung. Reichstag. 25. Januar 1906. 28. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. XI. Legislaturperiode. II. Session. 1905/1906. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session am 28. Mai 1906. Erster Band. Von Seite 1 bis 906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 819 bis 820 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Ablehnung der Beantwortung. Reichstag. 3. Februar 1906. 34. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. XI. Legislaturperiode. II. Session. 1905/1906. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session am 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis 58. Sitzung am 6. März 1906. Von Seite 907 bis 1804. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 978 bis 983 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Ablehnung der Beantwortung. Reichstag. 6. Februar 1906. 36. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. XI. Legislaturperiode. II. Session. 1905/1906. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session am 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis 58. Sitzung am 6. März 1906. Von Seite 907 bis 1804. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1035 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 36. Sitzung des Reichstages. 6. Februar 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis zur 58. Sitzung am 6. März 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1047 bis 1051 Posadowsky: Rede. Reichstag. 36. Sitzung am 6. Februar 1906. "1. Beilage des "Vorwärts" Berliner Volksblatt. Vorwärts." Berlin, den 7. Februar 1906 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 7. Februar 1906. 37. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. XI. Legislaturperiode. II. Session. 1905/1906. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session am 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis 58. Sitzung am 6. März 1906. Von Seite 907 bis 1804. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1087 bis 1092 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 7. Februar 1906. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werktätigen Volkes". Leipzig, den 8. Februar 1906 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 40. Sitzung des Reichstages. 10. Februar 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis zur 58. Sitzung am 6. März 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1167 ff. Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 50. Sitzung des Reichstages. 22. Februar 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis zur 58. Sitzung am 6. März 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1512 bis 1513 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 88. Sitzung des Reichstages. 26. April 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session. Vierter Band. Von der 88. Sitzung am 26. April 1906 bis zur 115. Sitzung am 28. Mai 1906. Von Seite 2701 bis 3589. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 2708 bis 2711 Posadowsky, Graf von, Staatssekretär: Rede. Reichstag. 93. Sitzung, 3. Mai 1906. In: "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig den 4. Mai 1906 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 21. Mai 1906. 108. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session am 26. Mai 1906. Vierter Band. Von der 88. Sitzung am 26. April 1906 bis zur 115. Sitzung am 28. Mai 1906. Von Seite 2701 bis 3589. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 3372 bis 3374 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 111. Sitzung des Reichstages. 25. Mai 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session am 28. Mai 1906. Vierter Band. Von der 88. Sitzung am 26. April 1906 bis zur 115. Sitzung am 28. Mai 1906. Von Seite 2701 bis 3589. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 3490 bis 3491 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 125. Sitzung des Reichstages. 24. November 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XI. Legislaturperiode, II. Session. Fünfter Band. Von der 116. Sitzung am 13. Oktober 1906 bis zur 140. Sitzung am 13. Dezember 1906. Von Seite 3591 bis 4385. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 3888 ff. Posadowsky-Wehner: Rede. 139 Sitzung. Reichstag. 12. Dezember 1906. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 13. Dezember 1906 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 10. Sitzung des Reichstages. Dienstag, den 5. März 1907. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XII. Legislaturperiode. I. Session, Band 227. Von der Eröffnungssitzung am 19. Februar 1907 bis zur 30.Sitzung am 16. April 1907. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1907, Seite 252 bis 253 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. 14. Sitzung des Reichstages. Sonnabend, den 9. März 1907. Rechtsfähigkeit der Berufsvereine, Befähigungsnachweis, Ausverkaufswesen, Arbeitszeit der Fabrikarbeiterinnen, Arbeitskammer. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XII. Legislaturperiode. I. Session, Band 227. Von der Eröffnungssitzung am 19. Februar 1907 bis zur 30. Sitzung am 16. April 1907. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1907, Seite 344 bis 347 Posadowsky-Wehner: Rede. Reichstag. 6. Sitzung. 28. Februar 1907. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XII. Legislaturperiode. I. Session, Band 227. Von der Eröffnungssitzung am 19. Februar 1907 bis zur 30. Sitzung am 16. April 1907. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1907, Seite 139 bis 140 Posadowsky-Wehner: Rede. Reichstag. 14. Sitzung. 9. März 1907. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 10. März 1907 Posadowsky-Wehner: Rede. Reichstag 11. April 1907. 26. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XII. Legislaturperiode. I. Session, Band 227. Von der Eröffnungssitzung am 19. Februar 1907 bis zur 30. Sitzung am 16. April 1907. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1907, Seite 684 bis 690 Posadowsky, Arthur Graf von: Ansprache zur Elften Generalversammlung des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose [Auszug]. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 24. Mai 1907 Staatssekretär Graf Posadowsky: 2. Statistisches Amt. In: Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. an Hand seiner Reden dargestellt von Johannes Penzler. Zweiter Band von 1898 bis 1902. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908, Seite 56 bis 58 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Luxus und Sparsamkeit. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1909 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Sparsamkeit und Luxus. "Arbeiter-Zeitung. Morgenblatt. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie". Wien, den 8. Juni 1909, Seite 7f. [Referat auf dem evangelischen Kongreß in Heilbronn] [Posadowsky: Referat auf der Hauptversammlung des Deutschen Vereins gegen Missbrauch geistiger Getränke.] "Kärtner Tageblatt". Klagenfurt, den 2. Oktober 1909 Posadowsky. Die Wohnungsfrage als Kulturproblem. Vortrag, gehalten in München am 5. Januar 1910 in einer öffentlichen Versammlung des Bayerischen Verbandes für Wohnungsförderung. München Ernst Reinhardt, 32 Seiten. Rezension. In: Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 28 (1909-1910), Zwei Bände (1910), Heft 42, Seite 541 bis 542 Posadowsky. Die Wohnungsfrage als Kulturproblem. [Vortrag vom 5. Januar 1910 in einer öffentlichen Versammlung des Bayerischen Verbandes für Wohnungsförderung in München]. "Prager Tagblatt". Prag, den 13. Januar 1910 Posadowsky-Wehner: Die Wohnungsfrage, ein Kulturproblem. [1910]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart 1920, Seite 140 bis 150 Posadowsky-Wehner: Die Wohnungsfrage als Kulturproblem. In: Architekten- und Baumeister-Zeichnung. Illustrierte Zeitschrift für das gesamte Bauwesen, den baugeschäftlichen und Realitätenverkehr. XX. Jahrgang. Nummer 6. Wien, den 5. Februar 1911, Seite 81 bis 83 Posadowsky-Wehner: Innere Reichspolitik (1. März 1910). In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart 1920, Seite 72 ff. Posadowsky-Wehner: Eröffnungsrede auf dem zweiten Wohnungskongress in Leipzig. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 13. Juni 1911 Posadowsky-Wehner: Eröffnungsrede auf dem Wohnungskongress. Der zweite deutsche Wohnungskongress. "Der Arbeiter-Zeitung. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie". Wien, den 25. Juni 1911 Halbheiten. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 30. November 1911 [Kritik der Posadowsky-Rede vom 28. November 1911 in Bielefeld]
[Bielefelder-Rede] Graf Posadowskys Kandidatenrede. "Lands-Zeitung". Bregenz, den 1. Dezember 1911, Seite 1f. [Auszüge aus der Rede in Bielefeld vom 28. November 1911] [Jenaer Rede] Eine Rede des Grafen Posadowsky über die politische Lage. [Gehalten am 18. Januar 1912 im Volkshaus-Saal von Jena.] "Jenaer Volksblatt". Jena, 20. Januar 1912 Posadowsky: Rede. 25. April 1912. Reichstag. "Vorwärts. 1. Beilage des Vorwärts, "Berliner Volksblatt". Berlin, den 26. April 1912 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Rede vor dem Reichstag. Freitag, den 16. Februar 1912. 7. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. I. Session. Band 283 Stenographische Berichte. Von der Eröffnungssitzung am 7. Februar 1912 bis zur 28. Sitzung am 16. März 1912. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin SW, Wilhelmstraße Nr. 32, Berlin 1912, Seite 80 bis 86 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Rede vor dem Reichstag. Mittwoch, den 28. Februar 1912. 15. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. I. Session. Band 283 Stenographische Berichte. Von der Eröffnungssitzung am 7. Februar 1912 bis zur 28. Sitzung am 16. März 1912. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin SW, Wilhelmstraße Nr. 32, Berlin 1912, Seite 329 bis 333 Posadowsky-Wehner: Rede vor dem Reichstag 1912. 46. Sitzung. 25. April 1912. Erste Beratung der Wehr- und Deckungsvorlagen wird fortgesetzt. "1. Beilage des "Vorwärts". Berliner Volksblatt. Vorwärts. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei". Berlin, den 26. April 1912 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Rede vor dem Reichstag. 25. April 1912. 46. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. I. Session. Band 284. Stenographische Berichte. Von der Eröffnungssitzung am 18. März 1912 bis zur 50. Sitzung am 29. April 1912. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin SW, Wilhelmstraße Nr. 32, Berlin 1912, Seite 1426 bis 1428 Dr. Graf von Posadowsky und Genossen: Resolution Nr. 667. Etat für das Reichsamt des Inneren. Anlage IV. Ordentliche Etat. Fortdauernde Ausgaben. Berlin, den 17. Januar 1913. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. I. Session. Band 301. Anlagen zu den Stenographische Berichte. Nummer 653 bis 965. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1914, Seite 855 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 6. Februar 1913. 105. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. I. Session. Band 287. Stenographische Berichte. Von der 92. Sitzung am 18. Januar 1913 bis zur 110. Sitzung am 12. Februar 1913. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1913, Seite 3548 bis 3549 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf von: Rede. Reichstag. 11. April 1913. 137. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. I. Session. Band 289. Stenographische Berichte. Von der 131. Sitzung am 3. April 1913 bis zur 150. Sitzung am 26. April 1913. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1913, Seite 4676 bis 4678 Posadowsky-Wehner: Wohnungsnot und Freizügigkeit [12. Oktober 1913]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 136 ff. [Posadowsky-Wehner]: Post bellum [1915]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart 1920, Seite 68 ff. [Posadowsky-Wehner] Mars regiert die Stunde. 1915. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart 1920, Seite 38 ff. [Kriegsfolgen] Dr. Graf von Posadowsky-Wehner [Stellungnahme zu Kriegsfolgen]. "Neues Wiener Journal." Wien, den 5. August 1915 Posadowsky-Wehner, Graf von: Geleitwort. Monatsschrift für die Bestrebungen der christnationalen Arbeiterschaft. In: Christlich-soziale Arbeiterzeitung. Zentral-Organ der christlich-sozialen Arbeiterpartei Österreichs." Wien, den 8. Jänner 1916, Seite 3 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Rede. Reichstag. 5. Oktober 1917. 121. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. II. Session. Band 310. Stenographische Berichte. Von der 102. Sitzung am 7. Mai 1917 bis zur 125. Sitzung am 10. Oktober 1917. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1917, Seite 3696 ff. Posadowsky-Wehner: Rede. Reichstag, 137. Sitzung, 1. März 1918. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 311. Stenographische Bericht. Von der 126. Sitzung am 11. Oktober 1917 bis zur 147. Sitzung am 17. April 1918. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin SW 1920, Seite 4278 ff Posadowsky-Wehner, Graf von: Wahlfragen. 8. April 1918. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart 1920, Seite 82 ff. Posadowsky-Wehner erklärt. Nochmals die Kühlmann-Reden. Abgeordneter Graf von Posadowsky-Wehner erklärt. "Neues Wiener Journal. Unparteiisches Tagblatt". Wien, den 27. Juni 1918 Posadowsky-Wehner, D. Dr. Graf: Vor und nach dem Kriege: Vortrag des Grafen Posadowsky. Schlusswort: Franz Behrens. [Hefte der freien kirchlich-sozialen Konferenz, Heft 57]. 1918 Posadowsky-Wehner: Stimmungen. Verfasst am 4. September 1918. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, 1920, Seite 34 bis 37 [Hinweis: Unter dem Buchtitel "Weltwende" existieren zwei Ausgaben vom gleichen Autor und Herausgeber, die sich lediglich in den Seitenangaben unterscheiden.] Posadowsky-Wehner: Am Scheideweg. Verfasst am 26. September 1918. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 42 ff. Posadowsky-Wehner: Der Herrenausschuß [9. Oktober 1918]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 77 bis 81 Posadowsky-Wehner: Wohnungsnot und Freizügigkeit. [12. Oktober 1918] In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart 1920, Seite 136 bis 139 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Rede in der Nationalversammlung. 194 Sitzung. 23. Oktober 1918. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 326. Stenographische Bericht. XIII. Legislaturperiode. II. Session. Band 314. Stenographische Berichte. Von der 192. Sitzung am 5. Oktober 1918 bis zur 197. Sitzung am 26.Oktober 1918. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin SW 1919, Seite 6199 bis 6203 Posadowsky-Wehner: Wider dem Strom. Verfasst am 12. Dezember 1918. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 47 ff. [Posadowsky-Wehner] Vortrag des Grafen von Posadowsky-Wehner. "Naumburger Tageblatt." Naumburg, den 17. Januar 1919 Antrag Nr. 5 von Gröber, Hasse, Dr. Heinze, Löbe, von Payer und Dr. Graf von Posadowsky vom 8. Februar 1919. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 335. Anlagen zu stenographischen Berichten. Nummer 1 bis 390. Gedruckt bei Julius Sittenfeld. Berlin 1920, Seite 27 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Rede in der Nationalversammlung. 7. Sitzung. Freitag, den 14. Februar 1919. 7. Sitzung. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 326. Stenographische Bericht. Von der 1. Sitzung am 6. Februar 1919 bis zur 26. Sitzung am 12. März 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin SW 1920, Seite 79 bis 88 Graf von Posadowsky-Wehner. Rede. Reichstagsprotokolle 1919/20, 1. Nationalversammlung. 13. März 1919. 27. Sitzung. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 327. Stenographische Bericht. Von der 27. Sitzung am 13. März 1919 bis zur 52. Sitzung am 9. Juli 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin SW, Berlin 1920, Seite 752 bis 754 Posadowsky-Wehner: Schicksalsstunden [17. März 1919]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 63 ff. Posadowsky-Wehner: Aus tiefer Not [27. März 1919]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 54 ff. Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Rede in der Nationalversammlung. 30. Sitzung. 27. März 1919. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 327. Stenographische Bericht. Von der 27. Sitzung am 13. März 1919 bis zur 52. Sitzung am 9. Juli 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1920, Seite 836 bis 839 Posadowsky, D. Dr. Graf von: Rede in der Verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung in Weimar am 27. März 1919. In: Die Abrechnung mit der Revolution. Reden des D. Dr. Graf von Posadowsky und der Abgeordneten von Kardorff und Hergt in der Verfassungsgebenden Preußische Landesversammlung in Berlin am 26. und 27. März. Deutschnationale Schriftenvertriebsstelle G.b.m.H., Berlin 1919, Seite 3 bis 12 Graf von Posadowsky-Wehner. Rede. Reichstagsprotokolle 1919/20, 1. Nationalversammlung. 27. März 1919. 30. Sitzung. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 327. Stenographische Bericht. Von der 27. Sitzung am 13. März 1919 bis zur 52. Sitzung am 9. Juli 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin SW, Berlin 1920, Seite 836 bis 839 Posadowsky-Wehner: Kaiserbilder [25. April 1919]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 89 bis 92 Graf von Posadowsky-Wehner. Rede. Reichstagsprotokolle 1919/20, 1. Nationalversammlung. 12. Mai 1919. 39 Sitzung. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 327. Stenographische Bericht. Von der 27. Sitzung am 13. März 1919 bis zur 52. Sitzung am 9. Juli 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin SW, Berlin 1920, Seite 1095 bis 1098 Posadowsky in der deutschen Nationalversammlung. Debatte über die Friedensbedingungen. In: Deutsche Nationalversammlung. "Grazer Abendblatt". Graz, den 13. Mai 1919 Posadowsky-Wehner: Die Entschädigungspflicht Deutschlands. [27. Mai 1919]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 169 bis 175 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Gegen die Unterzeichnung des Friedensvertrages. 22. Juni 1919. In: Politische Reden III. 1914 bis 1945. Herausgegeben von Peter Wende unter Mitarbeit von Andreas Fahrmeir. Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Mai 1994, Seite 271 bis 287 Posadowsky-Wehner, Graf von: Rede. 4. Juli 1919. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 327. Stenographische Bericht. Von der 27. Sitzung am 13. März 1919 bis zur 52 Sitzung am 9. Juli 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1920, Seite 1313 Posadowsky-Wehner, Graf von: Rede. 9. Juli 1919. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 327. Stenographische Bericht. Von der 27. Sitzung am 13. März 1919 bis zur 52 Sitzung am 9. Juli 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1920, Seite 1426 bis 1433 Posadowsky-Wehner, Graf von: Rede. 9. Juli 1919. Nationalversammlung. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 10. Juli 1919 Posadowsky-Wehner: Rede. In der Sitzung der Nationalversammlung am 7. Oktober 1919. In: "Arbeiter-Zeitung, Zentralorgan der Sozialdemokratie Österreichs". Wien, den 8. Oktober 1919, Seite 3 Posadowsky-Wehner, Graf von: Rede. 7. Oktober 1919. Reichstagsprotokolle 1919/20, 1. Nationalversammlung. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 330. Stenographische Bericht. Von der 91. Sitzung am 4. Oktober 1919 bis zur 112 Sitzung am 29. Oktober 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1920, Seite 2892 bis 2900 Posadowsky-Wehner, Dr. Graf: Gegen Bauer und Noske. Reden der deutschnationalen Abgeordneten. Dr. Graf von Posadowsky-Wehner am 7. Oktober 1919 und D. Traub am 9. Oktober in der Nationalversammlung in Berlin. Deutschnationale Schriftenvertriebsstelle Berlin. Berlin 1919 Posadowsky-Wehner, Graf von: Rede. Reichstagsprotokolle 1919/20, 1. Nationalversammlung. 7. Oktober 1919. In: Verhandlung der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 330. Stenographische Bericht. Von der 91. Sitzung am 4. Oktober 1919 bis zur 112 Sitzung am 29. Oktober 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1920, Seite 2892 bis 2900 [Aktenstück] Nr. 1837. Antrag. Löbe, Trimborn. v. Payer, Schultz (Bromberg). D. Dr. Kahl. 18. Dezember 1919. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalverfassung. Band 340. Anlage zu den Stenographischen Berichten. Nummer 1524 bis 1858. Gedruckt bei Julius Sittenfeld. Berlin 1920, Seite 1901 bis 1902 Posadowsky, Graf: Deutschlands Erneuerung. 25. Dezember 1918. In: Graf Posadowsky. Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze. Walter Hädecke Verlag. Stuttgart 1920, Seite 58 bis 62 Posadowsky-Wehner: Mr. Pecksniff. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 17 bis 26 Posadowsky-Wehner: Der Dehli-Durba. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 27 bis 33 Posadowsky-Wehner, Graf von: Mr. Pecksniff. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart 1920, Seite 17 ff. Posadowsky-Wehner, Graf von: Englischer Nebel. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 3 ff. (Laut "Neues Wiener Journal" zum ersten Mal in den "Nationalliberalen Beiträgen" veröffentlicht. Siehe: Englischer Nebel. Staatsminister Graf von Posadowsky über Englands wirtschaftliche Pläne. "Neues Wiener Journal". Wien, den 4. April 1916) Posadowsky-Wehner: Der Herrenausschuß [9. Oktober 1918]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 77 ff. Posadowsky-Wehner: Der starke Mann. [16. April 1920]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 113 bis 121 Der starke Mann. "Der Tag". Zwanzigster Jahrgang. Nummer 80. Berlin, den 16. April 1920 Seite 1 bis 2 (Teilwiedergabe in: Der Zusammenbruch unseres Regierungssystem. "Neue Preußische Zeitung". [Kreuzzeitung]. Berlin, den 16. April 1920, Seite 1 Posadowsky-Wehner: Totes Rennen [17. Juni 1920]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 176 bis 179 Posadowsky-Wehner: Unsere Auslandsdeutschen [Zum Deutschtum und drohenden Verlust des eigenen Volkstums]. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 99 bis 103 Posadowsky-Wehner: Die Berliner Wohnungsfrage. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 129 bis 135 Posadowsky-Wehner: Die Wohnungsfrage ein Kulturproblem. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 140 ff. Posadowsky-Wehner: Rechts oder links. In: Weltwende. Gesammelte politische Aufsätze von Graf Posadowsky. Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, 1920, Seite 180 bis 184 [Posadowsky-Wehner] Löbe. v. Payer. Trimborn. Dr. Graf von Posadowsky. Dr. Heinze. Leicht. Interpellation Nr. 2995. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 343. Anlagen zu den stenographischen Berichten. Nummer 2676 bis 3076. Gedruckt Julius Sittenfeld. Berlin 1920, Seite 3407 [Posadowsky-Wehner] Gothein. Pohlmann. Löbe. Trimborn. Dr. Graf von Posadowsky. Dr. Heinze. Leicht. Interpellation Nr. 2998. Berlin, den 19. Mai 1920. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 343. Anlagen zu den stenographischen Berichten. Nummer 2676 bis 3076. Gedruckt Julius Sittenfeld. Berlin 1920, Seite 3408 Posadowsky, Graf von: Demokratie. "Naumburger Tageblatt". Naumburg, den 8. September 1921 Posadowsky, Arthur: Zum Nachdenken. Landheimat. Zeitschrift für Landwirtschaft und Landvolk. 5. Jahrgang. Nummer 2. Graz, 13. Januar 1923, Seite 11 Posadowsky: Rede von Posadowsky-Wehner zur Denkmalseinweihung am Sonntag, den 24. August 1924. In: Domgymnasium zu Naumburg an der Saale. Bericht der Hauptversammlung des Bundes der Alten Domschüler und die Denkmalsweihe. Naumburg 1924, Seite 14 bis 15 Posadowsky-Wehner. In: Rede des Grafen v. Posadowsky-Wehner. Bund alter Naumburger Domschüler zu Naumburg a. d. Saale. Viertes Mitgliederverzeichnis und Bericht über die Denkmaleinweihe. Druck von H. Sieling, Naumburg an der Saale, Ostern 1925, Seite 50 bis 52 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: Wahlbeteiligung ist politische Reife. "Naumburger Tageblatt", Naumburg, den 25. April 1925 Posadowsky-Wehner: Die Technik der Aufwertung. "Naumburger Tageblatt". Naumburg, den 5. Dezember 1925 Posadowsky, Graf: Im Lichte der Wirklichkeit. "Naumburger Tageblatt", Naumburg, den 9. Januar 1926 Posadowsky-Wehner, Arthur Graf von: [Über die Aufwertung]. In: "Gläubiger und Sparer" vom 29. Juli 1926. Hier zitiert nach: Dr. Markus Ettinger: Der Aufwertungskampf in Deutschland. "Neues Grazer Tagblatt". Graz, den 22. August 1926, Seite 17 Graf von Posadowsky-Wehner. Rede. Preußischer Landtag, 53. Sitzung. 27. Februar 1929. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 3. Band. 40. bis 53. Sitzung (4. bis 27. Februar 1929). R. von Deckers Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1929, Seite 4194 bis 4196 Posadowsky-Wehner. Bericht über seine Rede als Alterspräsident des Preußischen Landtages am 8. Juni 1928. In: Handgemenge im Landtag. "Vossische Zeitung. Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen". Berlin, den 9. Juni 1928 Graf von Posadowsky-Wehner. Rede. Preußischer Landtag, 25. Sitzung. 15. Dezember 1928. Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 2. Band. 23. bis 39. Sitzung (13. Dezember 1928 bis 2. Februar 1929). R. von Deckers Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1929, Seite 1621 bis 1625, 1628 Posadowsky über deutschnationale Grundsatzlosigkeit. "Jenaer Volksblatt. Unabhängige demokratische Tageszeitung Thüringens". Jena, den 29. August 1928 Graf von Posadowsky-Wehner. Rede. Preußischer Landtag, 53. Sitzung. 27. Februar 1929. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 3. Band. 40. bis 53. Sitzung (4. bis 27. Februar 1929). R. von Deckers Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1929, Seite 4194 bis 4196 Graf von Posadowsky-Wehner. Rede. Preußischer Landtag, 121. Sitzung. 19. April 1929. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 5. Band. 72. bis 88. Sitzung (15. April bis 16. Mai 1929). R. von Deckers Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1929, Seite 6218 Rede Graf von Posadowsky-Wehner. Preußischer Landtag, 121. Sitzung. 13. Dezember 1929. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 7. Band. 105. bis 121. Sitzung (26. November 1929 bis 30. Januar 1930). R. von Deckers Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1930, Seite 9486 bis 9495 Graf von Posadowsky-Wehner. Rede. Preußischer Landtag, 121. Sitzung. 30. Januar 1930. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 7. Band. 105. bis 121. Sitzung (26. November 1929 bis 30. Januar 1930). R. von Deckers Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1930, Seite 10274 bis 10278 Graf von Posadowsky-Wehner: Rede. Preußischer Landtag, 179. Sitzung. 18. Oktober 1930. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 11. Band. 172. bis 188. Sitzung (8. Juni 1928 bis 14. November 1930). R. von Decker`s Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1930, Seite 15198 Graf von Posadowsky-Wehner: Rede. Preußischer Landtag, 53. Sitzung. 27. Februar 1929. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 3. Band. 40. bis 53. Sitzung (4. bis 27. Februar 1929). R. von Deckers Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1929, Seite 4194 bis 4196 Graf von Posadowsky-Wehner: Rede am 19. Dezember 1930. Preußischer Landtag, 193. Sitzung. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. R. von Decker`s Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1930, Seite 16634 bis 16642 Graf von Posadowsky-Wehner: Rede [zur Kirchenpolitik]. Preußischer Landtag, 240. Sitzung. 8. Juni 1931. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 15. Band. 236. bis 248. Sitzung (9. Mai bis 10.Jumi 1931). R. von Decker`s Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1931, Seite 21000 Graf von Posadowsky-Wehner: Rede [Staat un Wirtschaft Subventionen, Sparsamkeit, Verwaltung]. Preußischer Landtag, 271. Sitzung. 23. Januar 1932. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 17. Band. 267 bis 285. Sitzung (19. Januar bis 12. April 1932). R. von Decker`s Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1932, Seite 23886 ff. Graf von Posadowsky-Wehner: Rede [Rechtsstaat, Kritik der Notverordnung, Mißbrauch der Verfassung]. Preußischer Landtag, 274. Sitzung. 16. Februar 1932. In: Sitzungsberichte des Preußischen Landtages. 3. Wahlperiode. 1. Tagung: begonnen am 8. Juni 1928. 17. Band. 267 bis 285 Sitzung (19. Januar bis 12. April 1932). R. von Decker`s Verlag, G. Schenk, Berlin W 9, Linsstraße 35, Berlin 1932, Seite 24108ff [V & R] Posadowsky-Wehner, Arthur Graf: Volk und Regierung im neuen Reich. Aufsätze zur politischen Gegenwart von Dr. Arthur Graf Posadowsky-Wehner, Allgemeinem Stellvertreter des Reichskanzlers, Kaiserlicher Staatssekretär des Inneren, Königl. Preuß. Staatsminister i. R. Mit Gedenkwort v. Staatssekretär Dr. A. Grieser, Berlin. Richard Schröder Verlag, Berlin 1932
Über
Arthur Graf von Posadowsky-Wehner 1874 bis 2014
[Gratza] Pfarrer Gratza`s Erzählung vom 12. Februar 1874 über die Tätigkeit von Majoratsherr-Graf v. Posadowsky. In: Deutscher Reichstag, Aktenstück 176, Beginn Seite 1122. Bericht der Zweiten Abtheilung. Über die Wahl im 3. Oppelner Wahlkreis (Groß-Strelitz - Cosel). Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Deutschen Reichstages. 2. Legislatur-Periode. II. Session 1874/75. Vierter Band. Anlagen zu den Verhandlungen des Reichstages Nr. 77 bis 248 Sachregister von Seite 831 bis 1625. Verlag von Sittenfeld, Berlin 1875, Seite 1129 bis 1132 Neueste Mithheilungen [Amtspresse Preußens] 10. Februar 1887, Seite 5 [Vorsitzender der Konferenz der Finanzminister] "Neueste Mitteilungen." Verantwortlicher Herausgeber: Dr. jur Hammann. Berlin, den 15. August 1889, Seite 3 [Berufung als Landesdirektor] "Neueste Mitteilungen." Verantwortlicher Herausgeber: Dr. jur Hammann. Berlin, den 26. November 1889 , Seite 3 Politische Übersicht. "Neue Freie Presse. Abendblatt". Wien, den 26. Juli 1893 Der Wechsel im Reichsschatzamt. "Berliner Tageblatt. Morgenausgabe. Berlin, den 13. August 1893 Ein neuer Reichs-Schatzsekretär. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 13. August 1893 Wien, 17. August. "Neue Freie Presse. Morgenblatt". Wien, den 18. August 1893 [Information über den Einsatz von Graf von Posadowsky als Staatssekretär des Reichsschatzamtes] "Teltower Kreis-Blatt". Berlin, den 15. August 1893 Das Reichsschatzamt. In: "Neueste Mittheilungen." Herausgegeben von Dr. jur. D. Hammann. Berlin, den 15. August, 1893, Seite 3 Der neue Reichsschatzsekretär. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei". Berlin, den 13. August 1893 Von der Berliner Steuer-Reformkonferenz. "Neue Freie Presse." Wien, den 22. September 1893 [Information über die Beratung der Tabak-Steuer-Kommission unter Vorsitz von Graf von Posadowsky, Staatssekretärs des Reichsschatzamtes] "Teltower Kreis-Blatt". Berlin, den 28. September 1893 Die Sparthätigkeit des Reichsschatzsekretärs Graf Posadowsky. "Jenaer Volksblatt. Illustriertes Sonntagsblatt und Allgemeine Mitteilung für Land- und Hauswirtschaft." Jena, den 4. Oktober 1893 [Eugen Richter Anmerkung zu Posadowsky] Politischer Tagesbericht. "Norddeutsche Allgemeine Zeitung". Berlin, 20. November 1893 Aus dem Reichstage [Beerdigung der Reichsfinanzreform] "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung". Lübeck, den 15. Mai 1895 Der arme Posadowsky. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 24. August 1895 Deutsches Reich. Parlamentsbriefe. Aus dem Reichstage. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werktätigen Volkes". Leipzig, den 19. März 1897 Der Marine-Etat im Reichstag. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung". Lübeck, den 23.März 1897 Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. [Zur 195. Sitzung des Reichstages am 19. März 1897]. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für Magdeburg und Umgegend". Magdeburg, den 20. März 1897 Berlin und Friedrichsruh. "Prager Tagblatt". Prag, den 30. Juni 1897 Ernennung von Posadowsky-Wehner zum Staatssekretär des Inneren und In: "Das Vaterland". Nummer 181. Wien, den 3. Juli 1897, Seite 3 Die Neugestaltung der Regierung. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Berlin, den 3. Juli 1897 [Berliner Zeitung über Posadowsky.] Zitiert nach "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Berlin, den 03. Juli 1897: Die Neugestaltung der Regierung. Vom Tage. "Arbeiter-Zeitung. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie." Wien, den 14. Dezember 1897 Parlamentsbericht. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 14. Dezember 1897 Zuchthausgesetz] Arbeitertrutz, kein Arbeiterschutz! "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 15. Januar 1898 Schlesische Zeitung. Morgenblatt. 8. Januar 1898. In: Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 begründet von Peter Rassow und Karl Erich Born im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, herausgegeben von Hansjoachim Henning und Florian Tennstedt, III. Abteilung. Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses. (1890-1904). 4. Band: Arbeiterrecht - bearbeitet von Wilfried Rudloff. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2011, Seite 279 ff. Der Sieg der Tirpitztruppe. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für Magdeburg und Umgebung". 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Vorwärts. Berliner Tagblatt. Centralorgan der Radelgeld der Regierung, "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 22. Oktober 1900 Wien, 24. Oktober.
[Politischer Kommentar zur "Zuchthausvorlage"]. "Freie
Presse. Morgenblatt". Wien, den 25. Oktober 1900 (Im voraus) Erste Sitzung des Deutschen Reichstags. (Im voraus aufgenommen.) [Eine fiktive Reichstagssitzung mit Graf von Posadowsky.]. "Der Wahre Jacob". Nummer 373, Stuttgart, den 6. November 1900, Seite 3374 bis 3375 Graf Posadowsky: Rede. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 12. Dezember 1900 Die Etatsberatung ."Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 12. Dezember 1900 Deutscher Handelstag. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Volksblatt 1. Beilage des Vorwärts Berliner Volkblatt." Berlin, den 9. Januar 1901 Aera Bülow. Vorwärts.
Berliner Volksblatt. Centralorgan der Das Kesseltreiben gegen Grafen Posadowsky. "Grazer Volksblatt. Tagblatt für das christliche Volk." Beilage Nummer 15. Graz, den 15. Januar 1901 Zur Tuberkulosebekämpfung. Verhandlungen des Deutschen Zentralkomitees zur Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke. 23. März 1901. Redigiert von Dr. Gotthold Pannwitz. Berlin 1901. Verlag des Deutschen Centralkomitees. [Mit Begrüßungsrede von Arthur Graf von Posadowsky-Wehner]. Laut Nachricht in: "Wiener Klinische Wochenschrift". Nummer 52. 1901, Seite 1304 [Zur Zwölftausend-Mark-Affäre und Reichsozialpolitik] Die Reichstags-Session. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 16. Mai 1901 Schreiben des stellvertretenden Geschäftsführers des Zentralverbands Deutscher Industrieller Dr. Alexander Tille an den Staatssekretär des Innern Dr. Arthur Graf von Posadowsky-Wehner vom 18. Juni 1901. In: Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 begründet von Peter Rassow und Karl Erich Born im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, herausgegeben von Hansjoachim Henning und Florian Tennstedt, III. Abteilung. Arbeiterrecht. 4. Band, bearbeitet von Wilfried Rudolf Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2011, Seite 403 bis 405 Bericht des Geheimen
Oberregierungsrates im Reichsamt des inneren Dr. Wilhelmi an den Staatssekretär
des Innern Arthur Graf von Posadowsky vom 20. Juni 1901. In: Quellensammlung
zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 begründet
von Peter Rassow und Karl Erich Born im Auftrag der Historischen Kommission
der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, herausgegeben
von Hansjoachim Henning und Florian Tennstedt, III. Abteilung. Arbeiterrecht.
4. Band, bearbeitet von Wilfried Rudolf Akademie der Wissenschaften und
der Literatur. Mainz 2011, Seite 406 bis 407 Mehring, Franz: Posadowskys Osterfahrt. In: Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 20. Jahrgang, 2. Band. Nummer 2, 1901-1902, 9. April 1902, Seite 33 bis 36 Aus dem Reichstag. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg." Magdeburg, den 30. April 1903 Kröcher gegen Posadowsky. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung." Lübeck, den 12. Juni 1903 Soziale Politik. In: Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst. 63. Jahrgang. Viertes Vierteljahr. Verlag von Fr. Wilhelm Grunow, Leipzig 1904, Seite 570 ff. Zum Arbeiterschutz
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die Interessen der werkthätigen Bevölkerung. Beilage zum Lübecker
Volksboten." Lübeck, den 11. Februar 1904 Zur Tuberkulosebekämpfung 1904. Verhandlungen des Deutschen Zentralkomites zur Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke in der 8. Generalversammlung am 20. Mai 1904. Redigiert von Dr. Nietner. Generalsekretär des Zentralkomites. Berlin 1904. [Mit Begrüßungsrede von Arthur Graf von Posadowsky-Wehner]. Laut Nachricht in: "Wiener Klinische Wochenschrift". Nummer 50. 1904, Seite 1355 Graf Posadowsky in Wien. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie". Wien, den 2. November 1904 Tarifverhandlungen mit Deutschland. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie". Wien, den 30. November 1904 Mitteilung der Hauptstelle Deutscher Arbeitgeberverbände Nr.12. 3. Februar 1905. In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow. Im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born, Otto Brunner, Hermann Lange, Günter Schmölders, Joseph Vogt, Herald Zimmermann. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 1. Band. Das Jahr 1905. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden 1982, Seite 151 bis 152 "Hamburger Nachrichten", Nr. 96, 7. Februar 1905. In: Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow. Im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born, Otto Brunner, Hermann Lange, Günter Schmölders, Joseph Vogt, Herald Zimmermann. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 1. Band. Das Jahr 1905. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden 1982, Seite 109 Mehring, Franz: Siegestaumel und Siegesangst. [Posadowsky und die Rolle der Handelsverträge]. 22. Februar 1905. In: Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 23. Jahrgang, 1904/05. Erster Band, Seite 667-700 Der Schlussakt. [Über Posadowsky`s Rolle beim Abschluss der Handelsverträge] "Vossische Zeitung. Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen." Berlin, den 23. Februar 1905 Wirtschaftlicher Wochenbericht. "Vorwärts. Berliner Wochenblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 26. Februar 1905 Die Denkschrift über das Kartellwesen. "Neue Preußische Zeitung". Berlin, den 13. Dezember 1905 Die gestrige Reichstagsrede des Staatssekretärs Graf Posadowsky. "Neue Preußische Zeitung" Kreuzzeitung]. Berlin, den 13. Dezember 1905 Diäten und Sozialreform. "National-Zeitung. Morgenblatt". Berlin, den 13. Dezember 1905 Materialistische Gesinnung. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werthätigen Volkes." Leipzig, den 14. Dezember 1905 [Lob und Kritik an der Posadowsky-Rede vom 12.12.1905] Ein missglücktes Ausnahmegesetz. In: Das Tage-Buch. Heft 6, Jahrgang 2, Berlin, den 12. Februar 1921, Seite 165 ff. [Posadowsky`s Haltung zum gescheiterten Ausnahmegesetz von 1905/06] Der Gewerkverein. 9. Juni 1905. Nr. 23. Das Berggesetz im Hereenhause. [Verhandlung im Preußischen Herrenhaus am 2. Juni 1905] In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 1. Band. Das Jahr 1905. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden, Stuttgart 1982, Seite 386 bis 390 Kolonialkongreß. [Über Posadowsky auf dem Kolonialkongreß]. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie". Wien, den 6. Oktober 1905 Der Gewerkverein Nr. 7. 16. Februar 1906. Ein mannhaftes Wort. [Stellungnahme zur Rede Posadowsky`s über die nicht-sozialistische Arbeiterbewegung]. In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 2. Band. Das Jahr 1906. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden, Stuttgart 1987, Seite 46 bis 47 [Über Posadowsky im Jahr 1906] Einleitung. [Anmerkung: Ohne Autorennamen.] In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 2. Band. Das Jahr 1906. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden, Stuttgart 1987, Seite 1 bis 10 Wien, den 6. Juni. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie". Wien, den 6. Juni 1906 Graf Posadowsky. Deutsche Arbeitgeber-Zeitung. Nummer 25 vom 24. Juni 1906. In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 2. Band. Das Jahr 1906. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden, Stuttgart 1987, Seite 156 bis 158 Der Starke ist am mächtigsten allein. [Reaktion auf die Rede von Posadowsky am 6. Februar 1906] "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 8. Februar 1906 Der Reichstag und das gleiche Wahlrecht. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg." Magdeburg, den 9. Februar 1906 Er soll und muss herunter. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg." Magdeburg, den 13. Februar 1906 Vom Tage. "Deutsches Volksblatt. Morgenausgabe." Wien, den 3. Juni 1906 Über Posadowsky´s Rolle in der Rudolf Martin-Affäre sie auch unter dem Gliederungspunkt "Politiker" die Rede Hellmut von Gerlach am 15. Dezember 1905 und 25. Mai 1906 im Deutschen Reichstag [Über Posadowsky, 1906] Einleitung (Duisburg, im November 1984). In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 2. Band. Das Jahr 1906. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden, Stuttgart 1987, Seite 1 bis 10 (Anmerkung. Ohne Autorennamen) Reichstagssitzung am 11. Dezember 1906. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 12. Dezember 1906 Die Nebenregierung des Zentrums. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie." Wien, den 1. Januar 1907 Der preußische Landtag und die Reichstagswahlen. "Pester Lloyd". Wien, den 1. Januar 1907 Vor der Schlacht. "Morgenblatt Arbeiter-Zeitung. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie". Wien, den 26. Januar 1907 Gerüchte über Posadowsky. "Neues Wiener Tagblatt. Demokratisches Organ". Wien, den 31. Januar 1907 Krisengerüchte. "Czernowitzer Allgemeine Zeitung" Czernowitz, den 21. März 1907 [Tuberkulose] Die Bekämpfung der Tuberkulose. "Die Zeit." Wien, den 24. Mai 1907 [Eröffnungsreferat am 23. Mai 1907 auf der 11. Generalversammlung des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose in Berlin] Es wird eine neue Kiste angebrochen. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 24. Juni 1907 Der Ministerwechsel in Preußen und im Reich. "Neue Freie Presse. Nachmittagsblatt." Wien, den 24. Juni 1907 Das Urteil der Berliner Presse. "Münchner Neueste Nachrichten. Vorabendblatt." München, den 25. Juni 1907 Das Urteil der Berliner Presse. [Über Graf von Posadowsky]. "Münchner Neueste Nachrichten. Vorabendblatt." München, den 25. Juni 1907 Ministerieller Massensturz. "Volksstimme. Tageszeitung der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei". Magdeburg, den 25. Juni 1907 Die Kieler Entscheidungen und ihr Echo. [Über Graf von Posadowsky]. "Münchner Neueste Nachrichten. Vorabendblatt." München, den 25. Juni 1907 Über die neuen Männer. "Jenaer Volksblatt". Jena, den 25. Juni 1907 Zur Vorgeschichte des Ministerwechsels. "Nationalzeitung. Mit Handelszeitung". Abendblatt. Berlin, den 26. Juni 1907 Zum Ministerwechsel. "Jenaer Volksblatt". Jena, den 26. Juni 1907 Die Vorgeschichte des Ministerwechsels. "National-Zeitung. Abendblatt". Berlin, den 26. Juni 1907 Der Abschied Posadowskys. "Neues Wiener Tagblatt". Wien, den 26. Juni 1907 Der Ministerwechsel in Deutschland. "Czernowitzer Tagblatt". Czernowitz, den 26. Juni 1907 Eine Beschwerde gegen Posadowskys. "Neues Wiener Tagblatt". Wien, den 26. Juni 1907 Der Liberalismus und der Ministerwechsel. "National-Zeitung. Abendblatt". Berlin, den 26. Juni 1907 Die Umgestaltung der Regierung. "Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen. Vossische Zeitung." Berlin, den 29. Juni 1907 Der Rücktritt des Grafen Posadowsky. "Neue Freie Presse. Nachmittagsblatt". Wien, den 01. Juli 1907 Zietz, Luise: Politische Wetterzeichen. "Die Gleichheit. 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Znaim, den 10.Mai 1908 Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial- und Handelspolitiker. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1908 [Freiherr von Lucanus] "Freie Stimmen. Deutsche Kärntner Landes-Leitung". Klagenfurt, den 5. August 1908 Schneemelcher, Wilhelm (Hrsg.): Die Verhandlungen des zwanzigsten Evangelisch-Sozialen Kongresses - Abgehalten in Heilbronn am 1. bis 3. Juni 1909. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1909 [Bericht über die Rede von Arthur Graf von Posadowsky im September 1909 beim "Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke" in Nürnberg] Gegen den Alkohol. "Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten". Graz, den 3. Oktober 1909 Graf Posadowsky als Finanz-, Sozial-, und Handelspolitiker: 1882 bis 1898 Graf Posadowsky als Sozialpolitiker. Rezension in: Schmollers Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft im Deutschen Reich. Band 8 (1909), 3. Heft, Seite 1241 bis 1245. Wiederabdruck in: Gustav Schmoller: Zwanziger Jahre Deutsche Politik (1897-1917). Verlag von Duncker & Humblot, München und Leipzig 1920 Die Wohnungsfrage als Kulturproblem [Über Graf von Posadowsky]. "Prager Tagblatt. Morgenausgabe". Prag, den 13. Januar 1910 Der zweite deutsche Wohnungskrongress. "Die Arbeiter-Zeitung", Wien, den 25. Juni 1911 [Eröffnungsrede auf dem Wohnungskongress] Soziales. Ein ehrliches Wort über den Klassenkampf. "Salzburger Wacht. Organ für das gesamte werktätige Volk im Kronlande Salzburg". 23. September 1911 [Posadowsky über den Klassenkampf] Die Intentionale Hygiene-Ausstellung. "Dresdner Nachrichten. Abendausgabe". Dresden, den 17. September 1911, Seite 2 Posadowsky über den Klassenkampf. "Volksstimme Magdeburg. Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg". Magdeburg, Sonntag, den 17. September 1911 Graf Posadowsky über die Marokkofrage. "Neue Freie Presse." Wien, den 30. November 1911 Graf Posadowskys Kandidatenrede. 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Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 1. März 1930 Wohl keiner der hohen Beamten .. . "Danziger Neueste Nachrichten", 03. Juni 1930 Graf Posadowsky-Wehner. "Frankfurter Zeitung". Frankfurt am Main, den 3. Juni 1930 Ein interessanter Antrag. (Wer hat die Inflation gewollt und herbeigeführt). "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 1. März 1930 Verboten - Verweigert - Abgelehnt. "Volksbote. Sozialdemokratisches Organ für die Kreise Zeitz, Weißenfels. Naumburg". Zeitz, den 26. Juli 1930 Handgemenge im Landtag. "Vossische Zeitung. Berliner Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen". Berlin, den 9. Juni 1930 Graf Arthur von Posadowsky-Wehner .. In: Tagebuch der Zeit. Jahrgang 11, Heft 23. Berlin, den 7. Juni 1930, Seite 882 bis 883 Ferien für den Landtag." Vossische Zeitung Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen". Berlin, den 20. Dezember 1930, Seite 3 [Bericht über die Rede von Arthur Graf von Posadowsky-Wehner im Preußischen Landtag am 19. Dezember 1930.] Preußischer Landtag in Ferien. "Volksstimme. Tageszeitung der Sozialdemokratischen Partei im Regierungsbezirk Magdeburg". Magdeburg, den 21. Dezember 1930, Seite 3 [Bericht über die Rede von Arthur Graf von Posadowsky-Wehner im Preußischen Landtag am 19. Dezember 1930.] Schluss-Sitzung im Landtag. "Berliner Tageblatt und Handelszeitung". Berlin, den 20. Dezember 1930, Seite 3 [Bericht über die Rede von Arthur Graf von Posadowsky-Wehner am 19. Dezember 1930 im Preußischen Landtag]. Der preußische Wohlfahrtsetat. "Vorwärts". Berlin, den 31. Januar 1932 Bunsen, Marie von: Zeitgenossen die ich erlebte. 1900-1930. Verlegt bei Koehler & Amelang GmbH, Leipzig 1932 Graf Posadowsky-Wehner. "Berliner Tageblatt". Berlin, den 24. Oktober 1932 Graf Posadowsky-Wehner. "Hamburger Nachrichten." Hamburg, den 24. Oktober 1932 Graf Posadowsky-Wehner. "Frankfurter Zeitung". Frankfurt am Main, den 25. Oktober 1932 Büchner, P. (Braunschweig): Erinnerungen an Dr. Graf. von Posadowsky-Wehner. "Posener Tageblatt". Posen, den 24. November 1932 Schmidt, Martin: Graf Posadowsky - Staatssekretär des Reichsschatzesamtes und des Reichsamtes des Innern 1893 - 1903. Halle 1935 Staatsmann aus Glogau: Arthur Graf von Posadowsky-Wehner. "Neuer Glogauer Anzeiger." Nummer 6, Juni 2001 Kramer, Klaus Dieter: Freiherr. Ein Naumburger. NT. "Naumburger Tageblatt." 3. Dezember 2014. https://www.naumburger-tageblatt.de/freiherr-ein-naumburger-366786
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Wilhelm Liebknecht, Ignaz Auer, Siegfried Aufhäuser, Gustav Bauer, August Bebel, Karl Marx, Karl Kautsky, Eduard Bernstein, Heinrich Cunow, Franz Mehring, Arthur Stadthagen, Hermann Molkenbuhr, Rosa Luxemburg, Hugo Heimann, Wilhelm Keill, Georg Ledebour, Richard Fischer (Berlin), Heinrich Ströbel, Adolf Leopoldt (Zeitz) und andere.
Aufhäuser, Siegfried: Reichstagsrede. 12. März 1925. 35. Sitzung. In: Verhandlungen des Reichstages. III. Wahlperiode 1914. Band 384. Stenographische Berichte (von der 1. Sitzung am 5. Januar 1915 bis zur 36. Sitzung am 17. März 1925). Druck und Verlag der Reichsdruckerei, Berlin 1925, Seite 1057 bis 1062 [Albrecht] Interpellation des Abgeordneten Albrecht und Genossen (Nr. 21 Drucksache). Reichstag 7. Sitzung. 24. November 1900. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. II. Session 1900/02. Erster Band. Von der Eröffnung am 14. November 1900 bis zur 35. Sitzung am 28. Januar 1901. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1901, Seite 131 Auer, Ignaz: Rede. Reichstag. 7. Sitzung. 24. November 1900. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. II. Session 1900/02. Erster Band. Von der Eröffnung am 14. November 1900 bis zur 35. Sitzung am 28. Januar 1901. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1901, Seite 131 bis 138 [Agrarfrage] Resolution der Agrarfrage betreffend. Aus Resolution des sozialdemokratischen Parteitags zu Frankfurt am Main. In: "Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen." 4. Jahrgang. Nummer 23. Stuttgart, den 14. November 1894 Barth, Theodor: Rede. 4. Sitzung des Reichstages. 6. Dezember 1897. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 59 bis 64 Bauer, Otto: Der Staat und die Kartelle. In: "Der Kampf". Jahrgang 2. Heft 2. 1. November 1908, Seite 71 ff. Bauer, Gustav: Rede in der Nationalversammlung. 23. Juli 1919. 64. Sitzung. In: Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 328. Stenographische Bericht. Von der 53. Sitzung am 10. Juli 1919 bis zur 70. Sitzung am 30. Juli 1919. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin SW 1920, Seite 1843 bis 1852 Bebel, August: Rede. 3. Februar 1893. 35. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. VIII. Legislaturperiode. II. Session 1892/93. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 28. Januar 1893 bis zur 60. Sitzung am 7. März 1893. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1893, Seite 808 ff. Bebel, August: Rede. 9. März 1893. 62. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. VIII. Legislaturperiode. II. Session 1892/93. Dritter Band. Von der 61. Sitzung am 8. März 1893 bis zur 91. Sitzung am 6. Mai 1893. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1893, Seite 1522 bis 1525 Bebel, August: Rede. 27. November 1893. 6. Sitzung des Reichstags. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". 1. Beilage zum "Vowärts". Berliner Volksblatt. Berlin, den 28. November 1893 Bebel, August: Rede am 27. November 1893. Laut "Norddeutsche Allgemeine Zeitung. Morgenausgabe". Berlin, den 28. November 1897 Bebel, August: Rede am 16. Februar 1894. 51. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. II. Session 1893/94. Zweiter Band. Von der 33. Sitzung am 23. Januar 1894 bis zur 63. Sitzung am 5. März 1894. Von Seite 809 bis 1615 Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1894, Seite 1290 ff. Bebel, August: Rede am 13.März 1896. 59. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. IV. Session 1895/97. Zweiter Band. Von der 33. Sitzung am 6. Februar 1896 bis zur 63. Sitzung am 18. März 1896. Von Seite 775 bis 1552. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1896, Seite 1430 ff. Bebel Rede. Deutscher Reichstag. 7. Sitzung. 10. Dezember 1897. "Arbeiter-Zeitung. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie". Wien, den 14. Dezember 1897 Bebel, August: Rede. 11. Dezember 1897. 8. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session 1897/98. Erster Band. Von der Eröffnung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 154 bis 167 Bebel. Rede über die Marinevorlagen. 13. Dezember 1897. "Arbeiter-Zeitung. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie". Wien, den 14. Dezember 1897 Bebel, August [= Kurzangabe]: Rede. 15. Dezember 1898. 6. Sitzung des Reichstages. Protokolle, Seite 90 bis 104 Bebel, August: Rede. 11. Dezember 1897. 8. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session 1897/98. Erster Band. Von der Eröffnung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 154 bis 167 Bebel, August: Attentate und Sozialdemokratie. Nach einer Rede von August Bebel gehalten am Mittwoch, den 2. November 1898 in Berlin. Druck Max Bading, Berlin, Beuth-Straße 2 Bebel, August: Das Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversicherung im Deutschen Reich. In: Die Neue Zeit. Jahrgang 7. 1899. Heft 9, Seite 384 bis 400 Bebel, August: Rede. Reichstag. 19. Juni 1899. 96. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session. Dritter Band. Von der 71. Sitzung am 25. April 1899 bis zur 99. Sitzung am 22.Juni 1899. Von Seite 1911 bis 2768. Druck und Verlag Norddeutsche Buchdruckerei und Verlags-Anstalt. Berlin 1899, Seite 2644 bis 2658 Bebel, August: Rede. 20. Januar 1900. Reichstag. 181. Sitzung. "Leipziger Volkszeitung". Leipzig, den 22. Januar 1900 Bebel, August: Rede. Reichstag 10. Februar 1900. 145. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. I. Session 1898/1900. Fünfter Band. Von 132 Sitzung am 22. Januar 1900 bis zur 161. Sitzung am 7. März 1900. Von Seite 3655 bis 4505. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1900, Seite 4022 Bebel, August: Rede. Reichstag 19. November 1900. 3. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. II. Session 1900/02. Erster Band. Von der Eröffnung am 14. November 1900 bis zur 35. Sitzung am 28. Januar 1901. Von Seite 1 bis 974. 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Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1901, Seite 477 bis 488 Bebel, August: Die bevorstehende Reichstagswahl. Rede von August Bebel gehalten auf dem Münchener Parteitag am 19. September 1902. Expedition der Buchhandlung Vorwärts. Berlin 1902 Bebel, August: Rede. Deutscher Reichstag. 234. Sitzung. 11. Dezember 1902. Protokoll. In: "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung". Lübeck, den 13. Dezember 1902 Bebel, August: Rede am 10. Dezember 1903. In: Reichstag. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 11. Dezember 1903 Bebel, August: Rede. 4. Sitzung des Reichstages. 10. Dezember 1903. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode. I. Session, erster Sessionsabschnitt 1903/04. Erster Band. Von der Eröffnung am 3. Dezember 1902 bis zu 29. Sitzung am 10. Februar 1904. Von Seite 1 bis 858. 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In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis zur 58. Sitzung am 6. März 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1167 ff. Cunow, Heinrich: Zollkriegs-Betrachtungen. In: Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. XIX. Jahrgang, II. Band, 1900/1901, Nummer 45, 2. Band (1901), Seite 577 bis 585 Cunow, Heinrich: Die neuen Handelsverträge. In: Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. XXIII. Jahrgang, 1904-1905, I. Band (1905), Heft 22, Seite 701 bis 711. David, Eduard: Rede. Reichstag. 30. März 1909. 237. Sitzung. In: Verhandlungen des Reichstags. XII. Legislaturperiode. I. Session. Band 236. Stenographische Berichte. Von der 236. Sitzung am 29. März 1909 bis zur 261. Sitzung am 15. Juni 1909. 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Nr. 10, 13. Jahrgang, Band, 1894-1895. Wiederabdruck in: Karl Marx, Friedrich
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Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1901, Seite 629 bis 635 Fischer, Richard, Berlin, Abgeordneter: Rede. 1. Februar 1906, 33. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session 190571906. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis zur 58 Sitzung am 6. März 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 955 bis 966 Haase, Hugo: Rede. Reichstag. 22. April 1912. 43. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. I. Session. Band 284. Stenographische Berichte. Von der Eröffnungssitzung am 18. März 1912 bis zur 50. Sitzung am 29. April 1912. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin SW, Wilhelmstraße Nr. 32, Berlin 1912, Seite 1309 ff. Haase, Hugo. In der Generaldebatte gibt im Namen der sozialdemokratischen Fraktion Haase (SD) folgende Erklärung ab. In: Deutscher Reichstag. Reichstagssitzung am 30. Juni 1913. "Beilage zum Lübecker Volksboten. Nummer 151, Dienstag den 1. Juli 1913. Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung". Lübeck, den 1. Juli 1913 Haase, Hugo: Rede. Reichstag. 24. März 1916. 37. und 38. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. II. Session. Band 307. Stenographische Berichte. Von der 35. Eröffnungssitzung am 22. März 1916 bis zur 6. Sitzung am 6. Juni 1916. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin SW, Wilhelmstraße Nr. 32, Berlin 1916, Seite 842, 843, 844, 846 Heine, Wolfgang: Rede. 126. Sitzung des Reichstages. 26. November 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XI. Legislaturperiode, II. Session. Fünfter band. Von der 116. Sitzung am 13. Oktober 1906 bis zur 140. Sitzung am 13. Dezember 1906. Von Seite 3591bis 4385. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 3920 bis 3928 Herzfeld, Dr. Rede. Reichstag. 29. Januar 1906. 30. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. XI. Legislaturperiode. II. Session. 1905/1906. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session am 28. Mai 1906. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 28. November 1905 bis zur 31. Sitzung am 30.Januar 1906. Seite 1 bis 906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 854 bis 858 Herzfeld, Josef: Der Gesetzentwurf gegen die gewerblichen Berufsvereine. In: Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. Jahrgang25. 1906-1907, 1. Band, (1907), Heft 11, Seite 363 bis 367 Hilferding, Rudolf: Die Konjunktur. In: Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 25. Jahrgang. 2. Band. 1906-07, Seite 140 ff.., Statistik Seite 146 Hue, Otto: Woher die Kohlennoth und der Kohlenwucher? In: Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. Jahrgang 19. 1. Band. 1900-1901, Heft 4, Seite 106 bis 111 Hue: Rede. [Tagesordnung: Fortsetzung der Zweiten Beratung des Reichshaushaltsetats.] Reichstag. 6. Februar 1906. 36. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. XI. Legislaturperiode. II. Session. 1905/1906. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session am 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis 58. Sitzung am 6. März 1906. Von Seite 907 bis 1804. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1053 bis 1064 [Juchacz, Marie] Rede der SPD-Abgeordneten Marie Jucharez am 19. Februar 1919 vor der Nationalversammlung in Weimar. In: Die erste Parlamentsrede einer Frau in Deutschland. "Die Gleichheit. 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November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 51 Schultze, Carl: Rede. Reichstag. 44. Sitzung. 15. Februar 1893."Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Volksblatt 1. Beilage des "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 16. Februar 1893 Segitz, Martin: Rede. Reichstag. 138. Sitzung, 12. April 1913. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XIII. Legislaturperiode, I. Session. Band 289. Stenographische Berichte von der 131. Sitzung am 3. April 1913 bis zur 150. am 26. April 1913. Druck und Verlag der Norddeutschen Buckdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1913, besonders Seite 4715 Severing erledigt die Opposition. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 15. Oktober 1925 Scheidemann: Rede. Reichstag. 24. März 1916. 37. und 38. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. II. Session. Band 307 Stenographische Berichte. Von der 35. Eröffnungssitzung am 22. März 1916 bis zur 6. Sitzung am 6. Juni 1916. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin SW, Wilhelmstraße Nr. 32, Berlin 1916, Seite 841, 845 Schippel: Rede. Reichstag. 38. Sitzung des Reichstages am 30. Januar 1894. In: Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. "Vorwärts. 1. Beilage zum "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 31. Januar 1894 Schoenlank, Dr.: Rede. 4. Sitzung des Reichstages. 6. Dezember 1897. Erste Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend die deutsche Flotte. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 46 bis 53 [SPD-Reichstagsfraktion] Nothstands-Interpellation der SPD-Reichstagfraktion an den Herrn Reichskanzler. Berlin, den 3. Januar 1893. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 4. Januar 1893 Sollmann, Wilhelm: Rede. 8. Mai 1926. 197. Sitzung. In: Verhandlungen des Reichstages. III. Wahlperiode 1924. Band 390. (Von der 187. Sitzung am 26. März 1916 bis zur 224. Sitzung am 2. Juli 1926) Druck und Verlag Reichsdruckerei. Berlin 1926, Seite 7085 ff. Stadthagen [SPD]: Rede. 12. Februar 1906. 41.Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis zur 58. Sitzung am 6. März 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1193 bis 1029. China-Zitat Seite 1196 Stadthagen [SPD]: Rede. Reichstag. 5. Oktober 1917. 121. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. II. Session. Band 310. Stenographische Berichte. Von der 102. Sitzung am 7. Mai 1917 bis zur 125. Sitzung am 10. Oktober 1917. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1917, Seite 3705 ff. Ströbel, Heinrich: Die Lehren des Transvaalkriegs In: "Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie." Jahrgang 19. 1900-1901, 2. Band 1901, Heft 39, Seite 390 bis 399 Ströbel, Heinrich: Denkt das Ende!. "Die Weltbühne. Wochenschrift für Politik - Kunst - Wirtschaft". XVI. Jahrgang. Nummer 8. Berlin, den 19. Februar 1920, Seite 225 bis 229 Ströbel, Heinrich: Der Fall Erzberger. "Die Weltbühne. Wochenschrift für Politik - Kunst - Wirtschaft". XVI. Jahrgang. Nummer 11. Berlin, den 11. März 1920, Seite 321 bis 325 Ströbel, Heinrich: Köster, Kapp-Schutz, und Koalitionswechsel! "Die Weltbühne. Wochenschrift für Politik - Kunst - Wirtschaft". XVI. Jahrgang. Nummer 17. Berlin, den 22. April 1920, Seite 449 bis 453 Ströbel, Heinrich: Sozialistische Weltpolitik. "Die Weltbühne. Wochenschrift für Politik - Kunst - Wirtschaft". XVI. Jahrgang. Nummer 40, 30. September 1920, Seite 347 bis 349 Stücklen, Daniel: Rede. 35. Sitzung des Reichstages. 5. Februar 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis zur 58. Sitzung am 6. März 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1014 bis 1028 Südekum, Albert: Rede. Reichstag. 10 . April 1913. 136. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. I. Session. Band 289. Stenographische Berichte. Von der 131. Sitzung am 3. April 1913 bis zur 150. Sitzung am 26. April 1913. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1913, Seite Vollmar, Georg von: Rede, gehalten in der öffentlichen Parteiversammlung vom 1. Juni 1891 im "Eldorado" zu München. In: Georg Vollmar: Zwei Rede gehalten am 1. Juni und 6. Juli 1891 im "Eldorado" in München. Druck und Varlag von M. Ernst, München 1891, Seite 5 bis 14 Vollmar, Georg von: Rede. 19. März 1897. Reichstag 195. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. IV. Session 1895/97. Siebenter Band. Von der 182. Sitzung am 22. Februar 1897 bis zur 212. Sitzung am 30. April 1897. Von Seite 4851 bis 5700. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1897, Seite 5167 bis 5176 Wurm, Emanuel: Rede. Reichstag. 18. Sitzung. 17. Januar 1898. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 459 ff. Wurm, Emanuel: Rede. Reichstag. 18. Sitzung. 17. Januar 1898. "1. Beilage des "Vorwärts". Berliner Volksblatt. Vorwärts. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei". Berlin, den 18. Januar 1898 Wurm, Emanuel: Rede. Reichstag. 24. Sitzung. 12. Januar 1901. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. II. Session 1900/1902. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 14. November 1900 bis zur 35. Sitzung am 28. Januar 1901. Von Seite 1 bis 974. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 650 ff. Wurm, Emanuel: Rede. Reichstag. 46. Sitzung. 25. April 1912. Erste Beratung der Wehr- und Deckungsvorlagen wird fortgesetzt. "1. Beilage des "Vorwärts". 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Geschichte der Philosophie zurück Aristoteles: Nikomachische Ethik. Übersetzt und kommentiert von Franz Dirlmeier. Akademie Verlag, Berlin 1983 Bracher, Karl Dietrich: Zeit der Ideologien. Eine Geschichte politischen Denkens im 20. Jahrhundert. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1982. Besonders Seite 98, 100, 102 f. Condorcet: Entwurf einer historischen Darstellung der Fortschritte des menschlichen Geistes. Herausgegeben von W. Alff. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt a. Main 1963. Speziell Seite 39 Dilthey, Wilhelm: Texte zur Kritik der historischen Vernunft. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1983 Döring, Klaus: Platon Darstellung der politischen Theorien des Thrasymachos und des Protagoras. Universität Bamberg. Institut für Klassische Philologie. Bamberg 1993. FIS Universität Bamberg https://fis.uni-bamberg.de bitstream uniba ..... Gall, Lothar: Zu Charakter und Entwicklung der liberalen Bewegung in Deutschland. In: Historische Zeitschrift. R. Oldenbourg Verlag, München 220 (1975), Seite 324 bis 356 Hayek, Friedrich August von: Recht, Gesetzgebung und Freiheit. Eine neue Darstellung der liberalen Prinzipien der Gerechtigkeit und der politischen Ökonomie. Band 3: Die Verfassung einer Gesellschaft freier Menschen. verlag moderne industrie, Landsberg am Lech 1981, Seite 139 Hegel, Georg Wilhelm Friedrich: Grundlinien der Philosophie des Rechts [1820], Nach der Ausgabe von Eduard Gans herausgegeben und mit einem Anhang versehen von Hermann Klenner. Akademie Verlag, Berlin 1981 Kant, Immanuel: Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht [1784]. In: Immanuel Kant: Von den Träumen der Vernunft. Kleine Schriften zur Kunst, Philosophie, Geschichte und Politik. Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig und Weimar 1981, Seite 203 ff. Kant, Immanuel: Zum ewigen Frieden [1795]. In: Immanuel Kant: Von den Träumen der Vernunft. Kleine Schriften zur Kunst, Philosophie, Geschichte und Politik. Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig und Weimar 1981, Seite 413 ff. Kant, Immanuel: Kritik der praktischen Vernunft. Fünfte Auflage. Herausgegeben von Karl Vorländer. Verlag von Felix Meiner, Leipzig 1906 Langewiesche, Dieter: Liberalismus in Deutschland. Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. 1988. Speziell Seite 28 bis 29 Langewiesche, Dieter: Liberalismus und Revolution in Deutschland 1789 bis 1871 In: Liberalismus und Revolution. 2. Raststatter Tagung Geschichte des Liberalismus am 16./17. September 1989. COMDOK- Verlagsabteilung, Sankt Augustin, 1990. Zum Beispiel Seite 25ff. Menger, Anton: Neue Sittenlehre. Verlag von Otto Fischer, Jena 1905 Mill, John Stuart: Über die Freiheit. Philipp Reclam jun., Stuttgart 1974 Mill, John Stuart: Der Utilitarismus. Reclam jun., Stuttgart 1976 [PdS 1828, Seitenangabe = Kurzangabe für:] Platon: Der Staat Dritten Theiles. Erster Band. Von F. Schleiermacher: Platons Werke. Gedruckt und Verlegt bei G. Reimer, Berlin 1828
Schweitzer, Albert: Kultur und Ethik. In: Ausgewählte Werke in fünf Bänden. Band 2. Union Verlag, Berlin 1971 Schopenhauer, Arthur: Parerga und Paralipomena. Kleine philosophische Schrifften. Zweiter Band. [Erstveröffentlichung 1851] Druck und Verlag von A.W. Hahn, Berlin 1862 Smith, Adam: Der Wohlstand der Nationen. [1776] C. H. Beck`sche Verlagsbuchhandlung, München 1993 Spencer, Herbert: Die kommende Sklaverei. Aus: The Man versus the State. London 1884. With four essays on politics and society. Übersetzt von Liselotte und Ernst Mickel. Neudruck in: Lothar Gall, Rainer Koch (Herausgeber). Der europäische Liberalismus im 19. Jahrhundert. Texte zu seiner Entwicklung. Erster Band. Frankfurt / Main, Berlin, Wien 1981, Seite 134
Geopolitik. Geschichtsbewußtsein zurück Bassermann: Rede. 117. Sitzung, 14. November 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XI. Legislaturperiode. II. Session. 1905/1906, Fünfter Band. Von der 116. Sitzung am 13. November 1906 bis 140. (Schluss-) Sitzung am 13. Dezember 1906. Von Seite 3591 bis 4385. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1906, Seite 3619 bis 3622 Bülow, Graf von: Rede. 119. Sitzung. 11. Dezember 1899. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session. 1898/1900. Vierter Band. Von der 100 Sitzung am 14. November 1899 bis zur 131. Sitzung am 20. Januar 1900. Von Seite 2769 bis 3653. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1900, Seite 3292 bis 3295 Bülow, Fürst Bernhard von, Reichskanzler: Rede [Zum Einkreisungs-Theorem]. Reichstagsprotokolle. 117. Sitzung. 14. November 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XI. Legislaturperiode. II. Session. 1905/1906, Fünfter Band. Von der 116. Sitzung am 13. November 1906 bis 140. (Schluss-) Sitzung am 13. Dezember 1906. Von Seite 3591 bis 4385. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1906, Seite 3623 bis 3633 Bülow, Fürst Bernhard von, Reichskanzler: Rede [Zum Einkreisungs-Theorem]. Reichstagsprotokolle. 117. Sitzung. 14. November 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XI. Legislaturperiode. II. Session. 1905/1906, Fünfter Band. Von der 116. Sitzung am 13. November 1906 bis 140. (Schluss-) Sitzung am 13. Dezember 1906. Von Seite 3591 bis 4385. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1906, Seite 3957 bis 3960 Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XI. Legislaturperiode. II. Session, 1905/06, Fünfter Band. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt, Berlin 1906, Seite 3958f. [England] Zur Kenntnis der englischen Weltpolitik. 6. England in Südafrika. In: Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst. Leipzig. Jahrgang, 54 (1895), Drittes Vierteljahr, Seite 7 bis 21 Haller, Johannes: Die Aera Bülow. Eine historisch-politische Studie. J. G. Cotta`sche Buchhandlung, Nachfolger Stuttgart und Berlin 1923 Haller, Johannes: Vorwort [Zu: Die Aera Bülow. Eine historisch-politische Studie]. Tübingen, am Jahrestag der Verkündigung des deutschen Kaisertums 1922 [Hoetzsch] Professor Dr. Otto Hoetzsch an Kuno Graf Westarp. Berlin, den 5. November 1918. In: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte. München. Jahrgang 21 (1973). Heft 3, Seite 340 [Hoetzsch] Witt, Peter-Christian: Eine Denkschrift Otto Hoetzschs vom 5. November 1918. Einleitung. In: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte. München. Jahrgang 21 (1973). 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Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 42 bis 43 Hohenlohe-Schillingsfürst, Dr. Chlodwig Fürst zu, Reichskanzler: Rede Reichstagssitzung am 12. Juni 1900. 209. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. I. Session 1898/1900. Siebenter Band. Von der 191. Sitzung am 11. Mai 1900 bis zur 209. (Schluß-)Sitzung am 12. Juni 1900. Von Seite 5417 bis 6046. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1900, Seite 6035 ff. Holland-Mohrungen, Pr.-, Reichstagsabgeordneter. Unseren vorgestrigen Mittheilungen über eine Rede des Grafen Kanitz fügen wir noch hinzu .... In: Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen, Vossische Zeitung". Berlin, den 10. Januar 1901, Seite 2 Jerussalimski, A.S.: Die Außenpolitik und die Diplomatie des deutschen Imperialismus. Ende des 19. Jahrhundert. Dietz Verlag, 1. Auflage Berlin 1954 Kanitz, Graf von: Rede: Reichstag. 218. Sitzung. 3. Mai 1897. Tagesordnung: Interpellation des Grafen Kanitz und Genossen. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Parteideutschlands." Berlin, den 4. Mai 1897 [Kanitz] Nr. 117 Interpellation: Die Unterzeichneten erlauben sich an den Herren Reichskanzler folgende Anfrage zu richten: "Ist der Herr Reichskanzler bereit, über den Stand der Verhandlungen zur Regelung handelspolitischen Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich und den Vereinigten Staaten von Nordamerika Auskunft zu geben?" Berlin den 6. Februar 1899. Graf von Kanitz und andere. In: Reichstag. Aktenstück Nummer 117. Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. I. Session 1898/1900. Zweiter Anlagenband, Nummer 96 bis 269 der amtlichen Drucksachen des Reichstages enthaltend. Gedruckt bei Julius Sittenfeld. Berlin 1899, Seite 1007f. Kanitz, Graf von: Rede. 30. Sitzung des Reichstages am 11. Februar 1899. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. I. Session 1898/1900. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 6. Dezember 1898 bis zur 35. Sitzung am 17. Februar 1899. Von Seite 1 bis 949. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1899, Seite 783. ff Kanitz, Graf von: Rede. 11. Januar 1901. 22. Sitzung des Reichstages. In: "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen." Deutsche Reichstag. Bericht. 22. Sitzung. Lübeck, den 12. Januar 1901 Kanitz, Graf von: Rede. 6. Februar 1906. 36.Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis zur Vertagung der Session am 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis zur 58. Sitzung am 6. März 1906. Von Seite 907 bis 1805. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1036 bis 1069 Kanitz, Graf von: Rede. 5. März 1908. 116. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XII. Legislaturperiode, I. Session. Band 231. Von der 11. Sitzung am 28. Februar 1908 bis 131. Sitzung am 26. März 1908. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 3641 ff. Kardorff, von: Rede. 18. März 1897. Reichstag 194. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. IV. Session 1895/97. Siebenter Band. Von der 182. Sitzung am 22. Februar 1897 bis zur 212. Sitzung am 30. April 1897. Von Seite 4851 bis 5700. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1897, Seite 5155 bis 5157 Kardorff, Wilhelm von: Rede. Reichstag. 17. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. II. Session 1900/02. Erster Band. Von der Eröffnung am 14. November 1900 bis zur 35. Sitzung am 28. Januar 1901. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1901, Seite 435 bis 437 Kardorff, von: Rede. 5. Februar 1906. 35. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Erster Sessionsabschnitt vom 28. November 1905 bis 28. Mai 1906. Zweiter Band. Von der 32. Sitzung am 31. Januar 1906 bis zur 58. Sitzung am 6. März 1906. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 1002 bis 1003 Kardorff, Wilhelm von: Rede am 5. Februar 1906 im Reichstag 35. Sitzung. Zitiert in: "Volksstimme". Magdeburg, den 7. Februar 1906 Katz, Eugen: Wo stehen wir im Streik der Bergleute?. "Die Hilfe", Nr. 4., 29. Januar 1905. In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born, Otto Brunner, Hermann Lange, Günter Schmölders, Joseph Vogt, Harald Zimmermann. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 1. Band. Das Jahr 1905. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden 1982, Seite 129 bis 132 Katz, Eugen: [Schwieriges Verhältnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaft.] 4. Juni 1905. In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born, Otto Brunner, Hermann Lange, Günter Schmölders, Joseph Vogt, Harald Zimmermann. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 1. Band. Das Jahr 1905. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden 1982, Seite 373 bis 377 Kayser: Rede am 16. März 1896. 61. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. IV. Session 1895/97. Zweiter Band. Von der 33. Sitzung am 6. Februar 1896 bis zur 63. Sitzung am 18. März 1896. Von Seite 775 bis 1552. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1896, Seite 1480 ff. Klinckowström, Clemens von: Rede am 24. Juni 1897 im preußischen Herrenhaus. 28. Sitzung. In: Herrenhaus 24. 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Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1894, Seite 911 bis 916 Lieber, Dr. Ernst: Rede. 18. März 1897. Reichstag 194. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. IV. Session 1895/97. Siebenter Band. Von der 182. Sitzung am 22. Februar 1897 bis zur 212. Sitzung am 30.April 1897. Von Seite 4851 bis 5700. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1897, Seite 5142 bis 5147 Lieber, Dr. Ernst: Rede. Reichstag. 11. Februar 1899. 30. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: X. Legislaturperiode, I. Session 1898/1900. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 6. Dezember 1898 bis zur 35. Sitzung am 17. Februar 1899. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 790 ff. Lieber Dr.: Rede. 121. Sitzung. 13. Dezember 1899. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. IX. Legislaturperiode. I. Session. 1898/1900. Vierter Band. Von der 100 Sitzung am 14. November 1899 bis zur 131. Sitzung am 20. Januar 1900. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1900, Seite 3333 bis 3335 Liebknecht, Wilhelm, Abgeordneter: Rede. 7. Juli 1893. Deutscher Reichstag. [Gesetzesentwurf "Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres"]. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt". Berlin, den 18. Juli 1893 MacDonald, James Ramsay: England und Deutschland. In: "Die Neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie". Heft 17. 20. August 1908, Seite 1033 bis 1037 Manteuffel: Rede. 14. Februar 1893. 43. Sitzung. In: Parlamentsberichte. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 15. Februar 1893 Marschall von Bieberstein, Adolf: Rede. Reichstag. 194 Sitzung. 18. März 1897. In: "Der Kampf um die Schiffe. "Volksstimme Magdeburg. Sozialdemokratisches Organ für Magdeburg und Umgegend." Magdeburg, 19. März 1897 Negenborn, Carl: Betrachtungen zu inneren Politik. In: "Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst." Verlag von Fr. Wilh. Grunow.66. Jahrgang. Leipzig, den 1907, Seite 332 bis 339 [Über Miquel] Der preußische Finanzminister. "Jenaer Volksblatt". Jena, den 17. Juni 1893 [Über] Finanzminister Miquel. "Jenaer Volksblatt". Jena, den 13. August 1893 [Miquel, Johannes von] Politische Übersicht: Die öffentliche Sittlichkeit des Klassenstaates. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei". Berlin, den 1. September 1893 Miquel als Konkursverwalter. "Vorwärts, Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratisch Partei Deutschlands." Berlin, den 16. November 1893 Miquel, Bevollmächtigter zum Bundesrat, für das Königreich Preußen und Finanzminister: Rede. 37. Sitzung des Reichstages am 29. Januar 1894. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. II. Session. Zweiter Band. Von der 33. Sitzung am 23. Januar 1894 bis zur 63. Sitzung am 5. März 1894. Von Seite 809 bis 1615 Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1894, Seite 919 bis 923 Miquel, Dr.: Rede. 121. Sitzung. 13. Dezember 1899. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags.IX. Legislaturperiode. I. Session. 1898/1900. Vierter Band. Von der 100 Sitzung am 14. November 1899 bis zur 131. Sitzung am 20. Januar 1900. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1900, Seite 3331 bis 3333 Mugdan, Otto: Rede. 125. Sitzung des Reichstages. 24. November 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages: XI. Legislaturperiode, II. Session. Fünfter band. Von der 116. Sitzung am 13. Oktobr 1906 bis zur 140. Sitzung am 13. Dezember 1906. Von Seite 3591bis 4385. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 3896 ff. Naumann, Friedrich: Rede. 11. April 1907. 26. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XII. Legislaturperiode. I. Session, Band 227. Von der Eröffnungssitzung am 19. Februar 1907 bis zur 30. Sitzung am 16. April 1907. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1907, Seite 680 bis 684 Naumann, Friedrich: Demokratie und Kaisertum. Ein Handbuch für innere Politik. Buchverlag "Hilfe". Vierte neu bearbeitete Auflage. [Erste Ausgabe 1903], Berlin-Schöneberg 1905 Naumann, Friedrich: Sozialpolitik und Menschenbildung. Die Hilfe Nr. 49, 9. Dezember 1906. [Die Stufen der Sozialpolitik und das zugehörige Bildungsideal] In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 2. Band. Das Jahr 1906. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden, Stuttgart 1987, Seite 307 f. Oldenburg, Elard von: Rede. Reichstag, 29. Januar 1910. 26. Sitzung, In: Verhandlungen des Reichstags. XII. Legislaturperiode. II. Session. Band 259. Von der 23. Sitzung am 25. Januar 1910 bis zur 43.Sitzung am 24. Februar 1910. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt. Berlin 1910, Seite 896 bis 898 [Paasche] Nummer 869. Berichterstatter: Dr. Paasche. Bericht der Kommission für den Reichshaushalts-Etat über den von den Abgeordneten Bassermann, Dr. Hasse, Graf von Oriola, Dr. Paasche eingebrachten Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Abänderung des Zolltarifgesetzes. Nr. 716 der Drucksachen. Reichstag. Aktenstück 869. Berlin, den 26. Mai 1900. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. X. Legislaturperiode. 1. Session 1898/1900. Siebenter Anlageband. Nr. 712 bis 919 der amtlichen Drucksachen des Reichstages enthaltend. Von Seite 5105 bis 5681. Gedruckt bei Julius Sittenfeld. Mauerstraße 44, Berlin 1900, Seite 5516 bis 5523 Paasche, Dr. Hermann: Rede. Reichstag. 19. Februar 1912. 9. Sitzung. In: Verhandlung des Reichstags. XIII. Legislaturperiode. I. Session. Band 283 Stenographische Berichte. Von der Eröffnungssitzung am 7. Februar 1912 bis zur 28. Sitzung am 16. März 1912. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin SW, Wilhelmstraße Nr. 32, Berlin 1912, Seite 124 bis 134 Radziwill, Fürst: Rede. Reichstag. 28. März 1898. 71. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode, V. Session, 1897/1898. Dritter Band. Von der 96. Sitzung am 21. März 1898 bis zur Schlusssitzung am 6. Mai 1898. Druck und Verlag Norddeutsche Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 1822 bis 1823 Radziwill, Ferdinand: Rede Reichstag am 27. Februar 1907. "Leipziger Volkszeitung. Organ der Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 28. Februar 1907 Rathenau, Walter: Ein dunkler Tag. "Vossische Zeitung. Königlich privilegirte Berliner Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen." (Ausgabe A), Berlin, den 7. Oktober 1918 Rathenau, Walter: Zur Kritik der Zeit. In: Erster Band, Seite 7 ff.. Walter Rathenau: Reden ud Schriften aus der Kriegszeit. Gesammelte Schriften in fünf Bänden. Fünfter Band, S. Fischer Verlag, Jena, 1918 Reichskanzler, Der. Reichsamt des Inneren. Berlin, den 11. Dezember 1897. [Unterzeichnet] In Vertretung: Graf Posadowsky. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 15. Januar 1897, Seite 1 Richter, Eugen: Rede. Reichstag. 28. November 1893. 7. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. II. Session 1893/94. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 16. November 1893 bis zur 32. Sitzung am 22. Januar 1894. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1894, Seite 126 bis 138 Richter, Eugen: Rede. 30. Januar 1894. 38. Sitzung des Reichstages. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. II. Session 1893/94. Zweiter Band. Von der 33. Sitzung am 23. Januar 1894 1896 bis zur 83. Sitzung am 5.März 1894 . Von Seite 809 bis 1615. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1897, Seite 927 bis 928 (Vgl. auch: 38. Sitzung des Reichstages am 30. Januar 1894. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 31. Januar 1894) Richter, Eugen: Rede. [Diskussion des Antrages Friedberg = von Kardorff = Lieber = Graf Mirbach betreffend die Veranstaltung einer internationalen Konferenz für die Währungsfrage] 16. Februar 1895. 39. Sitzung des Reichstages. In: Parlamentsberichte. Deutscher Reichstag. "Vorwärts. 1. Beilage zum "Vorwärts" Berliner Volksblatt." Berlin, den 17. Februar 1895 Richter, Eugen: Rede. 136. Sitzung des Reichstages. 30. November 1896. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. IV. Session. 1895/97. Fünfter Band. Von der Eröffnungssitzung am 10. November 1896 bis zur 149. Sitzung am 16. Dezember 1896. Von Seite 3129 bis 3959. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 3600 ff. Richter, Eugen: Rede. Reichstag. 218. Sitzung. 3. Mai 1897. Gegenstand Interpellation des Abgeordneten Graf von Kanitz und Genossen." Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes. 2. Beilage zu Nummer 100. Der Leipziger Volkszeitung, Dienstag den 4. Mai 1897". Leipzig, den 4. Mai 1897 Richter, Eugen: Rede. 5. Sitzung des Reichstages. 7. Dezember 1897. Fortsetzung der ersten Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend der deutschen Flotte. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 67 bis 80 Richter, Eugen: Rede. 13. Dezember 1897. 9. Sitzung des Reichstages. [Fortsetzung der ersten Berathung des Entwurfs eines Gesetzes, betreffend der Feststellung des Reichshaushaltsetats für das Rechnungsjahr 1898, nebst Anlagen, in Verbindung mit der ersten Beratung.] In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 182 bis 193 Richter, Eugen: Rede. 122. Sitzung. 14. Dezember 1899. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session. 1898/1900. Vierter Band. Von der 100 Sitzung am 14. November 1899 bis zur 131. Sitzung am 20. Januar 1900. Von Seite 2769 bis 3653. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1900, Seite 3356 bis 3372 Richter, Eugen: Rede. Reichstag. 9. Februar 1900. 144. 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Januar 1894 Rickert, Heinrich: Rede. Reichstag. 14. Dezember 1897. 10. Sitzung. Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. IX. Legislaturperiode. V. Session. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 30. November 1897 bis zur 30. Sitzung am 1. Februar 1898. Von Seite 1 bis 789. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1898, Seite 202 bis 210 Rickert, Heinrich: Rede. Reichstag. 14. Dezember 1898. 5. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session. 1898/1900. Erster Band. Von der Eröffnungssitzung am 6. Dezember 1898 bis zur 35. Sitzung am 17. Februar 1899. Von Seite 1 bis 949. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1899, Seite 73 ff. Roesicke: Rede. Reichstag. 21. Juni 1899, 98. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstags. X. Legislaturperiode. I. Session. Dritter Band 1898/1900. Von der 71. 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Prof. Dr. phil. Alexander Wöll. Erstgutachter: Prof. Dr. phil Thomas
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Seite 112, 117, 125. (Die Berechnung der Prozentzahlen in den Spalten
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Gerhard A. Ritter]: Sie weichen in Spalte 3 für die Jahre 1871 und
1885 von den bei Desai, Seite 36 gegebenen Indexzahlen (66 bzw. 88) leicht
ab. Einige Kategorien und Originaldaten abgedruckt in Gerd Hohorst, Jürgen
Kocka und Gerhard A. Ritter, Sozialgeschichtliches Arbeitsbuch II, 2.
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1867 bis 1914. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016,
Seite 20 bis 24 Sozialpolitik, Sozialreform und Sozialismus. 28., 29. und 31. März 1890. "Deutscher-Reichsanzeiger und Königlich-Preußischer Staatsanzeiger". Nummer 80 bis 82. In: Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890-1904). 1. Band: Grundfragen der Sozialpolitik. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016, Seite 144 bis 150 Die Erhebungen über den Umfang der sogenannten Sachsengängerei. "Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter". Berlin, den 8. Januar 1890 Nationalliberale Unverschämtheit. "Berliner Volksblatt. Organ für die Interessen der Arbeiter". Berlin, den 6. April 1890 [Germania] Heute, am 17. November, ist der zehnjährige Gedenktag der kaiserlichen Botschaft. "Germania". Nummer 265. Drittes Blatt. 18. November 1891. In: Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890-1904). 1. Band: Grundfragen der Sozialpolitik. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016, Seite 226 bis 227 Petition Nummer 593 ein "Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Bekämpfung die Trunksucht, nebst Begründung". In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. 8. Legislaturperiode, I. Session 1890/92. Fünfter Anlagenband. Von Nummer 570 bis 669 der amtlichen Drucksachen des Reichstages enthaltend. Von Seite 35215 bis 3780. Gedruckt bei Julius Sittenfeld, Berlin 1892, Seite 3515 bis 3589 [Programm] Entwurf zu einem katholisch-socialen Programm - 21. Juli 1893. In: Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890-1904). 1. Band: Grundfragen der Sozialpolitik. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016, Seite 277 bis 280 Programm der Deutsch-Konservativen Partei. 8. Dezember 1892. In: Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890-1904). 1. Band: Grundfragen der Sozialpolitik. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016, Seite 275 bis 276 Der "Bund der Landwirte". "Jenaer Volksblatt". Jena, den 21.Februar 1893 Schwindel bleibt Trumpf. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 29. März 1893 Bund der Landwirte. [Enthält den Aufsatz von Herrn Ruprecht "Vorschlag zur Verbesserung der Lage"]. Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst. 52. Jahrgang, Leipzig 1893, Erstes Vierteljahr, Seite 457 bis 472 Nr. 130 Sitzung des Staatsministeriums am 8. November 1893. In: Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817-1934/38. 21. März 1890 bis 9. Oktober 1900. Band 8/I. Bearbeitet von Hartwin Spenkuch. Olms-Weidmann Hildesheim, Zürich, New York 2003, Seite 139 bis 140 Die "Reichsfinanzreform". "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 16. November 1893 Palamentsberichte. 28. Sitzung vom 5. März 1894. Rede von Johannes von Miquel, Putkammer, Jagdzewski und andere. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 6. März 1894 Der russische Handelsvertrag eine nationale Gefahr. [Kein Autor genannt.] In: "Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst. Jahrgang 53, Erstes Vierteljahr. Leipzig 1894, Seite 417 bis 424 Die Übermacht des Geldkapitals zeigt wieder. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 6. Juni 1894 Deutscher Reichstag 7. Juli 1893. 3, Sitzung. Beratung des Gesetzesentwurfs betr. der Friedenspräsenzstärke. "Vorwärts. 1. Beilage zur "Vorwärts" Berliner Volksblatt". Berlin, den 8. Juli 1893 Die Reichsschuldentilgung". "Vorwärts, Berliner Volksblatt. Organ der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands", Berlin, den 8. August 1893
Frankfurter Zeitung. 15. September 1893. In: Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890-1904). 1. Band: Grundfragen der Sozialpolitik. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. (Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914). Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016, Seite 280 bis 283 Deutschland. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie." Wien, den 5. April 1893 Berlin, den 19. Juli [1893]. "Pester Lloyd". Budapest, am 21. Juli 1893 Zu den neuen Steuerplänen. "Berliner Tageblatt. Abendausgabe". Berlin, den 3 .Oktober 1893 Der Reichstag. "Vorwärts, Berliner Volksblatt. Organ der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands", Berlin, den 16. November 1893 Der Reichshaushalt. Etat für 1894/95. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 17. November 1893, Seite 2 Meyer, Rudolf Hermann: Aufhebung des Identitäts-Nachweises. In: Die Neue Zeit: Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 12. 1893-94. 1. Band. (1894), Heft 18, Seite 560 bis 562 Politische Übersicht. Der Neuhjahrstag. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 3. Januar 1894 Der Neuhjahrstag. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 3. Januar 1894 Die erste Lesung der Tabaksteuer. In: "Neueste Mitheilungen". Herausgeber Karl Homann. Berlin, den 16. Januar 1894 Deutscher Reichstag. "Ostdeutsche Rundschau". Wien, den 30. Jänner 1894 Die Finanzreform im Reichstage. In: "Neueste Mitheilungen". Herausgeber Karl Homann. Berlin, den 2. Februar 1894 Die Aufhebung der Kampfzölle. "Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen. Vossische Zeitung." Berlin, den 10. Februar 1894 Der russische Handelsvertrag eine nationale Gefahr. In: "Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst". Erste Vierteljahr. 53. Jahrgang. Verlag von Fr. Wilhelm Grunow, Leipzig 1894, Seite 417 bis 424 Der russische Handelsvertrag im Reichstag. "Jenaer Volkblatt." Jena, den 3. März 1894 Parlamentsberichte. 28. Sitzung vom 5. März 1894. Rede von Johannes von Miquel, Putkammer, Jagdzewski und andere. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 6. März 1894 Die Zigarrenarbeiter-Löhne 1878 und 1893. In: "Die Neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens." Jahrgang 12. 1893-94, 1. Band (1894), Heft 18, Seite 567 bis 573 Die Übermacht des Geldkapitals. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 6. Juni 1894 [Varzin, Otto von Bismarck, Huldigungsdeputation] Die letzte Münze. "Wiener Journal. Unparteiisches Tagblatt". Wien, den 19. September 1894 Das Polentum. "Der Reichsbote". Berlin, den 19. September 1894 Die Worte, welche Bismarck zu den Abgeordneten . In: "Ostdeutsche Rundschau". Berlin, den 19. September 1894 Die Posener Huldigung für den Fürsten Bismarck. "Norddeutsche Allgemeine Zeitung". Berlin, den 19. September 1894 Posen. 19. September. "Neue Freie Presse." Wien, den 20. September 1894 Die antipolnische Rede des Fürsten Bismarck und die Presse. "Das Vaterland. Zeitung für die öesterreichische Monarchie". Wien, den 24. September 1894 Die preußischen
Junker. "Arbeiter-Zeitung. Organ der österreichischen Sozialdemokratie".
Wien, den 25. September 1894 [Varzin, Otto von Bismarck, Huldigungsdeputation] Kurze Nachrichten. "Volksblatt für Stadt und Land." Nummer 39. Wien, den 27. September 1894, Seite 2 Der Kanzlerwechsel. "Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst." Jahrgang 53 (1894). Viertes Vierteljahr. Leipzig 1894, Seite 277 bis 280 Wongrowitz, Kreis. Preußischer Landkreis von 1793 und 1919. Geschichte, Zahlen, Informationen. https://dewiki.de/Lexikon/Kreis_Wongrowitz#Einwohnerentwicklung Der Handelsvertrag mit Rußland. In: Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst. Zweites Vierteljahr. 53. Jahrgang. Verlag von Fr. Wilhelm Grunow, Leipzig 1894, Seite 97 bis 102 [Kanzlerkrise] Die deutsche Kanzlerkrise. Ostdeutsche Rundschau. Wien, den 20. Oktober 1894 Die Berliner Antisemiten. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie." Wien, den 8. Februar 1895 Protest gegen die Tabakfabriksteuer. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für Magdeburg und Umgegend". Magdeburg, den 13. Februar 1895 Die deutsche Finanzreform. "Ostdeutsche Rundschau". Wien, den 26. Februar 1895 Das Lob der Unzufriedenheit. [Über die Reden des Herrn von Boetticher]. "Vossische Zeitung. Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen". Berlin, den 26. Februar 1895 [Über die Reichstagssitzung am 25. Februar 1895]. "Vossische Zeitung. Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen". Berlin, den 26. Februar 1895 Das Centrum. "Linzer Volksblatt". Linz, den 22. März 1895 Die Zuckernovelle im Reichstag. "Posener Zeitung." Posen, den 22. Mai 1895 Die Agrarier im Kampfe gegen das Industrie-, Handels- und Leihkapital. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 26. April 1895 Bei der Grundsteinlegung für den Elbe-Trave-Kanal. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen des werkthätigen Bevölkerung." Lübeck, den 2. Juni 1895 Protokoll einer Besprechung des Evangelischen Oberkirchenrates der altpreußischen Union mit Konsistorialpräsidenten und Generalsuperintendenten am 4. und 5. Dezember 1895. In: Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890-1904). 1. Band: Grundfragen der Sozialpolitik. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Quellensammlung. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016, Seite 425 bis 413 Die Umgestürzten Umstürzler. "Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 14. Mai 1895 Aus dem Reichstage [vom 13. Mai 1895]. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der Werkthätigen Bevölkerung." Lübeck, den 15. Mai 1895 Deutscher Reichstag. "Voralberger Volksblatt". Bregenz, den 16. Mai 1895 Rüchtritt des Ministers Köller. "Die Presse". Wien, den 5. Dezember 1895 Protokoll einer Expertenkonferenz des Inneren vom 4. bis 9. November 1895. In: Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890-1904). 1. Band: Grundfragen der Sozialpolitik. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Quellensammlung. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016, Seite 353 bis 402 [Börsengesetz] Berlin, den 1.Mai. "Vossische Zeitung. Königlich privilegierte Berlinische Zeitung". Berlin, den 1. Mail 1896 Ueber Heinrich von Treitschke. "Leipziger Volkszeitung Organ für die Interessen des gesamten werthätigen Volkes. 2. Beilage zu Nr. 100 der Leipziger Volkszeitung. Sonnabend, den 2. Mai 1896". Berlin, den 2. Mai 1896 [Börsengesetz] Leipzig, 4. Mai. "Leipziger Volkszeitung Organ für die Interessen des gesamten werthätigen Volkes." Leipzig, den 4. Mai 1896 Die uferlosen Flottenpläne. "Reichspost. Unabhängiges Tagblatt für das christliche Volk Österreichs-Ungarns". Wien, den 15. September 1896 Die Unfall-Novelle im Reichstag. In: Soziale-Praxis. Centralblatt für Sozialpolitik. Nr. 19. 4. Februar 1897. In: Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow und Karl Erich Born. Im Auftrag der historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz. Herausgegeben von Hans Joachim Henning und Florian Tennstedt. III. Abteilung. 2. Band. Die Revision der Unfallversicherungsgesetze und die Praxis der Unfallversicherung. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Mainz 2009, Seite 371 bis 372 Die Ansiedlungs-Gesetzgebung und das Polenthum in Preußen. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, 26. Februar 1897 Dresden. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 9. März 1897 [Nachricht über eine Versammlung der Deutsch Konservativen Partei.] Der Kampf um die Schiffe. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für Magdeburg und Umgegend". Magdeburg, den 19. März 1897 Von dem kolosallen Verdienst unserer Bergleute. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für Magdeburg und Umgegend". Magdeburg, den 27. März 1897 Das persönliche Regiment. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschland". Berlin, den 30. Juni 1897 Politische Übersicht, Berlin, 29. Juni. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschland". Berlin, den 30. Juni 1897 Ausland. "Grazer Volksblatt". Graz, den 28. September 1897 Neues vom Petroleum-Monopol. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 9. Dezember 1897 Protokoll gegen die Knebelung des Koalitionsrechts. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 22. Februar 1898 1. Flottengesetz. Veröffentlicht im Deutschen Reichsgesetzblatt Nr. 15/1898 vom 16. April 1898 [Der Neue Kurs] Zum Wahlkampf. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 3. Juni 1898 Die Regierung und das Reichstags-Wahlrecht. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung." Lübeck, den 14. Juni 1898 Die Sozialdemokratie und die Altersversorgung. "Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes der Alpenländer." Graz, den 16. Juni 1898 Die wirthschaftliche Last des Militarismus. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung". Lübeck, den 7. September 1898 Vom Gefängniss zum Zuchthaus. "Volks-Zeitung. Organ für Jedermann aus dem Volke. Morgenausgabe". Berlin, den 9. September 1898 Wirthschaftliche Rundschau: Die Reichsbank. Chinesische Anleihe. Chinas Außenhandel. Amerikanische Kaffeepreise. Londoner Docktrust. Petroleum 1898. In: Die Neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. Jahrgang 16. 1897 bis 98, 2. Band (1898). Heft 32, Seite 185 bis 187 Reichstagssitzung am 20. November 1898. 105. Sitzung. Tagesordnung: Zweite Beratung des Entwurfs des Gesetzes zum Schutz des gewerblichen Arbeitsverhältnisses: In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. 1. Beilage des "Vorwärts" BerlinerVolksblatt". Berlin, den 21. November 1898 Vom Attentat auf das Koalitionsrecht. Vorwärts. Berliner Volksblatt Nr. 128, 4. Juni 1899. [Der Entwurf eines Gesetzes zum Schutz des gewerblichen Arbeitsverhältnisses zielt auf die Vernichtung des Koalitionsrechts, das Gesetz stellt die gesamte Arbeiterklasse unter Ausnahmerecht. In: Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 begründet von Peter Rassow und Karl Erich Born im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, herausgegeben von Hansjoachim Henning und Florian Tennstedt, III. Abteilung. Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses. (1890-1904). 4. Band: Arbeiterrecht - bearbeitet von Wilfried Rudloff. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2011, Seite 317 bis 320 Invalidenversicherungsgesetz für das Deutsche Reich vom 13. Juli 1899. Herausgegeben von R. Krause. Sechste Auflage. Druck und Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, ohne Jahr Die "Denkschrift" zur Zuchthausvorlage. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für Magdeburg und Umgegend. Beilage zur Volksstimme." 10. Jahrgang. Nummer 131. Magdeburg, den 8. Juni 1899 [Preußisches Staatsministerium] Nr. 384 Sitzung des Staatsministeriums am 13. Oktober 1899. In: Acta Borussica, Neue Folge. 1. Reihe. Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817-1934/38. Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften unter Leitung von Jürgen Kocka und Wolfgang Neugenauer. Olms-Weidmann. Hildesheim, Zürich, New York 2003 Aus Deutschland. [Kommentar zum Zuchthausgesetz]. "Salzburger Wacht. Sozialdemokratische Organ für Salzburg". Salzburg, den 10. November 1899 Deutscher Reichstag. "Neues Wiener Journal". Wien, den 14. Dezember 1899 Die innere Lage in Preußen [Über Johannes von Miquel und Ernst Lieber]. "Neues Wiener Tagblatt". Wien, den 14. Dezember 1899 Miquels Selbstnachruf. "Vorwärts, Berliner Volksblatt. Organ der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 14. Dezember 1899 Luxemburg, Rosa: Agrarische Interessen und Zollpolitik. "Leipziger Volkszeitung, Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes." Teil 1: 23. April 1900; Teil 2: 24. April 1900; Teil 3: 25. April 1900. Die Goldminen von Transvaal. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 14. April 1900 Wirtschaftliche Vorgefechte. "Vorwärts, Berliner Volksblatt. Organ der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 22. April 1900 Das Ende. "Vorwärts, Berliner Volksblatt. Organ der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 13. Juni 1900 Die Agrarier und die Flotte. "Berliner Volksblatt. Organ der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 13. Juni 1900 "Die schärfsten Mittel rücksichtslos!". "Vorwärts, Berliner Volksblatt. Organ der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 5. Juli 1900 Ein gekränkter. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 11. Oktober 1900 Die junkerlichen Kornwucherer."Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 18. Oktober 1900 Steine in den Weg. "Reichspost. Unabhängiges Tagblatt für das christliche Volk Österreichs-Ungarns". Wien, den 26. Oktober 1900 Das Werden und Wachsen unserer Flotte von Georg Wislicenus. In: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhudnertwende. Verlag J. J. Weber Leipzig 1900 Zeitbetrachtungen. "Heidelberger Zeitung". Heidelberg, den 2. Januar 1901 Reichstagssitzung am 8. Januar 1901. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Volksblatt 1. Beilage des Vorwärts Berliner Volksblatt." Berlin, den 9. Januar 1901 Für die Versorgung der Chinakämpfer. "Jenaer Volksblatt". Jena, den 11. Januar 1901 [Mitteilung 16. März 1901] Einheitstarif oder Doppeltarif?. "Reichspost. Unabhängiges Tagblatt für das christliche Volk Österreichs-Ungarns". Wien, den 16. März 1901 Der Junker Macht und Einfluß. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werthätigen Bevölkerung". Lübeck, den 7. Mai 1901 Die Eisenzölle im Zolltarifentwurf. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Berlin, den 6. August 1901 [Zolltarif-Gesetzentwurf] Begründung des Zolltarif-Gesetzentwurfs. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 27. November 1901, Seite 1-2 Der Zolltarif und der Herr Möller. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Centralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 4. Januar 1902 Einen Kartellverband der Kartelle. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung". Lübeck, den 5. April 1902 Sinkende Löhne und steigende Fleischpreise. "Montagsblatt aus Böhmen". Prag, den 8. September 1902 [Fleischnot][ Deutschland. Neue Schlesische Zeitung. Teschen, den 17. September 1902 Parlamentarisches. "Norddeutsche Allgemeine Zeitung". Berlin, den 13. Dezember 1902 An das arbeitende Volk Deutschlands! "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 19. Dezember 1902 [Zolltarifgesetz] Reichstag. Reichstagssitzung am 13. und 14. Dezember 1902. Abstimmung über das Zolltarifgesetz. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. 10. Legislaturperiode, II. Session 1900/03. Achter Band. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags Anstalt, Berlin 1903, Seite 7232 Beschluß des Reichstags. 30. April 1903. In: Aufbau und Differenzierung der Sozialpolitik seit Beginn des Neuen Kurses (1890-1904). 1. Band: Grundfragen der Sozialpolitik. Bearbeitet von Wolfgang Ayass. Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Mainz 2016, Seite 621 Legislaturperioden Ergebnis. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg." Magdeburg, den 3. Mai 1903 Sprengung einer sozialdemokratischen Versammlung durch Antisemiten. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg.". Magdeburg, den 11. Juni 1903 Sozialdemokratie und Arbeiterversicherung. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung." Lübeck, den 12. Juni 1903 Zu den Reichstagswahlen im Deutschen Reich. Berlin, 15. Juni. Das Zentrum. Die Sozialdemokraten. "Prager Tagblatt". Prag, den 17. Juni 1903 Der neue Reichstag. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg." Magdeburg, den 28. Juni 1903 [Nachricht zum Klugen Hans]. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 23. August 1904 Der kluge Hans und der blöde Michel. "Salzburger Chronik". Salzburg, den 6. September 1904 Der kluge Hans entlarvt. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie." Wien, den 20. Augst 1904. - Der Kluge Hans: Das Pferd, das rechnen konnte. derStandard.at. 27. April 2017 https://www.derstandard.at/story/2000056054980/der-kluge-hans-das-pferd-das-rechnen-konnte. Der "Standard" erlaubte freundlicherweise die Übernahme des Bildes vom klugen Hans. Russland. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung". Lübeck, den 24. Januar 1905 [Thema] "Der kluge Hans" siehe auch unter Abschnitt "Wissenschaftliche Beiträge": Horst Hundlach (2006) [Wohnungskongress] Vom allgemeinen deutschen Wohnungskongress. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 19. Oktober 1904 Ein Klerikaler gegen die Klerikalen und Agrarier. "Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten". Graz, den 20. Jänner 1906 Tabaksteuer. "Volksstimme Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg". Magdeburg, den 8. Februar 1906 Der Reichstag und das gleiche Wahlrecht. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 9. Februar 1906 Die Arbeitspflicht der Volksvertreter. "Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen. Vossische Zeitung." Berlin, den 22. Februar 1905 Erste Lesung der Diätenvorlage. "Neue Freie Presse". Wien, den 27. April 1906 Reichstag (93. Sitzung, 3. Mai 1906). "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 4. Mai 1906 Das gastfreundliche Deutschland. "Wiener Sonn- und Montags-Zeitung". Wien, den 7. Mai 1906 Wien, den 6. Juni. "Das Vaterland. Zeitung für österreichische Monarchie." Wien, den 6. Juni 1906 Deutscher Reichstag. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung". Lübeck, den 11. Juni 1906 Deutscher Reichstag. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung". Lübeck, den 12. Juni 1906 Die abgehackte Hand vor Gericht. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes." Leipzig, den 28. Juni 1906 Correspondenzblatt der Generalkommission der Freien Gewerkschaftern Deutschlands Nr.4. Das preußische Dreiklassenwahlrecht und die Gewerkschaft. 27. Januar 1906. In: Nummer 10. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow. Im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 2. Band. Das Jahr 1906. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden Stuttgart 1987, Seite 34 bis 37 Denkschrift über das Kartellwesen. Erster Teil. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. 11. Legislaturperiode. II. Session, erster Sessionsabschnitt 1905/06. Erster Anlagenband. Nummer 1 bis 4 der amtlichen Drucksachen des Reichstages enthaltend. Von Seite 1 bis 932. Gedruckt von Julius Sittenfeld. Berlin 1906, Seite 1 ff. Die Finanzlage Rußlands. "Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten." Graz, den 17. Oktober 1906 Matthai am - vorletzten. "Berliner Tageblatt und Handelszeitung. Morgenblatt". Berlin, 8. November 1906 Dynastie Moltke. "Berliner Tageblatt und Handelszeitung. Abendblatt." Berlin, 8. November 1906 Die Kneblung der Berufsvereine. "Berliner Volkszeitung. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 25. November 1906 Reichstags-Verhandlungen am 24. 11.1906. "Norddeutsche Allgemeine Zeitung", Berlin, den 25. November 1906 Die Gesinnung der Gewerkschaften. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg". Magdeburg, den 27. November 1906 Deutsche Reichstag. 126. Sitzung am 24. November 1906. "National-Zeitung. Abendblatt.", Berlin, den 27. November 1906 Reichstag. 140. Sitzung. Donnerstag, den 13. Dezember 1906. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Volksblatt 1. Beilage des Vorwärts Berliner Volksblatt." Berlin, den 14. Dezember 1906 [Reichstag.] Der Reichstag aufgelöst. Auf zum Wahlkampf! "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 14. Dezember 1906 Maßgebliches und Unmaßgebliches In: Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst. 65. Jahrgang. Erstes Vierteljahr. Verlag von Fr. Wilh. Grunow. Leipzig 1906, Seite 460 bis 465 Dokument 131: Bericht des Regierungspräsidenten in Arnsberg an den Minister des Innern vom 10. November 1906. Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 2. Band. Das Jahr 1906. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden, Stuttgart 1987, Seite 310 ff.
Entwurf eines Gesetzes, betreffend gewerbliche Berufsvereine. 12. November 1906. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XI. Legislaturperiode, II. Session. Achter Anlagenband. Nummer 528 bis 620 amtlichen Drucksachen enthalten. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1906, Seite 4998 bis 5002. Begründung 5003 ff. Dernburgs Milliardenprospekt. "Volksstimme. Sozialdemokratisches Organ für den Regierungsbezirk Magdeburg". Magdeburg, den 25. November 1906 Wahlaufruf der der Nationalliberalen Partei vom 14. Dezember 1906. In: Programmatische Kundgebungen der Nationalliberalen Partei. 1866 - 1909. Buchhandlung der Nationalliberalen Partei, Berlin 1909, Seite 84 bis 87 1906 Dezember 22, Correspondenzblatt Nr. 51. Der Reichstagswahlkampf und die Gewerkschaften In: Quellensammlung. Zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914. Begründet von Peter Rassow im Auftrag der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und Literatur herausgegeben von Karl Erich Born. IV. Abteilung. Die Sozialpolitik der letzten Friedensjahre des Kaiserreichs (1905 bis 1914). 2. Band. Das Jahr 1906. Bearbeitet von HansJoachim Henning. Franz Steiner Verlag GmbH. Wiesbaden, Stuttgart 1987, Seite 361 bis 364 Die Nebenregierung des Zentrums. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie." Wien, den 1. Januar 1907 Diplomaten und Minister Gehälter in Deutschland. "Neues Wiener Journal. Unparteiisches Tagblatt". Wien, den 3. Januar 1907 Die schwarz-rote Gefahr. "Neues Wiener Journal. Unparteiisches Tagblatt". Wien, den 3. Januar 1907 Das Wirtschaftsjahr 1906. "Der Zimmerer. Organ des Zentralverbandes der Zimmerer und verw. Berufsgenossen Deutschlands (Sitz Hamburg)". Nr. 1, 19. Jahrgang. Hamburg, den 5. Januar 1907 Der Feuerwerker der Kolonialpolitik. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 9. Januar 1907 Die preußische Thronrede. "Das Vaterland. Zeitung für die österreichische Monarchie." Wien, den 9. Januar 1907 Ein Vortrag Dernburg`s über die Kolonialfrage. "Pester Lloyd". Budapest, den 9. Januar 1907 "Die Hottentottenwahlen". "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 18. Januar 1907 System Dernburg. "Die Zeit." Wien, den 19. Januar 1907 Die Wahlergebnisse in Berlin. "Illustrierte Kronen-Zeitung." Wien, den 27. Januar 1907 Die Gefahr des Reichstages. "Arbeiter-Zeitung. Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie". Wien, den 31. Januar 1907 Die Kriegsinvaliden und die Kriegsvereinler. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 2. Februar 1907. von Dirksen, Willy: Rede. 11. März 1907 Reichstag 15. Sitzung. In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Reichstages. XII. Legislaturperiode. I. Session, Band 227. Von der Eröffnungssitzung am 19. Februar 1907 bis zur 30. Sitzung am 16. April 1907. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1907, Seite 372 bis 378 Die hohen Fleischpreise. "Jenaer Volksblatt.". Jena, den 7. Juli 1907 Der Hängepeters vor Gericht. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werkthätigen Volkes". Leipzig, den 26. Juni 1907 Politische Rundschau. "Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen." Stuttgart, den 16. September 1907, Seite165 Die Wanderarmen. "Hamburger Echo." 22. Jahrgang. Nummer 55. Hamburg, den 5. März 1908 Freiherr von Lucannus. "Freie Stimmen. Deutsche Kärntner Landes-Leitung". Klagenfurt, den 5. August 1908 Schneemelcher, Wilhelm (Hrsg.): Die Verhandlungen des zwanzigsten Evangelisch-Sozialen Kongresses - Abgehalten in Heilbronn am 1. bis 3. Juni 1909. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1909 Wahlaufruf zur Landtagswahl [in Preußen] von 1893. Programmatische Kundgebungen der Nationalliberalen Partei 1866-1909. Buchhandlung der Nationalliberalen Partei, Berlin 1909 Wenn die Regierung die Klinke der Gesetzgebung [Spottvers]. "Der Wahre Jacob". Nummer 595, Stuttgart. den 11. Mai 1909, Seite 6219Das vorläufige Ergebnis der Volkszählung . "Naumburger Kreisblatt". Naumburg, den 8. Dezember 1910 Flotte und Heer oder Heer oder Flotte?. Neue Preußische Zeitung (Kreuzzeitung). Morgenausgabe Berlin, den 3. Oktober 1910 Maßgebliches und Unmaßgebliches. In: Die Grenzboten. Zeitschrift für Politik, Literatur und Kunst. Viertes Vierteljahr. 70. Jahrgang (1911). Verlag von Fr. Wilh. Grunow, Seite 584 bis 582 Die Margueriten im Reichstag. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werkthätigen Bevölkerung." Lübeck, den 13. Mai 1911 Rebellion der Imperialisten. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werktätigen Volkes", Leipzig, den 9. November 1911 Kriegshetze im Reichstag. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werktätigen Volkes", Leipzig, den 10. November 1911 Marokko und Kongo im Reichstag. "Nordeutsche Allgemeine Zeitung". Berlin, den 10. November 1911 Die Marokkodebatte. "Nordeutsche Allgemeine Zeitung". Berlin, den 11. November 1911 Bei den Mannschaften des Heeres und der Marine. "Jenaer Volksblatt". Jena, den 20. April 1912 Schluss der Heeresdebatten. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 26. April 1912 Das Berliner Proletariat gegen die neuen Millionenforderungen! "Vorwärts. "Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 26. April 1912 Gegen den Rüstungswahn. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werktätigen Volkes". Leipzig, den 26. April 1912 Reichsfinanzschwindel. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung." Lübeck, den 12. Juli 1912 Der Basler Kongreß und der Deutsche Reichstag. "Lübeccker Volksbote. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung". Lübeck, den 27. November 1912 Der Kampf um die Macht. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 8. Februar 1913, Seite 2 Heeresverstärkung und Finanzschwächung. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung". Leipzig, den 29. März 1913 Churchill Rede zum Flottenetat. "Norddeutsche Allgemeine Zeitung". Berlin, den 28. März 1913 Die Deckungslüge. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung". Leipzig, den 31. März 1913 Gegen die Forderung des Militarismus. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Versammlung." Berlin, den 11. April 1913 Namentliche Abstimmungen. 1. über § 43 Abs. 2 (Besteuerung der Bundesfürsten), 2. Gesamtabstimmung bei der dritten Beratung des Besitzsteuergesetzes (Nr. 872, 11 50 der Drucksachen). Sitzung am 30. Juni 1913. In: Verhandlungen des Reichstags. XII. Legislaturperiode. I. Session. Band 290. Stenographische Berichte. Von der 151. Sitzung am 28. April 1913 bis zur 173. Druck und Verlag der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 1913, Seite 5940 Die deutsche Wehrdebatte. "Die Zeit". Wien, den 30. Juni 1913 Der Tag der Abstimmungen. "Vossische Zeitung. Königlich priviligirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen". Berlin, den 30. Juni 1913 Patrioten wollen sie sein, aber keine Geldopfer bringen. "Der Weckruf. Alpenländische volkstümliche Halbmonatsschrift ...". III. Jahrgang. Nummer 13. Innsbruck, den 1. Juli 1913 Reichstag. 173 Sitzung. Montag, den 30. Juni 1913. In: "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Volksblatt 1. Beilage des "Vorwärts". Berlin, den 1. Juli 1913 Die Stimmung der Konservativen. "Vossische Zeitung. Morgenausgabe. Königlich piviligirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen." Berlin, den 1. Juli 1913 "Dortmunder Arbeiterzeitung". Zitiert nach: Vorwärts. 1. Beilage des "Vorwärts" Berliner Volksblatt. Berlin, den 1. Juli 1913 Entschiedenes und Unentschiedenes. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung". Leipzig, den 1. Juli 1913 Ende. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung." Lübeck, den 1. Juli 1913 Nach der Entscheidung. "Vossische Zeitung. Morgen-Ausgabe. Königlich piviligirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen." Berlin, den 1. Juli 1913 Arbeitslohn und Warenpreis. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung." Lübeck, den 1. Juli 1913 Reichstag und Militärstrafgesetz. "Jenaer Volksblatt.Organ der Fortschrittlichen Volkspartei des 3. Weimarischen Landkreises." Dienstag, den 1. Juli 1913 Ein Versehen des Zentrums. "Jenaer Volksblatt.Organ der Fortschrittlichen Volkspartei des 3. Weimarischen Landkreises." Dienstag, den 1. Juli 1913 Reichstag. 173. Sitzung. Montag, den 30. Juni 1913. mittags 12 Uhr. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". 1. Beilage des "Vorwärts". Berliner Volksblatt.". Nr. 164. 30. Jahrgang. Dienstag, den 2. Juli 1913 Die Heeresvorlagen genehmigt! "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung." Lübeck, den 2. Juli 1913 Die Parteien und das Vermögenszuwachssteuergesetz. "Lübecker Volksbote. Organ für die Interessen der werktätigen Bevölkerung." Lübeck, den 2. Juli 1913 Politischer Tagesbericht. "Norddeutsche Allgemeine Zeitung". Berlin, den 2. Juli 1913 Die Wehreform im Deutschen Reiche. "Pester Lloyd. Morgenblatt". Budapest, den 3. Juli 1913 Letzte Nachrichten und Depeschen. Sozialdemokratischer Parteitag. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werktätigen Volkes". Leipzig, den 17. September 1913 Freideutscher Jugendtag 1913. "Grazer Tagblatt. Abend-Ausgabe". Graz, den 20. Oktober 1913 Molitor: Denkende Tiere und klopfende Fische [Zum Thema "Der Kluge Hans"]. In "Floridsdorfer Zeitung. Volkwirtschaftliches Organ für den XXV. Wiener Gemeindebezirk und das gesamte Marchfeld". Wien-Floridsdorf, den 4. April 1914, Seite 1f. [Miquel, Über] Bernstein, Eduard: Die Briefe Johannes Miquels an Karl Marx. In: Die Neue Zeit: Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 32. Jahrgang. 1913-1914. 2. Band (1914), Heft 1=27, Seite 4 bis 9 [Miquel, Über] Bernstein, Eduard: Die Briefe Johannes Miquels an Karl Marx: (Fortsetzung und Schluß) In: Die Neue Zeit: Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie. 32. Jahrgang. 1913-1914. 2. Band (1914), Heft 2=28, Seite 65 bis 75 [Reichspartei] Die Neugestaltung der Reichspartei. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands". Berlin, den 19. Januar 1916 [1917] Die Ideen von 1917. Debatten auf Burg Lauenstein über die Neuordnung Deutschlands nach dem Krieg. Konferenz. Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar, 7. und 8. Dezember 2017 Deutsche Vaterlandspartei. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 10. September 1917 Die siebente Kriegsanleihe. "Norddeutsche Allgemeine Zeitung." Berlin, den 12. September 1917 Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik - Das Kabinett Bauer, Band 1, Dokumente, Nr. 71. Bericht des Preußischen Staatskommissariats für die Überwachung der öffentlichen Ordnung über gegenrevolutionäre Bestrebungen. [2. Oktober 1919], Seite 281 bis 284. [Ostmark] Unsere Ostmark ist in Gefahr. [Aufruf vom Chef des Generalstabes Oberstleutnant v. dem Hagen]. "Naumburger Tageblatt.", Naumburg den 5. Februar 1919 [Wahlrecht] Verhandlungen der verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 342. Anlagen zu den stenographischen Berichten. Nummer 2468 bis 2675. Gedruckt bei Julius Sittenfeld. Berlin 1920, Aktenstück Nr. 2490, Seite 2726 ff. Hergt und Kapp. Ein Gespräch mit Herrn Hergt. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 25. Mai 1920 Die Ostjudenfrage. "Freiheit. Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands." Berlin, den 1. Juli 1920 [Stumm, Über Carl Ferdinand von] Hans Ganz: Industriekapitäne. XIV. Stumm. Die Weltbühne. Wochenschrift für Politik - Kunst - Wirtschaft. XIV. Jahrgang. Nummer 39, 23. September 1920, Seite 331 ff. Nationaldeutsche Juden. "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei". Berlin, den 10. Dezember 1921 Voigt, Arno: Bilder vom Jagow-Prozess. Die Weltbühne. Wochenschrift für Politik - Kunst - Wirtschaft. Der Fall Posadowsky-Woedtke-Buck zu Hause. "Der Wahre Jacob". 17. Jahrgang, Heft 375. Stuttgart, den 4. Dezember 1900, Seite 3391 Jahrgang 18. , 12. Januar 1922, Heft Nummer 2, Seite 31 ff. Der Moltke-Tag in Halle. "Deutsche Allgemeine Zeitung. Tägliche Rundschau". Berlin, den 12. Mai 1924 Der "Deutsche Tag". "Deutsche Allgemeine Zeitung. Tägliche Rundschau". Berlin, den 12. Mai 1924 [Nationalsozialistische Freiheitspartei Naumburg] Vorwärts zur Freiheit. [Aufruf der Nationalsozialistischen Freiheitspartei]. "Naumburger Tageblatt". Naumburg, den 6. Dezember 1924 Keil, Wilhelm: Der betrogene Sparer. "Volksstimme. Tageszeitung der Sozialdemokratischen Partei." Magdeburg, den 8. Februar 1925 Das Aufwertungsgesetz. "Der Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 6. Juli 1925 Massenabwanderung aus Ostpreußen. "Volksstimme. Tageszeitung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands im Regierungsbezirk Magdeburg." Magdeburg, den 22. September 1927 Nichts gelernt und nichts vergessen. "Leipziger Volkszeitung. Organ für die Interessen des gesamten werktätigen Volkes". Leipzig, den 20. September 1927 Ortsgruppe der Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung. "Naumburger Tageblatt", Naumburg, den 27. Oktober 1927 Parlament, wehre Dich! "Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 9. Juni 1928 Schluss-Sitzung im Landtag. "Berliner Tageblatt und Handelszeitung". Berlin, den 20. Dezember 1930, Seite 3 Volkswirtschaftlicher Irrsinn. "Volksstimme. Tageszeitung der Sozialdemokratischen Partei im Regierungsbezirk Magdeburg", Magdeburg, 24. Dezember 1930 ""Goldene" Kaiserworte". "Tagblatt. Organ für die Interessen des werthätigen Volkes". Linz an der Donau, 27. Jänner 1931 Von Posadowsky zu Geßler."Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands." Berlin, den 28. April 1928 (Seite 1!) Was Deutsch-Südwest uns gab und was der Feind uns nahm. "Naumburger Tageblatt", Naumburg den 25. Februar 1933
Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich
Statistisches Jahrbuch
für das Deutsches Reich. Herausgegeben vom Kaiserlichen Statistischen
Amt. 21. Jahrgang. Verlag von Puttkammer & Mühlbrecht, 1900 Statistisches Jahrbuch
für das Deutsches Reich. Herausgegeben vom Kaiserlichen Statistischen
Amt. 29. Jahrgang. Verlag von Puttkammer & Mühlbrecht 1908 Statistisches Jahrbuch
für das Deutsches Reich. Herausgegeben vom Kaiserlichen Statistischen
Amt. 33. Jahrgang. Verlag von Puttkammer & Mühlbrecht 1912 Statistisches Jahrbuch
für das Deutsches Reich. Herausgegeben vom Kaiserlichen Statistischen
Amt. 36. Jahrgang. Verlag von Puttkammer & Mühlbrecht 1915
Filmdokumentation
"The Secrets of the Kaiser". Die Geheimnisse des Kaisers. Autoren John C. G. Röhl und Simon Campbell-Jones. Dokumentation des WDR über Kaiser Wilhelm II., König von Preußen. 1987
Literatur
Freud, Sigmund: Warum Krieg? Brief an Albert Einstein, September 1932. In: Sigmund Freud. Essay III. Auswahl 1920 -1937. Herausgegeben von Dietrich Simon. Verlag Volk und Welt, Berlin 1989, Seite 411 bis 425 Freud, Sigmund: Die Zukunft einer Illusion. In: Sigmund Freud. Essay III. Auswahl 1920 -1937. Herausgegeben von Dietrich Simon. Verlag Volk und Welt, Berlin 1989, Seite 238 bis 295 Heine, Heinrich: Die romantische Schule. Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1985 Kleist, Heinrich von: Prinz vom Homburg. Ein Schauspiel. Edition Holzinger, Berlin 2016 [Uraufführung am 3.10.1821 in Wien] Mann, Thomas: Tonio Kröger [Erstausgabe 1903]. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005 Mann, Thomas: Betrachtungen eines Unpolitischen [Erstausgabe 1918]. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. Main 2004 Mann, Thomas: Deutschland und die Deutschen. Washington, den 28. Mai 1845. In: Deutsche Reden, Teil II. Herausgegeben von Walter Hinderer. Philipp Reclam jun. Stuttgart. Stuttgart 1973, Seite 969 bis 992 Schwab, Gustav: Die Sagen von Troja und von Irrfahrt und Heimkehr des Odysseus. Herausgegeben von Johannes Bobrowski. Altberliner Verlag, 1982 Tocqueville, Alexis de: Über die Demokratie in Amerika. [1835 zum ersten Mal erschienen.] Philipp Reclam, Stuttgart 1985 Wrobel, Ignaz [alias Kurt Tucholsky]: Militärbilanz. In: Die Weltbühne XVI. Jahrgang, Nummer 17. Berlin, den 22. April 1920, Seite 465 bis 471 Uhde, Wilhelm: Der Untergang der deutschen Malerei. Die Weltbühne. Wochenschrift für Politik - Kunst - Wirtschaft. XXIV. Jahrgang. Nummer 45. 6. November 1928, Seite 705 bis 707 Zweig, Stefan: Geschichtsschreibung von morgen. Vortrag am 9. und 14. Februar 1939 in den USA gehalten. In: Stefan Zweig: Gesammelte Aufsätze und Vorträge 1904-1940. Herausgegeben von Richard Friedenthal, Bermann-Fischer Verlag, Stockholm 1943. Hier in der Ausgabe: Stefan Zweig: Die schlaflose Welt. Essays 1909-1941. Fischer Taschenbuchverlag, 5. Auflage 2012, Seite 227 bis 248 Zweig, Stefan: Opportunismus, der Weltfeind. In: Die schlaflose Welt. Aufsätze und Vorträge aus den Jahren 1909-1941. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 1990, Seite 132 ff.
Karikaturen,
Grafiken, Zeichnungen zurück
Modernes Wettrennen. "Der wahre Jacob". Nummer 103. Stuttgart 1890, Seite 820 Nur für staatserhaltende Elemente. Deutscher Reichs-Omnibus. "Der wahre Jacob". Nummer 122. Stuttgart 1891, Seite 984 Aus der Zeit - für die Zeit. "Der wahre Jacob". Jahrgang 11, Nummer 195, Stuttgart, den 16. Januar 1893, Seite 1623 Naturgeschichtliches. [Über Johannes von Miquel] "Der wahre Jacob." Nummer 183. Stuttgart, 1893, Titelblatt, Ausschnitt Der neue Schatzsekretär. "Der wahre Jacob". Nummer 187. Stuttgart, 1893, Seite 1551 Die Opfer des Militarismus. "Der Wahre Jacob". Nummer 179, Stuttgart, den 5. Juni 1893, Titelblatt, Ausschnitt Moses in der Wüste beschwört den Felsen um Wasser. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 10. Nummer 175. Stuttgart, den 10. April 1893, Titelblatt, Auschnitt Das echte boxende Kängeruh, modern illustrirt. Glühlichter. Humoristisch-satirisches Arbeiterblatt. Jahrgang IV. Nummer 92. Wien, den 23. Mai 1893, Deckblatt, Ausschnitt Caprivi hat das deutsche Parlament ausgekehrt damit für die Sozialisten Platz darinnen ist. "Glühlichter. Humoristisch-satirisches Arbeiterblatt". Nr. 91. IV. Jahrgang, Wien, den 27. Mai 1893 Militärvorlagen werden überflüssig. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 10. Nummer 183, Titelblatt, Stuttgart, den 31. Juli 1893 Ankunft und Abreise aus Chicago. Aus: "Aus der Vogelperspektive". "Der Wahre Jacob". Nummer 187. Stuttgart, den 21. September 1893, Seite 1544 Vorbereitung zur nächsten Reichtags-Session. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 10, Nummer 187, Stuttgart, den 25. September 1893, Titelblatt Krieg im Frieden. Ausschnitt: "Geschlossen wegen Zollkrieg mit Russland". "Der Wahre Jacob". Nummer 187, Stuttgart, den 25. September 1893, Seite 1552 Andere Länder, andere Sitten oder Kultur und Barbarei. "Der Wahre Jacob". Nummer 188. Stuttgart, den 9. Oktober 1893, Seite 1560 Die neuen Marineforderungen. Vivere non est necesse. "Beiblatt Kladderadatsch." XLVI. Jahrgang. Nummer 44. Berlin, den 29. Oktober 1893, Titelblatt, Ausschnitt Die gefährliche Ladung. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 10. Nr. 1919. Stuttgart, den 20. November 1893, Titelblatt Bauernbündler. "Der Wahre Jacob", Nummer 192, Stuttgart, den 4. Dezember 1893, Seite 1596 Arbeit und Freiheit. Aus der Zeit - für die Zeit. "Der Wahre Jacob". Stuttgart, den 27. Januar 1894, Seite 624, Ausschnitt Miquel in seinem heiligen Steuerhain. Der wahre Jacob. Nummer 195, 1894, Titelblatt Ideen des März. Der wahre Jacob. Nummer 199. Stuttgart 1894 Zum billigen Mann. "Beiblatt zum Kladdaradatsch". XLVII. Jahrgang. Nummer 14, Zweites Beiblatt. Berlin, den 8. April 1894 (ohne Seitenangabe) Zum deutsch-russischen Handelsvertrag. "Glühlichter. Humoristisch-satirisches Arbeiterblatt". Nummer 113, V. Jahrgang, Wien, den 17. März 1894, Titelblatt, Ausschnitt Andere Länder, andere Sitten oder Kultur und Barbarei. "Der Wahre Jacob". Nummer 1888. Stuttgart, den 9. Oktober 1893, Seite 1560 Eine schöne Flickarbeit. In: Beiblatt zum Kladderadatsch. Jahrgang XLVI. Nummer 1. Berlin, den 1. Januar 1893 Handwerks leid. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 11. Nr. 205. Stuttgart, den 5. Juni 1894, Titelblatt In Namen des Gesetzes .... "Der Wahre Jacob". Jahrgang 11. Heft 212, Stuttgart, 1894, Ausschnitt [Wegen Bierboykott] "Der Wahre Jakob". 11. Jahrgang. Heft 212, Stuttgart 1894, Seite 1776, Ausschnitt Defiliren nach der Schlacht. Beiblatt zum Kladderadatsch. Nummer 16. Jahrgang XLVII. Berlin, den 22. April 1894, Titelblatt, Ausschnitt Venus die Auftauchende. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 11. Nummer 213. Stuttgart, den 25. September 1894, Seite 1784 Ohne Worte. "Der Wahre Jacob." Jahrgang 1, Nummer 1, Stuttgart, den 1. Januar 1894, Seite 8 Großes Eröffnungs-Ballet. [Grand pas du Finanzreform]. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 11, Heft 218. Stuttgart, den 1. Dezember 1894, Titelblatt Klassengegensätze." Der Wahre Jacob". Jahrgang 11. Nummer 19, Stuttgart , den 18. Dezember 1894, Titelblatt Nachdem der Schäfer gefesselt, können die Schafe bequem geschoren werden. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 12. Nr. 221. Stuttgart, den 15. Januar 1895, Titelblatt, Ausschnitt Das Fingerhakeln. "Der Wahre Jacob". Nummer 188, Stuttgart, 1893, Titelblatt, Ausschnitt Umsturzgesetz. "Der Wahre Jacob". Heft 227, Jahrgang 12. Stuttgart, den 3. April 1895, Seite 1912 Es muss etwas im Rohe sein! "Der Wahre Jacob", Heft 222. Stuttgart, den 28. Januar 1995, Seite 1895 Nur Muth, die Sache wird schon schief gehen! "Der Wahre Jacob". Nummer 228. Stuttgart, den 16. April 1895, Seite 1920, Ausschnitt Die Dalldorfer Mail-coach (Ein Berliner Straßenbild). In: Zweite Beilage zum "Wahren Jacob". Nummer 260. "Der Wahre Jacob", 1896. 13.Jahrgang. Heft 260, Stuttgart, den 7. Juli 1896, Seite 2229 Illustrierte Zeitungsberichte. "Der Wahre Jacob", Heft 269. Stuttgart, den 10. November 1896, Seite 2316 Aus der Petroleum-Debatte im Deutschen Reichstag. "Der Wahre Jacob", Nummer 299. Stuttgart, den 1. Januar 1898, Seite 2624 Vorbereitung zur Reichstagswahl IV. 1. Posadowsky als Generalissimus. "Der Wahre Jacob". Nummer 505. Stuttgart, den 29. März 1898, Titelseite, Ausschnitt Aus der Berliner Puppenallee. "Der Wahre Jacob." Nummer 308, Stuttgart den 10. Mai 1898, Titelblatt, Ausschnitt Herr v. Stumm bringt bringt mit einer Kolonne Arbeitswilliger.... Die verkehrte Welt. "Der Wahre Jacob". Nummer 308. Stuttgart, den 10. Mai 1898, Seite 2722 Auf zur Sammlung. "Kladderadatsch. Humoristisch-satirisches Wochenblatt". LI Jahrgang. Nummer 24. Berlin, den 12. Dezember 1898, Seite 100 Er weiß es nicht. "Der Wahre Jacob." Nummer 524, Stuttgart, den 20. Dezember 1898, Titelblatt, Ausschnitt Zwischen Scylla und Charybdis. "Der Wahre Jacob". Nr. 328. Stuttgart, den 14. Februar 1899, Seite 2930 Entwurf eines Deckengemäldes für den deutschen Reichstagssaal (nach der Idee des Herrn Lieber). "Simplicissimus. Illustrierte Wochenschrift". 3. Jahrgang (1898). Nummer 52, Stuttgart, den 25. März 1899, Titelblatt Bilder aus der Sozialpolitik. "Der Wahre Jacob." Nummer 336. Stuttgart, den 6. Juni 1899, Seite 396 Alles für`s Vaterland. "Der Wahre Jacob". Nummer 336. Stuttgart, den 6. Juni 1899, Titelblatt, Ausschnitt Zur Zuchthausvorlage. "Simplicissimus. Illustrierte Wochenschrift". Nummer 13. München, den 24. Juni 1899 Abschied des letzten Landarbeiters von Ostelbien. "Der Wahre Jacob". Nr. 339. Jahrgang 16. Stuttgart, den 18. Juli 1899, Seite 3034 [Zuchthaus-Vorlage] Hans Huckebein, der Rabe, spricht, - ein gutes Kraut gedeiht hier nicht. "Der Wahre Jacob". Stuttgart, den 1. August 1899, Titelblatt Unterm Zuchthaus-Gesetz. "Der Wahre Jacob". Nummer 541. Stuttgart, den 15. August 1899, Titelblatt, Ausschnitt Schöne Seelen finden sich. "Der Wahre Jacob". Nr. 347. Stuttgart, den 7. November 1899, Titelblatt Ein jedes Ding hat seine zwei Seiten. "Der Wahre Jacob". Nummer 348. Stuttgart, den 21. November 1899, Titelblatt, Ausschnitt England und der Krieg in Südafrika. "Der Wahre Jacob." Nummer 349, Stuttgart, den 4. Dezember 1899, Seite 310 Jedes Ding hat seien Preis. "Der Wahre Jacob". Nummer 348, Stuttgart, den 21. Dezember 1899, Titelseite Das agrarische Bundesland. "Der Wahre Jacob". Nummer 348, Stuttgart, den 21. Dezember 1899, Seite 3121 Eine schöne Erklärung. "Der Wahre Jacob". Nummer 337. Stuttgart, den 20. Juni 1899, Titelblatt, Ausschnitt Die Blendung Polyphems. "Der Wahre Jacob". Nummer 329. Stuttgart, den 28. Februar 1899, Seite 2941 Eine Junkeridylle. "Der Wahre Jacob." Nummer 334. Stuttgart, den 9. Mai 1899, Seite 2986 England und der Krieg in Südafrika. "Der Wahre Jacob." Nummer 349, Stuttgart, den 4. Dezember 1899, Seite 310 Chor der Alten: "Scheint die Sonne noch so schön, einmal muß sie untergehen." "Der Wahre Jacob". Nummer 351, Stuttgart, den 2. Januar 1900, Titelblatt, Ausschnitt Der Ansporn. "Der Wahre Jacob". Nummer 352. Stuttgart, den 2. Januar 1900, Seite 3153 Zur Kohlennot. "Der Wahre Jacob". Nummer 572. Stuttgart, den 21. Oktober 1900, Titelseite, Ausschnitt Sekt-Politik. "Simplicissimus. Illustrierte Wochenschrift". 7. Jahrgang Nummer 1, April 1902, Titelblatt, Ausschnitt [Wortwechsel zwischen August Bebel und Arthur Graf von Posadowsky-Wehner]. "Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben". Nummer 10. München, den 7. Mai 1900. Unter "Ein Kaiserwort" .... aus der Flottenepidimie. "Der Wahre Jacob. " Nummer 361. Stuttgart, den 22. Mai 1900, Titelblatt, Auswahl, Teilansicht Väter und Söhne. "Der Wahre Jacob". Nummer 362. Stuttgart, den 5. Juni 1900, Titelblatt, Ausschnitt Evénements de Chine. Le Petit Journal. Supplément Illustré. 22. Juli 1900 Herbst. "Der Wahre Jacob". Nummer 371. Stuttgart, den 9. Oktober 1900, Titelblatt, Ausschnitt. Der Appetit des Militarismus, oder Wer bezahlt die Zeche? "Der Wahre Jacob". Nummer 373. Stuttgart, den 6. November 1900, Seite 3368 Der Fall Posadowsky-Woedtke-Bueck in der Öffentlichkeit. "Der Wahre Jacob". 17. Jahrgang, Heft 375. Stuttgart, den 4. Dezember 1900, Seite 3390 Amüsement in China. Vormittags Bauchaufschlitzen, - Nachmittags Parademarsch. "Der Wahre Jacob". 17. Jahrgang. Nr. 375. Stuttgart, den 4. Dezember 1900, Seite 3392 Man werfe oben 12000 Mark hinein und ein fertiges Ausnahmegesetz gegen die Arbeiter fällt unten heraus. "Der Wahre Jacob". 17. Jahrgang. Heft 376. Stuttgart, den 18. Dezember 1900, Seite 3395 Der Januskopf des modernen Staates. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 18. Nummer 581. Stuttgart, den 27. Februar 1901, Seite 3444 Der unvorsichtige Lokomotivführer. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 18. Nummer 384. Stuttgart, den 9. April 1901, Titelblatt, Ausschnitt "Immer drauf". Unten: "Gewerkschaftliche Thätigkeit". " Der Wahre Jacob". 18. Jahrgang. Nr. 391. Stuttgart, den 16. Juli 1901, Seite 3544 Die Amerikanische Invasion. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 18. Nummer 392, Stuttgart, den 30. Juli 1901, Titelblatt, Ausschnitt Transfusion. "Der Wahre Jacob". Nummer 398. Stuttgart, den 22. Oktober 1901, Titelblatt, Ausschnitt Das Wettrennen." Der Wahre Jacob". Nummer 399. Stuttgart, den 5. November 1901, Seite 3624 Staatsweisheit. "Der Wahre Jacob". Stuttgart, den 3. Dezember 1901, Titelblatt, Ausschnitt Die Stützen der Gesellschaft. "Der Wahre Jacob." Nr. 405, Stuttgart, den 1. Januar 1902, Seite 3668 Der Schrecken des Jahrhunderts. "Der Wahre Jacob". Nr. 405. Stuttgart, den 1. Januar 1902, Titelblatt, Ausschnitt Bauernfasching. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 19. Nummer 406. Stuttgart, den 11. Februar 1902, Titelblatt, Ausschnitt Revue. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 19. Nummer 407. Stuttgart, den 25. Februar 1902, Seite 3700 Gastwirth Posa: Jessas na, Ihr Malefizbrüder hakelt noch so lange, bis ich Euch allesamt hinausschmeißen lasse."Der Wahre Jacob". Nummer 409, Stuttgart, den 25. März 1902, Titelblatt, Ausschnitt Kinderschutz auf dem Lande. "Der Wahre Jacob." Nr. 414. Stuttgart, den 3. Juni 1902. Titelseite, Ausschnitt Graf Posadowsky und der Zolltarif. "Der Wahre Jacob". Nummer 416, Stuttgart, den 1. Juli 1902, Seite 3794 Schlauchführer Posa .... "Der Wahre Jacob", Nummer 419. Stuttgart den 12. August 1902, Titelseite, Ausschnitt Etwas zum Gruseln!. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 19. Nummer 425. Stuttgart; den 7. Oktober 1902, Titelblatt Hampelmänner. Ein Weihnachtsgeschenk. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 19, Nummer 428. Stuttgart, den 16. Dezember 1902, Titelblatt Parade. "Der Wahre Jacob". Stuttgart, den 2. Januar 1903, Seite 3930. (General Posa: Der Flügelmann ist der Stolz des Regiments.) Handelsvertrags-Verhandlungen mit dem neuen Zolltarif. "Der Wahre Jacob". Nummer 454, Stuttgart, den 10. März 1903, Seite 3984 In der Maskengarderobe der deutschen Sozialreform. "Der Wahre Jacob". Heft 458. Stuttgart, den 9. Februar 1904, Seite 4270. Prügelknabe Posadowsky. "Jugend". Nummer 9. München, den 18. Februar 1904. Zeichnung von Paul Rieth Wie das Kohlesyndikat im Ruhrgebiet um das Gemeinwohl bemüht ist. "Der Wahre Jacob". Nummer 466. Stuttgart, den 31. Mai 1904, Titelseite, Ausschnitt Die Ernte von 1904. "Der Wahre Jacob." Nummer 480. Stuttgart, den 13. Dezember 1904, Seite 4548 Pardon wird nicht gegeben. "Der Wahre Jacob." Jahrgang 22. Nummer 485. Stuttgart, den 21. Januar 1905, Seite 4591 Humanität im Ruhrgebiet. "Der Wahre Jacob. Illustrierte Unterhaltungsbeilage". Heft 483. Stuttgart, den 21. Januar 1905, Seite 4589 Aus der Zirkus Busch-Woche. Der Wahre Jacob Nummer 484. Heft 484. Stuttgart, den 7. Februar 1905, Seite 4600 "Ans Vaterland, ans teure, schließ dich`an!" Der Wahre Jacob. Jahrgang 22, Nummer 485. Stuttgart, den 21. Februar 1905, Titelseite Studt bringt den polnischen Kindern das deusche Vater unser bei. In: Illustrierte Unterhaltungsbeilage des "Wahren Jacob"." Der Wahre Jacob". Jahrgang 23, Nummer 531. Stuttgart 1906, Seite 5265 Der Militärbulle. Der Wahre Jacob. Nummer 437, Stuttgart, den 21. April 1905, Seite 4016 Der Prediger in der Wüste. "Der Wahre Jacob". Nummer 509. Stuttgart den 23. Januar 1906, Seite 4930, Ausschnitt Der neueste Barrikadenkampf in Deutschland. "Der Wahre Jacob". Nummer 511. Stuttgart, den 20. Februar 1906, Titelblatt, Ausschnitt Suum cuique. (Posadowsky: Meine Herren, in diesen schweren Zeiten muß eben jeder Anpassungsvermögen haben.). "Der Wahre Jacob." Nummer 512. Stuttgart im März 1906, Seite 4967 Der kranke Mann von Marokko. "Der Wahre Jacob". Heft 512, Stuttgart im März 1906, Seite 4966 Reichskanzler Fürst Bülow als Redner. "Illustriertes Wiener Extrablatt." Wien, den 6. April 1906, Seite 3 Zentrumsparade. "Simplicissismus. Illustrierte Wochenschrift." 23. Jahrgang, Heft 531, 1906, Seite 5247 Das Kellerfest des Hottentottenblocks. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 24. Nummer 542, Stuttgart, den 30. April 1907, Seite 5367 Die Freunde der Sozialreform an der Arbeit. "Der Wahre Jacob." Nummer 543, Stuttgart, den 14. Mai 1907, Seite 5409 Preußen germanisiert in Polen. "Der Wahre Jacob", Nummer 545. Stuttgart, den 11. Juni 1907, Seite 5431 Metzel Suppe. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 24. Heft 548, Stuttgart, den 23. Juli 1907, Seite 5473 Dernburg der Afrikaner. "Der Wahre Jacob". Nummer 538, Stuttgart, den 5. März 1907, Titelseite, Ausschnitt Die Posadowsky-Hetze. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 24. Heft 540, Stuttgart, den 2. April 1907, Seite 5367 Lucanus ging ´rum. "Coburger Zeitung". Coburg, den 25. Juni 1907 Die Kieler Entscheidungen und ihr Echo. "Münchner Neueste Nachrichten. Vorabend-Blatt". München, den 25. Juni 1907 Abzug von der Bannmühle. "Illustrierte Unterhaltungsbeilage des Wahren Jacob. Der Wahre Jacob". Nummer 548, Stuttgart, den 23. Juli 1907. Seite 5184 Der Block-Jongleur. "Der Wahre Jacob". Nummer 551. Stuttgart, den 3. September 1907, Titelblatt, Ausschnitt Der Kunstschütze aus Klein-Tschunkawe. "Illustrierte Unterhaltungsbeilage des Wahren Jacob". Nummer 662, Stuttgart, 1911, Seite 7312 Es sprach der gute alte Posa. "Der Wahre Jacob". Nummer 663. Stuttgart, den 16. Dezember 1911, Seite 7315 Der Hottentotten-Block. "Der Wahre Jacob". Nummer 665, Stuttgart den 12. Januar 1912. Seite 7356 Es ist erreicht. Der Sargdeckel von Fortschritt und Kultur. "Der Wahre Jacob." Nummer 704. Stuttgart, den 12. Juli 1913, Titelblatt, Ausschnitt August Bebel. [Poträt] "Der Wahre Jacob". Nr. 708a. 1913, Stuttgart, den 6. September 1913, Titelblatt Der agrarische Wehrbeitrag. "Der Wahre Jacob". Nr. 728. Stuttgart, den 13. Juni 1914. Titelseite, Ausschnitt Der Englische Imperialismus in seinen Metamorphosen. "Der Wahre Jacob". Nr. 730, Stuttgart, den 11. Juli 1914, Seite 8403 Unterschied [Schutzmann und Arbeitswillige]. "Der Wahre Jacob". Nr. 730, Stuttgart, den 11. Juli 1914, Seite 8395 Zur Textilarbeiteraussperrung in der Lausitz. Beilage zum Wahren Jacob. "Der Wahre Jacob". 31. Jahrgang. Nummer 732, Stuttgart, den 8. August 1914, Titelseite Unsere sieben Feinde. Simplicissimus. 19. Jahrgang. Nummer 22. München, den 1. September 1914, Titelblatt Guillaume II devant Arras. Le Barbare Contemple son Euvre. "Le Petit Journal. Supplement Illustre". 22. November 1914 Wilsons häusliches Amüsement. "Der Wahre Jacob". Beilage zum Wahren Jacob". Nummer 87. 34. Jahrgang. Stuttgart, den 9. November 1917 Vom Selbstbestimmungsrecht der Völker. "Der Wahre Jacob." 36. Jahrgang. Nummer 847. Stuttgart, den 2. Januar 1919, Seite 9624 Das große
Reinemachen. "Der Wahre Jacob". 36. Jahrgang. Nummer 849.
Stuttgart, den 30. Januar 1919 Das Nationaltheater in Weimar. "Der Wahre Jacob". 36.Jahrgang Nummer 850. Stuttgart 1919, Seite 9647 Heimkehr. Simplicissimus. 24. Jahrgang, Nummer 18, München, den 29. Juli 1919, Titelseite Frankreich und Deutschland. "Der Wahre Jacob." Nummer 872, 37. Jahrgang. "Beilage zum Wahren Jacob." Stuttgart, den 2. Januar 1920, Seite 9877 Die Entente und der Bolschewismus. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 37. Nummer 876. Stuttgart, den 23. Februar 1920. Titelblatt Die Drachentöter. "Der Wahre Jacob". Jahrgang 37. Nummer 879. Stuttgart, den 2. April 1920, Titelblatt Die Schmach Europas. "Der Wahre Jacob". Nummer 883. Jahrgang 37. Stuttgart, 1920, Seite 9994 Aussaat und rote Ernte. "Der Wahre Jakob", 37. Jahrgang. Nummer 882, Stuttgart 1920, Pfingstnummer Versailles. "Simplicissimus". 29. Jahrgang, Nummer 13. München, den 23. Juni 1924, Titelbild Um die höchste Würde. "Simplicissimus", 29. Jahrgang, Nummer 52, München, den 23. März 1925, Seite 757 Ultralinks und
ultrarechts. "Der Wahre Jacob". Nummer 14. Berlin, den 7.
Juli 1928. Grafiker Jacob Beisen Die Revolverpresse. "Simplicissimus". 34. Jahrgang. Nummer 20, München, den 12. August 1929, Seite 247 Heinemann, Leopold: Tirpitz. "Die Weltbühne". XXVI. Jahrgang. Nummer 12. Berlin, den 18. März 1930, Seite 415 bis 418
Gemälde, Radierungen, Zeichnungen zurück
Ein Hoffnungsstrahl. Gemälde von Rudolf Konopa (1864-1936) Eisenwalzwerk Im Arbeiterzug. "Der Wahre Jacob." Zeichnung. Jahrgang 18. Nr. 391. Stuttgart, den 16. Juli 1901, Seite 3551 Arthur Graf von
Posadowsky-Wehner (1845-1932). Max Klinger (1857-1920): Erste Zukunft. Blatt 2 aus "Eva und die Zukunft", Opus III; 1880. Radierung und Aquantinta. Stadtmuseum Naumburg (Saale)
Hotel Krantz, Wien. Wienbibliothek im Rathaus, D 76617: Der Architekt, 1.7.1899, Tafel 55. https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Hotel_Krantz. Bild wurde hier leicht in den Abmaßen verändert und der Tonlage bearbeitet. Großer Sitzungssaal
des Deutschen Reichstages Berlin, 1903. Quelle: Unterhaltungsblatt zur
Augsburger Postzeitung. Nr. 38, 16. Mai 1903.
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